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Matthias Popp, 10.7 Literatur in:

Jochen Drukarczyk, Dietmar Ernst (Ed.)

Branchenorientierte Unternehmensbewertung, page 267 - 271

3. Edition 2010, ISBN print: 978-3-8006-3654-9, ISBN online: 978-3-8006-4464-3, https://doi.org/10.15358/9783800644643_267_1

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Matthias Popp250 ist es von erheblicher Bedeutung, ob Anteile an einer Kanzlei in der Rechtsform einer Kapital- oder Personengesellschaft erworben werden sollen92. 10.6 Primat der Kaufpreisanpassung über die Wertermittlung Aus dem Bereich der transaktionsorientierten Unternehmensbewertung bzw. kautelarjuristischen Begleitung von Unternehmenskäufen und -verkäufen sind umfangreiche Maßnahmen zur Absicherung gegen Risiken des Unternehmenskaufs geläufig. Der Grad der Übernahme von Risiken bzw. der Schutz vor Risiken durch Gewährleistungen hat unmittelbaren Einfluss auf die Fixierung des Kaufpreises. Wenn der Käufer spezielle Risiken nicht zu tragen hat, werden diese nicht durch Abschläge vom Unternehmenserfolg oder (höhere) Zuschläge beim Kapitalisierungszins in die Wertermittlung einfließen. Typische Absicherungsstrategien für den Käufer können sein93: Umfassende Due Diligence-Untersuchungen • Plausibilisierungshandlungen für die Planung • Einbehalt eines Teil des Kaufpreises mit Auflagen (earn-out-Klauseln) • 94 Vereinbarung von Gewährleistungen und Garantien durch den Verkäufer • Die Durchführung einer Due Diligence-Untersuchung ist zu einem festen Bestandteil im Rahmen von Unternehmenstransaktionen geworden. Die detaillierte und systematische Erhebung und Analyse von unternehmensbezogenen Daten kann dabei wichtige Hilfestellungen bei der Erfassung von Risiken bieten. Der Durchführung einer Due Diligence bei einer Kanzleiübertragung steht dabei die Verschwiegenheitspflicht entgegen. Steuerberater wie Wirtschaftsprüfer haben ihren Beruf verschwiegen auszuüben (§ 57 Abs. 1 StBerG, § 43 Abs. 1 WPO). Im Zusammenhang mit Übertragungen von Kanzleien ist die Durchführung einer Due Diligence wohl noch nicht gängige Praxis. Zur Sicherstellung der vom Verkäufer abgegebenen Gewährleistungen und Garantien wird oftmals ein Teil des Kaufpreises treuhänderisch hinterlegt. Die Freigabe der hinterlegten Mittel erfolgt dann, wenn nach Ablauf der vertraglich fixierten Frist keine Mängel geltend gemacht wurden. Durch die typischerweise anzutreffende Fixierung auf die Übertragung des erworbenen Mandantenstamms finden sich in praxi häufig Kaufpreisanpassungsklauseln, wenn die damit verbundenen Umsatzerwartungen nach der Übertragung nicht eingetreten sind.95 Aus Wirtschaftlichkeits- und Praktikabilitätsgründen sind solche Kaufpreisanpassungsklauseln positiv zu beurteilen, da sie einen Großteil der Bewertungsmängel im Vorfeld der Praxisübertragung kompensieren. 10.7 Literatur Ballwieser, W. (2004): Unternehmensbewertung, München 2004 Behringer, S. (2008): Bei Bewertung einer freiberuflichen Praxis mit dem Ertragswertverfahren, Steuern und Bilanzen, 10. Jg. (2008), S. 145–149 BFH (1967): Urteil vom 11. 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Klosterberg* 11.1 Die Branche der Softwarehersteller aus Investorensicht Venture Capital-Investitionen in Software-Unternehmen erreichten in den USA in 2008 ein Volumen von 4,9 Milliarden US Dollar. In Europa wurde im selben Jahr ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro in Softwarehersteller investiert. Computer-Software stellt damit aus Sicht der Investoren einer der größten Einzelbereiche dar, sowohl gemessen am Investitionsvolumen als auch gemessen an der Zahl der Investitionen (PWC/NVCA 2009, S. 3; EVCA 2009, S. 12). Software-Unternehmen zu bewerten gilt gemeinhin als ein schwieriges Unterfangen. Zeigt die Erfahrung doch, dass Unternehmen der Softwarebranche einer vergleichsweise hohen Volatilität unterliegen. Gerade diese Volatilität aber birgt nicht nur hohes Risiko, sie ist auch Ausdruck besonderer Chancen, die sich mit Investitionen in den Softwaremarkt verbinden. Die Aufgabe, den Wert eines Softwareherstellers möglichst exakt zu bestimmen, entbehrt daher nicht eines besonderen Reizes. Der vorliegende Beitrag beschreibt grob die Struktur und auch die Eigenheiten der Softwarebranche aus Sicht einer Person, die im Rahmen einer Finanzanlage-Investition mit der Aufgabe der Bewertung von Softwareherstellern betraut ist. Im Anschluss werden die bekanntesten Bewertungsverfahren vor diesem Hintergrund auf ihre Eignung untersucht. Dann folgt eine kurze Zusammenfassung. 11.1 Die Branche der Softwarehersteller aus Investorensicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 11.1.1 Größe, Wachstum und Struktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 11.1.2 Branchenbesonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258 11.1.3 Unternehmenscharakteristika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 11.2 Unternehmensbewertung in der Softwarebranche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 11.2.1 Anlässe, Motivation und Ziele der Bewertung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 11.2.2 Verfahren zur Bewertung von Software-Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 11.2.2.1 Faktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 11.2.2.2 Substanz- und periodenerfolgsorientierte Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 11.2.2.3 Zahlungsstromorientierte Verfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268 11.2.2.4 Vergleichsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 11.2.2.5 Realoptionsverfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271 11.3 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 11.4 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 * Dr. Marcus O. Klosterberg, DCCG Deutsche Consulting & Coaching GmbH, Stuttgart.

