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Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen in:

Volker Bergen, Wilhelm Löwenstein, Roland Olschewski

Forstökonomie, page 198 - 209

Volkswirtschaftliche Ansätze für eine vernünftige Umwelt- und Landnutzung

2. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4552-7, ISBN online: 978-3-8006-4553-4, https://doi.org/10.15358/9783800645534_198

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen 12.1. Der Wert des Waldes Was wissen wir über den Wert des Waldes? Beginnen wir mit den Wäldern in Deutschland. Die Waldfläche beträgt etwa 11,1 Mill. ha, das sind etwa 31 % des gesamten Staatsgebiets. Eine flächendeckende Bewertung der privaten Güter des Waldes enthält die forstwirtschaftliche Gesamtrechnung im Agrarbericht der Bundesregierung. Mit den Methoden der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, d. h. Bewertung durch Marktpreise, werden Gebrauchswerte in der Form der Nettowertschöpfung bzw. der Bruttoeinkommen als Beitrag zum Volkseinkommen errechnet. Als 5-Jahresmittelwert der Jahre 2005 bis 2009 beträgt die Nettowertschöpfung des Sektors Forstwirtschaft 1.773,4 Mill. € in jeweiligen Preisen gerechnet (Statistisches Jahrbuch ELF 2011, S. 403). Der weitaus größte Teil dieses Betrages resultiert aus der Vermarktung von Rohholz, der kleinere Teil aus der Vermarktung sonstiger Produkte ohne Jagd. Auf den Hektar Waldfläche bezogen ergibt sich eine jährliche Nettowertschöpfung von etwa 160 €/ha. Für die öffentlichen Güter des Waldes gibt es bislang keine flächendeckende Bewertung. Für die Bundesrepublik im Gebietsstand bis 1990 sind zwei Studien über den Mehraufwand und Minderertrag von Schutz- und Erholungsleistungen erstellt worden. Für einzelne Wälder oder Waldteile sind mit den im Kapitel 11 dargestellten Methoden weitere zwölf Studien erarbeitet worden. Dabei handelt es sich um vier Studien über die Walderholung, sieben Studien behandeln verschiedene Schutzleistungen und eine Studie berechnet den Mehraufwand und Minderertrag von Schutz- und Erholungsleistungen. Darüber hinaus haben Elsasser et al. (2009) eine umfassende Übersicht über Studien aus dem Europäischen Raum vorgelegt. Die meisten Studien stammen aus Forschungsinstituten von Universitäten und Forschungsanstalten, die amtliche Statistik hat hier noch keine Berechnungen vorgelegt. 12.2. Erholungswert-Studien Beginnen wir mit der Bewertung von Erholungsleistungen. Die Tabelle 12.1 zeigt die bisherigen Studien und ihre Ergebnisse. Der Erholungswert des Südharzes für Übernachtungsgäste wurde mehrmals ermittelt (V. Bergen und W. Löwenstein, 1992, S. 23-38; 1995, S. 36-37; W. Löwenstein, 1994, S. 98-154). Der Südharz ist ein Teil des niedersächsischen Harzes und umfasst die staatlichen Forstämter Lauterberg, Kupferhütte, Walkenried und das Stadtforstamt Bad Sachsa. Die Waldfläche beträgt 12.310 ha. Der Wald ist frei zugänglich und Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen 189 wird von den Kurgästen intensiv für Spaziergänge, Wanderungen, Sportaktivitäten und Naturbeobachtungen genutzt. Tab. 12.1: Erholungswert-Studien: Literaturübersicht und Bewertungsergebnisse Verfasser und Jahr Gegenstand Methode Untersuchungsjahr Ergebnis Bergen, Löwenstein (1992) Fernerholung Südharz, Niedersachsen TCM 1988/89 3,19-4,09 € pro Tag und Person dieselben (1995) Fernerholung Südharz, Niedersachsen Fortschreibung 1992/93 4,00-4,91 € pro Tag und Person CVM 2,33 € pro Tag und PersonLöwenstein (1994) Fernerholung Südharz, Niedersachsen TCM 1992/93 1,17-4,48 € pro Tag und Person CVM 4,09 € pro Tag und Person Fernerholung Pfälzerwald, Rheinland- Pfalz TCM 1992/93 1,46-5,73 € pro Tag und Person CVM 51,54 € pro Jahr und Person Naherholung Pfälzerwald, Rheinland- Pfalz TCM 1992/93 0,60-6,85 € pro Tag und Person CVM 1,15 € pro Tag und Person Elsasser (1996) Naherholung Hamburger Stadtwald TCM 1992/93 