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C. Gegenstand der Finanzwissenschaft und Aufbau des Buches in:

Michael Broer, Klaus-Dirk Henke, Horst Zimmermann

Finanzwissenschaft, page 47 - 51

Eine Einführung in die Lehre von der öffentlichen Finanzwirtschaft

11. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4547-3, ISBN online: 978-3-8006-4548-0, https://doi.org/10.15358/9783800645480_47

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 21 C. Gegenstand der Finanzwissenschaft und Aufbau des Buches I. Was ist Finanzwissenschaft? Dieses Kapitel begann mit einer knappen Umschreibung des Faches Finanzwissenschaft, da einer unvermittelt vorgenommenen Definition und Abgrenzung nur wenig Anschauung zugrunde gelegen hätte. Vielmehr dienten erst die Gegenüberstellung von Staatstätigkeit und öffentlicher Finanzwirtschaft sowie der Überblick über Ziele, Träger und Instrumente der Finanzpolitik der genaueren Kennzeichnung des Objektbereichs der Finanzwissenschaft. Die Gesamtheit von Einnahmen und Ausgaben, die in Haushaltsplänen zusammengefasst und in einem föderalistischen System mit seiner Vielzahl von Haushalten verschiedener Gebietskörperschaften und Parafisci in einem Finanzausgleichssystem geordnet ist, bildet das Objekt der Finanzwissenschaft. Die Gebietskörperschaften und die Sozialversicherungen stehen dabei im Vordergrund. Dieser Teil der öffentlichen Aktivität wird von dem weiten Gebiet der Volkswirtschaftslehre abgetrennt behandelt, weil er so viele lösungsbedürftige Fragen enthält, dass sich eine gesonderte Behandlung aus Gründen der wissenschaftlichen Arbeitsteilung als zweckmäßig erwiesen hat. Innerhalb der Finanzwissenschaft bildet die Theorie der Finanzpolitik nochmals einen Schwerpunkt. Trotz der nur skizzenhaften Umschreibung hat sich gezeigt, dass zwar nicht die Ziele und die Träger spezifisch für die Finanzpolitik sind, da sie in anderen Politikbereichen gleichermaßen zu finden sind, dass aber die öffentlichen Finanzen aufgrund der von ihnen ausgehenden Wirkungen instrumentell eingesetzt werden können. Die Instrumente aus dem Bereich der öffentlichen Finanzwirtschaft sind also das Charakteristische an der Finanzpolitik, und in der Theorie der Finanzpolitik wird folglich der zielorientierte Einsatz der öffentlichen Einnahmen und Ausgaben besonders intensiv zu behandeln sein. Dabei ist aber darauf hinzuweisen, dass dies nicht vermehrte Interventionen des Staates in die Marktwirtschaft bedeuten muss. Vielmehr kommt es häufig darauf an, negative Wirkungen der öffentlichen Finanzen, beispielsweise eine zu hohe Staatsverschuldung, auf die Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu erkennen und durch eine entsprechende Änderung der Einnahmen- oder Ausgabenregelungen zu korrigieren. Ein weiteres Merkmal zur Charakterisierung der öffentlichen Finanzwirtschaft ist der Entscheidungsmechanismus, der ihr zugrunde liegt. Während die private Wirtschaftstätigkeit am Marktgeschehen orientiert ist, unterliegt das finanzwirtschaftliche Handeln, ebenso wie die übrige Staatstätigkeit, der politischen Willensbildung. Hinzu kommt, dass ein Haushaltsplan im öffentlichen Sektor vollzugsverbindlich ist, während die Wirtschaftspläne der privaten Haushalte und Unternehmen eine größere Flexibilität bei der Durchführung aufweisen. Mit Hilfe einzelner in der Finanzwissenschaft angewandter Erkenntnismethoden lässt sich ihr Gegenstand kaum zusätzlich präzisieren. Anders als etwa in den Fächern Statistik und Ökonometrie, C. Gegenstand der Finanzwissenschaft und Aufbau des Buches Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 22 1. Kapitel: Ziele, Träger und Instrumente der Finanzpolitik22 in denen sich das Fachgebiet weitgehend durch die angewandte Methodik charakterisieren lässt, mit deren Hilfe Erkenntnisse gewonnen werden, zeichnet sich die Finanzwissenschaft gerade dadurch aus, dass zur