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Bernhard Swoboda, Rolf Weiber

Grundzüge betrieblicher Leistungsprozesse, page 1 - 15

Marketing, Innovation, Produktion, Logistik und Beschaffung

1. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4631-9, ISBN online: 978-3-8006-4632-6, https://doi.org/10.15358/9783800646326_1

Bibliographic information
Bernhard Swoboda Rolf Weiber Grundzüge betrieblicher Leistungsprozesse Marketing, Innovation, Produktion, Logistik und Beschaffung G ru n d zü g e b et ri eb lic h er Le is tu n g sp ro ze ss e Sw o b o d a /W ei b er Univ.-Professor Dr. Prof. h.c. Bernhard Swoboda ist Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Handel, der Universität Trier. Univ.-Professor Dr. Rolf Weiber ist Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Innovation, der Universität Trier und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier. Die Gestaltung der Leistungsprozesse, also der primären Wertschöpfungsfunktionen, spielt eine zentrale Rolle für die Leistungsfähigkeit und den Erfolg von Unternehmen. Zentral sind dabei vor allem Kundenorientierung/Marketing sowie Forschung und Entwicklung/ Innovation (Marktbearbeitungs-Prozesse). Auf dieser Basis gestalten erfolgreiche Unternehmen idealtypisch Wertschöpfungsfunktionen wie Produktion, Logistik und Beschaffung (Supply Chain-Prozesse). Das Buch ist nach dem Muster kunden- und marktorientierter Unternehmen aufgebaut und geht von der Absatzmarktbetrachtung aus. Es führt in die grundlegenden Ansätze und Methoden des modernen Managements der Leistungsprozesse ein, erklärt Zusammenhänge in der Praxis und vermittelt zugleich das grundlegende betriebswirtschaftliche Wissen. Das Buch richtet sich an Studierende und Entscheidungsträger. Schwerpunkte: • Markt- und prozessorientierte Wertschöpfungserstellung und Leistungsprozesse • Gestaltung der Marktbearbeitungs-Prozesse: Marketing, Innovation und deren Interdependenzen • Gestaltung der Supply Chain-Prozesse: Produktion, Logistik, Beschaffung und deren Interdependenzen Vahlenwww.vahlen.de Va h le n Swoboda_978-3-8006-4631-9_df.indd 1 22.03.2013 11:32:54 Zum Inhalt: Die Gestaltung der Leistungsprozesse, also der primären Wertschöpfungsfunktionen, spielt eine zentrale Rolle für die Leistungsfähigkeit und den Erfolg von Unternehmen. Zentral sind dabei vor allem Kundenorientierung/Marketing sowie Forschung und Entwicklung/Innovation (Marktbearbeitungs-Prozesse). Auf dieser Basis gestalten erfolgreiche Unternehmen idealtypisch Wertschöpfungsfunktionen wie Produktion, Logistik und Beschaffung (Supply Chain- Prozesse). Das Buch ist nach dem Muster kunden- und marktorientierter Unternehmen aufgebaut und geht von der Absatzmarktbetrachtung aus. Es führt in die grundlegenden Ansätze und Methoden des modernen Managements der Leistungsprozesse ein, erklärt Zusammenhänge in der Praxis und vermittelt zugleich das grundlegende betriebswirtschaftliche Wissen. Das Buch richtet sich an Studierende und Entscheidungsträger. Schwerpunkte: Markt- und prozessorientierte Wertschöpfungserstellung und Leistungsprozesse Gestaltung der Marktbearbeitungs-Prozesse: Marketing, Innovation und deren Interdependenzen Gestaltung der Supply Chain-Prozesse: Produktion, Logistik, Beschaffung und deren Interdependenzen Zu den Autoren: Univ.-Professor Dr. Prof. h.c. Bernhard Swoboda ist Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Handel, der Universität Trier. Univ.-Professor Dr. Rolf Weiber ist Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Innovation, der Universität Trier und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier. Grundzüge betrieblicher Leistungsprozesse Marketing, Innovation, Produktion, Logistik und Beschaffung von Prof. Dr. Bernhard Swoboda und Prof. Dr. Rolf Weiber Verlag Franz Vahlen München Vorwort Die Anregung, gemeinsam ein Lehrbuch zu den Leistungsprozessen der Wertschöpfung von Unternehmen zu verfassen, geht auf eine sechsjährige Zusammenarbeit der Professur für Marketing und Handel und der Professur für Marketing und Innovation der Universität Trier zurück, eine Zusammenarbeit, die sich vor allem auf die Lehre in den Grundzüge-Veranstaltungen der betriebswirtschaftlichen Ausbildung an der Universität Trier niedergeschlagen hat. Nachdem wir über Jahre diverse Lehrtexte entwarfen, entstand der Wunsch diese in ein Buch zu der BWL-Grundlagenvorlesung „Leistungsprozesse“ zu kondensieren und so den Studierenden das Nachvollziehen