0,55-4,54 € pro Tag und Person CVM 0,87 € pro Tag und PersonLuttmann,Schröder (1995) Fernerholung Lüneburger Heide, Niedersachsen TCM 1994 1,67 € pro Tag und Person Im Untersuchungsjahr 1992/93 wurden insgesamt 179.000 Kurgäste gezählt, die sich im Durchschnitt 7 Tage dort aufhielten. Mit Hilfe der bedingten Bewertungsmethode (CVM) wurde ihre maximale Zahlungsbereitschaft in der Form Zweiter Teil: Umwelt- und Waldschutzökonomie190 der equivalent-surplus Einkommensvariation ermittelt. Sie betrug im Durchschnitt pro Tag und Person 2,33 €. Dieser Wert besagt, dass die Erholungsgäste lieber bis zu 2,33 € pro Person und Tag als Waldtaxe bezahlen würden, bevor sie auf ihre im Durchschnitt 7-tägige Erholung im Südharz verzichten würden. Das ergibt einen gesamten Fernerholungswert von 2,91 Mill. € pro Jahr bzw. 237 € pro Jahr und ha. Um die Validität dieses Wertes zu prüfen, wurde gleichzeitig die Reisekostenmethode (TCM) zur Bewertung herangezogen. Sie ermittelte durchschnittliche Konsumentenrenten pro Tag und Person zwischen 1,17 € und 4,48 € bzw. 4,91 €. Der Unterschied resultiert zum einen aus der unterschiedlichen Berücksichtigung von Reisezeitkosten. Diese sind dann zu berücksichtigen, wenn die An- und Abreise zum bzw. vom Südharz nicht selbst ein Bedürfnis befriedigt, sondern nur als Belastung, also Kosten empfunden werden. Rechnet man die Reisekosten zur Hälfte als Nutzen und zur Hälfte als Kosten, dann liegt die Konsumentenrente bei 2,83 €, also nicht weit vom equivalent surplus entfernt. Zum anderen erklärt sich die Differenz durch unterschiedliche Beförderungskosten. Dies zeigt die Spanne zwischen 4,00 € und 4,91 €. Der Bewertung sind die entscheidungsrelevanten Beförderungskosten zugrunde zulegen, hier bleibt jedoch ein Ermessensspielraum. Fasst man die Ergebnisse der beiden Südharz-Studien zusammen, dann kann eine durchschnittliche maximale Zahlungsbereitschaft für den Wald von etwa 2,56 € pro Tag und Person im Jahre 1992/93 begründet werden. Mit den gleichen Methoden haben V. Luttmann und H. Schröder (1995, S. 31- 58) den Wald der Lüneburger Heide und Elsasser (1996, S. 112-202) den Hamburger Stadtwald und den Naturpark Pfälzerwald untersucht. Die Zahlungsbereitschaft der Besucher der Lüneburger Heide liegt deutlich unter derjenigen des Südharzes. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass in der Lüneburger Heide-Studie eine Aufteilung der Zahlungsbereitschaft für Wald und andere Erholungselemente erfragt wurde, was in den Südharz-Studien unterblieb. Die Feriengäste der Lüneburger Heide wiesen 63 % ihrer Zahlungsbereitschaft den Waldeigenschaften zu. Die Nicht-Berücksichtigung der Zeitkosten bei der Reisekostenmethode ist dadurch begründet, dass 77 % der befragten Besucher mit der Anreise selbst ein Bedürfnis befriedigten, nur 12 % sahen darin Kosten. Die Pfälzerwald-Studie weist als Fernerholungswert etwa 4,09 € pro Tag und Person aus, dieser liegt um 60 % über dem Wert des Südharzes. Das ist ein Hinweis darauf, dass eine Übertragung von Werten auf andere Wälder nicht ohne weiteres zulässig ist. Bei der Naherholung ergibt sich für den Pfälzerwald ein Wert von 51,54 € pro Jahr und Person, der Hamburger-Stadtwald wird mit 59,44 € pro Jahr und Person bewertet. Die Hamburger Stadtwald-Studie zeigt mit 21.474 € pro ha und Jahr einen vergleichsweise sehr hohen Erholungswert. Dieses Ergebnis deckt sich mit der erwarteten großen Bedeutung stadtnaher Wälder in Ballungsgebieten. Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen 191 Aus der Sicht der Forstbetriebe lassen sich die minimalen Entschädigungsforderungen für die Bereitstellung der Erholungsleistungen mit Hilfe der Mehraufwand-Minderertrag-Methode berechnen. Zum Daten-Erhebungsverfahren siehe W. Kroth, H. Fischer und P. Bartelheimer (1984) und P. Bartelheimer und M. Baier (1991). Für das Jahr 1989 ergibt sich ein Durchschnittsbetrag von 22,23 € pro ha. Für den Südharz und die Lüneburger Heide als Kurz- und Ferienerholungsgebiete des Staatswaldes lassen sich 22,56 € pro ha errechnen. Der Hamburger Stadtwald als Verdichtungsgebiet des Staatswaldes kostet 50,15 € pro ha. Diese Beträge lassen sich der Untersuchung von P. Bartelheimer und M. Baier (1991, S. 32) entnehmen. Für den Pfälzerwald haben T. Becker und T. Rätz (1994, S. 148) mit derselben Vorgehensweise für das Jahr 1991 Beträge von 8,80-19,48 € pro ha für Kurz- und Ferienerholungsgebiete im Staatswald und 83,39 € pro ha für den Kommunalwald ermittelt. Auch hier zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Erholungswäldern, die eine einfache Übertragung auf andere Wälder nicht zulassen. Erholungswert-Studien gibt es nicht nur für Wälder in Deutschland. Die meisten Studien liegen für die USA vor. R. G. Walsh, D. M. Johnson und J. R. McKean (1988) haben 277 Studien für die Zeit von 1968 bis 1988 dokumentiert. Mit dieser Dokumentation sollten Planungsgrundlagen für eine Waldfunktionenkartierung nach Freizeitaktivitäten bereitgestellt werden. Bezogen auf das Jahr 1987 ergab sich mit Hilfe der Bewertungsmethoden TCM und CVM als mittlerer Erholungswert über alle Freizeitaktivitäten gerechnet ein Betrag von 34 $ pro Besuchertag mit einem 95 % Konfidenzintervall von ±3 $. Die Unterschiede in der Bewertung der verschiedenen Haupt-Freizeitaktivitäten (mehr als 50 % der gesamten Freizeitaktivitäten einer Person) hielten sich in Grenzen: Wandern 42 $, Jagen 42 $, Fischen 39 $, Wintersport 29 $ und Camping 20 $. Die Autoren stellen einen zeitlichen Lernprozess in der Anwendung der Bewertungsmethoden fest, der die Lösung vieler Probleme des Informationstransfers von der Wissenschaft zur Praxis erwarten lässt. Als problembezogenes Beispiel betrachten wir die Colorado-Rocky-Mountains- Studie von R. G. Walsh (1993). Bewertet wurde die Wirkung einer durch Insektenbefall verursachten Verminderung der Baumdichte auf den Erholungswert eines Waldgebietes. Bewertungsmethoden waren CVM und TCM. Die Besucherstichprobe ergab eine durchschnittliche maximale Zahlungsbereitschaft für den gegenwärtigen Waldzustand, bei dem 15 % der Bäume bereits abgestorben waren, von etwa 20 $ pro Besuch. Durch Vorlage von Fotos bzw. Einbeziehung von Waldgebieten mit unterschiedlichen Baumdichten wurde dann die Veränderung der Zahlungsbereitschaft der Besucher ermittelt. Danach ist die Baumdichte eine nutzenstiftende Eigenschaft. Den Erholungswertverlust bezifferten die Besucher bei einem 30 %igen Baumverlust auf 27,1 % des Erholungswertes, bei Zweiter Teil: Umwelt- und Waldschutzökonomie192 einem 20 %igen Baumverlust auf 16,8 % des Erholungswertes und bei einem 10 %igen Baumverlust auf 7,5 % des Erholungswertes. Zunehmende Baumdichten wurden mit abnehmenden zusätzlichen Zahlungsbereitschaften bewertet, dieses Ergebnis weist auf das mikroökonomische Gesetz von der abnehmenden Bedeutung zunehmender Mengen hin. Im Auftrag der ECE/FAO Timber Section hat S. Wibe (1994) eine Dokumentation englischsprachiger Erholungswert-Studien von 1965 bis 1993 erstellt. Neben 95 US-amerikanischen Studien finden sich elf skandinavische und zwei britische Studien. Als Bewertungsmethoden wurden TCM und CVM verwendet. Bezogen auf das Jahr 1990 ergab sich eine mittlere Zahlungsbereitschaft für alle Freizeitaktivitäten außer der Jagd von etwa 25 $ pro Besuchertag. Für die Jagd wurde eine mittlere Zahlungsbereitschaft von etwa 50 $ ermittelt. Die mittlere Entschädigungsforderung für die Jagd betrug das 2 bis 3-fache der mittleren Zahlungsbereitschaft. Bezüglich der Bewertungsmethode ist festzustellen, dass die TCM und die CVM dominieren, wobei ein Trend zur CVM besteht. Bezüglich der Bewertungsergebnisse stellt der Autor eine bemerkenswerte Übereinstimmung bezüglich der Erholungswerte fest, die einen Vergleich mit Marktbewertungen ermöglichten. Als Beispiel aus dem skandinavischen