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3.5 Die statische Amortisationsrechnung in:

Hartmut Bieg, Heinz Kußmaul

Investition, page 86 - 90

2. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8006-3658-7, ISBN online: 978-3-8006-4434-6, https://doi.org/10.15358/9783800644346_86

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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3 Die statischen Verfahren der Investitionsrechnung62 Auch in diesem Fall ist bei der Entscheidungsmöglichkeit zwischen mehreren Investitionsprojekten das relativ vorteilhafteste daraufhin zu überprüfen, ob es die Kapitalkosten deckt, ob es also die vom Verschuldungsgrad (Verhältnis Fremdkapital zu Eigenkapital), von den Fremdkapitalzinsen und von der gewünschten Mindestverzinsung des Eigenkapitals abhängige Mindesthöhe erreicht. Diese Aussage gilt gleichermaßen auch für Überlegungen, die sich nur auf ein einzelnes Investitionsprojekt beziehen.122 3.4.3 Kritik Das der Rentabilitätsvergleichsrechnung zugrunde liegende Vorteilhaftigkeitskriterium stellt auf die Analyse der monetären, in Rentabilitätsgrößen gemessenen Vorteilhaftigkeit eines einzelnen Investitionsprojekts ab. Es stellt sich aber die Frage, ob es auch ohne Schwierigkeiten bei der Auswahl eines Investitionsprojekts aus einer Anzahl sich gegenseitig ausschließender Investitionsprojekte angewendet werden kann, indem dasjenige Investitionsprojekt als realisierungswürdig eingestuft wird, das die höchste Rentabilität erzielt, die zudem den Mindestanforderungen des Investors entspricht. Auch hier ist festzustellen, dass durch die Vernachlässigung etwaiger Anschluss- bzw. Ergänzungsinvestitionen die Gefahr des Vergleichs unvollständiger Alternativen gegeben ist. Problemlos angewendet werden kann die Rentabilitätsvergleichsrechnung also nur, wenn die zur Auswahl stehenden Investitionsalternativen identische Nutzungsdauern und identische Kapitalbindungen aufweisen. Allerdings liefert die Rentabilitätsvergleichsrechnung bei Vorhandensein einer derartigen Situation auch keine anderen Ergebnisse bezüglich der Vorzugswürdigkeit eines Investitionsprojekts als die Gewinnvergleichsrechnung.123 3.5 Die statische Amortisationsrechnung 3.5.1 Allgemeine Bemerkungen und Detaildarstellung Im Gegensatz zu den bisher dargestellten statischen Verfahren der Investitionsrechnung wird die Vorteilhaftigkeit einer Investition bei der statischen Amortisations(dauer)rechnung (engl.: pay-off) nicht anhand von erfolgsrechnerischen Größen (Kosten, Gewinn, Rentabilität) beurteilt, sondern es erfolgt hier die Beurteilung anhand einer Zeitgröße. Diese stellt diejenige Zeitdauer dar, innerhalb der die Anschaffungskosten einer Investition durch die aus dem Investitionsprojekt resultierenden Einzahlungsüberschüsse wieder zurückerwirtschaftet werden, in der sich der Kapitaleinsatz also amortisiert. Die Zeitspanne wird als Amortisationsdauer (bzw. Kapitalrückfluss- oder Kapitalwiedergewinnungszeit, Pay-off-, Pay-back- oder Pay-out-Periode) bezeichnet. Für die rechentechnische Vorgehensweise wird unterstellt, dass zunächst alle Einzahlungsüberschüsse zur Amortisation des Kapitaleinsatzes 122 Vgl. zu diesen Ausführungen v.a. Bieg, Hartmut: Die Verfahren der Investitionsrechnung und ihre Verwendung in der Praxis. In: Der Steuerberater 1985, S. 24-25; Däumler, Klaus-Dieter: Grundlagen der Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung. 12. Aufl., Herne 2007, S. 195-196; Walz, Hartmut/Gramlich, Dieter: Investitions- und Finanzplanung. 6. Aufl., Heidelberg 2004, S. 125- 126. 123 Vgl. Bieg, Hartmut: Die Verfahren der Investitionsrechnung und ihre Verwendung in der Praxis. In: Der Steuerberater 1985, S. 25-26; Kruschwitz, Lutz: Investitionsrechnung. 12. Aufl., München 2009, S. 37. 