der Vorlesungen und Übungen/Tutorien zu erleichtern. Dieses Lehrbuch bildet eine Basis für die Lehre in den ersten beiden Semestern des betriebswirtschaftlichen und zugleich integrierten Grundlagenstudiums der Bachelor-Studiengänge der Universität Trier und zwar gemeinsam mit den beiden Grundlagenveranstaltungen „Führungsprozesse“ und „Betriebliches Rechnungswesen“. Die Autoren des vorliegenden Lehrbuches haben sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zu einer Lehre von der integrierten Leistungserstellung in modernen, absatzmarktorientierten Unternehmen zu liefern. Es wird angestrebt, nicht nur die vielfältigen Facetten der Leistungs- und Wertschöpfungserstellung in Unternehmen darzustellen und zu analysieren, sondern sie zugleich in einen holistischen Bezugsrahmen zu setzen. So werden bspw. nicht nur die traditionellen Fragen der Leistungserstellung wie Produktion, Beschaffung und Absatz behandelt, sondern es wird auch angestrebt, insbesondere die Wechselbeziehungen zwischen diesen Wertschöpfungsfunktionen aufzuzeigen und daraus weitergehende Interdependenzen, auch zu anderen betrieblichen Wertschöpfungsfeldern, abzuleiten. Drei Charakteristika kennzeichnen dieses Buch: (1) Entsprechend dem Engpass-Denken vieler Unternehmen setzt dieses Buch an den beiden zentralen und aktuell in vielen Unternehmen vordringlichen Wertschöpfungsfunktionen an, nämlich Marketing (bzw. Absatz/Vertrieb) und Innovation (bzw. Forschung & Entwicklung. Erst danach werden die durch Marketing und Innovation determinierten Wertschöpfungsfunktionen Produktion, Logistik und Beschaffung behandelt. (2) In Erweiterung klassischer Wertschöpfungsbetrachtungen und der Grundidee moderner Wertschöpfungsketten folgend werden in einer prozessualen Sichtweise einerseits Marktbearbeitungs-Prozesse betrachtet, d.h. es erfolgt eine gewisse integrative Sicht der Wertschöpfungsfunktionen Marketing und Znnovation, und andererseits werden Supply Chain-Prozesse betrachtet, d.h. es erfolgt eine integrative Sicht der Wertschöpfungsfunktionen Produktion, Logistik und Beschaffung. Somit wird ein besonderes Augenmerk auf die Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Wertschöpfungsfunktionen gelegt ohne deren singuläre Bedeutung zu vernachlässigen. Diese Sichtweise prägt die Gliederung der insgesamt acht Kapitel in diesem Buch; denn nach einer Einführung werden in drei Kapitel die Marktbearbeitungs-Prozesse und in vier Kapitel die Supply Chain-Prozesse behandelt. (3) Beispiele aus der Unternehmenspraxis und Fallstudien am Ende der Kapitel erleichtern den Transfer der allgemeinen Ausführungen in die Unternehmenspraxis, wobei wir uns bei der Auswahl der Fallstudien an den Branchen Industriegüterhersteller, Konsumgüterhersteller, Dienstleistungs- sowie Handelsunternehmen orientierten. VI Vorwort Gleichwohl kann dieses Buch nur in komprimierter Form und aus einer grundlegenden Perspektive die zentralen Prozesse der Leistungserstellung in Unternehmen behandeln. Es richtet sich primär an die Zielgruppe der betriebswirtschaftlichen Neulinge und legt die grundlegenden Aspekte sowie Zusammenhänge im Hinblick auf die Erstellung und Verwertung der Leistungen von Betrieben bzw. Unternehmen dar. Zugleich bietet das Buch einen mit vielfachen Beispielen unterlegten Überblick über die aktuellen Gestaltungsoptionen moderner Leistungserstellung in Unternehmen, sodass auch Manager in Unternehmen ggf. neue Einblicke und vor allem einen schnellen Überblick über die bei der Leistungserstellung vordringlichen Fragen erhalten können. Der wesentlichen Zielsetzung des Buches folgend, nämlich in die grundlegende ökonomische Denkweisen der Betriebswirtschaftslehre einzuführen und diese im Hinblick auf die Aktivitäten der Leistungsprozesse von Unternehmen zu verdeutlichen, werden bewusst vereinfachende Abstraktionen und Fokussierungen vorgenommen, die einerseits ein grundlegendes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Denkweise fördern, andererseits aber auch bei der Betrachtung komplexerer Zusammenhänge Gültigkeit besitzen. Unser Dank gilt zunächst allen Mitarbeitern und Hilfskräften unserer Lehrstühle, die wesentliche Teile zu diesem Lehrbuch beigesteuert haben. Namentlich seien hier vor allem Frau Dipl.-Kffr. Edith Olejnik, Frau M.Sc. Cathrin Puchert und Frau Dipl.-Kffr. Julia Weindel (Professur für Marketing und Handel an der Universität Trier) und Frau Dipl.- Kffr. Katharina Ferreira, Frau Dipl.