Die Autorinnen und Autoren in:

Zeitschrift für Ideengeschichte, page 127 - 128

ZIG, Volume 15 (2021), Issue 1, ISSN: 1863-8937, ISSN online: 1863-8937, https://doi.org/10.17104/1863-8937-2021-1-127

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C.H.BECK, München
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127 Die Autorinnen und Autoren DAVID ARMITAGE geb. 1965, ist Lloyd C. Blankfein Professor für Ideengeschichte an der Harvard University. 2018 ist erschienen Bürgerkrieg. Vom Wesen innerstaatlicher Konflikte. URS BüTTNER geb. 1980, forscht als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Globalgeschichte der deutschen Literatur an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf. Demnächst erscheint Globalgeschichten der deutschen Literatur. Ansätze – Methoden – Probleme (Hg., zus. mit David Kim). JüRGEN ELVERT geb. 1955, ist Jean-Monnet-Professor für Europäische Geschichte an der Universität zu Köln. 2018 ist erschienen Europa, das Meer und die Welt. Eine maritime Geschichte der Neuzeit. ANDREAS FAHRMEIR geb. 1969, ist Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt. 2020 ist erschienen Deutschland. Globalgeschichte einer Nation. ULRIKE GLEIxNER geb. 1958, ist apl. Professorin für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Berlin und leitet die Forschungsabteilung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. 2021 erscheint Things on the Move — Dinge unterwegs. Objects in Early Modern Cultural Transfer. CHRISTIAN HEITZMANN geb. 1965, leitet die Abteilung Handschriften und Sondersammlungen der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. 2019 ist erschienen Marginalien in Bild und Text. Essays zu mittelalterlichen Handschriften (Hg., zus. mit Patrizia Carmassi). FLoRIAN HoFFMANN geb. 1972, ist Professor an der Juristischen Fakultät der Pontifícia Universidade Católica do Rio de Janeiro. 2016 ist erschienen The Oxford Handbook of the Theory of International Law (Hg., zus. mit Anne orford). ALExANDRA KEMMERER geb. 1972, ist wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, dessen Berliner Büro sie leitet. Demnächst erscheint Der lange Schatten des Kolonialismus: Joseph Conrads Heart of Darkness, in: Krise(n) der Moderne (Hg. von Klaus Kempter und Martina Engelbrecht). JoST PHILIPP KLENNER geb. 1979, lebt und arbeitet als Historiker in Berlin. 2019 ist erschienen André Künkels Metamorphosen im Katalog André Künkel 2012–2019. KARL-HEINZ KoHL geb. 1948, ist Professor Emeritus für Kultur- und Völkerkunde am Ethnologischen Institut der Goethe-Universität Frankfurt. 2003 ist erschienen Die Macht der Dinge. Geschichte und Theorie sakraler Objekte. HENRIETTE LAVAULx-VRéCoURT geb. 1968, arbeitet als Kuratorin für ost- und Nordasien im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin (SPK). 2019 ist erschienen Zur Sammlungsgeschichte von Objekten aus Jakutien im Ethnologischen Museum. MICHAEL MATTHIESEN geb. 1959, lebt als Historiker und freier Autor in Karlsruhe. 2020 ist in der Sommer-Ausgabe der ZIG («Hegel») erschienen Der Nachlass und die verlorenen Briefe (zus. mit Eef Overgaauw). JoACHIM NETTELBECK geb. 1944, war von 1981 bis 2012 Sekretär des Wissenschaftskollegs. 2019 ist als Preprint erschienen Verwalten von Wissenschaft, eine Kunst. JüRGEN oSTERHAMMEL geb. 1952, war bis 2018 Professor für Neuere und neueste Geschichte an der Universität Konstanz; seither ist er Distinguished Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS). 2020 ist erschienen Global Publics: Their Power and Their Limits 1870-1990 (Hg., zus. mit Valeska Huber). 128 SUNDHyA PAHUJA ist Direktorin des Institute for International Law and the Humanities (IILAH) an der Melbourne Law School. 2020 ist erschienen International Law and the Cold War (Hg. zus. mit Matthew Craven und Gerry Simpson). HERMANN PARZINGER geb. 1959, ist Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preu- ßischer Kulturbesitz. Demnächst erscheint Verdammt und vernichtet. Kulturzerstörungen vom Alten Orient bis zur Gegenwart. LILLA RUSSELL-SMITH ist Kuratorin für Zentralasiatische Kunst im Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin (SPK). 2019 ist erschienen Conversion and Magic: New Observations about Buddhist paintings from Kucha and Dunhuang. CyNTHIA SCHIMMING ist Modeschöpferin aus Namibia. 2019 war sie Gastwissenschaftlerin am Ethnologischen Museum Berlin im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der SPK und der Museums Association of Namibia. BRITT SCHLüNZ geb. 1987, ist Historikerin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht über das Verhältnis von Frömmigkeit und Politik in Spanien und Kuba im 19. Jahrhundert. ANDREA SCHoLZ geb. 1976, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin (SPK). Demnächst erscheint Das relationale Museum. Objekt-Subjekt-Ethnographien in Amazonien und Berlin. REINHARD WENDT geb. 1949, war bis 2015 Professor für Neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte an der FernUniversität in Hagen. 2016 ist erschienen Vom Kolonialismus zur Globalisierung. Europa und die Welt seit 1500 (2. Aufl.).

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Zusammenfassung

Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.

Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.