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16.2 Zweikreissysteme in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 755 - 760

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_755

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
16.2 Zweikreissysteme 735 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 735 Status: Imprimatur bilden ein Ganzes; sie können nicht getrennt und unabhängig voneinander abgeschlossen werden. Trotz des Vorteils, dass beim Einkreissystem keine besondere Abstimmung mehr zwischen den Zahlen der Geschäftsbuchführung und der Betriebsbuchführung vorgenommen werden muss – der Buchungszusammenhang wird nicht unterbrochen –, findet dieses Verfahren in der Praxis nur in kleineren oder in durch das Fertigungsprogramm besonders begünstigten Betrieben (homogenes Produktionsprogramm) Anwendung. Eine wesentlich weitere Verbreitung lässt sich für eine Modifikation des Einkreissystems in Form des ergänzten Einkreissystems feststellen. Hierbei wird dem Bedürfnis nach größerer Beweglichkeit und schnellerer Anpassungsfähigkeit an sich ändernde betriebliche Strukturen Rechnung getragen. Auch diese Form des Einkreissystems ist durch ein einheitliches Kontensystem für die gesamte Buchführung gekennzeichnet, das sowohl die Konten der Geschäftsbuchführung als auch die für die Durchführung der Kosten- und Leistungsrechnung erforderlichen Konten umfasst. Die Konten der Betriebsbuchführung haben aber nur den Charakter von Sammelkonten, d. h. sie haben die für die Betriebsbuchführung notwendigen Daten aus der Geschäftsbuchführung abzusondern und summarisch zu erfassen. Das Kernstück der Abrechnung ist die Geschäftsbuchführung. Mit Ausnahme der Sammelkonten sind alle Konten der Betriebsbuchführung aus dieser Hauptbuchführung ausgegliedert und als selbständiger Rechnungskreis als Nebenbuchführung an die Geschäftsbuchführung angehängt. Die Betriebsbuchführung wird in dem angehängten Abrechnungssystem unter Übernahme der Ausgangswerte für die innerbetriebliche Abrechnung aus den Sammelkonten meist in statistisch-tabellarischer Form (Betriebsabrechnungsbogen) durchgeführt; diese Form der Buchführungsorganisation wird auch Einkreissystem mit ausgegliederter Kostenstellenrechnung genannt. Die hier gewonnenen Ergebnisse der Betriebsbuchführung können wieder in die Hauptbuchführung (Geschäftsbuchführung) zurückgeführt werden; häufig wird aber auf eine solche kontenmäßige Verzahnung zwischen den beiden Buchführungsbereichen verzichtet. Faktisch bilden sich dann zwei Abrechnungsbereiche, die getrennt abgeschlossen werden können. Die Realisierung des betrieblichen Rechnungswesens im ergänzten Einkreissystem ist weniger arbeitsaufwendig und besitzt insofern gewisse Vorzüge, erfordert aber wegen der zweigleisigen Durchführung und wegen der Durchbrechung des Buchungszusammenhangs eine Reihe von Kontrollen und Abstimmungen zwischen beiden Rechnungskreisen. 16.2 Zweikreissysteme Insbesondere der Wunsch nach einer stärker detaillierten und kurzfristig isoliert abschlussfähigen Betriebsbuchführung führte dazu, dass heute zumindest in größeren Unternehmungen die Zweikreissysteme überwiegen, was auch durch die Einführung des IKR begünstigt wurde. Die Zweikreissysteme führen die abrechnungstechnische Trennung zwischen Geschäfts- und Betriebsbuchführung in konsequenter Weise durch. Jeder Buch- 16 Organisatorische Verbindung von Geschäfts- und Betriebsbuchführung736 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 736 Status: Imprimatur führungsbereich besitzt einen eigenen Kontenplan und kann unabhängig vom anderen Bereich abgeschlossen werden. Entsprechend der Verbindung und gegenseitigen Abstimmung der beiden Abrechnungskreise werden Übergangssysteme und Spiegelbildsysteme unterschieden. 