Lösung ihrer Probleme nahezu alle Erkenntnismethoden der Wirtschaftswissenschaften herangezogen werden. Das gilt für die mikro- und makroökonomische Analyse (z. B. in der Steuerüberwälzungslehre) genauso wie für wohlfahrtstheoretische Ansätze (z. B. bei der Bestimmung des optimalen Staatsanteils) und die Vorgehensweise der Neuen Politischen Ökonomie bzw. der Public-Choice-Theorie. Auch werden die empirische Sozialforschung und die historische Betrachtungsweise ebenso herangezogen wie Methoden der Statistik und der Ökonometrie. Es scheint sich fast zu erübrigen, zum Abschluss darauf zu verweisen, dass es bei dem Versuch, das Fach Finanzwissenschaft zu kennzeichnen, nicht um eine endgültige Definition oder gar um die Erfassung des „Wesens“ dieser Wissenschaft geht. Beabsichtigt ist lediglich eine Beschreibung des Objektbereichs, die im wissenschaftlichen Sprachgebrauch ausreicht, die Schwerpunkte im finanzwissenschaftlichen Studium und in der Tätigkeit des „Finanzwissenschaftlers“ anzugeben. Eine Klärung erscheint schließlich auch deshalb erforderlich, weil der Begriff „Finanzwissenschaft“ im Zeitablauf Wandlungen unterworfen war. Auch die heutige Verwendung des Begriffes ist nicht dem Wortsinn zu entnehmen und wird deswegen immer häufiger durch die Bezeichnung „öffentliche Finanzen“ ersetzt. Die Entstehung des Begriffs „Finanzwissenschaft“. – „Der aus dem Mittellateinischen stammende Ausdruck Finanz, Finanzen, der anfangs durch richterliches Urteil festgesetzte Zahlungen (engl. fine) und später überhaupt Geldzahlungen und -geschäfte bezeichnet, wurde im Deutschen zunächst mit der üblen Nebenbedeutung von Wucher und Betrug gebraucht; „wüchse der Leib und das Gras als Untreu, Finanz, Neid und Hass, so hätten die Schafe und Rinder heuer das Jahr guten Winter“ (Geiler von Kaysersberg, 1445–1510). Auch Luther nennt Finantzer (fynantzer) und Wucherer in einem Atem; in Basilius Fabers, Thesaurus eruditionis scholasticae‘ von 1680 ist ein Finantzer ein „Landbetrieger, der die Leute umbs Geld bescheisset“. In Frankreich kommen schon im 15. Jahrhundert die Bezeichnungen hommes de finance und financiers für die Steuerpächter und -eintreiber des Königs auf; der Plural Finanzen wird etwa in diesem Wortsinne später auch in die deutsche Sprache übernommen und verliert damit zugleich allmählich die anfängliche böse Nebenbedeutung (Grimms Wörterbuch). Die in Deutschland und Österreich lange vor der französischen Physiokratie und der englischen Klassik entwickelte Kameralwissenschaft, für die der preußische König Friedrich Wilhelm I. in Halle und Frankfurt/O. 1727 die ersten Universitätslehrstühle errichtete, befasste sich mit der Haushaltswirtschaft der Länder und Territorien und der Wirtschafts- und Außenhandelspolitik, die für die fürstliche Schatzkammer möglichst einträglich sein sollten; ihr Kern war die ,eigentliche Cameral- und Finanzwissenschaft‘ (v. Justi), die in Deutschland neben der seit Adam Smith aufkommenden Nationalökonomie gepflegt wurde und vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu hoher Blüte gelangte (Lorenz v. Stein, Albert Schäffle, Adolph Wagner u. a.)“15. Heute wird das Wort „Finanz“ unglücklicherweise in drei Bereichen benutzt. In der Betriebswirtschaftslehre gehört die Finanzwirtschaft zu den klassischen Aufgabenbereichen. Dort spricht man von der betrieblichen Finanzierung und der Finanzpolitik der Unternehmen. In jüngster Zeit, insbesondere seit der „Finanzmarkt“-Krise 2008/2009, spricht man gelegentlich sogar mit Bezug zu den privaten Finanzmärkten von Finanzwissenschaft und von Finanzwissenschaftlern. Ferner kommt das Wort im Bereich des privaten Haushalts vor und bezieht sich dort in der Regel auf die mehr individuellen geldlichen Angelegenheiten. Ist jetzt auch im öffentlichen Sektor von den Finanzen die Rede, so liegen Missverständnisse mithin nur allzu nahe. Die Möglichkeit der Verwechslung mit Finanztransaktionen im privaten Sektor tritt im ausländischen Sprachgebrauch nicht auf, da man „Finanzwissenschaft“ im Englischen mit ,public finance‘ und im Französischen 15 Schmölders, G., Finanz- und Steuerpsychologie, Rowohlts Deutsche Enzyklopädie, Bd. 100, Hamburg 1970, S. 7. Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 23 C. Gegenstand der Finanzwissenschaft und Aufbau des Buches 23 mit ,finances publiques‘ bezeichnet. Im Deutschen wäre die Bezeichnung „Öffentliche Finanzen“ daher auch eindeutiger und allgemeinverständlich. II. Zum Aufbau des Buches In dem ersten Kapitel wurde der Gegenstand des Faches mit Hilfe der Ziele, der Instrumente und der Träger charakterisiert. Mit dem weiteren Aufbau dieses Buches ist beabsichtigt, den finanzwissenschaftlichen Lehrstoff so aufzubereiten, dass die Bedeutung der wissenschaftlichen Ergebnisse für die Erfüllung der Aufgaben der öffentlichen Finanzwirtschaft sichtbar wird (siehe wiederum im Vorwort den Hinweis auf das Vorwort zur 1. Auflage). Infolgedessen lag es nahe, die Ziele, für die die öffentlichen Finanzen eingesetzt werden, zugleich der Gliederung dieses Buches zugrunde zu legen. Den oben erörterten Zielen sind daher im Buch jeweils Kapitel gewidmet (siehe Schema 1.4). Die folgenden Kapitel lassen sich gemäß der beiden zuvor unterschiedenen Zielbereiche der Finanzpolitik in zwei Gruppen unterteilen (siehe Schema 1.4). Den beiden abgeleiteten Zielen der öffentlichen Finanzwirtschaft (Einnahmenerzielung und staatsinterne Effizienz) sind vier Kapitel im vorderen Teil des Buches gewidmet. Eines behandelt den öffentlichen Haushalt als das hauptsächliche Handlungs- und Planungsinstrument der öffentlichen Hand, das ständiger Verbesserung bedarf (3. Kapitel). Es schließt sich eine ökonomische Betrachtung der Finanzierung der Staatstätigkeit und der Zusammensetzung der Einnahmearten an (4. Kapitel). Aus dem Bereich der abgeleiteten Ziele wird als Nächstes die Frage der staatsinternen Effizienz und damit vor allem des Finanzausgleichs behandelt, also des Problems einer zweckmäßigen Zuordnung von Aufgaben, Ausgaben und Einnahmen auf Gebietskörperschaften in einem föderativ aufgebauten Staat wie der Bundesrepublik Deutschland (5.  Kapitel). Einen Spezialfall bildet hier die Europäische Union als oberste Ebene im europäischen Staatengefüge mit dem EU- Haushalt und den neuen Problemen der Staatsschuldenkrise (6. Kapitel). Den der Finanzpolitik vorgegebenen Zielen sind jeweils eigene Kapitel gewidmet. Die Ziele „Einkommensumverteilung“ (7. Kapitel), „Konjunkturstabilisierung“ (8. Kapitel), „Förderung des Wirtschaftswachstums“ (9. Kapitel) und „Vermeidung von Umweltschäden“ (10. Kapitel) wurden wegen ihrer allgemein anerkannten wirtschaftspolitischen Bedeutung ausgewählt. Allokationsziele werden an zahlreichen Stellen des Buches behandelt (z. B. im Wachstums- und im Umweltkapitel). Im 2. Kapitel über den Staatsanteil werden einige finanzwissenschaftliche Grundfragen des Allokationsziels behandelt. Dazu gehört nicht nur die Erfassung und Messung finanzwirtschaftlicher Staatstätigkeit mit ihren Bestimmungsfaktoren, sondern auch die normative Bestimmung des Staatsanteils mit der Theorie der öffentlichen Güter und des optimalen Budgets. V ah len s H an d b ü ch er – Zim m erm an n /H en ke /B ro er – Fin an zw issen sch aft (11. A u fl.) – H erst. Frau D eu rin g er Stan d : 14.09.2012 Statu s: D ru ckd aten Seite 24 1. K ap itel: Ziele, Träg er u n d In stru m en te d er Fin an zp o litik 24 Schema 1.4: Ziele der öffentlichen Finanzwirtschaft und Aufbau des Buches Ziele der öffentlichen Finanzwirtschaft Finanzpolitischer Einfluss auf Wirtschaftswachstum u. Wirtschaftsstruktur Möglichkeiten der Staatsfinanzierung Der öffentliche Haushalt Der Finanzausgleich Der Staatsanteil Finanzpolitik im Dienste der Einkommensumverteilung Finanzpolitik und Konjunktur Umwelt und öffentliche Finanzen Abgeleitete Ziele Vorgegebene Ziele Fiskalische Ziele Staatsinterne Effizienz Allokationsziele Distributionsziele Konjunkturziele Wachstumsziele1 Umweltziele1 Einnahmenerzielung sparsame Mittelverwendung organisatorische Effizienz einzelner Träger der öffentl. Finanzwirtschaft Zuordnung von Aufgaben, Ausgaben u. Einnahmen im Staatsaufbau 1 Wachstums- und Umweltziele werden verschiedentlich dem Allokationsziel zugeordnet. Konjunktur- und Wachstumsziele werden auch als kurzfristige und langfristige Stabilitätsziele zusammengefasst. 