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3.2 Bestandskonten in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 99 - 104

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_99

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
3.2 Bestandskonten 79 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 79 Status: Imprimatur Aktiva Bilanz Passiva Ausgangswerte Fall 1 Fall 3 Fall 4 Ausgangswerte Fall 2 Fall 3 Fall 4 BGA Waren Ford. Bank Kasse 22.200 36.000 18.000 2.800 8.200 + 1.200 – 1.200 (a) + 3.600 (b) + 1.000 (a) – 2.000 (b) – 800 Eigenkap. Garantie rückstellung Darlehen Lieferanten verbindl. 58.000 – 15.800 13.400 (b) – 1.700 (b) + 1.700 (a) + 4.000 (a) – 4.000 (b) + 1.000 (a) + 3.600 (b) – 800 (a) – 2.000 87.200 87.200 (a) 90.800 (b) 88.200 (a) 85.200 (b) 86.400 87.200 (a) 87.200 (b) 87.200 (a) 90.800 (b) 88.200 (a) 85.200 (b) 86.400 Da alle erfolgswirksamen Vorgänge ihren wertmäßigen Niederschlag im Eigenkapital finden, kann durch Vergleich des Eigenkapitals am Ende (EKe) mit dem Eigenkapital am Anfang (EKa) der Erfolg (G) der Abrechnungsperiode bestimmt werden, wenn zusätzlich die erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen (Privatentnahmen [PE], Privateinlagen [PL]) eliminiert werden: G = EKe – EKa + PE – PL. Diese Vorgehensweise ist mit der Gewinnermittlung des § 4 Abs. 1 EStG ([Rein-] Vermögensvergleich) identisch. Zwar verlangt das Gesetz einen Vergleich des Reinvermögens am Ende der Periode (RVen) mit dem Reinvermögen am Ende der Vorperiode (RVen–1); wegen des Grundsatzes der Bilanzidentität müssen RVen–1 und RVan jedoch übereinstimmen, so dass auch hier gilt: G = RVe – RVa + PE – PL. 3.2 Bestandskonten Jeder Geschäftsvorfall ändert das Gefüge der Bilanz. Es wäre aus Wirtschaftlichkeitserwägungen jedoch unzweckmäßig, dafür jeweils gesonderte bilanzielle Abschlüsse zu erstellen. Deshalb werden die Geschäftsvorfälle auf besonderen Verrechnungsstellen erfasst. Das rechnerische Darstellungsmittel dazu ist das Konto in der empirischen Erscheinungsform einer zweiseitigen Aufstellung (T-Konto; Kontenkreuz). Dabei werden Zugänge getrennt von den Abgängen erfasst, so dass die beiden Kontenseiten im mathematischen Sinne entgegengesetzt wirken und jederzeit eine rechnerische Feststellung des aktuellen Bestandes als Differenz bzw. Saldo möglich ist. Die Überschriften „Soll“ auf der linken und „Haben“ auf der rechten Seite des T-Kontos sind nur historisch zu erklären. Zurückgehend auf die ältesten Konten der Schuldverhältnisse (sog. personalistische Kontentheorie; zu Buchhaltungs- und Kontentheorien vgl. Eisele, Kontentheorien, Sp. 347 ff.) bestimmt die Konvention, dass auf der Sollseite die Beträge „belastet“ werden, die der Kunde noch zahlen soll (Debet, Lastschrift), während auf der rechten Seite „erkannt“ wird, welchen Betrag der Kunde gut hat (Kredit, Gutschrift). Mit der Übertragung auf die verschiedensten Konten haben diese Bezeichnungen jedoch ihren ursprünglichen Wortsinn verloren. 3 System und Technik der doppelten Buchführung80 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 80 Status: Imprimatur Die aus den Vermögens- und Kapitalbeständen der Bilanz abgeleiteten Konten werden als Bestandskonten bezeichnet; sie sind der jeweiligen Bilanzseite entsprechend in Aktiv- und Passivkonten unterteilt. Die Festlegung des Konteninhalts erfolgt mit der Eintragung des Anfangsbestandes. Da die Konten jedoch primär der Fortschreibung der Bestände und der laufenden Aufzeichnung der Umsätze dienen, ist ihr Aufbau und ihre Axiomatik nicht auf die Eröffnungsbilanz, sondern auf die Abschlussrechnung, d. h. das den Endbestand