-Kffr. Sina Forster, Herr Dipl. Kfm. Michael Bathen und Herr Dipl.-Kfm. Tobias Wolf (Professur für Marketing und Innovation an der Universität Trier) herausgestellt. Wir danken den Vertretern der Wirtschaftspraxis, die mit Beispielen, Meinungen und Stellungnahmen vertreten sind und durch die Bereitstellung der erforderlichen Materialien die Möglichkeit zur Integration von Fallstudien geliefert haben. Nicht zuletzt gilt unser Dank Herrn Christoph Seibel für die äußerst sorgfältigen Schreib- und Layoutarbeiten sowie für die engagierten redaktionellen Abschlussarbeiten. Da ein Großteil unserer Leser Frauen sind und auch in der Praxis immer mehr Frauen Führungspositionen bekleiden, wäre es nicht nur ein Gebot der Höflichkeit stets auch von Managerinnen oder Entscheidungsträgerinnen zu sprechen, was die Lesbarkeit des Textes unserer Meinung nach aber stark einschränken würde. Auch die Wortschöpfung „ManagerInnen“ gefällt uns weniger. Wenn im vorliegenden Buch also die männliche Form gewählt wird, so soll dies keineswegs eine Diskriminierung, sondern eine Kurzform für beide Geschlechter bedeuten. Über jeden inhaltlichen und redaktionellen Hinweis zu diesem Lehrbuch danken wir schon im Voraus. Am einfachsten erreichen Sie uns per E-Mail. Trier, im Frühjahr 2013 Bernhard Swoboda Rolf Weiber (b.swoboda@uni-trier.de) (weiber@uni-trier.de) Einführung und Überblick über das Buch Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) zählt zu den sog. Realwissenschaften und ist hier den Sozial- oder Gesellschaftswissenschaften zuzuordnen. Das Erfahrungsobjekt der BWL bilden die in der Wirtschaftsrealität existierenden Betriebe. Als Akteure im Wirtschaftssystem wird allgemein zwischen Haushalten und Betrieben unterschieden, die zueinander eine wirtschaftliche Beziehung unterhalten, in dem die Betriebe Leistungen anbieten und die Haushalte Leistungen nachfragen. Auf Grund der unterschiedlichen Zielsetzungen der Akteure ist weiterhin eine Differenzierung zwischen privaten und öffentlichen Haushalten sowie privaten und öffentlichen Betrieben zweckmäßig. Agieren private Betriebe in einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung so sprechen wir von Unternehmen. Die BWL hat zum Ziel, die Vorgehensweisen und insbesondere Handlungsweisen der Akteure in Betrieben zu beschreiben, Wirkungszusammenhänge zu erklären und damit Hilfestellungen für betriebliche Entscheidungen zu liefern. Die Komplexität realer Betriebe und deren Einbindung in vielfältige gesellschaftliche und soziale Systeme erfordern Abstraktionen und Auswahlentscheidungen, die es der BWL als Wissenschaft dann erst erlauben, z.B. Hypothesen zu den Vorgängen in Unternehmen aufzustellen und Erklärungsansätze zu formulieren. Die mit der Abstraktion vorgenommenen Eingrenzungen des Erfahrungsobjektes führen zum Erkenntnisobjekt der BWL, nämlich der Beschreibung und Erklärung von wirtschaftlichen Handlungsweisen in Betrieben, um auf Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse wirtschaftliche Verfahrensweisen zur Realisierung praktischer betrieblicher Zielsetzungen zu entwickeln. Die BWL analysiert die Handlungsweisen von Betrieben unter Wirtschaftlichkeitsaspekten, womit zunächst andere Leitlinien des unternehmerischen Handelns (z.B. ethische, soziale, gesellschaftliche) in der Betrachtung zurückgestellt werden. Die Notwendigkeit wirtschaftlicher Handlungsweisen lässt sich allgemein aus den menschlichen Bedürfnissen einerseits und der Knappheit der zur Bedürfnisbefriedung zur Verfügung stehenden Mittel andererseits begründen. Das Erkenntnisobjekt der BWL ergibt sich weiterhin auf Grund der Bildung von Modellen, die ebenfalls Vereinfachungen der Realität vornehmen und die Analyse von Zusammenhängen auf ausgewählte Größen fokussieren. Alle in einem Modell nicht betrachteten Größen werden in der sog. Ceteris-paribus-Klausel zusammengefasst, die besagt, dass alle Rahmenbedingungen und gesetzten Annahmen (Prämissen) als gültig und unverändert unterstellt werden, sodass „unter sonst gleichen Bedingungen“ nur die in einer Analyse betrachteten Größen Veränderungen unterliegen und diese in ihren Zusammenhängen und Auswirkungen (Effekten) analysiert werden können. Mit dem vorliegenden Buch wird eine Einführung in die betriebswirtschaftliche Denkweise gegeben, wobei sich die Darstellungen auf die Prozesse in Unternehmen beziehen, die der betrieblichen Leistungserstellung (sog. Leistungsprozesse) und damit der Erfüllung des sog. Betriebszweckes