3.5 Die statische Amortisationsrechnung 63 verwendet werden; es erfolgt keine Berücksichtigung der nach dem Ende der Amortisationsdauer noch erwirtschafteten Einzahlungsüberschüsse. Obwohl anhand der statischen Amortisationsrechnung die Zeitspanne für die Rückgewinnung des ursprünglichen Kapitaleinsatzes ermittelt werden soll, deren Realisation bei durchgeführten Erweiterungsinvestitionen durch den Überschuss der durch das Investitionsprojekt erwirtschafteten Einzahlungen über die durch das Projekt ausgelösten Auszahlungen erfolgt, wird es in der betrieblichen Praxis z. T. vorgezogen, statt Ein- und Auszahlungen die erfolgsrechnerischen Größen Erlöse und Kosten heranzuziehen; es wird also mit dem durch das Investitionsprojekt ausgelösten kalkulatorischen Periodengewinn (vgl. dazu Abschnitt 3.3) gerechnet, der allerdings um die nicht zahlungswirksamen kalkulatorischen Abschreibungen und kalkulatorischen Eigenkapitalzinsen erhöht werden muss. Die Erhöhung um die Abschreibungen ist erforderlich, da die Kapitalrückflüsse (Cashflows) und nicht die Gewinne zur Ermittlung der Amortisationsdauer maßgebend sind. Die Erhöhung um die kalkulatorischen Eigenkapitalzinsen muss deshalb erfolgen, weil bei der Amortisationsrechnung die vom Investor gewünschte Verzinsung des Eigenkapitals unberücksichtigt bleibt. Möchte man eine an der gewünschten Eigenkapitalverzinsung orientierte Amortisationsdauer berechnen, so dürfen die kalkulatorischen Eigenkapitalzinsen dem kalkulatorischen Gewinn nicht hinzugefügt werden. Würde bei der Berechnung der statischen Amortisationsdauer der Periodengewinn auch um die Fremdkapitalzinsen erhöht werden, so hätte man missachtet, dass diese zu Auszahlungen führen. Eine Berücksichtigung von Liquidationserlösen ist prinzipiell ebenfalls notwendig, wenngleich sie in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle (i. d. R. ist die Lebensdauer der Investition größer als die Amortisationsdauer) ohne Einfluss auf die Amortisationsdauer sind. Sofern eine Investition zum Zweck der Rationalisierung durchgeführt werden soll, sind – da hier von unveränderten Einzahlungen ausgegangen wird – nur die jährlichen Kostenersparnisse und die jährlichen Abschreibungen für die Ersatzanlage zu berücksichtigen, während die Abschreibung des Restwertes der ersetzten Anlage keine Entscheidungsrelevanz besitzt.124 Es lassen sich zwei Verfahren der statischen Amortisationsrechnung unterscheiden:125 124 Vgl. dazu u.a. Bieg, Hartmut: Die Verfahren der Investitionsrechnung und ihre Verwendung in der Praxis. In: Der Steuerberater 1985, S. 26-27; Blohm, Hans/Lüder, Klaus/Schaefer, Christina: Investition. 9. Aufl., München 2006, S. 150-155; Büschgen, Hans E.: Betriebliche Finanzwirtschaft – Unternehmensinvestitionen. Frankfurt a. M. 1981, S. 47-48; Eisele, Wolfgang: Die Amortisationsdauer als Entscheidungskriterium für Investitionsmaßnahmen. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1985, S. 375-376; Götze, Uwe: Investitionsrechnung. 5. Aufl., Berlin u.a. 2006, S. 63-64; Kruschwitz, Lutz: Investitionsrechnung. 12. Aufl., München 2009, S. 37-38; Rolfes, Bernd: Statische Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung. In: Das Wirtschaftsstudium 1986, S. 416; Walz, Hartmut/Gramlich, Dieter: Investitions- und Finanzplanung. 6. Aufl., Heidelberg 2004, S. 131-132. 125 Vgl. Bieg, Hartmut: Betriebswirtschaftslehre 1: Investition und Unternehmungsbewertung. 2. Aufl., Freiburg i. Br. 1997, S. 48; Büschgen, Hans E.: Betriebliche Finanzwirtschaft – Unternehmensinvestitionen. Frankfurt a. M. 1981, S. 48-49; Däumler, Klaus-Dieter: Grundlagen der Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung. 12. Aufl., Herne 2007, S. 213-218; Kruschwitz, Lutz: Investitionsrechnung. 12. Aufl., München 2009, S. 37-41. 