aufnehmende Bilanzkonto, zugeschnitten. Formal rechnen die Aktivkonten von links nach rechts; die Eröffnung dieser Konten erfolgt daher der Anordnung des Bestandes in der (Eröffnungs-)Bilanz entsprechend auf der Sollseite, während der Endbestand zum Rechnungsabschluss auf der Habenseite festgestellt wird. Entsprechend diesem Kontenformalismus werden Zugänge als Bestandsmehrungen auf der Sollseite, Abgänge als Bestandsminderungen auf der Habenseite erfasst. Bei den Passivkonten geschieht dies genau umgekehrt, da sie formal von rechts nach links rechnen. Seinen rechnerischen Ausgleich erfährt das Konto durch Saldierung. Dazu werden der Anfangsbestand und die Zugänge addiert und die Abgänge subtrahiert: Saldo: Endbestand (EB) = Anfangsbestand (AB) + Zugang (Z) – Abgang (A) Der Saldo wird stets nach der Kontenseite bezeichnet, deren betragsmäßigem Ausgleich er dient, bzw. nach der Seite, auf die er im Bilanzkonto übernommen wird. Aus der obigen Gleichung sind zwei Schlussfolgerungen zu ziehen: (1) Die Ermittlung des Endbestandes durch Saldierung sorgt zwingend für eine Übereinstimmung der Wertsumme der Sollseite (linke Seite) mit der Wertsumme der Habenseite (rechte Seite); für ein Aktivkonto gilt somit: AB + Z = A + EB Soll = Haben. Die Geschlossenheit des doppischen Systems bewirkt zugleich, dass bei Übernahme der Salden der Aktiv- und Passivkonten in das Bilanzkonto gilt: Summe der Sollsalden = Summe der Habensalden. Damit lebt die unzerstörbare Bilanzgleichung Aktiva = Passiva Anfangsbestand + Zugang S HAktiv-Konto Summe – Abgang Endbestand (Sollsaldo) Summe – Abgang Endbestand (Habensaldo) S HPassiv-Konto Summe Anfangsbestand + Zugang Summe Aktiva = Vermögen Soll HabenBilanzkonto Passiva = Kapital 3.2 Bestandskonten 81 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 81 Status: Imprimatur als Basis des doppischen Systems auch im Konto fort. Die aufgezeigten grundlegenden Bilanzstrukturveränderungen führen dabei zu jeweils zwei Kontenbewegungen: Bilanzstruktur veränderung Kontenveränderung durch Buchung im Soll Haben Aktivtausch Passivtausch Aktiv Passiv Mehrung Aktiv Passiv Minderung Aktiv (Vermögens ) Mehrung Passiv (Kapital ) Minderung Aktiv (Vermögens ) Mehrung Passiv (Kapital ) Minderung Aktiv (Vermögens ) Minderung Passiv (Kapital ) Mehrung Passiv (Kapital ) Mehrung Aktiv (Vermögens ) Minderung (2) Die oben genannte Gleichung zur Endbestandsermittlung macht zudem deutlich, dass jede Bestandsrechnung auch zwingend mit der zahlenmäßigen Erfassung des Umsatzprozesses als Bewegungsvorgang verknüpft ist. Die Differenz der auf jeder Kontoseite aufsummierten einzelnen Kontenumsätze (Zu- bzw. Abgänge) entspricht der Bestandsveränderung. Somit gelten die Beziehungen: AB ± Veränderung = EB oder ± Veränderung = Beständedifferenz = EB – AB. Die Bilanzbestände stellen somit das Ergebnis während des Abrechnungszeitraums erfolgter Umsatzakte dar. Dem Formalismus der Doppik entsprechend, erfolgt jede Aufzeichnung eines Geschäftsvorfalls als Doppelbuchung (im Soll und im Haben), und zwar auf den entgegengesetzten Seiten mindestens zweier Konten (Buchung und Gegenbuchung, Lastschrift und Gutschrift), wobei die Summe der im Soll gebuchten Beträge jener im Haben gebuchten Summe entspricht. Aus dieser notwendigen Bedingung hat sich eine Konvention zur ersten Aufzeichnung eines Geschäftsvorfalls herausgebildet: Die chronologische Erfassung der Geschäftsvorgänge im Grundbuch (vgl. Teil A, Abschn. 