16.2.1 Das Zweikreissystem mit Übergangskonten Das Übergangssystem verbindet Geschäftsbuchführung und Betriebsbuchführung dadurch, dass es die für die Betriebsbuchführung relevanten Daten aus der Geschäftsbuchführung mittels besonderer Konten, eben der Übergangskonten, rechnungstechnisch transferiert und dann später, nach Durchführung der innerbetrieblichen Abrechnung, wieder zurückführt. Auf diese Weise werden z. B. die in der Geschäftsbuchführung des IKR erfassten Kostenarten (Kontenklassen 6 und 7: Betriebliche und Weitere Aufwendungen) mit Hilfe der Übergangskonten in die Betriebsbuchführung (Kontenklasse 9) übertragen. Bei der Materialentnahme lautet die Buchung für den Bereich der Geschäftsbuchführung: Betrieb(sbuchführung) an Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe bzw. Waren Der Materialverbrauch wird in der Betriebsbuchführung durch den Buchungssatz: Kostenstellen/Kostenträger an Geschäft(sbuchführung) festgehalten. Nach Durchführung der innerbetrieblichen Abrechnung in der Betriebsbuchführung, die im Normalfall in der statistisch-tabellarischen Form durchgeführt wird (die Kostenstellen- und Kostenträgerkonten haben nur den Charakter von Sammelkonten), werden die Ergebnisse des zweiten Abrechnungskreises in Form der ermittelten Herstellkosten sowie der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten in die Geschäftsbuchführung zurückgeführt. Dies geschieht in der Betriebsbuchführung dadurch, dass gebucht wird: Geschäft(sbuchführung) an Kostenträger/Kostenstellen In der Geschäftsbuchführung schlägt sich dieser Vorgang in der Buchung: Verkaufskonto/Herstellkonto an Betrieb(sbuchführung) nieder. Über die Übergangskonten verrechnen die beiden Bereiche der Buchführung eines Betriebs miteinander wie zwei fremde Betriebe. Die Übergangskonten, von denen es in jedem Abrechnungskreis mindestens eines geben muss, haben den Charakter von Kontokorrentkonten, in denen die Forderungen und Schulden an den jeweils anderen Abrechnungskreis aufgezeichnet werden. Die Tatsache, dass auf den Übergangskonten jeweils der gleiche Buchungsinhalt nur immer seitenverkehrt festgehalten ist, führt beim Abschluss der Gesamtbuchführung dazu, dass sich die Übergangskonten gegenseitig aufheben und sich im Systemzusammenhang somit eliminieren. Schematisch lässt sich die Abrechnungstechnik im Übergangssystem wie folgt darstellen. 16.2 Zweikreissysteme 737 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 737 Status: Imprimatur Die Skizze zeigt, dass die Übergangskonten die Verbindungskanäle darstellen, durch die die in den Wertumlauf eingehenden Vermögensteile aus der Geschäftsbuchführung fließen und über die sie nach Abschluss des Leistungserstellungsprozesses in Form der Herstellkosten sowie der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten wieder in die Geschäftsbuchführung zurückströmen. Die Einschaltung der Übergangskonten ermöglicht somit die kurzfristige Erfolgsermittlung ohne Abschluss des gesamten Buchführungssystems und bildet somit eine wesentliche Voraussetzung für eine zeitnahe, effiziente Planung und Steuerung des gesamten betrieblichen Geschehens. 16.2.2 Das Zweikreissystem mit Spiegelbildkonten Beim Zweikreissystem mit Spiegelbildkonten, auch Spiegelbildsystem genannt, werden Geschäfts- und Betriebsbuchführung gänzlich voneinander isoliert durchgeführt. Ablauf und Abschluss der Geschäftsbuchführung erfolgen vollkommen unabhängig von der Betriebsbuchführung, lediglich eine zahlenmä- ßige Abstimmung verbindet beide Bereiche der Buchführung miteinander. Die Geschäftsbuchführung erfasst keine innerbetrieblichen Vorgänge; dies ist einzig und allein die Aufgabe der isoliert durchgeführten Betriebsbuchführung. Die Geschäftsbuchführung ermittelt aus der Gegenüberstellung der Gesamtaufwendungen und der Gesamterlöse unter Berücksichtigung der Bestandsände- Geschäftsbuchführung Betriebsbuchführung KKL 0-8 KA VE ÜKB KKL 9ÜKG B A 4 3 21 Legende: KKL Kontenklasse(n) 1 Materialentnahme ÜKB Übergangskonto Betrieb 2 Materialverbrauch ÜKG Übergangskonto Geschäft 3 Herstellkosten der Erzeugnisse, KA Kostenarten Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten VE Verkaufserlöse 4 