Raum betrachten wir die Studie von G. Bostedt und L. Mattsson (1993), die einen Bewertungsvergleich zwischen zwei Waldgebieten in Schweden für das Jahr 1992 vornimmt. Untersucht wurden mit der CVM die Erholungsgebiete Harasjömala (H) in Süd-Schweden und Arjeplog (A) in Nordschweden. In beiden Gebieten überstieg die maximale Zahlungsbereitschaft die Ausgaben für den gesamten Erholungsurlaub. Die Konsumentenrente betrug in H 3.089-2.325= 764 SEK (83 €) und in A 6.868-4.401=2.467 SEK (269 €). Für den Wald waren die Besucher in H 12,5 % des Gesamtwertes, also 386 SEK (42 €), in A 6,1 % = 418 SEK (46 €) zu zahlen bereit. Die H- Besucher wünschten eine geringere Bestandesdichte, das hätte ihren Urlaubswert um 893 SEK (97 €) erhöht. Die A-Besucher waren mit der Bestandesdichte zufrieden, sie beträgt allerdings auch nur ein Drittel derjenigen von H. Die Besucher beider Gebiete wollten mehr Laubbäume, dafür hätten sie 834 SEK (91 €) in H und 2.863 SEK (312 €) in A bezahlt. Die H-Besucher wünschten kleinere Kahlschläge, während die A-Besucher mit dem Status-Quo eher zufrieden waren. Insgesamt ergab sich für H eine positive Zahlungsbereitschaft für eine geringere Baumdichte, mehr Laubbäume und kleinere Kahlschläge mit einer Werterhöhung des Waldes um 84 %. Für A bestand eine positive Zahlungsbereitschaft für mehr Laubbäume mit einer Werterhöhung des Waldes von 42 %. Einzelne Erholungswert-Studien sind für weitere Länder erstellt worden. Für Italien haben M. Merlo und G. Signorello (1993) die Erholungswerte für fünf Landschaften in Ober-Italien mit TCM und CVM ermittelt. Die Analysen zei- Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen 193 gen, dass die ermittelten Werte niedriger als die USA-Werte sind, wobei auch hier die Zahlungsbereitschaften nur ein Drittel der Entschädigungsforderungen betrugen. Für Süd-Korea hat J.-S. Kim (1997) den Erholungswert des Songnisan Nationalparks mit TCM und CVM berechnet. Die Zahlungsbereitschaftsfrage wurde als Ja-Nein-Frage (Dichotomous Choice) gestellt. Dabei wird dem Befragten ein bestimmter Geldbetrag genannt und gefragt, ob er diesen zu zahlen bereit sei oder nicht. Dieses Verfahren erfreut sich neuerdings großer Beliebtheit, weil es dem Mengenanpasserverhalten auf Konkurrenzmärken entspricht. 12.3. Schutzwert-Studien Schutzleistungen umfassen entsprechend der Abbildung 9.9 den Boden-, Wasser-, Luft und Landschaftsschutz. Auch diese Leistungen lassen sich monetär bewerten. Die Tabelle 12.2 zeigt die bisherigen Studien und ihre Ergebnisse für deutsche Wälder. Der Bodenschutzwert eines Schutzwaldes von 275 ha in den Allgäuer Alpen wurde von W. Löwenstein (1995) ermittelt. Der Ort Hinterstein liegt in der Nähe von Sonthofen. Er hatte zu der Zeit 559 Einwohner. Der Ort ist ein Straßendorf und erstreckt sich über etwa 3 km in einem durch Bergketten begrenzten Tal. Die direkt angrenzenden Hänge besitzen eine hohe Reliefenergie mit Steigungen über 45 %. Die Einwohner und ihr Eigentum sind deshalb durch Lawinen und Rutschungen gefährdet. Ein Schutzwald reduziert diese Gefährdungen, allerdings nur dann, wenn er gesund ist. Der Wald in Hinterstein war durch Wildverbiss und Borkenkäferbefall geschädigt und bedurfte einer Sanierung. Die Untersuchung sollte nun feststellen, welchen Wert die Einwohner einem funktionsfähigen Schutzwald beimessen. Mit Hilfe der bedingten Bewertungsmethode kann der Optionspreis ermittelt werden. Er setzt sich zusammen aus dem erwarteten Einkommensschaden als Maß für den Gebrauchswert und einem Risikozuschlag eines risikovermeidenden Haushaltes als Maß für den Optionswert. Den Optionspreis kann man als Versicherungsprämie interpretieren, die ein Haushalt maximal zahlen würde, um als Gegenleistung durch die Versicherung einerseits für anfallende Einkommensschäden kompensiert zu werden und andererseits das unsichere Einkommen gegen ein sicheres eintauschen zu können. 