10. Kapitel9. Kapitel8. Kapitel7. Kapitel2. Kapitel5. Kapitel3. Kapitel4. Kapitel 6. Kapitel Die Finanzen der Europäischen Union Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 25 C. Gegenstand der Finanzwissenschaft und Aufbau des Buches 25 Fragen zum 1. Kapitel 1. Was würde geschehen, wenn man die öffentliche Finanzwirtschaft nach Art und Umfang erheblich reduzierte? 2. Nennen Sie die Unterschiede zwischen den vorgegebenen und abgeleiteten Zielen der finanzwirtschaftlichen Staatstätigkeit. 3. Was versteht man unter der staatsinternen Effizienz? 4. Wie entwickelten sich die Ziele der öffentlichen Finanzwirtschaft? 5. Mit Hilfe welcher Kriterien lässt sich entscheiden, ob eine Institution als Parafiskus anzusehen ist? 6. Welche finanzpolitischen Probleme werfen Parafisci auf? 7. Welche Einteilungen und Gliederungen der finanzpolitischen Instrumente werden unterschieden? 8. Welche Bedeutung kommt der Unterteilung der Ausgaben in Leistungsentgelte und Transferausgaben zu? 9. Geben Sie eine finanzwissenschaftliche Definition der Steuer. Wodurch unterscheiden sich die Steuern von den Sozialversicherungsbeiträgen? 10. Wie lässt sich der Gegenstand der Finanzwissenschaft umschreiben? Literatur zum 1. Kapitel Backhaus, J. G., und Wagner, R. E., Society, State, and Public Finance: Setting the Analytical Stage, in: Backhaus, J. G., und Wagner, R. E., Hrsg., Handbook of Public Finance, Boston u. a. 2004, S. 1 ff. Berg, H., Cassel, D., und Hartwig, K.-H., Theorie der Wirtschaftspolitik, in: Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik, Bd. 2, 9. Aufl., München 2007, S. 243 ff. Blankart, C. B., Wie viel Staat brauchen wir?, in: Institut der Deutschen Wirtschaft, Hrsg., Wege zu einem effizienten Staat, Köln 2004, S. 96 ff. 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F., und Wiegard, W., Zwanzig Jahre „Neue Finanzwissenschaft“, in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Bd. 113, 1993, S. 169 ff. und 337 ff.; Erwiderung zu den Kommentaren von C. B. Blankart und F. Söllner, in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Bd. 114, 1994, S. 255 ff. Schuppert, G. F., Verwaltungswissenschaft, Baden-Baden 2000. Stern, K., Staatsziele und Staatsaufgaben in verfassungsrechtlicher Sicht, in: Bitburger Gespräche, Jahrbuch 1984, München 1984, S. 5 ff. Tiepelmann, K., und van der Beek, G., Hrsg., Theorie der Parafisci, Berlin-New York 1992, sowie dies., Hrsg., Politik der Parafisci, Hamburg 1997. Zimmermann, H., Finanz- und Wirtschaftskrise – Was kosten die Maßnahmen wirklich?, in: Wirtschaftsdienst, 92. Jg., .2009, S. 306 ff.

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References

Zusammenfassung

Das Standardwerk zur Finanzwissenschaft.

Finanzwissenschaft kompakt

Dieses Lehrbuch verschafft einen gezielten Überblick über die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben

– der EU,

– des Bundes,

– der Länder und Gemeinden

sowie der verschiedenen Zweige der Sozialversicherung. Wissenschaftlich fundiert bringt das Werk die spannende Thematik einer Ausbalancierung zwischen privatem und öffentlichem Sektor näher.

Die 11. Auflage

berücksichtigt die vielfältigen aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen, u.a. die Staatsschuldenkrise der Euro-Staaten sowie das Problem der »kalten Progression«.