durch die Kombination von Einsatzfaktoren dienen. Die betrieblichen Leistungsprozesse umfassen dabei alle Aktivitäten, die in Unternehmen zur Leistungserstellung ergriffen werden und die auf Grund ihrer unterschiedlichen Zwecke im Hinblick auf die Wertschaffung in Unternehmen nach einer Ablauflogik zu Prozessen zusammengefasst werden. VIII Einführung und Überblick über das Buch Durch diese Fokussierung wird im Folgenden die Betrachtung der Führung von Unternehmen (sog. Führungsprozesse) und damit für die BWL bedeutsame Fragen z.B. der Organisation, des Personalwesens, der strategischen Unternehmensplanung, des Finanzwesens oder auch des Rechnungswesens weit gehend ausgeblendet. Auf der obersten Betrachtungsebene nehmen wir eine Zweiteilung der betrieblichen Leistungsprozesse in die Marktbearbeitungs- und die Supply Chain-Prozesse vor. Die Marktbearbeitungs-Prozesse umfassen dabei alle wertschaffenden Aktivitäten des Unternehmens, die darauf ausgerichtet sind, Marktanforderungen und Marktchancen frühzeitig zu erkennen und damit „Vorgaben“ nicht nur für die Art der betrieblichen Leistungserstellung liefern, sondern auch alle Aktivitäten zum Absatz erstellter Leistungen (sog. Leistungsverwertung) umfassen. Sie umfasst damit Fragen der tatsächlichen und potentiellen Vermarktung (Marketing) sowie Fragen der Verbesserung der Wettbewerbsposition eines Unternehmens durch innovative Leistungsangebote. Demgegenüber werden den Supply Chain-Prozessen alle produktiven Aktivitäten der Leistungserstellung im Unternehmen (sog. Operationen) sowie oft eng verzahnte Aktivitäten der Logistik und der Beschaffung zugeordnet. Auf Grund dieser strukturierenden Festlegungen ergeben sich die in Abbildung 1 zusammenfassend dargestellten Kapitel, inklusive der Inhalte von den Kapiteln zugeordneten Abschnitten. Darüber hinaus kommt es in unternehemn darauf an, die beiden Marktbearbeitungs-Prozesse und die drei Supply Chain-Prozesse zu integrieren um Wettbewerbsvorteile auch durch die Schnittstellengestaltung zu erlangen. Dies wird in zwei weiteren Kapitel exemplarisch behandelt. Abbildung 1: Aufbau des Lehrbuches Im Folgenden dient das Erste Kapitel zunächst zur Bestimmung elementarer Grundlagen, so des Wirtschaftens in Betrieben als Erkenntnisobjekt der BWL und der Vorstellung des Bezugsrahmens der Analyse des Managements von Leistungsprozessen in Unternehmen. Letztere Darstellungen macht zugleich die weitere Gliederungslogik plausibel, die zunächst den beiden Marktbearbeitungs-Prozessen sowie deren Interdependenzen und dann den drei Supply Chain-Prozessen sowie deren Interdependenzen widmet. Diese Sichtweisen – so unsere Überzeugung – entsprichen der strategischen Denkweise in modernen, marktorientierter Unternehmen. Inhaltsverzeichnis Vorwort ................................................................................................................................V Einführung und Überblick über das Buch ........................................................................ VII Abkürzungsverzeichnis.....................................................................................................XV Erstes Kapitel Grundlagen, Abgrenzungen und Sichtweisen A. Gegenstand ...................................................................................................................1 B. Grundlegende Sichtweisen..........................................................................................1 I. Erkenntnisobjekt der BWL: Wirtschaften in Betrieben ........................................1 II. Funktionen bzw. Aktivitäten von Betrieben und Unternehmen .........................5 III. Ausgewählte Erklärungsansätze der Betriebswirtschaftslehre..............................6 C. Unternehmen als Werte schaffende Systeme ...........................................................8 I. Traditionelle Wertschöpfungskette als Ausgangspunkt......................................8 II. Neustrukturierung der Leistungs- bzw. Wertschöpfungsprozesse ...................11 1. Modifizierte, prozessuale Wertschöpfungskette............................................11 2. Marktbearbeitungs- und Supply Chain-Prozesse ..........................................12 3. Wertschöpfungssysteme, alternative Wertkettenmodelle und -dekomposition....15 III. Ansatzpunkte des wirtschaftlichen Handelns von Unternehmen .....................19 1. Unternehmensziele: Orientierung am Gewinnziel ........................................19 2. Unternehmensstrategien: Effizienz und Effektivität im Wettbewerb...........21 D. Fallstudie: Zara..........................................................................................................25 I. Darstellung des Unternehmens ............................................................................25 II. Geschäftsmodell: Integrierte, reaktionsschnelle Value Chain ........................ 