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Fragen zum 7. Kapitel in:

Michael Broer, Klaus-Dirk Henke, Horst Zimmermann

Finanzwissenschaft, page 371 - 372

Eine Einführung in die Lehre von der öffentlichen Finanzwirtschaft

11. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4547-3, ISBN online: 978-3-8006-4548-0, https://doi.org/10.15358/9783800645480_371

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 355 C. Steuern und Ausgaben im Dienste der Umverteilung 355 Fragen zum 7. Kapitel Zu Teil A: 1. Operationalisieren Sie das Ziel einer gleichmäßigeren Verteilung der Einkommen. 2. Worin liegt der Unterschied zwischen der Primär- und der Sekundärverteilung? Zu Teil B: 1. In welchen Fällen der Anpassung an die Besteuerung ergeben sich keine Einnahmen für den Staat? 2. Zeigen Sie anhand einer Verbrauchsteuererhöhung das Zusammenwirken von Einkommens- und Substitutionseffekt. 3. Welche Möglichkeiten ergeben sich für Unternehmen, Steuerzahlungen in eine spätere Periode zu verschieben? 4. Zeigen Sie am Beispiel einer Mengensteuer auf einem Konkurrenzmarkt, welche Bedeutung die Preiselastizität der Nachfrage für das Ausmaß der Überwälzung hat. 5. Weisen Sie die anscheinend größeren Überwälzungsmöglichkeiten bei hoher Einkommenselastizität nach, indem Sie in Abb. 7.1 bei unveränderten Angebotskurven die Nachfragekurve parallel nach außen verschieben. 6. Wodurch erklärt es sich, dass es Fälle gibt, in denen eine Mengensteuer bei Vorliegen eines Angebotsoligopols mit geknickter Preis-Absatz-Kurve voll vom Anbieter getragen wird? 7. Was versteht man unter der „Zusatzlast“ der Besteuerung, und wie kann sie graphisch dargestellt werden? 8. Unter welchen Umständen tritt bei einer Mengensteuer keine Zusatzlast bei der Besteuerung auf? Welche negativen distributiven Effekte können in diesem Fall auftreten? 9. Zeigen Sie für eine Mengensteuer graphisch den Zusammenhang zwischen der Zusatzlast der Besteuerung und dem erzielten Steueraufkommen auf. 10. Erläutern Sie, warum es unter Effizienzgesichtspunkten sinnvoll sein kann, ein gewünschtes Steueraufkommen durch mehrere Mengensteuern statt durch eine Mengensteuer zu erzielen. 11. Warum ist bei Gewinnmaximierung eine Gewinnsteuer nicht überwälzbar, wohl aber in vielen Fällen eine Mengensteuer auf ein Gut? 12. Halten Sie die Annahme, dass Unternehmen ihre Gewinnspielräume ständig ausnutzen, für realistisch? 13. Welche Wirkungsebenen werden im Harberger-Modell unterschieden? 14. Erörtern Sie den Bezug der Gewinnsteuerüberwälzung zur Einkommensverteilung. 15. Welche Anpassungsmöglichkeiten verbleiben, wenn die Überwälzung einer Steuer nicht mehr möglich ist? 16. Welche wirtschaftspolitische Bedeutung kommt einer Sollertragsbesteuerung zu? 17. Welche Aussagen erlauben Kenntnisse über die Verteilung der Steuerlast? 18. Wer trägt die Sozialabgaben? 19. Wie verändert die Inflation die Belastung durch die Einkommensteuer? 20. Wie ermitteln Sie die Verteilungsrelevanz von Umsatz- und Verbrauchsteuern? 21. Mit welchen Überwälzungsannahmen wird bei der Bestimmung der Inzidenz der Körperschaftsteuer gearbeitet? 22. Skizzieren Sie für die Sozialausgaben den der Steuerüberwälzung analogen Fall der Vorteilswegnahme. Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 356 7. Kapitel: Finanzpolitik im Dienste der Einkommensumverteilung356 23. Welche Probleme ergeben sich bei der Ermittlung der Verteilungswirkung von Subventionen? 