344 der 559 Einwohner des Ortes artikulierten eine positive Zahlungsbereitschaft, die im Mittel 41 € pro Person und Jahr betrug. Daraus folgt ein jährlicher Waldwert von 13.805 € bzw. 50 € pro Jahr und ha. Wenn man von einer Umtriebszeit von 120 Jahren für diesen Schutzwald ausgeht, dann ergibt sich bei einem Realzins von 2 % ein Barwert von 613.550 €. Zur Absicherung dieser Werte hätte auch die implizite Preismethode verwendet werden können. Als Surrogatmarkt dient hier der Versicherungsmarkt. Dazu benötigt man einen Versicherungsmarkt, auf dem sich Haushalte nach dem Indivi- Zweiter Teil: Umwelt- und Waldschutzökonomie194 dualprinzip gegen Einkommens- und Vermögensschäden durch Lawinen und Rutschungen versichern können. Die deutschen Versicherungsunternehmen bieten jedoch keine Versicherungen gegen einzelne Elementargefahren an. Sie bieten nur Versicherungspakete, in denen mehrere Elementargefahren enthalten sind, um die Prämien gering zu halten. Damit entfällt aber die Datengrundlage für die implizite Preismethode. Tab. 12.2: Schutzwert-Studien: Literaturübersicht und Bewertungsergebnisse Verfasser und Jahr Gegenstand Methode Untersuchungsjahr Ergebnis Löwenstein (1995) Bodenschutz, Allgäuer Alpen, Bayern CVM 1994 Äquivalente Einkommensvariation: 50 € pro Jahr u. ha Moog, Püttmann (1986) Bodenschutz, Schmallenberg, Nordrhein- Westfalen AKM 1985 Vermiedene betriebswirtschaftl. Kosten: 992-2.030 € pro Jahr u. ha Olschewski et al. (2011) Lawinenschutz, Andermatt, Schweiz CE 2010 Äquivalente Einkommensvariation: 375 € Einmalzahlung pro Haushalt Olschewski (1997) Wasserschutz, Holdorf, Niedersachsen PM 1990-2004 Konsumenten- und Produzentenrente: 1.478 € pro Jahr u. ha Gutow, Schröder (2000) Wasserschutz, Kastellaun, Rheinland-Pfalz PM 1996 Konsumenten- und Produzentenrente: 61 € pro Jahr u. ha Löwenstein (2000) Klimaschutz, Avelsbach und Serrig, Rheinland-Pfalz PM 1974-93 Gewinneinkommen: 22.497 € pro Jahr u. ha Klimaschutz, Göttingen, Niedersachsen PM 1988 Gewinneinkommen: 51 € pro Jahr u. ha Lärmschutz, Niedernjesa, Niedersachsen HPM 1988 Konsumentenrente: 71 € pro Jahr u. ha Bergen, Pfister (1995) Landschaftsschutz, Niedernjesa, Niedersachsen HPM 1988 Konsumentenrente: 393 € pro Jahr u. ha M. Moog und F. Püttmann (1986) haben die Bodenschutzleistung eines Waldes mit der Alternativkostenmethode (AKM) bewertet. Bei der Untersuchung ging Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen 195 es um den Wert eines 6 ha großen Waldes als Schutz gegen Rutschungen und Steinschlag für eine Bundesstraße auf einer Länge von 1.225 m. Ermittelt wurden die Kosten einer baulichen Sicherungsmaßnahme, die durchgeführt werden müsste, um anstelle des Waldes die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Kosten hätten aus den Investitionskosten der Erstanschaffung und aus laufenden Erhaltungskosten bestanden. Je nach Nutzungszeitraum wären jährlich Kosten von 4,83 bis 9,95 € je laufendem Meter Straße oder von 992 bis 2.030 € je ha Waldfläche entstanden. Die Bewertung erfolgte hier aus der Sicht des Straßenbauamtes, das die Straße verkehrstauglich halten muss. Auch bei fehlendem Wald sollte die Bundesstraße weiter genutzt werden können. Sollen die Kosten dem Wald als Nutzen zugerechnet werden, dann muss sichergestellt sein, dass die Straßenbenutzer die Straßensicherungsmaßnahmen auch selbst bezahlen würden, wenn der Staat sie nicht durchführen würde. Dies ist in der Studie ungeprüft unterstellt worden. In einer neueren Studie haben R. Olschewski et al. (2011) die ökonomische Bedeutung des Schutzes der Bevölkerung vor Lawinen oder Steinschlag in einer schweizer Bergregion untersucht. Hier ging es zunächst um die Bestimmung des Risikos, das mit einem Lawinenniedergang verbunden wäre, wenn der Schutzwald durch einen Windwurf beeinträchtigt ist. Danach befragten sie die Bevölkerung mittels eines Auswahl-Experiments, wie viel sie bereit wäre, für