3 Die statischen Verfahren der Investitionsrechnung64 (1) Durchschnittsmethode: Dem zu erwartenden kalkulatorischen Durchschnittsgewinn des Durchschnittsjahres werden die durchschnittlichen Jahresabschreibungen und die durchschnittlichen jährlichen Eigenkapitalzinsen zugeschlagen. Als resultierendes Ergebnis erhält man einen für alle Jahre in gleicher Höhe unterstellten jährlichen Kapitalrückfluss. Darauf basierend ergibt sich dann folgende Amortisationsdauer: ? ? AM Anschaffungskosten EUR Amortisationszeit Jahre t Kapitalrückfluss EUR/Jahr ? ?? ?? ? ? ?? ? (2) Kumulationsmethode: Hierbei handelt es sich um ein mehrperiodiges Verfahren, das die unterschiedlich hohen Kapitalrückflüsse der einzelnen Jahre berücksichtigt und nicht mit Durchschnittswerten bezüglich Erlösen und Kosten rechnet. Es findet eine sukzessive Ermittlung der Amortisationsdauer statt, indem die in den einzelnen Jahren erwirtschafteten Rückflüsse so lange kumuliert werden, bis die Höhe der Anschaffungsauszahlungen erreicht ist. Eine formelmäßige Bestimmung der Amortisationsdauer ist bei der Kumulationsmethode nicht möglich. Je nach Art des zugrunde liegenden Investitionsentscheidungsproblems (Vorteilhaftigkeitsproblem, Wahlproblem)126 ergibt sich ein anderes Entscheidungskriterium für die Vorteilhaftigkeit bestimmter nach der statischen Amortisationsrechnung beurteilter Investitionsprojekte. Soll ein einzelnes Investitionsobjekt mittels der statischen Amortisationsrechnung auf seine Vorteilhaftigkeit hin untersucht werden, so wird als Beurteilungsmaßstab für die berechnete Amortisationsdauer des Projekts eine vom Investor maximal als akzeptabel angesehene – und damit von seiner Risikobereitschaft abhängige – Amortisationsdauer verwendet. Das Entscheidungskriterium kann in diesem Fall folgendermaßen formuliert werden: Eine Investition ist als vorteilhaft anzusehen, wenn ihre Amortisationsdauer die vorgegebene Höchstamortisationsdauer nicht überschreitet. Zu beachten ist jedoch, dass die vorgegebene Höchstamortisationsdauer die erwartete Nutzungsdauer nicht überschreiten darf, da sonst eine Amortisation des Projekts überhaupt nicht möglich wäre. Steht der Investor dagegen vor einem Wahlproblem, d. h., hat er zwischen mehreren sich gegenseitig ausschließenden Investitionsprojekten zu entscheiden, so lautet das Entscheidungskriterium: Auszuwählen ist diejenige Investition, die die relativ kürzeste Amortisationsdauer aufweist; diese darf außerdem nicht über der vorgegebenen Höchstamortisationsdauer liegen. Allerdings darf auch in diesem Fall die Amortisationsdauer des vorteilhaftesten Projekts nicht höher sein als seine voraussichtliche Nutzungsdauer.127 126 Vgl. bzgl. der beiden Begriffe Abschnitt 2.2.2. 127 Vgl. Bieg, Hartmut: Die Verfahren der Investitionsrechnung und ihre Verwendung in der Praxis. In: Der Steuerberater 1985, S. 27-28. 3.5 Die statische Amortisationsrechnung 65 3.5.2 Kritik Obwohl die Ermittlung von Amortisationsdauern anstehender Projekte als entscheidungsrelevantes Risikokriterium in der betrieblichen Praxis sehr beliebt ist, sei an dieser Stelle auf die zahlreichen Probleme einer statischen Amortisationsrechnung hingewiesen. Zunächst muss unbedingt berücksichtigt werden, dass sich Amortisationsdauern zutreffend nur auf der Basis zukünftiger Ein- und Auszahlungen ermitteln lassen. Erfolgt eine Berechnung aber unter Heranziehung der um bestimmte kalkulatorische Komponenten (Abschreibungen und Eigenkapitalzinsen) korrigierten kalkulatorischen Gewinne, so wird das zeitliche Auseinanderfallen von Auszahlungen und Kosten bzw. Einzahlungen und Erträgen vernachlässigt. Einer der Hauptkritikpunkte an der statischen Amortisationsrechnung ist, dass die für eine Entscheidung über ein Investitionsprojekt vorgegebene Höchstamortisationsdauer willkürlich festgelegt wird. Ein Investor, der seine Entscheidungen über mögliche Investitionen an statischen Amortisationsdauern orientiert, berücksichtigt ausschließlich Risikogesichtspunkte. Der Vorzug wird also solchen Investitionsprojekten gegeben, die sich in kürzerer Zeit amortisieren. Eine derartige Entscheidung kann aber in eklatanter Weise gegen die monetären Zielsetzungen des Investors (Einkommens-, Vermögens- oder Wohlstandsstreben) verstoßen. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle stellt aber das Streben nach Sicherheit für einen Investor nicht die Maxime seiner Zielpräferenzstruktur dar. Aus diesem Grund sollte das per statischer Amortisationsrechnung errechnete Risikokriterium „Amortisationsdauer“ nie vorrangig zur Entscheidung über Investitionen herangezogen werden.128 Als weiterer Kritikpunkt lässt sich anführen, dass als Konsequenz der ausschließlichen Orientierung an Risikogesichtspunkten alle Einzahlungsüberschüsse nach der Amortisation eines Investitionsobjekts (einschließlich der Liquidationserlöse) vernachlässigt werden. Dies lässt Investitionsobjekte, die eine längere Laufzeit aufweisen und erst nach einer gewissen Zeit hohe Einzahlungsüberschüsse – mit oftmals steigender Tendenz – erwirtschaften, unvorteilhafter erscheinen als solche Projekte, die vergleichsweise kurze Laufzeiten haben und zu Beginn sofort relativ hohe, im Zeitablauf allerdings oftmals stark sinkende Einzahlungsüberschüsse abwerfen.129 Dieses Problem gilt gleichermaßen für Entscheidungen über einzelne Investitionsprojekte und für Wahlentscheidungen. Es lässt sich bei Anwendung der statischen Amortisationsrechnung als entscheidungsrelevantes Verfahren der Investitionsrechnung auch kein Zusammenhang erkennen zwischen der Amortisationsdauer und den risikobestimmenden Faktoren (Grad der Ungewissheit bezüglich der zu treffenden Entscheidung, Eintrittswahrscheinlichkeit der prognostizierten Gewinne, Ausmaß des möglichen Schadens bei Eintritt ungünstiger Entwicklungen); daher 128 Vgl. Bieg, Hartmut: Betriebswirtschaftslehre 1: Investition und Unternehmungsbewertung. 2. Aufl., Freiburg i. Br. 1997, S. 51-52; Däumler, Klaus-Dieter: Grundlagen der Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung. 12. Aufl., Herne 2007, S. 222; Kruschwitz, Lutz: Investitionsrechnung. 12. Aufl., München 2009, S. 41. 129 Vgl. dazu u.a. Bieg, Hartmut: Die Verfahren der Investitionsrechnung und ihre Verwendung in der Praxis. In: Der Steuerberater 1985, S. 28; Hax, Herbert: Investitionstheorie. 5. Aufl., Würzburg/Wien 1993, S. 44. 3 Die statischen Verfahren der Investitionsrechnung66 ist die Amortisationsdauer also auch kein geeigneter Beurteilungsmaßstab für das mit einer Investition verbundene Risiko.130 Aus diesem Grund wird von Hax vorgeschlagen, die Amortisationsdauer nicht als Kriterium für die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung von Investitionsobjekten heranzuziehen, sondern als organisatorische Regelung zur Kompetenzabgrenzung. „Wenn man überhaupt bei betrieblichen Investitionsentscheidungen mit einer maximal zulässigen Amortisationsdauer arbeitet, dann sollte dies nur in der Weise geschehen, daß die Entscheidung über Projekte, deren Amortisationsdauer das Maximum überschreitet, höheren Instanzen der betrieblichen Hierarchie vorbehalten wird“.131 3.6 Beispiel zur Anwendung der statischen Verfahren der Investitionsrechnung132 Die Riesling GmbH benötigt für das kommende Jahr eine neue Abfüllanlage für ihren Prädikatswein. Es stehen ihr dazu die folgenden Investitionsalternativen zur Verfügung: Anlage I Anlage II Anschaffungskosten (EUR) 66.000 75.000 Nutzungsdauer (Jahre) 6 6 Kapazität (Flaschen/Jahr) 9.500 10.000 Sonstige fixe Kosten (EUR/Jahr) 9.250 8.225 Materialkosten (EUR/Flasche) 0,72 0,72 Löhne und Lohnnebenkosten (EUR/Jahr) 11.610 12.000 Energiekosten (EUR/Flasche) 0,10 0,12 Sonstige variable Kosten (EUR/Jahr) 10.000 10.875 Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage ist von einem Kalkulationszinssatz von 5 % auszugehen. (1) Ermitteln Sie nach der Kostenvergleichsrechnung die kostengünstigere Investitionsalternative! (2) Die Riesling GmbH kann am Markt einen Preis von 5,70 EUR je Flasche Wein erzielen. Für welche Anlage würde sich die Unternehmung entscheiden, wenn sie eine Gewinnvergleichsrechnung bei ihrer Entscheidung zugrunde legt und außerdem davon ausgegangen werden kann, dass alle jährlich abgefüllten Weinflaschen am Markt abgesetzt werden könnten? (3) Welche Anlage ist nach der Rentabilitätsvergleichsrechnung – unter den gleichen Prämissen wie bei (2) – vorteilhafter? 130 Vgl. Bieg, Hartmut: Betriebswirtschaftslehre 1: Investition und Unternehmungsbewertung. 2. Aufl., Freiburg i. Br. 1997, S. 52. 131 Hax, Herbert: Investitionstheorie. 5. Aufl., Würzburg/Wien 1993, S. 38. 132 Entnommen aus Kußmaul, Heinz: Statische Verfahren der Investitionsrechnung. In: Der Steuerberater 1995, S. 261-263.