15.2.2, S. 649 ff.) erfolgt durch den Buchungssatz (Kontenanruf, Kontenbenennung), in dem zuerst der/die Sollposten und dann der/die Habenposten unter Benennung des Betrages x mit dem Wort „an“ verbunden werden. Die Kontennennungen können auch durch „von“ oder „per“ eingeleitet werden. Die allgemeine Form lautet daher bei – einfachen Buchungssätzen: (von) Konto Soll x1 an Konto Haben x1 – zusammengesetzten Buchungssätzen: (von) Konto Soll x1 (und) Konto Soll x2 an Konto Haben x3 (und) Konto Haben x4; mit x1 + x2 = x3 + x4. 3 System und Technik der doppelten Buchführung82 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 82 Status: Imprimatur Übungsbeispiel: Bilden und Deuten von Buchungssätzen Bei der Buchungssatzbildung sollte die Aufgabenlösung folgende gedankliche Vorgehensweise berücksichtigen: a) Welche Konten werden durch den Geschäftsvorgang berührt? b) Handelt es sich dabei um Aktiv oder Passivkonten? c) Erfolgt eine Mehrung (Zugang) oder Minderung (Abgang) auf dem betreffen den Konto? d) Wie lautet demnach der Buchungssatz? Einfache Buchungssätze (zwei Konten werden berührt): 1) Barabhebung von der Bank 2) Verkauf von Waren gegen Barzahlung 3) Barkauf eines Firmenwagens 4) Zielkauf von Ware 5) Aufnahme eines Darlehens 6) Banküberweisung eines Kunden 7) Rücksendung noch nicht bezahlter Waren an Lieferanten 8) Kauf von Büroeinrichtung auf Ziel 9) Abschluss eines langfristigen Liefervertrages mit einem Lieferanten 10) Tilgung einer Hypothekenschuld durch Banküberweisung 11) Nachträglich gewährter Preisnachlass gegenüber Kunden 12) Ziehen eines Wechsels auf einen Kunden 13) Einräumung eines Bankkredits durch die Hausbank 14) Umwandlung einer Lieferantenforderung in ein Darlehen 15) Akzepthingabe an einen Lieferanten 16) Baranzahlung eines Kunden aufgrund einer langfristigen Liefervereinbarung Zusammengesetzte Buchungssätze (betreffen mehr als zwei Konten): 1) Wareneinkauf gegen Barzahlung 500 und Banküberweisung 300 2) Kauf eines Gebäudes 50.000 einschließlich darauf lastender Hypothek 32.000 bei Kreditierung der Restsumme 3) Kauf eines Kraftfahrzeuges 8.500 gegen Inzahlunggabe eines gebrauchten Kraftfahrzeugs zum Buchwert; Restüberweisung 5.300 4) Barauszahlung eines aufgenommenen Darlehens 40.000 zu 92 % Deuten von Buchungssätzen: 1) Waren an Verbindlichkeiten 2) Bank an Forderungen 3) Darlehen an Hypotheken 4) Besitzwechsel an Geschäftsausstattung 5) Lieferantenverbindlichkeiten an Bankschulden 6) Eigenkapital an Waren 7) Akzept an Kasse 8) Grund und Boden an Eigenkapital 9) Lieferantenverbindlichkeiten an Waren 10) Sonstige Forderungen Bank Hypothekenverbindlichkeiten an Grundstücke und Gebäude 3.2 Bestandskonten 83 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 83 Status: Imprimatur Lösung: Einfache Buchungssätze: 1) Kasse an Bank (Aktivtausch) 2) Kasse an Waren (Aktivtausch) 3) Fuhrpark an Kasse (Aktivtausch) 4) Waren an Lieferantenverbindlichkeiten (Bilanz verlängerung) 5) Kasse an Darlehensverbindlichkeiten (Bilanz verlängerung) 6) Bank an Kundenforderungen (Aktivtausch) 7) Lieferantenverbindlichkeiten an Waren (Bilanzverkürzung) Bei Rücksendung bezahlter Waren würde der Buchungssatz lauten: Sonstige Forderungen an Waren (Aktivtausch) 8) Betriebs und Geschäfts ausstattung an Sonstige Verbindlichkeiten (Bilanz verlängerung) 9) Schwebendes Geschäft – keine Verbuchung 10) Hypothekenverbindlichkeiten an Bank (Bilanzverkürzung; wenn Bank verbindlichkeiten: Passivtausch) 11) Warenverkauf an Kundenforderungen (Bilanzverkür zung) 12) Besitzwechsel an Kundenforderungen (Aktivtausch) 13) Keine Buchung; erst Kreditinanspruchnahme löst Buchung aus 14) Lieferantenverbindlichkeiten an Darlehensschulden (Passivtausch) 15) Lieferantenverbindlichkeiten an Schuldwechsel (Passivtausch) 16) Kasse an Erhaltene Anzahlungen