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Kapitel 1: Volkswirtschaftliche Grundprobleme in:

Volker Bergen, Wilhelm Löwenstein, Roland Olschewski

Forstökonomie, page 11 - 17

Volkswirtschaftliche Ansätze für eine vernünftige Umwelt- und Landnutzung

2. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4552-7, ISBN online: 978-3-8006-4553-4, https://doi.org/10.15358/9783800645534_11

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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Erster Teil: Volkswirtschaftliche Grundlagen Kapitel 1: Volkswirtschaftliche Grundprobleme 1.1. Knappheit und Entscheidung Menschen sind an Bedürfnisbefriedigung interessiert. Menschen haben Bedürfnisse nach günstigen Lebensbedingungen, nach hoher Lebensqualität. Sie umfassen Gesundheit, Nahrung, Bekleidung, Behausung, Mobilität, Erholung und Bildung, kurz materiellen und immateriellen Wohlstand. Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, benötigt der Mensch Ressourcen und Güter. Ressourcen werden dem Menschen durch die Natur bereitgestellt, wie z.B. mineralische, fossile und organische Rohstoffe. Güter werden vom Menschen mit Hilfe von Ressourcen hergestellt, wie z.B. Krankenhäuser, Brot, Anzüge, Häuser, Autos, Theater und Universitäten. Ressourcen und Güter sind knapp. Damit meint man, dass die menschlichen Bedürfnisse nach Ressourcen und Gütern die Verfügbarkeit an Ressourcen und Gütern übersteigen. Die Wünsche sind größer als die Mittel ihrer Befriedigung. Knappheit offenbart sich im Verzicht auf Bedürfnisbefriedigung, im Extremfall in Mangelerscheinungen. Der Besuch der Vorlesung am frühen Morgen hindert Sie am Ausschlafen. Ihre Zeit ist knapp. Arbeit hindert Sie am Genuss von Freizeit. Ihre Zeit ist knapp. Mangel an gesunder Luft bei Bewohnern an Hauptverkehrsstraßen während des Berufsverkehrs. Mangel an Lebensmitteln für Arme in der Sahelzone in Dürreperioden. An diesen Beispielen zeigt sich die Vierdimensionalität der Knappheit: Mangel gibt es in sachlicher, personaler, räumlicher und zeitlicher Hinsicht. Die Ursachen der Knappheit liegen in der Endlichkeit verfügbarer Ressourcen in Verbindung mit unendlichen menschlichen Bedürfnissen. Wie kann nun der einzelne auf die allumfassende und allgegenwärtige Knappheit reagieren? Die wissenschaftliche Antwort lautet: die Knappheit kann gemildert werden durch ein planvolles Handeln des einzelnen und der Gesellschaft. Rationale Entscheidungen sind notwendig, um aus den begrenzten Möglichkeiten das Beste für die Gesellschaftsmitglieder zu machen. Der Gegenstand der Ökonomik ist die Milderung der Knappheit. Damit stellen sich einer Gesellschaft drei Grundprobleme: (1) Was ist zu entscheiden? (2) Wie ist zu entscheiden? (3) Wer soll entscheiden? Erster Teil: Volkswirtschaftliche Grundlagen2 Was ist zu entscheiden? Das ist die erste Frage. Zu entscheiden ist über die Verwendung (Allokation) und Verteilung (Distribution) der knappen Ressourcen und Güter. Folgende Fragen sind dabei von Belang: Möglichkeiten > Bedürfnisse Paradies Bedürfnisse > Möglichkeiten Knappheit Entscheidung Was? Allokation Distribution Wie? effizient gerecht fortschrittlich Wer? dezentral zentral Güterproduktion Wirtschaftsordnung Marktwirtschaft Zentralverwaltungswirtschaft Was? Struktur Niveau Wie? Technik Für wen? Verteilung Gelenkte Marktwirtschaft Sozialistische Planwirtschaft Abb. 1.1: Volkswirtschaftliche