Erfolgsfeststellung A Übertrag der Aufwandsarten von der Geschäfts- in die Betriebsbuchführung (fiktive Lieferung des Geschäfts an den Betrieb) B Rückführung der Herstellkosten, der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten von der Betriebs- in die Geschäftsbuchführung (fiktiver Verkauf der hergestellten Produkte vom Betrieb an das Geschäft) Zusammenhang zwischen Geschäfts- und Betriebsbuchführung beim Übergangssystem 16 Organisatorische Verbindung von Geschäfts- und Betriebsbuchführung738 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 738 Status: Imprimatur rungen bei Halb- und Fertigfabrikaten auf dem GuV-Konto den bilanziellen Gewinn bzw. Verlust. Zur Ermittlung des kalkulatorischen Erfolgs übernimmt die Betriebsbuchführung als Ausgangsdaten Werte der Geschäftsbuchführung. Die Verbuchung der übernommenen Werte erfolgt in der Weise, dass ein Konto des Abrechnungskreises Betriebsbuchführung (z. B. Kostenstellen- oder Kostenträgerkonto) belastet und die Gegenbuchung auf einem besonderen Konto, dem „Betrieblichen Abrechnungskonto“, durchgeführt wird. Dieses „Betriebliche Abrechnungskonto“ ist ebenfalls ein Konto der Betriebsbuchführung und nimmt alle Gegenbuchungen auf, die den Bereich der Geschäftsbuchführung betreffen. Es sichert damit eine rechentechnisch vollständige Abwicklung der Buchführung entsprechend der Grundsätze der Doppik. Ein Materialverbrauch wird demnach wie folgt gebucht: Kostenstellen/Kostenträger an Betriebliches Abrechnungskonto Die Verkaufserlöse werden durch die Buchung: Betriebliches Abrechnungskonto an Kostenstellen/Kostenträger erfasst. Alle Buchungen, die mit der innerbetrieblichen Abrechnung in Zusammenhang stehen, werden ausnahmslos in der Betriebsbuchführung vorgenommen. Betrifft ein Vorgang sowohl die Geschäfts- als auch die Betriebsbuchführung (z. B. Auszahlung von Fertigungslöhnen), so wird er in beiden Abrechnungskreisen jeweils gesondert erfasst und getrennt zum Abschluss gebracht. Beim Abschluss beider Abrechnungskreise ergibt sich nach den Regeln der doppelten Buchführung, dass auf dem Betrieblichen Abrechnungskonto die Kosten und Leistungen jeweils auf der entgegengesetzten Kontenseite im Vergleich zur Gewinn- und Verlustrechnung (als Abschlusskonto der Geschäftsbuchführung) stehen. Dieser gegenläufige Ausweis hat diesem System der Abwicklung der Buchführung den Namen Spiegelbildsystem gegeben. GuV-Konto Betriebliches Abrechnungskonto neutraler Aufwand neutraler Ertrag betrieblicher Ertrag betrieblicher Aufwand betrieblicher Aufwand betrieblicher Ertrag Endbestände Anfangsbestände Bestandsminderungen Bestandsmehrungen kalkulatorischer Verlust kalkulatorischer Gewinn Gewinn Verlust GuV-Konto und Betriebliches Abrechnungskonto im Spiegelbildsystem Die strenge Trennung von Geschäfts- und Betriebsbuchführung im Spiegelbildsystem ist trotz des erhöhten Buchungsaufwands insbesondere bei räumlicher Trennung zwischen den Bereichen Verwaltung (Management) und Betrieb sowie bei dezentraler Durchführung von Geschäfts- und Betriebsbuchführung von Vorteil. 16.2 Zweikreissysteme 739 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 739 Status: Imprimatur 16.2.3 Statistische Abwicklung ohne Systemverknüpfung Im Grundsatz halten die bisher vorgestellten Buchführungssysteme an der buchhalterischen, d. h. kontenmäßigen Abrechnung im System der Doppik fest. Bei zunehmendem Umfang des Buchungsstoffs und erhöhten Anforderungen an die Aussagefähigkeit des betrieblichen Rechnungswesens werden die Grenzen dieser Abrechnungstechnik jedoch bald erreicht. Die Möglichkeiten des Einsatzes von EDV-Anlagen zur Durchführung des betrieblichen Rechnungswesens, insbesondere im Bereich der Kosten- und Leistungsrechnung, machen es erforderlich, dass – unter Verzicht auf die formale Abstimmung zwischen Geschäftsbuchführung und Betriebsbuchführung – im Bereich der Betriebsbuchführung von der kontenmäßigen auf die statistisch-tabellarische Darstellungsform in größerem Umfang übergegangen