bzw. Sonsti ge Verbindlichkeiten (Bilanzverlän gerung) Zusammengesetzte Buchungssätze: 1) Waren 800 an Kasse Bank 500 300 2) Grundstücke und Gebäude 50.000 an Hypothekenverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten 32.000 18.000 3) Fuhrpark (BGA) 8.500 an Fuhrpark (BGA) Bank 3.200 5.300 4) Kasse Damnum 36.800 3.200 an Darlehensschulden 40.000 Deuten von Buchungssätzen: 1) Kauf von Ware auf Ziel 2) Banküberweisung eines Kunden 3) Umschuldung: Darlehens in Hypothekenschuld 4) Verkauf von Geschäftseinrichtung gegen Besitzwechsel 5) Begleichung von Kreditoren durch Bankkreditinanspruchnahme 6) Warenentnahme vom Lager für den Eigenbedarf 7) Bareinlösung eines Schuldwechsels 8) Einbringung eines unbebauten Grundstücks in das Betriebsvermögen 9) Rücksendung nicht bezahlter Ware an den Lieferanten 10) Veräußerung eines hypothekenbelasteten Gebäudes bei teilweiser Bezah lung des Kaufpreises durch Banküberweisung; der Rest wird kreditiert 3 System und Technik der doppelten Buchführung84 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 84 Status: Imprimatur 3.3 Eröffnungs und Abschlusskonten Das Prinzip der Doppik, das auf dem Postulat beruht, dass keine Buchung ohne entsprechende Gegenbuchung erfolgen darf, gilt auch für die Konteneröffnung und den Kontenabschluss. Durch die Eröffnungsbuchungen werden die Bestände der Eröffnungs-(Anfangs-, Gründungs-)Bilanz auf die aktiven und passiven Bestandskonten übertragen. Die Bilanz scheidet jedoch für die Aufnahme der Gegenbuchung aus, weil sie statistisch, also außerhalb des Kontensystems, erstellt wird. Für die Aufzeichnung der Gegenbuchung muss deshalb ein technisches Hilfskonto, das Eröffnungsbilanzkonto, eingerichtet werden. Das Eröffnungsbilanzkonto nimmt daher die Form einer seitenverkehrten Bilanz an. Der praktische Zweck dieses Hilfskontos beruht auf der Kontrolle der vollständigen Bestandsübernahme in die neue Rechnungsperiode. Das gilt besonders im Falle längerfristiger Abschlussarbeiten, z. B. bei der zeitlich nachverlegten Inventur, weil dann die laufenden Buchungen ohne Kenntnis der Eröffnungsbestände durchgeführt werden müssen. Eine Buchführung verliert jedoch nicht ihre Ordnungsmäßigkeit, wenn auf die Einrichtung des Hilfskontos verzichtet wird. Die Bilanzgleichung sorgt auch im Fall der einfachen Übernahme der Bestände in die Konten dafür, dass die Summe der Eintragungen im Soll der Summe der Eintragungen im Haben entspricht. Statt der Buchungssätze: Verschiedene Aktivkonten an Eröffnungsbilanzkonto Eröffnungsbilanzkonto an Verschiedene Passivkonten, erfolgt die Einbuchung durch die Reduktion auf einen Buchungssatz: Verschiedene Aktivkonten an Verschiedene Passivkonten. Die Buchungen auf den Abschlusskonten wahren ebenfalls den Grundsatz der Doppik. Die Salden der aktiven und passiven Bestandskonten finden ihre Gegenbuchung im (Schluss-)Bilanzkonto. Da Aktivkonten stets mit einem Sollsaldo schließen, erfolgt ihr Abschluss durch die Buchung: (Schluss-)Bilanzkonto an Verschiedene Aktivkonten; Passivkonten weisen dagegen immer einen Habensaldo aus, so dass gilt: Verschiedene Passivkonten an (Schluss-)Bilanzkonto. Im (Schluss-)Bilanzkonto kommen Vermögen und Kapital auf der gleichen Seite wie in der Schlussbilanz zum Ansatz. Schlussbilanz und (Schluss-)Bilanzkonto sind jedoch nicht zwingend identisch: Während das (Schluss-)Bilanzkonto im Wesentlichen formfrei nach betrieblichen und abrechnungstechnischen Gesichtspunkten aufgebaut sein darf, sind in der Schlussbilanz die Form- und Gliederungsvorschriften des HGB einzuhalten (vgl. S. 75 f.).

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.