Grundprobleme (1.1.) Was soll in welchen Mengen produziert werden? Welches Niveau und welche Struktur soll die Produktion von Gütern haben? Wie viele Ressourcen sollen nicht zu Produktionszwecken genutzt werden? Beispiel Bodennutzung: Landwirtschaft versus Forstwirtschaft versus Naturschutzgebiet. (1.2.) Wie sollen die Güter produziert werden? Wer soll mit welchen Produktionsfaktoren und mit welcher Technik produzieren? Wer soll welche Tätigkeiten ausüben? Beispiele: Holzernte mit Erntemaschinen oder mit Pferdegespannen. Holzernte durch betriebliche Arbeitskräfte oder durch Unternehmereinsatz. (1.3.) Für wen sollen die Güter produziert werden? Wer soll in den Genuss der Güter und der nicht zu Produktionszwecken genutzten Ressourcen kommen? Wie sollen die Güter und Ressourcen verteilt werden? Beispiel Einkommensverteilung: Lohnerhöhung um 3 oder um 5%. Rentenerhöhung um 2 oder um 6%. 1.2. Entscheidungs- und Beurteilungskriterien Aufgrund welcher Kriterien sollen die Entscheidungen getroffen werden? Nach welchen Kriterien sind die Ergebnisse der Entscheidungen und damit die Entscheidungen selbst zu beurteilen? Das ist die zweite Frage. Das Ziel des einzelnen und der Gesellschaft ist die Milderung der Knappheit, um aus den begrenzten Möglichkeiten das Beste zu machen. Hierzu ist erforderlich, eine Ver- Kapitel 1: Volkswirtschaftliche Grundprobleme 3 schwendung knapper Ressourcen und Güter zu vermeiden. Die Ökonomen bezeichnen dieses Kriterium als Effizienzkriterium. Ein Haushalt verwendet sein Einkommen dann effizient, wenn er seine Konsummöglichkeiten voll ausschöpft, und es anstelle der gewählten Ausgabenstruktur keine andere Ausgabenstruktur gibt, die ihm ein höheres Bedürfnisbefriedigungsniveau gewährt (Nutzenmaximierung). Ein Unternehmen produziert dann effizient, wenn es jede Gütermenge mit der geringsten Ressourcenmenge herstellt (Kostenminimierung) und es jene Gütermenge herstellt, die ihm den größten Unternehmenserfolg sichert (Gewinnmaximierung). Eine Gesellschaft verwendet ihre knappen Ressourcen und Güter dann effizient, wenn es nicht mehr möglich ist, die Bedürfnisbefriedigung eines Haushalts zu verbessern, ohne die Bedürfnisbefriedigung eines anderen Haushalts zu verschlechtern (Pareto-Optimalität) [Vilfredo Pareto, franko-italienischer Nationalökonom, 1848-1923]. Das Effizienzkriterium fordert, verfügbare Mittel nicht zu verschwenden. Es sagt nichts über die Höhe der dem einzelnen zur Verfügung stehenden Mittel. Das Effizienzkriterium verlangt vom Armen und vom Reichen, nichts zu verschwenden, der Arme wird aber dadurch nicht reich, der Reiche nicht arm. Der Arme wird von der Knappheit in der Regel härter getroffen als der Reiche. So vermag eine Umverteilung zugunsten des Armen ebenfalls die Knappheit zu mildern. Zwar bleibt eine solche Umverteilung - auch wissenschaftlich - nicht ohne Widerspruch, unwidersprochen ist hingegen die Notwendigkeit, das Effizienzkriterium durch ein Verteilungsgerechtigkeitskriterium zu ergänzen. Schwierigkeiten gibt es jedoch, einen gesellschaftlichen Konsens darüber herbeizuführen, was als gerecht gelten soll. Neben der Nicht-Verschwendung und der gerechten Verteilung gibt es noch eine dritte Möglichkeit, Knappheit zu mildern. Diese besteht darin, die vorhandenen Möglichkeiten intensiver zu nutzen: aus einer gegebenen Ressourcenmenge durch technischen oder organisatorischen Fortschritt