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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 1005 - 1006

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_1005

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
8 Leistungsrechnung986 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 986 Status: Imprimatur Ergänzende Literatur zu: 8 Leistungsrechnung Chmielewicz, Rechnungswesen 2, S. 64–68 und 199–220 Engelhardt, Erlösplanung, S. 656–670 Ewert/Wagenhofer, Interne Unternehmensrechnung, S. 673–680 Hoitsch/Lingnau, Kosten- und Erlösrechnung, S. 208–234 Männel, Bedeutung der Erlösrechnung, S. 631–655 Männel, Erlösrechnung, S. 119–150 Ossadnik, Kosten- und Leistungsrechnung, S. 118–130; 169–177; 218–222; 252–261 Schildbach/Homburg, Kosten- und Leistungsrechnung, S. 169–182 Schweitzer/Küpper, Kosten- und Erlösrechnung, S. 20–26 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 987 Status: Imprimatur 9 Kurzfristige Erfolgsrechnung 9.1 Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren in der Kosten rechnung In der Literatur wird die kurzfristige Erfolgsrechnung häufig auch als kurzfristige Betriebsergebnisrechnung, als kalkulatorische Periodenerfolgsrechnung, als Kostenträgerzeitrechnung oder auch einfach als Deckungsbeitragsrechnung bezeichnet. Die teilweise verwirrende Begriffsvielfalt ist primär dadurch zu erklären, dass die kurzfristige Erfolgsrechnung aus den verschiedensten Formen der Kostenrechnung abgeleitet bzw. weiterentwickelt worden ist und deren Nomenklatur übernommen hat. Im Gegensatz zu den bisher dargestellten Kostenrechnungssystemen wird in der kurzfristigen Erfolgsrechnung jedoch nicht nur die Kostenseite betrachtet, sondern vielmehr durch explizite Einbeziehung der Leistungs- bzw. Ertragsseite die Abrechnung zur eigentlichen Erfolgsrechnung ausgeweitet, so dass zwischen den oben genannten Kostenrechnungssystemen einerseits und der kurzfristigen Erfolgsrechnung andererseits differenziert werden muss (vgl. auch Teil B, Abschn. 3.3.2, S. 889 f.). Die kurzfristige Erfolgsrechnung verbindet die Kostenrechnung mit der Leistungsrechnung (s. Teil B, Kap. 8, S. 981 ff.), indem sie Kosten und Leistungen eines Unternehmens für einen bestimmten, gegenüber der Jahresperiode kürzeren Abrechnungszeitraum (z. B. Woche, Monat, Vierteljahr) gegenüberstellt. Durch diese Gegenüberstellung kann der kurzfristige Betriebserfolg ermittelt und seine Zusammensetzung, gegliedert nach Produktgruppen, Erfolgsquellen etc., offen gelegt werden. Die kurzfristige Erfolgsrechnung dient damit der laufenden Kontrolle und Steuerung des Unternehmensprozesses, wobei die Schnelligkeit der Informationsgewinnung gegenüber ihrer Genauigkeit grundsätzlich im Vordergrund steht (Schweitzer/Küpper, Kosten- und Erlösrechnung, S. 192). Die kurzfristige Erfolgsrechnung ist folglich strikt von der aus der Finanzbuchhaltung abgeleiteten pagatorischen Gewinn- und Verlustrechnung zu trennen, selbst wenn letztere in kürzeren Zeitabständen als – üblicherweise – ein Jahr aufgestellt sein sollte: Die kurzfristige Erfolgsrechnung ist zum einen nicht für die externe Dokumentation und Rechnungslegung bestimmt und braucht sich daher nicht an den im Handels- und Steuerrecht normierten, objektivierten Konventionswerten (insbesondere Nominalwert-, Anschaffungswert-, Niederstwertund Vorsichtsprinzip) zu orientieren. Zum anderen soll mit ihrer Hilfe nicht der unternehmerische Gesamterfolg, sondern das typische Betriebsergebnis ohne neutrale Aufwendungen und Erträge ermittelt werden. Die Aufgabe der kurzfristigen Erfolgsrechnung liegt daher darin, den laufend erwirtschafteten, kurzfristigen betrieblichen Erfolg des Abrechnungszeitraums zu ermitteln, um damit sowohl die permanente Steuerung und Kontrolle der Wirtschaftlichkeit

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.