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3.6 Zusammenfassung in:

Andreas Schüler

Finanzmanagement mit Excel, page 246 - 247

Grundlagen und Anwendungen

1. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3662-4, ISBN online: 978-3-8006-4872-6, https://doi.org/10.15358/9783800648726_246

Series: Finance Competence

Bibliographic information
3. Risiko & Rendite228 3 4 5 6 7 8 AD AE AF Datum Beta R2 2000 53 1,5301 0,5049 2001 01 1,5132 0,5005 2001 02 1,5116 0,4858 2001 03 1,5183 0,4902 2001 04 1,5088 0,4845 Wie Abbildung 3-31 zusammenfassend verdeutlicht, unterliegt der Betawert im Laufe der Zeit Schwankungen, deren Höhe nicht vernachlässigbar ist. Dass die Werte schwanken, sollte aber nicht überraschen, da es die zugrundeliegenden Aktienkurse auch tun. Anders ausgedrückt: Die Schätzung des Betawerts auf Basis historischer Kursdaten ist eine stichtagsbezogene Schätzung. Wendet man so berechnete Betawerte an, hofft man freilich immer auf eine – wie auch immer zu definierende – ausreichende Stabilität der Werte. 3.6 Zusammenfassung In diesem Kapitel haben wir gelernt, dass r hohe Renditen nur bei hohem Risiko erwartet werden können, r durch Portfoliobildung (Diversifikation) Risiko abgebaut werden kann, sofern die Renditen der im Portfolio enthaltenen Wertpapiere untereinander nicht vollständig positiv korrelieren, r nicht alle möglichen, sondern nur effiziente Portfolios für weiterführende Überlegungen von Bedeutung sind, 0,60 0,80 1,00 1,20 1,40 1,60 1,80 2,00 2000 53 2001 52 2002 52 2003 51 2004 50 2005 50 2006 49 2007 49 2008 49 2009 48 Be ta fa k ff to r Si em en s Kalenderwoche Abbildung3-31: Rollierender Betafaktor Siemens Fotosatz Buck – Vahlen Competence – Schüler – Finanzmanagement mit Excel – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 1. Juli 2011, 9:47 vorm. Druckdaten Seite 228 3.7 Aufgaben 229 r sich die Auswahl – wohl begründet – weiter verringert, wenn man eine risikolose Alternativrendite in den Kalkül integriert, da aus der Menge der effizienten Portfolios dann nur noch das Marktportefeuille relevant ist, r sich die Risikoeinstellung – der Grad der Risikoaversion – eines Investors in der Aufteilung seines Vermögens zwischen risikoloser Anlage und Marktportfolio, d. h. seiner Position auf der Kapitalmarktlinie, äußert, r das CAPM ein Instrument zur Bestimmung der risikoäquivalenten Rendite eines Wertpapiers, eines Unternehmens oder eines Investitionsobjekts ist, r die Risikobepreisung mittels CAPM von diversifizierten Investoren ausgeht und das Risiko eines Objekts in Relation zum Risiko des Marktportfolios setzt, r wer nicht diversifiziert, selber schuld ist, da man dann Risiko übernimmt, für das man keine Risikoprämie erwarten kann; nur die Übernahme von systematischem, nicht aber von unsystematischem Risiko wird durch eine Risikoprämie abgegolten. Zudem haben wir diskutiert, wie die Betafaktoren mithilfe des Indexmodells anhand empirischer Daten geschätzt werden können. 3.7 Aufgaben Aufgabe 1 Am Markt werden die Aktien der Unternehmen Utopix (U) und Vertoxis (V) gehandelt. Der Kurs der U-Aktie beträgt aktuell 80 €, der Kurs der V-Aktie 120 €. Weiterhin sind folgende zustandsabhängige Daten gegeben: Aktie U Aktie V Zustand 1 0,3 100 115 Zustand 2 0,4 90 130 Zustand 3 0,3 70 150 erwarteter Kurs intriĴswa rȬ sĖein iĖkeit Berechnen Sie das Minimum-Varianz-Portfolio auf analytischem Wege und über den Solver. Berechnen Sie anschließend die effiziente Linie und stellen Sie diese grafisch dar. Aufgabe 2 Investoren können ihr Geld neben den in Aufgabe 1 genannten Unternehmen auch risikolos zu 3,5% anlegen. Ebenso können sie zu diesem Zinssatz Darlehen in unbeschränkter Höhe aufnehmen. 1. Berechnen Sie das Marktportfolio, die Kapitalmarktlinie und stellen Sie ihre Ergebnisse in einem Punkt (XY)-Diagramm grafisch dar. Tragen Sie den Punkt auf der Kapitalmarktlinie ein, bei dem der Investor 70 % seines Geldes in das Marktportfolio und den Rest in die risikolose Anlage investiert. Fotosatz Buck – Vahlen Competence – Schüler – Finanzmanagement mit Excel – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 1. Juli 2011, 9:47 vorm. Druckdaten Seite 229

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Zusammenfassung

"Der sichere Umgang mit Excel wird heute von allen Studienabgängern, die in einen finanzorientierten Beruf einsteigen wollen, vorausgesetzt. Auf die Idee, die Grundlagen des Finanzmanagements von der Investitionsrechnung über die Finanzplanung bis hin zur Unternehmensbewertung sowie zur Finanzierung mit ihrer konkreten Umsetzung in Excel praxisnah zu verbinden, ist (&) bislang noch niemand gekommen. Mit dem vorliegenden Buch wird diese Lücke nunmehr geschlossen. Ein unverzichtbares Buch für Studierende und Praktiker.

Dr. Marc Castedello, StB, WP, Partner und Head of Valuation Deutschland, KPMG AG

&sowohl für Praktiker als auch für Studenten von großem Interesse, da das Buch eine gelungene Verbindung schafft zwischen den Methoden des Finanzmanagements und den entsprechenden Excel-Anwendungen.

Dr. Gerhard Ebinger, Vice President Asset Management & Shareholder Services, BASF SE

Das Buch ist eine gelungene Synthese aus theoretischer Fundierung und deren praktischer Anwendung.

Prof. Dr. Bernhard Schwetzler, Lehrstuhl für Finanzmanagement und Banken, HHL Leipzig Graduate School of Management