Content

G. Literatur und Übungsfragen in:

Bernhard Swoboda, Rolf Weiber

Grundzüge betrieblicher Leistungsprozesse, page 106 - 108

Marketing, Innovation, Produktion, Logistik und Beschaffung

1. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4631-9, ISBN online: 978-3-8006-4632-6, https://doi.org/10.15358/9783800646326_106

Bibliographic information
G. Literatur und Übungsfragen 91 Abbildung 2.41: Spontane Werbeerinnerung ausgewählter Geldinstitute Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung 2011. G. Literatur und Übungsfragen Basisliteratur Bruhn, M. (2010): Marketing, 10. Aufl, Wiesbaden. Esch, F.R.; Hermann, A.; Sattler, H. (2011): Marketing, 3. Aufl., München. Homburg, C.; Krohmer, H. (2009): Marketing Management, 3. Aufl., Wiesbaden. Meffert, H.; Burmann, C.; Kirchgeorg, M. (2012): Marketing, 11. Aufl., Wiesbaden. Vertiefungsliteratur Ansoff, I. (1957): Strategies for Diversification, in: Harvard Business Review, Vol. 35, No. 5, pp.113-124. Hammann, P.; Erichson, B. (2000): Marktforschung, 5. Aufl., Stuttgart Becker, J. (2012): Marketing-Konzeption – Grundlagen des zielstrategischen und operativen Marketing-Managements, 10. Aufl., München. Foscht, T.; Swoboda, B. (2011): Käuferverhalten, 4. Aufl., Wiesbaden. Porter, M. (2008): Wettbewerbsstrategie: Methoden zur Analyse von Branchen und Konkurrenten, 11. Aufl., Frankfurt a. Main. Porter, M.E. (2010): Wettbewerbsvorteile – Spitzenleistungen erreichen und behaupten, 7. Aufl., Frankfurt a.M. Weiber, R.; Jacob, F. (2000): Kundenbezogene Informationsgewinnung, in: Kleinaltenkamp, M.; Plinke, W. (Hrsg.): Technischer Vertrieb – Grundlagen des Business-to-Business Marketing, 2. Aufl., Berlin, S. 523-612. Zentes, J.; Swoboda, B. (2001): Grundbegriffe des Marketing, 5. Aufl., Stuttgart. Übungsfragen 1. Bei einer Untersuchung des Marktes für Kleinwagen in Frankreich im Jahre 2010 wird folgendes festgestellt: - Es sind drei Anbieter (Unternehmen A, B und C) im Markt tätig. - Insgesamt wurden 2 Mio. Kleinwagen verkauft. - Der Marktanteil von Unternehmen A beträgt 40%. 0 5 10 15 20 25 30 35 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Sparkasse V+R Banken Deutsche Bank Commerzbank ING-DiBa Entwicklung von 2000 bis 2011 (in %) 92 Zweites Kapitel: Marktbearbeitungs-Prozess: Marketing als Wertschöpfungsaktivität - Unternehmen B hat 700.000 Kleinwagen verkauft. - Der relative Marktanteil von Unternehmen C beträgt 0,625. Bitte geben Sie folgende Größen an: Marktvolumen; Absatzmenge von Unternehmen A; Marktanteil von Unternehmen B; Marktanteil und Absatzmenge von Unternehmen C sowie den relativen Marktanteil von Unternehmen A. 2. Die Ansoff-Matrix beschreibt anhand von zwei Dimensionen verschiedene Möglichkeiten zur Bestimmung der Produkt/Markt-Strategie. Stellen Sie die Ansoff-Matrix in einer geeigneten Abbildung dar. Erläutern sie die verschiedenen Wachstumsoptionen, welche die Ansoff-Matrix aufzeigt, indem Sie als Beispiel die Entwicklung eines beliebigen, ihnen bekannten Unternehmens heranziehen. 3. Im Rahmen der Branchenstrukturanalyse werden die fünf Wettbewerbskräfte nach Porter untersucht. Nennen und beschreiben Sie diese indem Sie jeweils auf zwei wesentliche Determinanten eingehen. Ziehen sie zu den Erläuterungen auch entsprechende Beispiele aus der Praxis heran. 4. Erläutern Sie zunächst den Begriff der Marktsegmentierung und gehen Sie auch auf mögliche Zielsetzungen ein. Nennen Sie dann zwei verschiedene Kriterien, nach denen Märkte segmentiert werden können und geben Sie jeweils ein Beispiel. 5. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen einer Produktentwicklung, -variation und -differenzierung. Nennen Sie jeweils ein praktisches Beispiel! 6. Bei den selbstdrehenden Schrauben der Innoscrew GmbH handelt es sich um eine echte Innovation, die zurzeit von keinem anderen Unternehmen am Markt angeboten wird. Demnach tritt das Unternehmen als Monopolist auf. Stellen Sie die Preisabsatzfunktion (PAF) der Innoscrew GmbH auf! 7. Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang unter dem Prohibitivpreis? Welche Absatzmengen sollte Herr Eting realisieren, wenn er einen möglichst hohen Gewinn realisieren will und wenn er möglichst hohe Umsatzerlöse erzielen möchte? Verwenden Sie für Ihre Berechnungen die in Aufgabe 2 gegebenen Angaben! 