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Fragen zum 3. Kapitel in:

Michael Broer, Klaus-Dirk Henke, Horst Zimmermann

Finanzwissenschaft, page 131 - 132

Eine Einführung in die Lehre von der öffentlichen Finanzwirtschaft

11. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4547-3, ISBN online: 978-3-8006-4548-0, https://doi.org/10.15358/9783800645480_131

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 109 B. Aufgabe und Gestaltung des öffentlichen Haushalts 109 Fragen zum 3. Kapitel Zu Teil A: 1. Skizzieren Sie die Entwicklung des Budgetrechts in England. 2. Inwiefern reicht die Analyse des finanzpolitischen Sachverstands des einzelnen Abgeordneten zur Charakterisierung des finanzpolitischen Willensbildungsprozesses nicht aus? 3. Erläutern Sie die Theorie der Stimmenmaximierung, und schätzen Sie ihren Erklärungswert für die Bestimmung von Volumen und Struktur eines Budgets ein. 4. Zeigen Sie, wie aus den Konsensfindungskosten und den externen Kosten einer Entscheidung eine optimale Abstimmungsregel hergeleitet werden kann. 5. Stellen Sie das Abstimmungsparadoxon dar und erklären Sie seine Bedeutung beim Zustandekommen von finanzpolitischen Entscheidungen. 6. Wie könnte man die Intensität der Präferenzen für öffentliche Leistungen im Wahlverfahren berücksichtigen? 7. Was unterscheidet Budgetmaximierung und Budgetresiduum als Orientierungspunkte eines Bürokraten? 8. Bewerten Sie die Orientierung an der Budgetmaximierung unter den Aspekten der X-Effizienz und der gesellschaftlich wünschenswerten Outputmenge. 9. Inwiefern kann man in verschiedenen Ländern von einer Tendenz zum „Exekutivbudget“ sprechen? 10. Was versteht man unter Stimmentausch und insbesondere dem sog. „logrolling“? 11. In welcher Weise wirken die Verbände auf Umfang und Struktur der öffentlichen Ausgaben ein? 12. Warum ist bei der Einstimmigkeitsregelung das Pareto-Kriterium erfüllt? 13. Warum können sich sehr große Gruppen zumeist schlechter organisieren als kleinere Gruppen? Zu Teil B: 1. Wie kommt ein Haushaltsgesetz zustande? 2. In welchen Fällen wird gegen den Haushaltsgrundsatz der Öffentlichkeit verstoßen? 3. Erläutern Sie die administrative Lenkungsfunktion des Budgets. 4. Stellen Sie dar, inwiefern die drei Formen des Haushaltsgrundsatzes der Spezialität die administrative Lenkung der Exekutive erleichtern helfen. 5. Welche Mängel der traditionellen Haushaltsplanung sollen mit Hilfe der Mittelfristigen Finanzplanung behoben werden? 6. Inwiefern hilft die Mittelfristige Finanzplanung, die wirtschaftspolitische Funktion des Budgets zu erfüllen? 7. In welchem Verhältnis stehen Mittelfristige Finanzplanung und Haushaltsplan zueinander? 8. Was wird unter einer nachhaltigen Finanzierung verstanden? 9. Worin liegen die Mängel der traditionellen Haushaltsplanung, und wie könnten sie behoben werden? 10. Wie kann ermittelt werden, ob die Finanzpolitik nachhaltig ist? 11. Welche Schwierigkeiten standen einer Einführung des PPBS und des ZBBS entgegen? 12. Welcher Zusammenhang besteht zwischen PPBS und Kosten-Nutzen-Analyse? 13. Charakterisieren Sie Zweck und Struktur des Neuen Steuerungsmodells. Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 110 3. Kapitel: Der öffentliche Haushalt – Planungs- und Handlungsgrundlagen110 14. Welche Probleme treten bei der Erfassung und Bewertung der Kosten und Nutzen im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse auf? 15. Welche Hilfsgrößen kann man für die Abschätzung der „Rate der sozialen Zeitpräferenzen“ heranziehen? 16. Wodurch ist eine Kosten-Wirksamkeits-Analyse gekennzeichnet? 