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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 477 - 478

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_477

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
12.3 Sachanlagen und immaterielles Vermögen nach den IFRS 457 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 457 Status: Imprimatur Grundstück: Neubewertungsrücklage (revaluation surplus) 25.000 an Grundstücke (properties) 25.000 Aufwand aus Neubewertung (expense from revaluation) 50.000 an Grundstücke (properties) 50.000 Maschine: Abschreibungsaufwand (depreciation expense) 32.500 an Maschinen (machinery) 32.500 Neubewertungsrücklage (revaluation surplus) 22.500 an Gewinnrücklagen (retained earnings) 22.500 Verkauf der Maschine: Bank (cash) 40.000 an Maschinen (machinery) Sonstige Erträge (other income) 32.500 7.500 Neubewertungsrücklage (revaluation surplus) 22.500 an Gewinnrücklagen (retained earnings) 22.500 Die Ausbuchung von Gegenständen des Sachanlagevermögens bzw. von immateriellen Vermögenswerten hat zu erfolgen, wenn entweder ein Abgang durch Verkauf, Schenkung, Übergang in ein Leasing-Verhältnis oder dadurch vorliegt, dass ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen nicht mehr gegeben ist (IAS 16.76, IAS 38.112). Der sich ergebende Veräußerungserfolg als Differenz zwischen Nettoveräußerungserlös und Buchwert ist dabei erfolgswirksam als sonstiger betrieblicher Ertrag bzw. sonstiger betrieblicher Aufwand zu verbuchen (IAS 16.71, IAS 38.113). Auch hier ist für Sachanlagen ggf. der Komponentenansatz zu beachten (IAS 16.70). Ergänzende Literatur zu: 12 Anlagenwirtschaft Adler/Düring/Schmaltz, Internationale, Abschnitt 8 und 9 Baetge/Kirsch/Thiele, Bilanzen, S. 189–210, 231–310 Bitz/Schneeloch/Wittstock, Jahresabschluss, S. 282–295, 407–419, 423–441 Coenenberg/Haller/Mattner/Schultze, Rechnungswesen, S. 203–229 Coenenberg/Haller/Schultze, Jahresabschluss, S. 149–190 Falterbaum/Bolk/Reiß/Kirchner, Buchführung, S. 700–723 Federmann, Bilanzierung, S. 472–500, 514–526 Hall, van/Kessler, Anlagevermögen, S. 127–238 Heinhold, Jahresabschluss, S. 104–114, 250–273 Pellens/Fülbier/Gassen/Sellhorn, S. 308–361 Scheinpflug, Immaterielle Vermögenswerte, § 4 Schildbach, Jahresabschluss, S. 204–216 Winnefeld, Bilanz-Handbuch, Kapitel E, Rn. 905–1095 Wöhe, Bilanzierung, S. 422–464 Wöhe/Kußmaul, Buchführung, S. 240–252 Wörner, Handels- und Steuerbilanz, S. 54–63, 133–138, 169–179 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.11 Seite 458 Status: Imprimatur 13 Vorbereitender Abschluss und Abschlussübersicht Der zum Ende einer Geschäftsperiode zu erstellende Jahresabschluss ist aus dem Kontenabschluss der Buchführung durch Saldenbildung zu entwickeln. Bestands-, Erfolgs- und gemischte Konten übertragen ihre aus Aufrechnung der Kontenseiten resultierenden Salden auf das Schlussbilanz- bzw. Gewinn- und Verlustkonto und erfüllen damit die Aufgaben des Jahresabschlusses bezüglich der Vermögens- und Schuldenbestandsaufzeichnung zum Bilanzstichtag sowie dem Erfolgsausweis für die Abrechnungsperiode. Bevor jedoch die dem Kontenformalismus entsprechende Zusammenfassung der Einzelkonten zum Jahresabschluss erfolgen kann, sind Vorarbeiten zu leisten, die sowohl während des Geschäftsjahres nicht gebuchte als auch im Sinne der periodengerechten Gewinnermittlung nicht richtig gebuchte Leistungs- und Zahlungsvorgänge betreffen. Charakteristisch für diese den vorbereitenden Abschluss ausmachenden Buchungen ist ihr unternehmensinterner Bezug. Gegenstand des vorbereitenden Abschlusses ist die Berücksichtigung folgender Einzeltatbestände: • Ermittlung der Endbestände bei Bestands- und gemischten Konten durch Inventur und buchmäßige Erfassung von gegenüber den Buchbeständen auftretenden Mengen- und Wertdifferenzen. Wertminderungen, die sich als wertmäßige Abweichungen zwischen Kontenausweis und Stichtagsansatz aus technischen (Gebrauch), wirtschaftlichen (technischer Fortschritt, Wiederbeschaffungspreissenkungen) oder monetären (Beurteilung der Zahlungsfähigkeit) Gründen niederschlagen, sind durch Abschreibungen zu erfassen (Anlagen-, Vorrats-, Forderungsabschreibung). Werterhöhungen können unter Umständen zu Zuschreibungen führen; • Abgrenzung der einer Periode zugehörigen Leistungs- und Zahlungsvorgänge bei Vorliegen zeitlicher Diskrepanzen zwischen Zahlungsvorgang und Erfolgswirksamkeit durch Rechnungsabgrenzungsposten (erfolgsberichtigende Abgrenzung); • Abgrenzung zwischen leistungs-(betriebs-)bedingten und unternehmensbezogenen Vorgängen zum Zwecke eines differenzierten Ergebnisausweises (kalkulatorische Abgrenzung); • Antizipation künftiger Inanspruchnahmen durch Rückstellungen für Aufwendungen und/oder aufgrund von Verpflichtungen gegenüber Dritten. Rückstellungen stellen am Bilanzstichtag hinsichtlich Fälligkeit und/oder Betragsumfang nicht exakt bestimmbaren Aufwand dar, dessen wirtschaftliche Ursache jedoch in der laufenden Abrechnungsperiode (oder in früheren Perioden) liegt;

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.