8. Gegeben ist folgende PAF: P = 10 − 0,5x. Berechnen Sie die Preiselastizität der Nachfrage bei einer Preisänderung (1) von 9 auf 8 EUR sowie (2) von 4 auf 3 EUR. 9. Definieren Sie „Markt“ und stellen Sie unterschiedliche Sichtweisen auf diesen dar! Gehen Sie auf „Marktstruktur“ ein, nennen Sie mehrere Differenzierungsmöglichkeiten und gehen Sie auf zwei Ihrer Wahl näher ein. 10. Erklären Sie die vier Hauptbereiche, die Gegenstand der Produktpolitik sind! Welche unterschiedlichen Ziele der Produktpolitik lassen sich anführen und welche produktpolitischen Handlungsmöglichkeiten gibt es? 11. Definieren Sie den Begriff Positionierung. Wie könnte ein Positionierungs-Diagramm aufgebaut sein, das sich mit dem Vergleich von traditionellen Airlines (z.B. Lufthansa) im Vergleich zu Low Cost Carriern (z.B. Ryanair) beschäftigt? Drittes Kapitel Marktbearbeitungs-Prozess: Innovation/Forschung & Entwicklung als Wertschöpfungsaktivität A. Gegenstand Bereits Peter Drucker (1955, S. 35) stellte fest: „Any business enterprise has two – and only these two – basic functions: marketing and innovation. They are the entrepreneurial functions.” Diese Aussage gilt aktuell um so mehr, da Unternehmen heute aufgrund der Schnelllebigkeit der Märkte quasi zur Innovationsgenerierung gezwungen sind, damit sie sich im Wettbewerb auf Dauer differenzieren können. Innovationen zählen damit – neben dem Marketing – zu den Kernantriebskräften der meisten Unternehmen und besitzen Auswirkungen auf die Wertschöpfungsprozesse und Geschäftsmodelle vieler Unternehmen. Für die Leistungsprozesse des Unternehmens sind dabei Produktinnovationen von zentraler Bedeutung, womit F&E als zentrale Wertschöpfungsaktivität im Marktprozess anzusehen ist. Die nachfolgende Auseinandersetzung mit diesem Themenkreis setzt an den Zielen, der Bedeutung und den Entwicklungstendenzen im Bereich Innovationen und der Wertschöpfungsfunktion F&E an, wobei F&E hier in den breiteren Rahmen der unternehmerischen Innovation gestellt wird. Neben den Zielen und den Triebkräften der unternehmerischen Innovation ist die Kenntnis der Arten der Innovation unerlässlich, um letztlich deren systematische Organisation in Unternehmen zu verstehen. Nach den einführenden Überlegungen zu Zielen und Entwicklungstendenzen im Bereich Innovation/F&E werden die grundlegenden Aspekte des unternehmerischen Innovationsmanagements dargestellt, wobei wir uns an einem dreistufigen Ansatz orientieren: Strategische Planungs-, Realisierungs- und Implementierungsphase. Den Abschluss des Kapitels bildet eine Fallstudie, welche den Innovationsprozess in einem mittelständischen Unternehmen und die Entwicklung einer Produktinnovation am Beispiel der Innovation „Leuchtfolien“ verdeutlicht. Es schließen sich Hinweise auf vertiefende Literaturquellen und Übungsfragen an. B. Einführende Grundlagen I. Ziele, Bedeutung und Entwicklungstendenzen von Innovation und F&E Der immer stärker werdende Zwang zu Innovationen lässt sich auf unterschiedlicheste Marktentwicklungen zurückführen (vgl. Weiber/Kollmann/Pohl 2006, S. 86ff.; Weiber 2013, S. 18ff.), von denen hier folgende herausgestellt seien: Verkürzung der Produktlebenszyklen: Der Versuch, dem Verdrängungswettbewerb durch vermehrte Produktinnovationen zu entgehen, dem immer schnelleren Nachfrageverhalten zu entsprechen und die dadurch entstehende Neuproduktinflation bewirken eine Beschleunigung der Veralterung bestehender Produkte und damit eine (tendenzielle) Verkürzung von Produktlebenszyklen, d.h. der Produktpräsenz auf Märkten. Die rasante Leistungs-

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Leistungsprozesse erfolgreich gestalten

Dieses Werk ist nach dem Muster kunden- und marktorientierter Unternehmen aufgebaut und geht von der Absatzmarktbetrachtung aus. Es führt in die grundlegenden Ansätze und Methoden des modernen Managements der Leistungsprozesse ein, erklärt Zusammenhänge in der Praxis und vermittelt zugleich das grundlegende betriebswirtschaftliche Wissen. Das Buch richtet sich an Studierende und Entscheidungsträger.

Schwerpunkte

- Markt- und prozessorientierte Wertschöpfungserstellung und Leistungsprozesse

- Gestaltung der Marktbearbeitungs-Prozesse: Marketing, Innovation und deren Interdependenzen

- Gestaltung der Supply Chain-Prozesse: Produktion, Logistik, Beschaffung und deren Interdependenzen