eine größere Gütermenge her zu stellen, Wachstum zu erzeugen. Wir können dieses Kriterium als Fortschrittskriterium bezeichnen. Durch Fortschritt vergrößern wir die Menge an Gütern und damit auch die Bedürfnisbefriedigung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ein Fortschritt in einem Bereich nicht durch einen Rückschritt in einem anderen Bereich der Gesellschaft kompensiert oder sogar überkompensiert wird. Das Fortschrittskriterium verlangt einen Netto-Fortschritt. Ein Beispiel für diese Diskussion ist das Begriffspaar quantitatives und qualitatives Wirtschaftswachstum. Erster Teil: Volkswirtschaftliche Grundlagen4 1.3. Wirtschaftsordnung Wer soll nun die Entscheidung über das Was und das Wie treffen? Das ist die dritte Frage. Die Bewirtschaftung der Knappheit zur Milderung der Mangelerscheinungen kann dezentral, zentral oder durch ein Mischsystem organisiert werden. Eine dezentrale Wirtschaftsordnung überlässt der einzelnen Wirtschaftseinheit die Entscheidungen über das Was und das Wie. Die einzelne Wirtschaftseinheit entscheidet auf der Grundlage ihrer Entscheidungs- und Beurteilungskriterien über das Was und das Wie der Produktion. Dies geschieht auf der Grundlage einer vorgegebenen Erstausstattung mit Ressourcen und Gütern. Die gesellschaftliche Organisationsform eines solchen individualistischen Verhaltens ist die Wirtschaftsordnung der freien Marktwirtschaft. Sie bietet dem einzelnen den größtmöglichen Freiheitsspielraum. Unter bestimmten Bedingungen entspricht sie voll dem Effizienz- und dem Fortschrittskriterium. Dem Verteilungsgerechtigkeitskriterium entspricht sie dagegen nur eingeschränkt im Sinne einer Leistungsgerechtigkeit. Eine zentrale Wirtschaftsordnung entscheidet über das Was und das Wie durch eine Bürokratie. Sie entwirft auf der Grundlage ihrer Entscheidungs- und Beurteilungskriterien einen Gesamtplan über das Was, Wie und für Wen der Produktion. In diesem Gesamtplan hat jede Wirtschaftseinheit, Konsumenten wie Produzenten, ihren Platz; sie sind nur noch Ausführende ihrer Teilpläne. Die gesellschaftliche Organisationsform eines solchen bürokratischen Verhaltens ist die Wirtschaftsordnung der Zentralverwaltungswirtschaft. Dem Verteilungsgerechtigkeitskriterium vermag sie zu entsprechen. Das Effizienz- und das Fortschrittskriterium erfüllt sie dagegen nur eingeschränkt. Das liegt vor allem daran, dass der Freiheitsspielraum des einzelnen stark reduziert ist. Eine gemischte Wirtschaftsordnung entscheidet über das Was und das Wie durch ein Nebeneinander von Individuum und Bürokratie. Über das Was und das Wie entscheiden sowohl private als auch öffentliche Institutionen. Dabei lassen sich zwei Formen unterscheiden. Zahlreiche Länder praktizieren die gelenkte Marktwirtschaft. Hier setzt die Bürokratie (der Staat) zum einen ordnungspolitische Rahmenbedingungen für einzelwirtschaftliche Entscheidungen, die vornehmlich am Kriterium der Verteilungsgerechtigkeit („soziale Marktwirtschaft“), aber auch an den Kriterien der Effizienz (Kartellamt, Umweltschutz) und des Fortschritts (öffentliches Bildungswesen) orientiert sind. Und er greift zum anderen durch wirtschaftspolitische Instrumente korrigierend in den Wirtschaftsablauf ein. Einzelwirtschaftliches Fehlverhalten soll auf diese Weise im Sinne gesamtwirtschaftlicher Ziele korrigiert werden. Einige Länder bedienen sich der sozialistischen Planwirtschaft. Hier gewährt die Bürokratie den Einzelwirtschaften Entscheidungsfreiheiten über das Was und Kapitel 1: Volkswirtschaftliche Grundprobleme 5 das Wie in eng begrenzten Bereichen. So können z.B. private Haushalte über ihre Einkommensverwendung selbst entscheiden (Konsumentensouveränität). Darüber hinaus werden Unternehmen als letzte Stufe der Planungsinstanzen an der Zentralplanaufstellung beteiligt und auch die Detailplanung bleibt den Unternehmen selbst überlassen. 