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Literatur und zitierte Quellen zu Kapitel 6 in:

Peter Spahn

Geldpolitik, page 326 - 328

Finanzmärkte, neue Makroökonomie und zinspolitische Strategien

3. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4478-0, ISBN online: 978-3-8006-4479-7, https://doi.org/10.15358/9783800644797_326

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6.5 Der Euro im Kreis der Weltwährungen 315 stenz eines großen Finanzmarktes und freier Kapitalverkehr. Länder mit einer international genutzten Währung können in die Rolle einer Bank für die Weltwirtschaft geraten; ihr Finanzmarkt wird zur Drehscheibe für weltweite Vermögensdispositionen. Dabei kann sich auch eine hohe Auslandsverschuldung des betreffenden Landes ergeben. Die künftige Rolle des Euro in der Weltwirtschaft ist vor allem wegen der hohen Staatsschulden in den einzelnen Teilnehmerstaaten der EWU unklar. Literatur und zitierte Quellen zu Kapitel 6 Baldwin, R. / Gros, D. (2010): Introduction: The Euro in Crisis What to Do? In: Dies., Hg: Completing the Eurozone Rescue − What More Needs to Be Done? www.voxeu.org, 1-23. Beetsma, R. / Giuliodori, M. (2010): The Macroeconomic Costs and Benefits of the EMU and Other Monetary Unions − An Overview of Recent Research. Journal of Economic Literature, 48, 603-641. Blanchard, O. J. / Illing, G. (2009): Makroökonomie. 5. Aufl. München. 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Stichwortverzeichnis Abschreibung 38 Abwertung 83, 265, 273, 275, 280 überschießende 89 Abwertungserwartung 84, 281, 283, 284 Abwertungsspekulation 284 adverse Selektion 27 Aktie 42, 43, 69 Aktienrendite 43 Allgemeine Gleichgewichtstheorie 50 Angebotsfunktion 132, 135, 137, 194, 279 Elastizität der 210 Angebotspolitik 182, 183 Angebotsstörung 135, 152, 192, 227, 231, 233 Arbeitsangebot 129, 181 Arbeitslosenquote 133, 135, 160, 164, 165 natürliche 133 strukturelle 133 Arbeitslosigkeit 108, 144, 155 als Mittel gegen Inflation 165 freiwillige 132 Kapitalmangel- 168 konjunkturelle 144 strukturelle 144, 161, 163, 164, 167, 180, 181, 182, 238 unfreiwillige 131 Arbeitsmarkt 133, 134, 157, 165, 166, 181, 191 als dynamisches System 164 homogener 299 Selektionsprozeß am 162 Arbeitsmarktflexibilität 134, 170, 180, 296 Arbeitsmarktgleichgewicht 131, 144, 164, 223 Arbeitsmarktpolitik 180 Arbeitsmarktrisiko 165 Arbeitspotential 163, 164 marktfähiges 167 Arbeitsproduktivität 130, 134 Arbitragegleichgewicht 84 Aufwertung 83, 265, 280 der Schuldenlast 276 reale 284 Aufwertungserwartung 285 Auslandsverschuldung 199, 276, 314 Außenbeitrag 264, 269 Außenhandel 199, 264 automatische Stabilisatoren 251 Bail-out 302 Bank 2, 11, 15, 17, 18, 29, 78, 109, 268 Bank Run 17, 29, 30 Bankbilanz 12, 26, 109 Bankdepositen 18, 24, 29, 78, 109 Bankgewinn 13 Bankkreditkanal 108 Bankkrise 17, 24, 102, 213, 291, 309 Banknote 12, 13, 17, 21 Bargeld 20, 22, 29, 74, 79, 291 Bargeldquote 22 Base Drift 208 Bilanzkanal 110 Bond 76, 95 Brainard-Prinzip 119 Bubble 45, 70, 111, 211 Buchgeld 20, 24, 291 Budgetbeschränkung monetäre 199, 201 staatliche 247 Budgetdefizit 73, 246, 247, 249, 275 ausländische Finanzierung des 274 primäres 249, 250 Bundesbank 207, 221, 255 Core Inflation 199 Credit View 108 Crowding-out 95, 301 wechselkursbedingtes 274, 276 Currency Board 291 Deficit Spending 249, 277, 300, 308

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Zusammenfassung

Entscheidungen von Notenbanken wirken sich nicht nur auf Geschäftsbanken, sondern auch auf das Wirtschaftsumfeld von privaten Haushalten und Unternehmen aus. Im Zentrum dieses Buches stehen folgende drei Themenbereiche:

* Finanzmärkte: Das Buch beschreibt die Rolle des Geldes in der Marktwirtschaft, die Tätigkeit der Banken sowie die Preisbildung auf Wertpapier- und Devisenmärkten. Vor diesem Hintergrund analysiert es die Wirkungsweise der geldpolitischen Instrumente.

* Ein „neuer Konsens“ in der Makroökonomie begreift nicht die Geldmenge, sondern den Zins als Hauptinstrument der Geldpolitik. Damit wird das traditionelle IS-LM-Modell durch einen Drei-Gleichungs-Ansatz ersetzt, in dem das Verhalten der Notenbank durch eine zinspolitische Reaktionsfunktion beschrieben wird.

* Die Konzeption zinspolitischer Strategien als Richtschnur für tagespolitische Entscheidungen der Notenbank berücksichtigt dabei wirtschaftspolitische Ziele, unterschiedliche Vorstellungen über die Funktionsweise einer Geldwirtschaft sowie Erfahrungen mit der Wirkungsweise geldpolitischer Instrumente.

Der Autor

Prof. Dr. Heinz-Peter Spahn, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, an der Universität Stuttgart-Hohenheim. Seine Lehr- und Forschungsgebiete sind insbesondere Makroökonomie, Geld- und Währungspolitik sowie Theoriegeschichte.