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Perspektiven einer sektoralen Volkswirtschaftslehre in:

Volker Bergen, Wilhelm Löwenstein, Roland Olschewski

Forstökonomie, page 461 - 466

Volkswirtschaftliche Ansätze für eine vernünftige Umwelt- und Landnutzung

2. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4552-7, ISBN online: 978-3-8006-4553-4, https://doi.org/10.15358/9783800645534_461

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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Perspektiven einer sektoralen Volkswirtschaftslehre Gründe für eine sektorale Volkswirtschaftslehre Die Volkswirtschaftslehre sucht nach vernünftigen Lösungen für die optimale Bereitstellung von Gütern und Ressourcen. Diese Suche gestaltet sich aufgrund der Vielschichtigkeit der Entscheidungsprobleme oftmals schwierig. Es ist nicht nur zu entscheiden, wer welche Güter und Ressourcen verwendet, sondern auch wie darüber entschieden werden soll: auf Basis von Effizienz, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit? Mittels dezentraler oder zentraler Institutionen (siehe Abb. 1.1 und 9.1)? Die ‚Forstökonomie‘ bietet durch ihre bewusste sektorale Abgrenzung die Möglichkeit, volkswirtschaftliche Grundprobleme beispielhaft und anwendungsorientiert darzustellen. Dabei erweist es sich als vorteilhaft, dass a) Wälder eine Vielzahl unterschiedlicher Güter und Ressourcen bereitstellen, b) die forstökonomische Forschung sich bereits seit Jahrhunderten mit Effizienz- und Nachhaltigkeitsproblemen auseinandersetzt und c) der Forstsektor auf ganz verschiedene Weise in ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge eingebunden ist. Letzteres spiegelt sich zum einen in vielfältigen Marktbeziehungen wider, die im vorliegenden Buch mithilfe verschiedener ökonomischer Modelle analysiert werden. Zum anderen wird die Rolle des Forstsektors im entwicklungsökonomischen Kontext untersucht und beispielhaft dargelegt, welcher Entwicklungsbeitrag aber auch welche Zielkonflikte zu erwarten sind. Die Bandbreite der Fragestellungen gewährleistet damit einen umfassenden Erkenntnisgewinn für einen weiten Leserkreis. Gleichzeitig kann das Potenzial zur Anwendung der verwendeten Methoden in anderen Zusammenhängen und Sektoren demonstriert werden. Herausforderungen für eine sektorale Marktlehre Die Märkte für forst-und holzwirtschaftliche Güter sind in gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge eingebunden und können von regionalen, nationalen und internationalen Einflüssen geprägt werden. Anbieter und Nachfrager auf diesen Märkten haben ein Interesse daran, das Marktgeschehen besser zu verstehen. Sie sind auf verlässliche Informationen angewiesen, um ihre eigene Situation besser einschätzen zu können und auf dieser Grundlage vernünftige Entscheidungen treffen zu können. Dazu ist es wichtig, zu erkennen, in welchem Marktumfeld ein Unternehmen agiert und welches die relevanten Einflussgrößen sind. In den vergangenen Jahren hatten beispielsweise die weltweite Finanzkrise, die Wech- Forstökonomie454 selkursschwankungen wichtiger Währungen sowie die angestrebte Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energieträger Einfluss auf Marktmengen und –preise (siehe z.B. T.F. Bolkesjo und J. Buongiorno, 2006; P. Schwarzbauer und T. Stern, 2010; UNECE, 2011). Um die vielfältigen und weitreichenden Markteinflüsse abbilden zu können, empfiehlt sich eine möglichst weite Marktabgrenzung (V. Bergen, 2012). Handlungsoptionen, die durch Substitutionsprozesse entstehen, beispielsweise bei der Sortimentsverwendung oder der Nutzung von Import- und Exportmöglichkeiten, können so erfasst und in die Analyse einbezogen werden. Die forstliche Marktlehre steht vor der Herausforderung, die relevanten Einflussgrößen und forstlichen Besonderheiten zu identifizieren, sie in die Marktmodelle zu integrieren und so die Erklärungskraft der