wird. Diese Darstellungsform vermindert den Arbeitsanfall wesentlich, ermöglicht eine leichte und schnelle Anpassung des Rechnungswesens an geänderte fertigungstechnische Erfordernisse, erreicht eine klare Trennung zwischen den beiden Abrechnungskreisen und erlaubt die Abrechnung in einer Form (Matrizen), die dem rationellen Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung im betrieblichen Ablauf besonders entgegenkommt. Die Durchführung der tabellarischen Abgrenzungsrechnung kann zum Beispiel mit Hilfe folgender Ergebnistabelle (Schmolke/Deitermann, Rechnungswesen, S. 366 ff.) vorgenommen werden: Rechnungskreis I Rechnungskreis II Erfolgsbereich der Geschäftsbuchführung Abgrenzungsbereich Kosten- und Leistungsrechnungsbereich Aufwands- und Ertragsarten Unternehmensbezogene Abgrenzung Kostenrechnerische Korrekturen Kosten- und Leistungsarten Aufwendungen Erträge Neutrale Betriebsbezogene Aufwendungen Verrechnete Kosten (lt. KLR) Kosten Leistungen Aufwendungen (lt. GBF) Erträge (lt. GBF) Erfolgsrechnung Abgrenzungsrechnung Betriebsergebnisrechnung Ergebnis der unternehmensbezogenen Abgrenzungen Ergebnis aus kostenrechnerischen Korrekturen Gesamtergebnis Abgrenzungsergebnis (neutrales Ergebnis) Betriebsergebnis Gesamtergebnis im Rechnungskreis I Gesamtergebnis im Rechnungskreis II GBF = Geschäftsbuchführung; KLR = Kosten- und Leistungsrechnung Ergebnistabelle 16 Organisatorische Verbindung von Geschäfts- und Betriebsbuchführung740 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 740 Status: Imprimatur Dabei werden im Rechnungskreis I die Aufwendungen und Erträge aus der Geschäftsbuchführung erfasst. Im Rechnungskreis II werden diese dann zunächst von den in der Betriebsbuchführung verrechneten Kosten und Leistungen abgegrenzt und damit das Abgrenzungsergebnis (neutrales Ergebnis) ermittelt. Im Anschluss daran erfolgt die Betriebsbuchführung mit der Ermittlung des Betriebsergebnisses. Im Gesamtergebnis müssen die Rechnungskreise I und II somit wieder übereinstimmen. Der Industrie-Kontenrahmen hat sich der Entwicklung zur statistisch-tabellarischen Durchführung der Betriebsbuchführung dadurch angepasst, dass er für die meist noch in Kontenform durchgeführte Geschäftsbuchführung die Kontenklassen 0–8 reserviert, der Kosten- und Leistungsrechnung die Kontenklasse 9 zuweist und damit zum Ausdruck bringt, dass dieser Teil des betrieblichen Rechnungswesens nicht primär in der traditionellen Form, sondern und vor allem auch tabellarisch abgewickelt werden kann. Im Verlauf der weiteren Ausführungen wird aus didaktischen Gründen zunächst grundsätzlich an der kontenmäßigen Abwicklung des Rechnungswesens festgehalten, in vielen Fällen aber auch auf die statistisch-tabellarische Durchführung näher eingegangen. Übungsbeispiel: Abgrenzung von Geschäftsbuchführung und Betriebsbuchführung nach GKR und IKR (vgl. Wörner, Handels- und Steuerbilanz, S. 37 ff.): Die Buchführung weist für eine Abrechnungsperiode die folgenden Daten aus: Betrieblicher Aufwand und Ertrag: Materialverbrauch 60.000, Personalkosten 50.000, Umsatzerlöse 170.000. Neutraler Aufwand und Ertrag: Gebäudereparatur 10.000, Bilanzabschreibung 5.000, Darlehenszinsen 3.000, verdorbene Ware 12.000, Mieterträge 2.000. Kalkulatorische Kosten: Kalk. Abschreibung 5.700, kalk. Zinsen 4.200, kalk. Wagnisse 4.000, kalk. Unternehmerlohn 9.600. Zu ermitteln ist das Betriebs- und das Unternehmensergebnis a) durch Verbuchung nach dem GKR (s. Anhang A.1, S. 1304 ff.), b) durch Verbuchung nach dem IKR (s. Anhang A.4, S. 1316 ff.), c) auf statistisch-tabellarische Weise mittels der Ergebnistabelle. Lösung: a) Verbuchung nach dem GKR: Kontenklasse 2 Kontenklasse 4 S 210 Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude H S 40 Stoffverbrauch H 113 10.000 987 10.000 300 60.000 980 60.000 S 211 Erträge für Grundstücke und Gebäude H S 43 Personalkosten H 987 2.000 113 2.000 113 50.000 980 50.000

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.