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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 374 - 375

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_374

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
8 Personalaufwand354 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 354 Status: Imprimatur – Anzahl und gewichteter Durchschnitt der Ausübungspreise der Optionen auf Anteile (differenziert nach spezifischen Gruppen gemäß IFRS 2.45(b)); – mittlerer Aktienkurs im Ausübungszeitpunkt für alle innerhalb der Berichtsperiode ausgeübten Optionen; – Bandbreite der Ausübungspreise und mittlere Restlaufzeit der am Bilanzstichtag noch verbleibenden Aktienoptionen; – Informationen zur Art und Weise der Bestimmung der Fair Values der erhaltenen Güter und Dienstleistungen bzw. der Fair Values der gewährten Eigenkapitalinstrumente (Bewertungsmethoden, verwendete Parameter, durchschnittliche beizulegende Zeitwerte der innerhalb der Periode gewährten Optionen); – Informationen zum Einfluss von cash-settled share-based payment transactions auf die Höhe des Periodenergebnisses und auf die Finanzlage der Unternehmung. Ergänzende Literatur zu: 8 Personalaufwand Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung, § 275 HGB, Rn. 100–123a Alt/Jenak, Lohnbuchhalter, S. 49–135 Coenenberg/Haller/Schultze, Jahresabschluss, S. 373–394 Bähr/Fischer-Winkelmann/List, Buchführung, S. 130–133 Deppe/Freikamp/Herlemann/Schönwald/Walkenhorst, Buchführung, S. 927–929 Falterbaum/Bolk/Reiß/Kirchner, Buchführung, S. 310–322 Flasse/Gräve/Hanschmann/Heßhaus, Buchhaltung 1, S. 111–114 Müller, Finanzbuchhaltung, S. 107–115 Pellens/Fülbier/Gassen/Sellhorn, Rechnungslegung, S. 515–541 Pricewaterhouse Coopers, IFRS für Banken, S. 1114–1131 Schiederer/Loidl, Buchführung, S. 137–152 Schöttler/Spulak, Rechnungswesen, S. 157–163 Schulze, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Sp. 1238–1242 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 355 Status: Imprimatur 9 Steuern und Zuwendungen 9.1 Steueraufwand Nach § 3 Abs. 1 AO sind Steuern Geldleistungen, die keine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen; sie werden von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft. Das Steuerkriterium „keine Gegenleistung für besondere Leistungen“ kann zur Abgrenzung der Steuern von anderen Abgaben, wie Gebühren oder Beiträgen, herangezogen werden: Bei Gebühren stehen sich Leistung und Gegenleistung unmittelbar gegenüber, während bei Beiträgen Leistung und Gegenleistung sachlich und zeitlich differieren. Die üblicherweise bei betrieblicher Betätigung zum Ansatz kommenden Steuern lassen sich unter dem Gesichtspunkt ihrer buchmäßigen und handelsbilanziellen Behandlung in Aufwand- und Privatsteuern sowie in durchlaufende Steuern einteilen. Aufwandsteuern sind durch den Betrieb veranlasst und wirken deshalb unmittelbar oder mittelbar erfolgsmindernd. Ihre buchtechnische Erfassung erfolgt daher auf spezifischen Steueraufwandskonten (Kontenklasse Großhandelskontenrahmen: 22; GKR: 46; IKR: 70, 77 u. 78; DATEV SKR 03: 2200–2289, 4300–4355, 4510 und DATEV SKR 04: 7600–7694, jeweils mit weiteren Einzelkonten). Zu den Aufwandsteuern, die den handelsrechtlichen Gewinn unmittelbar kürzen, zählen derzeit die – Körperschaftsteuer bei Kapitalgesellschaften, – Gewerbesteuer als Steuer auf den Gewerbeertrag, – Grundsteuer für betrieblich genutzte Grundstücke, – Kraftfahrzeugsteuer für betrieblich genutzte Kraftfahrzeuge, – Einfuhrzölle auf nicht aktivierungsfähige Wirtschaftsgüter, – verschiedene Verbrauchsteuern. Demgegenüber entfiel seit dem Erhebungszeitraum 1998 die bis dahin noch bestehende Steuer auf das Gewerbekapital (Gewerbekapitalsteuer). Ferner wird seit dem 1. 1. 1997 die Vermögensteuer bei Kapitalgesellschaften nicht mehr erhoben. Im Gegensatz zu den Aufwandsteuern stehen jene Steuern, die nicht sofort bei ihrer Bezahlung erfolgsmindernd wirken, sondern als Anschaffungsnebenkosten aktiviert werden. Buchtechnisch werden sie also auf den aktiven Bestandskonten erfasst und gelangen erst in den Folgeperioden durch planmäßige Abschreibung über die Nutzungsdauer bzw. durch außerplanmäßige

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.