Modelle zu erhöhen. Dieses Ziel ist umso schwieriger zu erreichen, je weniger Marktinformationen zur Verfügung stehen. So verzichten beispielsweise die offiziellen deutschen Statistiken inzwischen auf die Erhebung der Rohholzverkäufe aus Einschlag und Lagerbestand. Lediglich die Einschlagsmengen werden noch dokumentiert; diese eignen sich jedoch nur bedingt für Rückschlüsse auf die tatsächlichen Marktmengen (V. Bergen, 2012). Darüber hinaus erschweren weitere forstliche Besonderheiten die Marktanalyse. Zu ihnen gehören die Kuppelproduktion unterschiedlicher Sortimente, die Beachtung des vorgeschriebenen nachhaltigen Hiebsatzes, die Festlegung des Erntezeitpunktes in Abhängigkeit von ökologischen Faktoren sowie die Unsicherheit in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels (R. Olschewski und O. Thees, 2012) Ein weiteres Problem besteht im Auftreten von strukturellen Marktveränderungen. Unvorhersehbare bzw. bisher weniger relevante Einflussgrößen erschweren die Formulierung ökonometrischer Modelle auf Basis von Zeitreihen (A. Toppinen und J. Kuuluvainen, 2010). Querschnittsanalysen, die sich nach Ansicht einiger Autoren besser für längerfristige Prognosen eignen würden, können aber häufig keinen signifikanten Einfluss exogener Variablen nachweisen (I.M. Favada et al., 2007 und 2009). Dies erschwert auch einen Vergleich von kurz- und langfristigen Preiselastizitäten, die auf Basis von Zeitreihen- und Querschnittsanalysen berechnet werden. Häufig deuten sie jedoch auf ein preisunelastisches Angebotsverhalten hin. Kuuluvainen (2010) schließt daraus, dass die Einsatzmöglichkeiten forstpolitischer Instrumente, soweit sie auf die Veränderung des Angebotsverhaltens durch Preisänderungen abzielen, begrenzt sind. Angesichts dieser Situation stellt sich die Frage nach alternativen Ansätzen zur Erklärung bzw. Beeinflussung des Marktverhaltens. Beispielsweise fokussieren neuere Ansätze der Verhaltensökonomik und der agentenbasierten Modellierung auf das individuelle Verhalten der Marktakteure und auf Szenarioanalysen und versuchen so, Beiträge zum Verständnis kurz- und langfristiger Marktentwick- Perspektiven einer sektoralen Volkswirtschaftslehre 455 lungen zu leisten (R. Olschewski und O. Thees, 2012). Die Verbreitung weiterer Forschungsansätze spiegelt sich auch in der thematischen Ausrichtung der in internationalen Fachzeitschriften erscheinenden Studien wider, die sich mit dem Holzernte- und Angebotsverhalten beschäftigen. In der letzten Dekade lag der Anteil ökonometrischer Arbeiten an der Gesamtzahl dieser Publikationen bei lediglich 12 Prozent, während sich der Großteil aller Artikel mit theoretischen Abhandlungen, Forstsektormodellierungen oder normativen Studien beispielsweise über das Verhalten privater Waldeigentümer beschäftigen (J. Kuuluvainen, 2010). Kuuluvainen plädiert in diesem Zusammenhang für eine breitere Anwendung positivistisch-empirischer Ansätze sowie für verstärkte Interaktion von theoretisch und empirisch ausgerichteter Forschung. Damit ließen sich auch die von Amacher et al. (2003) aufgezeigten, zukunftsweisenden Forschungsfelder im Bereich der Holzmarktanalyse bearbeiten. Zu ihnen gehört unter anderem die Analyse des Marktein- bzw. austrittsverhaltens von Waldeigentümern und die Untersuchung von Informationsasymmetrien. Eine weitere vielversprechende Forschungsrichtung bezieht sich auf die Analyse marktrelevanter Interdependenzen zwischen der Holzproduktion einerseits und der Bereitstellung der öffentlichen Güter des Waldes andererseits. Hier zeigt sich außerdem das Potenzial zur Verknüpfung von forstökonomischer Marktlehre und forstökonomischer Umwelt- und Waldschutzökonomie. Herausforderungen für eine sektorale Umwelt- und Waldschutzökonomie Die Vielfalt der positiven Effekte des Waldes wurde in der Vergangenheit oft mit dem Wort ‚Multifunktionalität‘ umschrieben. Über die Eindeutigkeit