24. Welche Verteilungswirkungen fallen im Prozess der Leistungserstellung an? 25. Führt die nacheinander erfolgende Analyse von Verteilungseffekten der Leistungserstellung und Leistungsabgabe zur Doppelzählung? 26. Welche methodischen Probleme ergeben sich bei der Zurechnung der Realtransfers auf private Haushalte? 27. Nach welchen Methoden können die zuzurechnenden Leistungen bewertet werden? 28. Wie beurteilen Sie vorliegende Ergebnisse der empirischen Arbeiten zur Budgetinzidenz? 29. Was besagt der sog. Transferansatz in der Theorie der öffentlichen Schuld? Welche verteilungspolitischen Folgen ergeben aus diesem Ansatz? Welche Kritik wird am Transferansatz geäußert? 30. Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Budgetinzidenzuntersuchungen und den modelltheoretischen Untersuchungen zur Steuerüberwälzung? Zu Teil C: 1. Erläutern Sie anhand einer graphischen Darstellung die Verteilungswirksamkeit eines Abzugspostens a. von der Bemessungsgrundlage, b. von der zu zahlenden Steuer (Steuerschuld). 2. Erläutern Sie die unterschiedlichen Verteilungswirkungen der Freibeträge im Vergleich zu Freigrenzen. 3. Würden Sie die Luxusbesteuerung als ein wirksames Instrument der Einkommensumverteilung ansehen? 4. Was spricht dafür, die Besteuerung von Vermögenszuwächsen in die Einkommensteuer einzubauen? 5. Wie lässt sich die Abgabe öffentlicher Leistungen verteilungswirksam ausgestalten? 6. Erläutern Sie mittels einer geeigneten Abbildung das Konzept der negativen Einkommensteuer. Literatur zum 7. Kapitel Althammer, J., Die Rolle der Vermögenspolitik im Rahmen einer Sozialstaatsreform, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 216, 1997, S. 595 ff. Atkinson, A. B., und Stiglitz, S. E., Lectures in Public Economics, London 1988, S. 259 ff. Auerbach, A., Hines, J. R., und Slemrod, J., Hrsg., Taxing Corporate Income in the 21st Century, New York 2007. Bach, S., Volle Mehrwertsteuer auf Nahrungsmittel belastet vor allem Geringverdiener, Wochenbericht des DIW Berlin, 16/2011, S. 3–9. Bach, S., Zehn Jahre ökologische Steuerreform: Finanzpolitisch erfolgreich, klimapolitisch halbherzig, Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 9/2009, S. 218 ff. Berthold, N., Der Sozialstaat im Zeitalter der Globalisierung, Tübingen 2002. Blinder, A. S., The Level and Distribution of Economic Well-Being, in: Feldstein, M., Hrsg., The American Economy in Transition, Chicago 1980, S. 415 ff. Bohnet, A., Finanzwissenschaft: Grundlagen staatlicher Verteilungspolitik, 2. Aufl., München und Wien 1999. Broer, M., Optionen zur Umsetzung des Kabinettsbeschlusses zur Steuerentlastung „kleiner und mittlerer Einkommen“, Deutsche Steuer-Zeitung, 99. Jg., 2011, S. 641 ff. Bundesministerium der Finanzen, Datensammlung zur Steuerpolitik: Ausgabe 2010, Berlin 2010.

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References

Zusammenfassung

Das Standardwerk zur Finanzwissenschaft.

Finanzwissenschaft kompakt

Dieses Lehrbuch verschafft einen gezielten Überblick über die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben

– der EU,

– des Bundes,

– der Länder und Gemeinden

sowie der verschiedenen Zweige der Sozialversicherung. Wissenschaftlich fundiert bringt das Werk die spannende Thematik einer Ausbalancierung zwischen privatem und öffentlichem Sektor näher.

Die 11. Auflage

berücksichtigt die vielfältigen aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen, u.a. die Staatsschuldenkrise der Euro-Staaten sowie das Problem der »kalten Progression«.