26 III. Fazit und Ausblick........................................................................................... 32 E. Literatur und Übungsfragen ....................................................................................33 Zweites Kapitel Marktbearbeitungs-Prozess: Marketing als Wertschöpfungsaktivität A. Gegenstand .................................................................................................................35 B. Einführende Grundlagen..........................................................................................35 I. Von der Absatzwirtschaft zum marktorientierten Führungskonzept ..................35 X Inhaltsverzeichnis II. Bedeutung und Zielsetzungen des Marketing .....................................................37 C. Kaufverhaltens- und Marktforschung als Grundlagen des Marketing ..............43 I. Käuferverhalten ....................................................................................................43 II. Marktforschung ....................................................................................................50 D. Entscheidungsfelder im Strategischen Marketing.................................................52 I. Phasen der strategischen Marketingplanung .......................................................52 II. Bestimmung der strategischen Stoßrichtung .....................................................54 III. Umwelt- und Unternehmensanalysen..................................................................57 E. Entscheidungsfelder in den Instrumentalbereichen..............................................64 I. Ziele und Strategien der Marktbearbeitung .........................................................64 II. Marketing-Mix .....................................................................................................68 1. Überblick ..........................................................................................................68 2. Produktpolitik...................................................................................................69 3. Preis- und Konditionenpolitik (Kontrahierungspolitik) ..................................75 4. Kommunikationspolitik ...................................................................................80 5. Distributionspolitik...........................................................................................83 F. Fallstudie: Marketing der Sparkasse ......................................................................86 I. Darstellung des Unternehmens ............................................................................86 II. Marketing bei der Sparkasse ........................................................................... 87 III. Fazit und Ausblick........................................................................................... 90 G. Literatur und Übungsfragen ....................................................................................91 Drittes Kapitel Marktbearbeitungs-Prozess: Innovation/Forschung & Entwicklung als Wertschöpfungsaktivität A. Gegenstand .................................................................................................................93 B. Einführende Grundlagen..........................................................................................93 I. Ziele, Bedeutung und Entwicklungstendenzen von Innovation und F&E.........93 II. Quellen der Innovation..........................................................................................96 C. Arten von Innovationen ............................................................................................98 D. Phasen eines systematischen Innovationsprozesses .............................................100 I. Überblick ............................................................................................................100 II. Strategische Planungsphase (Feststellung der strategischen Stoßrichtung)......102 1. Suchfeldanalyse und Trendanalyse................................................................102 