den Lawinenschutz des Waldes zu bezahlen. Die ermittelte Zahlungsbereitschaft für Lawinenschutz lag bei durchschnittlich etwa 375 € pro Haushalt. Diese Einmalzahlung für Schutzmaßnahmen entspricht in etwa dem durchschnittlichen finanziellen Risiko pro Gemeindehaushalt im Falle eines extremen Lawinenniedergangs. Die Bevölkerung ist folglich gewillt, einen beachtlichen Teil der finanziellen Last zugunsten ihrer Sicherheit selber zu tragen. Es wurde aber auch deutlich, dass sie nicht bereit ist, die vergleichsweise höheren Kosten von alternativen Schutzmaßnahmen, wie z. B. Stahlbrücken, vollständig zu übernehmen. Darüber hinaus zeigte der Nutzen-Kosten-Vergleich, dass der Erhalt und die Pflege des Schutzwaldes die effiziente Lösung darstellt, da diese mit den geringsten Kosten verbunden ist. Dies gilt jedoch nur, wenn die Schutzleistung dauerhaft erbracht und die Anfälligkeit gegenüber Sturmereignissen verringert werden kann. Die Wasserwirtschaft leidet in zunehmendem Maße durch die Umweltverschmutzung. Anthropogene Schadstoffeinträge mindern die Qualität des Rohwassers und erschweren die Produktion sauberen Trinkwassers. Zur Problemlösung stehen mehrere effektive Möglichkeiten zur Verfügung, die sich jedoch in ihrer Effizienz unterscheiden können. Gesucht wird diejenige Trinkwasserschutzmaßnahme mit der höchsten Effizienz. R. Olschewski (1997) ist dieser Frage für das Wasserwerk Holdorf des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasser- Zweiter Teil: Umwelt- und Waldschutzökonomie196 verbandes nachgegangen. Eine Möglichkeit eines wirksamen Trinkwasserschutzes besteht in der Aufforstung und extensiven Bewirtschaftung von Flächen im Einzugsbereich von Wasserwerken. Hierdurch werden Schadstoffeinträge reduziert und die Qualität des Rohwassers verbessert. Allerdings ist die Flächenumwandlung mit Kosten verbunden, die eine Güterabwägung erforderlich machen, um ihre Effizienzeigenschaften zu prüfen. Die besondere Schwierigkeit der Güterabwägung liegt in der Ermittlung des Nutzens einer Aufforstung, da deren nutzenstiftende Wirkung nicht vermarktet wird. Der Alternativkostenansatz bietet hier eine Lösung an, bei der die Kosten einer wirksamen Alternative in der Form einer Nitratentfernungsanlage als Nutzen der Aufforstung gelten. Doch dieser Ansatz versagt, wenn das alternative Projekt wie in diesem Fall ebenfalls ein öffentliches ist. Die Analyse des Trinkwassermarktes bietet dagegen einen angemessenen Bewertungsansatz. Dieser kann als Produktivitätsmethode (PM) bezeichnet werden. Der Trinkwassermarkt wird als regionales natürliches Monopol beschrieben, auf dem sich der Anbieter als Kostendecker verhält und die Nachfrager eine zeitverzögerte Anpassung an Preisänderungen zeigen. Die empirische Schätzung der Marktnachfragekurve zeigte befriedigende Ergebnisse mit einer unelastischen Preiselastizität der Nachfrage von etwa -0,6. Die Kalkulation der Konsumenten- und Produzentenrente ermittelte einen Betrag von 295.660 € bzw. 1.478 € pro Jahr und ha Aufforstungsfläche, der als Nutzen der Aufforstung interpretiert wird. Der Nutzen-Kosten-Vergleich erbringt einen Nettonutzen von 157.390 € als Barwertdifferenz mit 6-%iger Diskontierung. Die Aufforstung ist somit effizienzsteigernd. Dieser Nettonutzen ist jedoch nur etwa halb so groß wie der Kostenvorteil gegenüber der Nitratentfernungsanlage. Die Differenz erklärt sich durch die Mengenreaktion der Trinkwasserabnehmer auf die Preiserhöhung, die durch einen Kostenanstieg im Fall der Nitratentfernungsanlage verursacht worden wäre. Eine ebenfalls nutzerorientierte Bewertung des Grundwasserschutzes haben S. Gutow und H. Schröder (2000) für das Forstamt Kastellaun in Rheinland-Pfalz durchgeführt, in dem vier Brunnen des Wasserwerkes RheinHunsrück Wasser in einer Waldfläche von 73,5 ha liegen. Auch hier handelt es sich um ein regionales Monopol mit Kostendeckerverhalten des