1.4. Definition der Volkswirtschaftslehre Nachdem wir einige volkswirtschaftliche Grundprobleme kennengelernt haben, sollte es uns möglich sein, den Gegenstand und die Aufgaben der Volkswirtschaftslehre zu definieren. Nun ist das mit Definitionen so eine Sache: sie sind beliebig, orientiert an einer Fragestellung, zweckgerichtet, abhängig vom Zeitgeist. Die Literatur bietet zahlreiche Definitionen. Hier ein paar Beispiele: (1) Politische Ökonomie oder Volkswirtschaftslehre ist eine Analyse der Menschheit in geschäftlichen Dingen, sie untersucht solche individuellen und sozialen Handlungen, die insbesondere auf die Erzielung und die Verwendung materiellen Wohlstands gerichtet sind [A. Marshall, 1842-1924]. (2) Volkswirtschaftslehre ist die Wissenschaft, die menschliches Verhalten als eine Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln mit alternativen Verwendungen untersucht [L. Robbins, 1898-1984]. (3) Volkswirtschaftslehre ist die Untersuchung darüber, wie Gesellschaften knappe Ressourcen zur Produktion wertvoller Güter verwenden und diese Güter zwischen verschiedenen Personen verteilen [P. A. Samuelson, 1915-2009]. Was haben diese Definitionen gemeinsam? Die Analyse menschlichen Verhaltens über knappe Mittel zur Erzielung von Wohlstand bzw. zur Milderung von Knappheit. Diese Definitionen versuchen, den Gegenstand und die Aufgaben der Volkswirtschaftslehre in einem Satz umfassend und abgrenzend zu bestimmen. Sie sind in ihrer Bedeutung und Tragweite für den Anfänger kaum verständlich. Als Alternative gibt es deshalb eine andere Art der Definition nach dem Motto: „Economics is what economics does“. Unter Volkswirtschaftslehre versteht man das, was die Volkswirtschaftslehre tut. Danach beschäftigt sich die Volkswirtschaftslehre mit dem, was wir bisher über volkswirtschaftliche Grundprobleme gesagt haben, nämlich mit der Milderung von Knappheit. Man kann die Beschreibung der Volkswirtschaftslehre aber auch systematisieren und sich dabei der folgenden Definition bedienen: Die Volkswirtschaftslehre ist eine zusammenfassende Bezeichnung für einzelne Gebiete der Wirtschaftswissenschaft, deren Erkenntnisgegenstand generell Erscheinungen des Wirtschafts- Erster Teil: Volkswirtschaftliche Grundlagen6 lebens sind (A. Woll, 2003, S. 3). Im Rahmen des forstwissenschaftlichen Studiums sind das die Gebiete, die in der Abbildung 1.2 angegeben sind. Allgemeine Volkswirtschaftslehre Grundprobleme Methodologie Spezielle Volkswirtschaftslehre Finanzwissenschaft Umweltökonomie Außenwirtschaftstheorie Entwicklungsökonomie Mikroökonomie Haushaltstheorie Unternehmenstheorie Markt- und Preistheorie Makroökonomie Volkswirtschaftliches Rechnungswesen Kreislauftheorie Forstliche Marktlehre Waldschutzökonomie Internationale Forstökonomie Forstökonomie Abb. 1.2: Volkswirtschaftliche Grundlagen der Forstökonomie Kapitel 2: Methodologie der Volkswirtschaftslehre 2.1. Abstraktion Wie geht