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Zeitschrift für Ideengeschichte, page 1 - 3

ZIG, Volume 15 (2021), Issue 1, ISSN: 1863-8937, ISSN online: 1863-8937, https://doi.org/10.17104/1863-8937-2021-1-1

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C.H.BECK, München

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htete Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XV/1 Frühjahr 2021 Kolonialwaren Herausgegeben von Ulrike Gleixner, Alexandra Kemmerer, Michael Matthiesen und Hermann Parzinger Besuchen Sie auch unsere Website www.z-i-g.de ! Abonnenten haben kostenlosen Zugriff auf die Beiträge aller bisher erschienenen Hefte. Registrierte Nutzer können alle Beiträge, die älter sind als zwei Jahre, kostenlos lesen. Begründet von Ulrich Raulff, Helwig Schmidt-Glintzer und Hellmut Seemann Herausgeberinnen und Herausgeber: Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv Marbach) Ulrike Lorenz (Klassik Stiftung Weimar) Peter Burschel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel) Barbara Stollberg-Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin) Hermann Parzinger (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz) Beirat: Kurt Flasch (Bochum), Anthony Grafton (Princeton), Dieter Henrich (München), Wolf Lepenies (Berlin), Glenn W. Most (Chicago/Pisa), Krzysztof Pomian (Paris), Jan Philipp Reemtsma (Hamburg), Quentin Skinner (London), Barbara M. Stafford (Chicago) Geschäftsführende Redaktion: Stephan Schlak (v.i.S.d.P.) Redaktion «Denkbild»: Jost Philipp Klenner Redaktion «Konzept & Kritik»: Daniel Schönpflug Mitglieder der Redaktion: Hannah Baader, Martin Bauer, Warren Breckman, Ulrich von Bülow, Jan Bürger, Eva Cancik- Kirschbaum, Carsten Dutt, Petra Gehring, Luca Giuliani, Ulrike Gleixner, Hana Gründler, Jens Hacke, Helmut Heit, Christian Heitzmann, Markus Hilgert, Martin Hollender, Alexandra Kemmerer, Ingolf Kern, Reinhard Laube, Michael Matthiesen, Florian Meinel, Martin Mulsow, Robert E. Norton, Wolfert von Rahden, Stefan Rebenich, Hedwig Richter, Hole Rößler, Astrit Schmidt-Burkhardt, Andreas Urs Sommer, Carlos Spoerhase, Martial Staub, Anita Traninger, Jörg Völlnagel Redaktionsadresse: Zeitschrift für Ideengeschichte Wissenschaftskolleg zu Berlin Wallotstraße 19 14193 Berlin Umschlagabbildung: Akinbode Akinbiyi: Berlin, Weißensee, 2018 (Ausschnitt, bearbeitet), © Akinbode Akinbiyi. Die Zeitschrift für Ideengeschichte erscheint viermal jährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Bezugspreis: Einzelheft: € 16,00 [D]; sFr 22,90; € 16,50 [A]; zzgl. Vertriebsgebühren von € 1,55 (Inland); Porto (Ausland) als E-Book: € 9,99 Jährlich: € 54,00 inkl. Vertriebsgebühren (Inland); zzgl. € 25,00 (Ausland) Sonderpreis: € 43,00 inkl. 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Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Ur he berrechtsgesetzes bedarf der Zustimmung des Verlags. © Verlag C.H.Beck oHG, München 2021 Verlag C.H.Beck, Wilhelmstr. 9, 80801 München klimaneutral produziert www.chbeck.de/nachhaltig ZUM THEMA Ulrike Gleixner, Alexandra Kemmerer, Michael Matthiesen, Hermann Parzinger: Zum Thema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 KoLoNIALWAREN Jürgen Osterhammel: Warenökonomie und Mobilitätsfolklore . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Jürgen Elvert: Das Netzwerk der Häfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Reinhard Wendt: Die Verzuckerung der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Sundhya Pahuja: Der Staat als Kolonialware. Ein Gespräch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Trophäen und Tribute. Eine Bilderstrecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 ESSAy David Armitage: John Locke, die Kolonien und die Verträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 DENKBILD Britt Schlünz: Ästhetik des Schreckens. Zur drastischen Mission des Ordens der Claretiner . . . . . . . . . . . . 85 ARCHIV Urs Büttner: Re-Import Goethe. Der Friedenspreis 1968 für Léopold Sédar Senghor . . . . . . . . . . . . 101 KoNZEPT & KRITIK Andreas Fahrmeir: Stern des Südens. Kleine Weltgeschichte des Mercedes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Lilla Russell-Smith: Kolonialer Tauschhandel in China . . . . . . 115 Florian Hoffmann: Unerwartete Nachbarschaft. Zur Dekolonialität in Lateinamerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 Joachim Nettelbeck/Alexandra Kemmerer: Des Seefahrers Widersprüche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Karl-Heinz Kohl: Mythos Heinrich. Eine Erinnerung . . . . . . . . 125 Die Autorinnen und Autoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .127 Im nächsten Heft: Jenseits von Straßburg. Mit Beiträgen von Pascale Hugues, Catherine Maurer, Freddy Raphael, Frank Rexroth und weiteren.

Zusammenfassung

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Zusammenfassung

Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.

Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.