Anbieters. Eine mögliche Schadstoffbelastung des Grundwassers machte einen teureren Fremdbezug an Rohwasser notwendig. Der Grundwasserschutz des Waldes vermeidet diesen Fremdbezug und führt zu einer Minderung der Durchschnittskosten und damit des Preises für Trinkwasser um etwa 0,08 Cent pro m3. Die damit verbundene Konsumenten- und Produzentenrente beläuft sich auf 4.500 € pro Jahr bzw. 61,35 € pro Jahr und ha Waldfläche. Mit Hilfe der Produktivitätsmethode und Daten aus dem betrieblichen Rechnungswesen von Weinbau- und Ackerbau-Betrieben lassen sich Klimaschutz- Kapitel 12: Monetäre Bewertung von Schutz- und Erholungsleistungen 197 wirkungen auf die Produktion dieser Betriebe bewerten. Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen infolge eines durch Wald bedingten günstigeren Kleinklimas bewertet zu Marktpreisen führen zu Umsatzsteigerungen, die bei unver- änderten Produktionskosten ein zusätzliches Gewinneinkommen bedeuten. Für die rheinland-pfälzischen Weinbaulagen Avelsberg und Serrig hat W. Löwenstein (2000) eine realisierte Gewinnerhöhung von 22.500 € pro Jahr und ha Klimaschutzwald ermittelt. Für landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Göttingen haben V. Bergen und G. Pfister (1995) eine kalkulierte Gewinnerhöhung von 50,60 € pro Jahr und ha Klimaschutzwald errechnet. Die implizite Preismethode (HPM) haben V. Bergen und G. Pfister (1995) zur Bewertung von Wald im Bereich des Lärmschutzes und des Landschaftsschutzes eingesetzt. Als Surrogatmarkt dient für beide Schutzleistungen der Markt für Wohnimmobilien. Lärmschutz durch Wald erhöht den Preis der davon begünstigten Grundstücke. Für Niedernjesa ergab sich eine Grundstückswerterhöhung von 84.360 € für 10 bebaute Grundstücke. Bei einem Zinssatz von 6 % resultiert daraus eine zusätzliche Konsumentenrente von 84.360(0,06/1,06)=4.775 € pro Jahr bzw. 71 € pro Jahr und ha. Die Waldnähe von Niedernjesa verbessert die Wohnqualität durch ein günstigeres Kleinklima und ein schöneres Landschaftsbild, die Landschaftsgüte gemessen durch den V-Wert von Kiemstedt steigt. Für den Ort Niedernjesa mit seiner Grundstücksfläche von 450.000 m2 ermittelt die implizite Preismethode eine Bodenwertsteigerung von 464.765 €. Bei einem Zinssatz von 6 % ergibt sich daraus eine zusätzliche Konsumentenrente von 26.075 € pro Jahr bzw. 402 € pro Jahr und ha. Auch für die Schutzleistungen lassen sich die minimalen Entschädigungsforderungen der Forstbetriebe mit Hilfe der Mehraufwand-Minderertrag-Methode berechnen. P. Bartelheimer und M. Baier (1991, S. 32) haben für das Jahr 1989 einen Durchschnittsbetrag von 8,05 € pro ha errechnet. Für den Staatswald ergaben sich 9,20 € pro ha, für den Kommunalwald 9,73 € pro ha und für den Privatwald 6,15 € pro ha. Für den Pfälzer Wald haben T. Becker und T. Rätz (1994, S. 148) mit derselben Vorgehensweise für das Jahr 1991 Beträge von 0,94-1,05 € pro ha für den Staatswald und 1,32 € pro ha für den Kommunalwald ermittelt. Schutzwert-Studien sind auch für Wälder anderer Ländern vorgelegt worden. Die Dokumentation von S. Wibe (1994) weist acht Studien, und zwar fünf USamerikanische und drei skandinavische Studien aus. Ermittelt wurden Existenzwerte des Artenschutzes als Zahlungsbereitschaften mit Hilfe der bedingten Bewertungsmethode. Bewertet wurde auf der Basis von 1990 die Existenzsicherung der gefleckten Eule (northern spotted owl) im pazifischen Nordwesten der USA mit 40 $ pro Jahr und Haushalt, des Weißkopf-Seeadlers (bald eagle) in New England mit 20-22 $ pro Jahr und Haushalt, des Wild-Truthahns (wild turkey) in New England mit 12 $ pro Jahr und Haushalt und des Steppenwolfes Zweiter Teil: Umwelt- und Waldschutzökonomie198 (coyote) in New England mit 5 $ pro Jahr und Haushalt. Die skandinavischen Studien bewerteten die Existenzsicherung fragiler Urwälder mit gefährdeten Arten in Schweden mit 50-125 SEK (5,4-13,6 €) pro Jahr und Haushalt