nun der Ökonom typischerweise vor, um die im Kapitel 1 genannten Probleme zu lösen? Wie stellt er die richtigen Fragen und findet befriedigende Antworten? Die erste Tugend des Ökonomen ist die Abstraktion von unwichtigen Details. Was das bedeutet, wollen wir uns an einem Beispiel klarmachen. Stellen Sie sich vor, Sie machen zum erstenmal Urlaub in den USA, und zwar im Raum von Los Angeles an der amerikanischen Westküste. Mit viel Mühe haben Sie in Göttingen drei Landkarten dieses Gebietes aufgetrieben, die sich im Maßstab unterscheiden. Nach einem angenehmen Flug und einem anschließenden Bustransport landen Sie schließlich mitten in Los Angeles. Dort mieten Sie sich ein Auto und wollen zunächst eine berühmte Sehenswürdigkeit von Los Angeles besichtigen. Welche Landkarte werden Sie wählen, wenn Sie möglichst schnell zu Ihrem Ziel gelangen wollen? Vermutlich die Landkarte mit dem mittleren Maßstab 1 : 5.000, denn sie verzeichnet lediglich die Hauptverkehrsstraßen, und Sie erkennen schnell eine günstige Fahrstrecke. Die Landkarte mit dem Maßstab 1 : 1.000 ist zu detailliert, die Landkarte mit dem Maßstab 1 : 50.000 ist zu wenig detailliert. Die Landkarte mit dem Maßstab 1 : 5.000 abstrahiert von unwichtigen Details, aber nur so weit, wie es mit der Aufgabenstellung, von Ihrem Ausgangspunkt zum Zielort zu gelangen, vereinbar ist. Ein ökonomisches Beispiel: Sie interessieren sich für die Gründe, warum verschiedene Menschen unterschiedlich hohe Einkommen erhalten. Warum einige Menschen sehr reich sind, andere Menschen dagegen sehr arm. Nun unterscheiden sich die Menschen in vielerlei Hinsicht. Es sind viel zu viele Unterschiede, um sie alle aufzuzählen, geschweige denn zu untersuchen. Der Ökonom abstrahiert von den meisten Details und konzentriert sich auf einige wenige Faktoren. So wird die Farbe der Augen und der Haare kaum eine Rolle für die Einkommensverteilung spielen, wohl aber die Hautfarbe. Die Körpergröße und das Gewicht eines Menschen werden kaum eine Rolle spielen, wohl aber die Größe des Vermögens der Eltern. So abstrahiert der Ökonom von Unterschieden, die er für unwichtig hält und sammelt Unterschiede, die er für wichtig hält, um die Einkommensverteilung zu erklären. Gibt es nun aber ein Kriterium, das den richtigen Grad an Abstraktion bestimmt? Ein solches Kriterium existiert leider nicht. Es ist die Aufgabe eines Studiums, ein Gefühl für den richtigen Grad der Abstraktion zu entwickeln. Ökonomie ist

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Zusammenfassung

Zur Forstökonomie liefert dieses Lehrbuch theoretisch fundierte Antworten auf Fragen des nationalen und internationalen Waldschutzes. Als umfassende Umweltökonomie bietet es dabei gleichzeitig Analysen, die sich mit der Vermarktung von Holz und Holzwaren auseinandersetzen und den ökonomischen trade-off zwischen Schutz und Nutzung der Wälder verdeutlichen. Es stellt sich ebenso den Herausforderungen, die sich aus der Globalisierung sowohl von Gütermärkten als auch – wie die internationale Klimaschutzdebatte zeigt – von Umweltproblemen ergeben.

Zur Neuauflage

Die aktuellen Entwicklungen, wie u.a. die Klimaschutzdebatte wurden integriert. Der Fokus ist nun stärker auf Fragen des nationalen und internationalen Waldschutzes ausgerichtet.

Die Autoren

Prof. Dr. Volker Bergen, Göttingen, Dr. Wilhelm Loewenstein, Bochum, und Dr. Roland Olschewski, Göttingen.