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Zusammenfassung

Zu Beginn dieses Lehrbuches wird auf die grundlegenden Prinzipien und Bestandteile der Finanzwirtschaft eingegangen. Daran schließt sich die umfangreiche Auseinandersetzung mit der Investition (und hier vor allem mit den Verfahren der Investionsrechnung) an. Dabei werden alle theorie- und praxisrelevanten Facetten behandelt. Zur Veranschaulichung der Inhalte dient ein durchgehendes Beispiel. Im letzten Kapitel wird sich mit Fragen der Unternehmensbewertung (inkl. DCF-Verfahren) auseinandergesetzt.

- Einführendes Lehrbuch in die Verfahren der Investitionsrechnung

- Behandelt werden theoretische wie praxisrelevante Fragestellungen.

- Zusammenhänge und finanzwirtschaftliche Entscheidungskriterien

- Einordnung von Investitionsrechnung und Investitionsentscheidungen

- Statische und dynamische Verfahren der Investitionsrechnung

- Dynamische Verfahren der Investitionsrechung

- Bestimmung der optimalen Nutzungsdauer und des Ersatzzeitpunktes von Investitionen

- Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen

- Investitionsprogrammentscheidungen

- Entscheidungen über Finanzinvestitionen

"Insgesamt betrachtet liegt hier ein beachtliches Nachschlagewerk zum Themenkomplex Investition und Finanzierung vor, das jede einschlägige Frage in ihren Grundzügen beantwortet… Angehenden Betriebswirten und Praktikern kann das Handbuch uneingeschränkt empfohlen werden."

Ingo Nautsch in "Die Bank" zur Vorauflage der Bände.

Prof. Dr. Hartmut Bieg ist Inhaber des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre an der Universität des Saarlandes.

Professor Dr. Heinz Kußmaul ist Direktor des Betriebswirtschaftlichen Instituts für Steuerlehre und Entrepreneurship am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, an der Universität des Saarlandes.

Für Studierende der Betriebswirtschaftslehre im Bachelor für das Fach Investition & Finanzierung an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien. Das Buch bietet aber auch Praktikern zahlreiche Anhaltspunkte zur Lösung von Investitionsproblemen.