und in Norwegen mit 274 NOK (35 €) pro Jahr und Haushalt. Die Bewertungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Wirtschaftseinheiten dem Artenschutz eine Bedeutung zumessen, die sich in einer erheblichen Zahlungsbereitschaft ausdrückt. Die Fallstudien über die Schutzleistungen des Waldes zeigen sehr unterschiedliche Bewertungsergebnisse. Darin kommt zum Ausdruck, dass der Wert des Waldes sachlich, räumlich, zeitlich und personal zu differenzieren ist. Hier unterscheidet er sich nicht von anderen Vermögensarten einer Gesellschaft. Eine undifferenzierte Bewertung wird dem Bewertungsansatz „Nutzen als Ausdruck individueller Präferenzen“ offensichtlich nicht gerecht. Kapitel 13: Waldschutzökonomie 13.1. Waldschutz als staatliche Aufgabe „Wald ... ist jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wald- äsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen.“ So sagt es das Bundeswaldgesetz von 1975. Waldschutz ist der Schutz dieses so definierten Waldes. Warum sollte man ihn schützen? Eine erste Antwort könnte lauten: um seiner selbst willen. Als Teil der Natur besitzt er einen Eigenwert, der den Schutz rechtfertigt. Der Wald wird dann als Ökosystem gesehen, dessen Funktionsfähigkeit erhalten werden sollte. Die Gesellschaft sieht im Wald jedoch nicht nur das Ökosystem, sondern auch eine Ressource, die vielfältigen Zwecken dienen kann. Die eingangs genannte Walddefinition weist bereits auf mehrere Waldfunktionen hin: kahlgeschlagene Grundflächen und Holzlagerplätze auf die Rohholzproduktion, Waldäsungsplätze, Waldblößen, Lichtungen und Waldwiesen auf die Jagdmöglichkeiten, Waldwege auf die Erholungsmöglichkeiten. Waldschutz ist jetzt der Schutz der Waldfunktionen. Der Wald soll seine multifunktionale Fähigkeit behalten, verschiedenartige Güter bereitzustellen. Doch warum muss der Wald überhaupt geschützt werden? Wer oder was bedroht ihn und warum? Die ökonomische Antwort lautet: die Bedrohung geht von Nutzungskonkurrenzen aus. Wirtschaftseinheiten haben Ansprüche an den Wald, die unverträglich sind und den Wald überfordern. Das sind zum einen interne Nutzungskonkurrenzen, wobei diese hier zwischen den verschiedenen Gütern des Waldes bestehen. Ein rohholzproduzierender Forstbetrieb beeinträchtigt nach Meinung eines Naturschutzverbandes die Biodiversität. Diese sieht der Naturschutzverband auch durch erholungssuchende Waldbesucher beeinträchtigt. Die Waldbesucher fühlen sich durch Holzeinschlags- und Durchforstungsaktivitäten des Forstbetriebes beeinträchtigt. Der Forstbetrieb leidet unter einem gro- ßen Wildbestand, der den Interessen der Jäger entspricht. Zum anderen gehen Beeinträchtigungen des Waldes von externen Nutzungskonkurrenzen aus. Der Siedlungs- und Verkehrswegebau beansprucht Waldflächen. Emittenten von Schadstoffen beeinträchtigen auf dem Wege der Immission indirekt und unabsichtlich Waldfunktionen, diese Beeinträchtigungen werden als neuartige Waldschäden bezeichnet.

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References

Zusammenfassung

Zur Forstökonomie liefert dieses Lehrbuch theoretisch fundierte Antworten auf Fragen des nationalen und internationalen Waldschutzes. Als umfassende Umweltökonomie bietet es dabei gleichzeitig Analysen, die sich mit der Vermarktung von Holz und Holzwaren auseinandersetzen und den ökonomischen trade-off zwischen Schutz und Nutzung der Wälder verdeutlichen. Es stellt sich ebenso den Herausforderungen, die sich aus der Globalisierung sowohl von Gütermärkten als auch – wie die internationale Klimaschutzdebatte zeigt – von Umweltproblemen ergeben.

Zur Neuauflage

Die aktuellen Entwicklungen, wie u.a. die Klimaschutzdebatte wurden integriert. Der Fokus ist nun stärker auf Fragen des nationalen und internationalen Waldschutzes ausgerichtet.

Die Autoren

Prof. Dr. Volker Bergen, Göttingen, Dr. Wilhelm Loewenstein, Bochum, und Dr. Roland Olschewski, Göttingen.