Inhaltsverzeichnis XI 2. Kompetenzanalyse .........................................................................................105 III. Realisierungsphase .............................................................................................106 1. Ideenfindung...................................................................................................106 2. Entwicklung....................................................................................................112 IV. Implementierungsphase......................................................................................117 1. Markterprobung..............................................................................................117 2. Markteinführung.............................................................................................119 E. Fallstudie: Innovationsmanagement bei Schreiner Group GmbH & Co. KG.......124 I. Darstellung des Unternehmens ..........................................................................124 II. Von der Technologie zur Innovation............................................................. 125 III. Fazit und Ausblick......................................................................................... 128 F. Literatur und Übungsfragen ..................................................................................129 Viertes Kapitel Interdependenzen zwischen den Marktbearbeitungs-Prozessen A. Gegenstand ...............................................................................................................131 B. Bedeutung der Verknüpfung von F&E/Innovation und Marketing .................131 C. Literatur und Übungsfragen ..................................................................................137 Fünftes Kapitel Supply Chain-Prozess: Operationen als Wertschöpfungsaktivität A. Gegenstand ...............................................................................................................139 B. Einführende Grundlagen........................................................................................139 I. Ziele, Begriffe und Entwicklungstendenzen in der industriellen Produktion...139 II. Industrielle Produktionsentscheidung als Basis: Planungsprozess ...................141 1. Überblick ........................................................................................................141 2. Aufstellung des Produktionsprogramms......................................................143 3. Fertigungsplanung und -durchführung: Planung der Fertigungsverfahren......148 C. Entscheidungen der traditionellen Produktionstheorie ......................................150 I. Grundbegriffe .....................................................................................................150 II. Grundlagen von Produktionsfunktionen............................................................152 III. Substitutionale Produktionsfunktion – Grundmodell........................................154 IV. Limitationale Produktionsfunktion – Grundmodell ..........................................158 D. Entscheidungen der produktionsorientierten Kostentheorie.............................159 XII Inhaltsverzeichnis I. Kostenisoquanten und Wirkung von Faktorpreisänderungen ...........................159 II. Minimalkostenkombination und Kostenminimum bei substitutionalen Funktionen..........................................................................................................162 III. Linearer Kostenverlauf.......................................................................................164 IV. Ertragsgesetzlicher Kostenverlauf .....................................................................165 V. Kostenzentrierte Ableitung unternehmerischer Entscheidungspunkte .............167 E. Charakteristika der Leistungserstellung bei Dienstleistungsunternehmen......169 I. Definitionsansätze und Grundverständnis von Dienstleistungen......................169 II. Besonderheiten der Leistungserstellung bei Dienstleistungen..........................170 III. Individualisierung des Leistungserstellungsprozesses ......................................172 F. Fallstudie: Fertigungsprozesse bei der Gildemeister AG ...................................176 I. Darstellung des Unternehmens ..........................................................................176 II. Leitlinien der Fertigung und Montagesysteme.............................................. 