17. Erläutern Sie am Beispiel der Prävention von Krankheiten die verschiedenen Kosten und Zielbeiträge, und treffen Sie ein Urteil über die Kostenwirksamkeit einer verstärkten Prävention. Literatur zum 3. Kapitel Zu Teil A: Behrends, S., Neue politische Ökonomie, München 2001. Bernholz, P., und Breyer, F., Grundlagen der Politischen Ökonomie, Bd. 2: Ökonomische Theorie der Politik, 3. Aufl., Tübingen 1994. Breton, A., Competitive Governments: An Economic Theory of Politics and Public Finance, Cambridge, Mass. 1998. Buchanan, J. M., und Tullock, G., The Calculus of Consent. Logical Foundations of Constitutional Democracy, Ann Arbor 1962. Cullis, J., und Johns, P., Public Finance and Public Choice, 3. Aufl., Oxford 2009. Daumann, F., Interessenverbände im politischen Prozeß, Tübingen 1999. Downs, A., Ökonomische Theorie der Demokratie, Tübingen 1968. Kiefer, M. L., Medienökonomik – Einführung in eine ökonomische Theorie der Medien, 2. Aufl., München, Wien 2005. Kirchgässner, G., Feld, L. P., und Savioz, M. R., Die direkte Demokratie, München 1999. Kirsch, G., Neue Politische Ökonomie, 5. Aufl., Stuttgart 2004. Mueller, D. C., Public Choice III, 3. Aufl., Cambridge 2005. Olson, M., Die Logik des kollektiven Handelns, 5. Aufl., Tübingen 2004. Thum. M., Phil Choi, J., Corruption and the Shadow Economy, in: International Economic Review, Bd. 46, 2005, Heft 3, S. 817 ff. Zintl, R., Zur Reform des Verbändestaats, in: Freiburger Diskussionspapiere zur Ordnungsökonomik, Nr. 15, 2004. Zu Teil B: Brent, R. J., Applied Cost-Benefit-Analysis, 2. Aufl., Cheltenham, Lyme 2006. Breyer, F., Zweifel, P. S., und Kifmann, M., Gesundheitsökonomik, 5. Aufl., Berlin u. a. O. 2005. Bruijn, H. de, Managing Performance in the Public Sector, 2. Aufl., London 2007. Bundesministerium der Finanzen, Dritter Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen, Berlin 2011. Drummond, M. F., u. a., Methods for the economic evaluation of health care programmes, 3. Aufl., Oxford, 2005. Feld, L. P., Budgetary Procedures and Public Finance or: Quis custodiet ipsos custodes?, in: Journal of Institutional Innovation, Development and Transition, Nr. 6, 2002, S. 4 ff. Gethmann, C. F., u. a., Gesundheit nach Maß?, Forschungsbericht der Interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Akademie Verlag, Berlin 2005, 1. Nachdruck der 1. Aufl. 2004. Hanusch, H., Nutzen-Kosten-Analyse, 3. Aufl., München 2011. Henke, K.-D., und Adam, H., Gesundheitsökonomie, in: Hurrelmann, K., und Razum, O., Hrsg., Handbuch Gesundheitswissenschaften, 5. Aufl., Weinheim und Basel 2012, S. 1083 ff. Henke, K.-D., Assmann, G., und Schulte, H., Kosten-Wirksamkeits-Analyse einer Interventionsstrategie zur Prävention der koronaren Herzkrankheit in der Bundesrepublik Deutschland, in: Schwandt, P., Richter, W. O., und Parhofer, K. G. (Hrsg.), Handbuch der Fettstoffwechselstörungen, München 2001, S. 872 ff.

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Zusammenfassung

Das Standardwerk zur Finanzwissenschaft.

Finanzwissenschaft kompakt

Dieses Lehrbuch verschafft einen gezielten Überblick über die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben

– der EU,

– des Bundes,

– der Länder und Gemeinden

sowie der verschiedenen Zweige der Sozialversicherung. Wissenschaftlich fundiert bringt das Werk die spannende Thematik einer Ausbalancierung zwischen privatem und öffentlichem Sektor näher.

Die 11. Auflage

berücksichtigt die vielfältigen aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen, u.a. die Staatsschuldenkrise der Euro-Staaten sowie das Problem der »kalten Progression«.