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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 226 - 227

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_226

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
6 Wechselgeschäfte206 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 206 Status: Imprimatur 14) 1531 2131 486 Protestwechsel Zinsaufwand für Protestwechsel Nebenkosten des Zahlungsverkehrs 902,00 7,00 28,00 an 194 Sonstige Verbindlichkeiten 937,00 15) 113 Sonst. Forderungen 937,00 an 1531 2631 486 Protestwechsel Zinserträge für Protestwechsel Nebenkosten des Zahlungsverkehrs 902,00 7,00 28,00 132 Postbankguthaben 937,00 an 113 Sonst. Forderungen 937,00 194 Sonstige Verbindlichkeiten 937,00 an 131 Bank 937,00 16) 1531 Protestwechsel 2.500,00 an 1530 Besitzwechsel 2.500,00 486 141 Nebenkosten des Zahlungsverkehrs Vorsteuer 10,00 1,00 an 132 Postbankguthaben 11,00 17) 113 Sonst. Forderungen 2.525,00 an 1531 2631 486 Protestwechsel Zinserträge für Protestwechsel Nebenkosten des Zahlungsverkehrs 2.500,00 6,67 18,33 18) 131 Bank 2.525,00 an 113 Sonst. Forderungen 2.525,00 Ergänzende Literatur zu: 6 Wechselgeschäfte Deppe/Freikamp/Herlemann/Schönwald/Walkenhorst, Buchführung, S. 929–932 Däumler, Finanzwirtschaft, S. 223–229 Engelhardt/Raffée/Wischermann, Buchhaltung, S. 112–131 Falterbaum/Bolk/Reiß/Kirchner, Buchführung, S. 356–365 Hübner, Wechsel, Sp. 1809–1815 Klimmer, Buchführung, S. 191–206 Kresse, Schule des Bilanzbuchhalters II, S. 1–15 Splitter/Kropp, Buchführung, 2. Teil, S. 28–38 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 207 Status: Imprimatur 7 Wertpapiere und Finanzinnovationen 7.1 Die Verbuchung von Wertpapieren 7.1.1 Grundsachverhalte Wertpapiere sind Urkunden, die private Vermögensrechte, d. h. Eigentums-, Anteils-, Forderungs- oder Bezugsrechte, verbriefen. Ohne Urkunde können die Rechte aus ihnen weder ausgeübt noch übertragen werden. Recht und Urkunde sind bei Wertpapieren so eng miteinander verknüpft, dass der Gläubiger nur durch die Vorlage der Urkunde sein Recht geltend machen kann und der Schuldner nur bei Vorlage der Urkunde zur Leistung verpflichtet ist. Der Erwerber dieses verbrieften Rechts braucht – wenn er die Urkunde besitzt – nicht zu befürchten, dass der Schuldner mit befreiender Wirkung an einen anderen leistet. Nach der Art des verbrieften Vermögenswertes wird zwischen Geldwertpapieren (z. B. Scheck, Wechsel, Zinsschein und Dividendenschein), Warenwertpapieren (Konnossement, Lagerschein) sowie Kapitalwertpapieren (z. B. Anleihen, Obligationen, Aktien) unterschieden. Neben den nicht vertretbaren Kapitalwertpapieren (z. B. Grundschuldbrief) sind für die buchhalterische Erfassung insbesondere die vertretbaren Kapitalwertpapiere relevant. Vertretbar (fungibel) sind bewegliche Sachen, die von gleicher Beschaffenheit sind und im Verkehr nach Zahl, Maß oder Gewicht bestimmt sind. Auf Kapitalwertpapiere bezogen bedeutet dies eine einfache und schnelle Bewertbarkeit am Handelsplatz Börse und zudem leichte und rasche Mobilisierbarkeit (Verwertungsfähigkeit) durch gleiche Nennwerte oder gleiche Stückelung. Wertpapiere, die diese Voraussetzungen erfüllen, werden auch als Effekten bezeichnet und bestehen grundsätzlich aus Mantel und Bogen. Während der Mantel das Gläubiger- oder Teilhaberrecht verbrieft, also die eigentliche Wertpapierurkunde darstellt, enthält der Bogen die Kupons, d. h. die Zins- oder Gewinnanteilsscheine, sowie den Talon (Erneuerungsschein). Grundsätzlich werden zwei Arten von Effekten unterschieden: 1) Gläubigerpapiere (Zinspapiere) Gläubigerpapiere verbriefen schuldrechtliche Ansprüche auf Verzinsung und Rückzahlung des Anlagebetrags. Es handelt sich überwiegend um festverzinsliche Wertpapiere, wobei der Zins meist jährlich oder halbjährlich zu bestimmten Zinsterminen ausgezahlt wird. Zu Gläubigerpapieren zählen gemäß der Wertpapierstatistik der Deutschen Bundesbank Anleihen von Unternehmen (Nicht-MFIs, d. h. keine Monetären Finanzinstitute), Anleihen der öffentlichen Hand und Bankschuldverschreibungen. Letztere lassen sich differenzieren in Pfandbriefe, Kommunalobligationen, Schuldverschreibungen von Spezialkreditinstituten und sonstige Bankschuldverschreibungen.

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.