177 III. Fazit und Ausblick......................................................................................... 180 G. Literatur und Übungsfragen ..................................................................................181 Sechstes Kapitel Supply Chain-Prozess: Logistik als Wertschöpfungsaktivität A. Gegenstand ...............................................................................................................183 B. Einführende Grundlagen........................................................................................183 I. Ziele, Bedeutung und Entwicklungstendenzen .................................................183 II. Teilsysteme der betriebswirtschaftlichen Logistik ............................................186 C. Entscheidungsbestandteile im Logistiksystem .....................................................189 I. Überblick ............................................................................................................189 II. Strukturen des Logistiksystems als Basisentscheidung.....................................191 III. Lagerhaussysteme ..............................................................................................193 IV. Bestandsmanagement.........................................................................................197 V. Transportsysteme ...............................................................................................201 VI. Weitere Entscheidungsbestandteile ...................................................................204 D. Fallstudie: IT-Unterstützung logistischer Prozesse: SAP und Humana.............207 I. Darstellung der Unternehmen ............................................................................207 II. SAP Extended Warehouse Management....................................................... 210 III. Fazit und Ausblick......................................................................................... 213 E. Literatur und Übungsfragen ..................................................................................213 Inhaltsverzeichnis XIII Siebentes Kapitel Supply Chain-Prozess: Beschaffung als Wertschöpfungsaktivität A. Gegenstand ...............................................................................................................215 B. Einführende Grundlagen........................................................................................215 I. Grundbegriffe und Ziele.....................................................................................215 II. Bedeutung und Entwicklungstendenzen............................................................218 C. Entscheidungstatbestände in der Beschaffung.....................................................220 I. Beschaffung vs. Eigenerstellung als Basisentscheidung...................................220 II. Beschaffungsstrategien (Sourcing-Konzepte) ..................................................223 III. Entscheidungen im Beschaffungsprozess..........................................................225 1. Überblick ........................................................................................................225 2. Ermittlung und Spezifikation des Güterbedarfs ............................................227 3. Suche nach potentiellen Märkten und Lieferanten........................................230 4. Einholen und Bewerten von Angeboten sowie Objektrealisation .............236 D. Fallstudie: Beschaffung bei der Nestlé Deutschland AG ....................................238 I. Darstellung des Unternehmens ..........................................................................238 II. Strategien, Prozesse und Lieferantenmanagement........................................ 239 III. Fazit und Ausblick......................................................................................... 