dieser Bezeichnung und ob es sich bei den Funktionen eher um Wirkungen des Waldes oder Leistungen des Forstwirtschaft handelt, wurde bereits früher insbesondere im deutschsprachigen Raum diskutiert (P. Burschel, 1994; A. Blum et al., 1996; M. Suda, 2009). International und auch in der forstlichen Umwelt- und Waldschutzökonomie hat in jüngerer Zeit der Begriff ‚Ökosystemleistung’ an Bedeutung gewonnen. Er basiert auf dem ‚Ökosystem-Ansatz’ des Millennium Ecosystem Assessments (MEA), der einen umfassenden Rahmen für die Analyse und Bewertung von Mensch-Umwelt-Beziehungen bietet. Dabei wird zwischen unterstützenden, bereitstellenden, regulierenden sowie kulturellen Leistungen unterschieden (MEA, 2005). Dieser Ansatz fördert das Denken in volkswirtschaftlichen Kategorien, wie z.B. „Waren“ und „Dienstleistungen“, erleichtert ihre ökonomische Bewertung und eine sektorale Zuordnung sowie die Identifizierung von möglichen Interessenskonflikten, den damit verbundenen Abwägungsproblemen und Kompromisslösungen. Forstökonomie456 Gleichzeitig wird jedoch kritisiert, dass die inhaltliche Konsistenz nicht immer gegeben ist, beispielweise dann, wenn ökologische Prozesse, die zu (Vor-) Leistungen führen, selbst als Leistungen deklariert werden. Eine eindeutige Darstellung und die Orientierung an Definitionen der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnung wird daher von verschiedenen Autoren angemahnt (J. Wallace, 2007; B. Fisher und R. Turner, 2008). Am Untersuchungsobjekt Wald und der Erfassung und monetären Bewertung seiner privaten und öffentlichen Güter lässt sich dieser Sachverhalt demonstrieren, auch mit dem Ziel zukünftig eine umfassende Umweltökonomische Gesamtrechnung zu entwickeln (siehe Abschnitt 9.1). Ferner ist zu beachten, dass sowohl der konzeptionelle Rahmen des MEA als auch viele empirische Studien keinen Unterschied machen zwischen nachhaltig produzierten Ökosystemleistungen und solchen, die zu einer schrittweisen Degradierung des Ökosystems führen (R. Norgaard, 2008). Die sich daraus ergebenden potenziellen Konflikte zwischen Nachhaltigkeit und Effizienz (K. Arrow et al., 2004) können beispielhaft im Rahmen der forstlichen Umwelt- und Waldschutzökonomie analysiert werden. So bietet der Faustmannsche Ansatz als Grundlage forstwirtschaftlicher Entscheidungen ein gutes Beispiel zur Bestimmung intertemporaler Effizienz, das über die sektoralen Grenzen hinaus Beachtung gefunden hat (P. A. Samuelson, 1976). Wie kontrovers Effizienzüberlegungen jedoch ausfallen können, zeigt die Diskussion um den sogenannten „Stern Review“ (N. Stern, 2007). Basierend auf Effizienzberechnungen empfiehlt der Bericht sofortige und umfassende Maßnahmen gegen den Klimawandel. Kritisiert wird der Bericht unter anderem wegen der ihm zugrundeliegenden Annahmen, insbesondere bezüglich des verwendeten ‚niedrigen‘ Diskontsatzes. Studien, die einen höheren Satz für die Abzinsung benutzen, geben den zukünftigen Kosten des Klimawandels ein vergleichsweise geringeres Gewicht, mit der Konsequenz, dass schnelles Handeln aus Effizienzgründen heute nicht unbedingt erforderlich erscheint (R. Tol und G. Yohe, 2006; W. Nordhaus, 2007). Zu dieser Diskussion bemerken andere Autoren, dass die Fokussierung auf die Wahl des Diskontsatzes am eigentlichen Problem vorbeigeht (E. Neumayer, 2007). Vielmehr sollte die Nachhaltigkeit, und hier insbesondere die Frage der (Nicht-)Substituierbarkeit natürlichen Kapitals, in den Vordergrund gerückt werden. Abgesehen davon, dass Nachhaltigkeit - je nach Perspektive- als Ziel oder Restriktion für das ökonomische Handeln aufgefasst werden kann, mangelt es jedoch nicht selten an einer eindeutigen Definition. Je nachdem, ob das Konzept der starken oder schwachen Nachhaltigkeit zur Anwendung kommt (siehe Abschnitt 13.4), resultieren unterschiedliche Handlungsempfehlungen für die optimale Ressourcennutzung (S. Baumgärtner und M. Quaas, 2009). Auch hier bietet der Forstsektor ein ideales Untersuchungsfeld für mögliche Handlungsoptionen. Fasst man nämlich den Wald als Teil einer umfassenden gesellschaftli- Perspektiven einer sektoralen Volkswirtschaftslehre 457 chen Kapitalbasis auf, so lässt sich sowohl die Substituierbarkeit zwischen Real-, Human- und Naturkapital analysieren als auch die Frage des Ersatzes verschiedener Arten von Naturkapital untereinander (R. Olschewski und A. M. Klein, 2011). Dies beispielsweise bei der Frage, ob vor dem Hintergrund des Klimawandels heimische durch nicht-heimische Baumarten ersetzt werden sollen, oder aber ob auf einem Stück Land vermehrt schnellwachsende Baumarten zur Energieerzeugung angepflanzt werden sollen statt längerfristig hochwertiges Holz zu produzieren. Neben dieser sektor-internen Fragestellung zur Nachhaltigkeit spielt aber auch die Verknüpfung der Forstwirtschaft mit anderen Sektoren eine wichtige Rolle. Dies wird deutlich, wenn der Wald nicht als isoliertes Ökosystem sondern als Komponente einer vielfältig genutzten Landschaft aufgefasst wird, die neben der Rohholzproduktion auch Klima-, Lawinen- und Biodiversitätsschutz bietet sowie Erholungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt (R. Olschewski et al., 2010). Die bereitgestellten Leistungen kommen nicht nur dem Waldeigentümer selbst, sondern oft als externe Effekte oder öffentliche Güter auch der übrigen Bevölkerung zugute. Diese hat ihrerseits vielfältige Ansprüche an den Wald, die auf ganz verschiedene Weise Ausdruck finden: durch unmittelbare Nutzung, durch gesetzliche Vorgaben für die Waldbewirtschaftung, sowie durch administrative Planungen der Raumordnung, des Naturschutzes sowie weiterer öffentlicher Verwaltungen (R. Olschewski und P. Elsasser, 2010). Als Folge kann es zu Nutzungskonflikten und zu Entscheidungszwängen bezüglich verschiedener Produktions- und Landnutzungsalternativen kommen. In diesem Spannungsfeld schafft die ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Gerade die Inwertsetzung von Umweltressourcen und deren Berücksichtigung im Produktionsprozess kann, wie exemplarisch dargestellt am Beispiel Wald, einen wichtigen Beitrag nicht nur zu einer effizienten, sondern auch zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung leisten (K. Arrow et al., 2004). Die sektorale Umwelt- und Waldschutzökonomie bietet hier eine breite Palette von methodischen Ansätzen für eine vernunftgeleitete Entscheidungsfindung. Literaturverzeichnis Abel, W. (1958): Agrarpolitik. 2., neubearbeitete Auflage, Göttingen. Amacher, G.S., M.C. Conway and J. Sullivan (2003): Econometric analyses of nonindustrial forest landowners: Is there anything left to study? Journal of Forest Economics, Volume 9, Issue 2, S. 137–164. Arnold, V. (1980): Nutzen-Kosten-Analyse II: Anwendung. In: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft. Herausgegeben von W. Albers et al. 5. 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References

Zusammenfassung

Zur Forstökonomie liefert dieses Lehrbuch theoretisch fundierte Antworten auf Fragen des nationalen und internationalen Waldschutzes. Als umfassende Umweltökonomie bietet es dabei gleichzeitig Analysen, die sich mit der Vermarktung von Holz und Holzwaren auseinandersetzen und den ökonomischen trade-off zwischen Schutz und Nutzung der Wälder verdeutlichen. Es stellt sich ebenso den Herausforderungen, die sich aus der Globalisierung sowohl von Gütermärkten als auch – wie die internationale Klimaschutzdebatte zeigt – von Umweltproblemen ergeben.

Zur Neuauflage

Die aktuellen Entwicklungen, wie u.a. die Klimaschutzdebatte wurden integriert. Der Fokus ist nun stärker auf Fragen des nationalen und internationalen Waldschutzes ausgerichtet.

Die Autoren

Prof. Dr. Volker Bergen, Göttingen, Dr. Wilhelm Loewenstein, Bochum, und Dr. Roland Olschewski, Göttingen.