243 E. Literatur und Übungsfragen ..................................................................................244 Achtes Kapitel Interdependenzen zwischen Supply Chain-Prozessen A. Gegenstand ...............................................................................................................245 B. Bedeutung der Verknüpfung von Produktion, Logistik und Beschaffung.......245 C. Literatur und Übungsfragen ..................................................................................253 Literaturverzeichnis...........................................................................................................255 Stichwortverzeichnis .........................................................................................................263 Abkürzungsverzeichnis ABWL Allgemeine Betriebswirtschaftslehre AG Aktiengesellschaft Anm. d. Verf. Anmerkung der Verfasser B2B Business to Business B2C Business to Consumer BCG Boston Consulting Group BMW Bayrische Motoren Werke BRIC Brasilien, Russland, Indien, China BSC Balanced Scorecard Bspw. Beispielsweise BWL Betriebswirtschaftslehre Bzgl. Bezüglich Bzw. Beziehungsweise Ca. Circa CEO Chief Executive Officer CIM Computer Integrated Manufacturing Co. KG Compagnie Kommanditgesellschaft CO2 Carbon dioxide CPFR Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment CRM Customer Relationship Management CRP Continuous Replenishment C/D Cobb/Douglas D.h. Das heißt DB Deckungsbeitrag (Gesamt) db Stückdeckungsbeitrag DV Elektronische Datenverarbeitung EBIT Earnings before Interests and Taxes E-Business Electronic Business E-Commerce Electronic Commerce E-Mail Electronic Mail ECR Efficient Consumer Response EDI Electronic Data Interchange EDV Elektronische Datenverarbeitung EWM Extended Warehouse Management“ E-Procurement Electronic Procurement ERP Enterprise resource planning Etc. Et cetera EU Europäische Union EUR Euro Evtl. Eventuell F&E Forschung & Entwicklung f. folgende XVI Abkürzungsverzeichnis ff. fortfolgende FMCG Fast Moving Consumer Goods Ggf. gegebenenfalls GmbH Gesellschaft mit beschränkte Haftung GWB Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen I&K Information und Kommunikation I.d.R. In der Regel I.e.S. Im engeren Sinne I.H.v. In Höhe von I.S. Im Sinne I.S.v. Im Sinne von I.w.S. Im weiteren Sinne ID Identification IT Informationstechnologie JiT Just-in-Time Jg. Jahrgang JV Joint Ventures KartG Kartellgesetz Kfz Kraftfahrzeug KG Kommanditgesellschaft KI Künstliche Intelligenz KKV Komparativer Konkurrenz-Vorteil km Kilometer KMU Kleine und mittlere Unternehmen LEH Lebensmitteleinzelhandel Lkw Lastkraftwagen M&A Mergers & Acquisitions M-Commerce Mobile Commerce MII Manufacturing Integration and Intelligence Mio. Millionen MNU Multinationale Unternehmen Mrd. Milliarden NGO Non-Governmental Organization No. Number Nr. Nummer O.Ä. oder Ähnliches O.g. Oben genannte/r/s O.J. ohne Jahrgang Outsourcing Outside Resource Using P.a. per anno PAF Preisabsatzfunktion PPS Produktionsplanungs- und -steuerungs Systeme PC Personal Computer Pkw Personenkraftwagen PoS Point of Sale Abkürzungsverzeichnis XVII Pp Pages PR Public Relations PwC Pricewaterhouse Coopers Q Bestellmenge Qm Quadratmeter R&D Research and Development RDB Deckungsbeitrag Rd. Rund RFID Radio Frequency Identification RL Regionallager ROI Return on Investment S. Seite SBWL Spezielle Betriebswirtschaftslehre SCM Supply Chain-Management SGE Strategische Geschäftseinheit SGF Strategische Geschäftsfelder Sog. Sogenannte/r/s SOR Stimulus-Organism-Response SRM Supplier-Relationship-Management SWOT Strenghts, Weakness, Opportunities, Threats TM Transportation Management TCO Total Cost of Ownership TV Television U.Ä. Und Ähnliche/s/r U.a. Und andere, unter anderem US United States USD US-Dollar USP Unique Selling Proposition Usw. und so weiter UWG Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb v.a. vor allem Vgl. Vergleiche VMI Vendor-Managed Inventory Vol. Volume Vs. Versus WOTS Weakness, Opportunities, Threats, Strengths WTO World Trade Organization WWS Warenwirtschaftssystem Www World Wide Web Z.B. Zum Beispiel Z.T. Zum Teil ZE Produktionszeiten ZEK Betriebsstunden ZL Zentrallager Zzgl. Zuzüglich

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Zusammenfassung

Leistungsprozesse erfolgreich gestalten

Dieses Werk ist nach dem Muster kunden- und marktorientierter Unternehmen aufgebaut und geht von der Absatzmarktbetrachtung aus. Es führt in die grundlegenden Ansätze und Methoden des modernen Managements der Leistungsprozesse ein, erklärt Zusammenhänge in der Praxis und vermittelt zugleich das grundlegende betriebswirtschaftliche Wissen. Das Buch richtet sich an Studierende und Entscheidungsträger.

Schwerpunkte

- Markt- und prozessorientierte Wertschöpfungserstellung und Leistungsprozesse

- Gestaltung der Marktbearbeitungs-Prozesse: Marketing, Innovation und deren Interdependenzen

- Gestaltung der Supply Chain-Prozesse: Produktion, Logistik, Beschaffung und deren Interdependenzen