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References

Zusammenfassung

Beschäftigt man sich mit der Praxis der Unternehmensbewertung, so zeigt sich, dass hier zahlreiche Spezifika vorliegen, die vom Bewerter berücksichtigt werden müssen. Diese sind zum einen in Marktpotenzialen begründet, in Lebenszyklen, in potenziellen Synergieeffekten oder in Integrationsproblemen.

Eine detaillierte Branchenkenntnis und -analyse ist Basis einer fundierten Unternehmensplanung, die wiederum maßgeblich die Qualität der Unternehmensbewertung beeinflusst.

Es gehört also zum Selbstverständnis, dass sich der Bewerter intensiv mit entsprechenden Branchen sowie deren Besonderheiten beschäftigt.

Dieses Buch wird ihm dabei wertvolle Hilfe sein.

- zur Bewertung von Unternehmen sind Branchenkenntnisse notwendig

- neue Beiträge über die Bewertung von Brauereien und von Infrastrukturprojekten wie dem Eurotunnel

- das maßgebliche Werk zur branchenorientierten Bewertung von Unternehmen

"Die Beiträge sind sehr anschaulich … Das Werk und seine einzelnen Beiträge können jedem empfohlen werden, der sich mit Fragen der Unternehmensbewertung … beschäftigt."

Peter Bömelburg, Die Wirtschaftsprüfung 2/2009

Die einzelnen Beiträge folgen einem einheitlichen und praxisorientierten Grundgerüst:

- Charakterisierung der Branche

- Ermittlung der Plandaten der Unternehmensbewertung

- Branchenspezifische Ansätze der Unternehmensbewertung

- Praxisbeispiele.

Prof. Dr. Dr. h.c. Jochen Drukarczyk war Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung an der Universität Regensburg. Er hat darüber hinaus zahlreiche Gastprofessuren in England, Frankreich, Österreich und Deutschland wahrgenommen. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Bewertung, Sanierung und Analyse institutioneller Regelungen auf Kreditmärkten.

Dr. Dr. Dietmar Ernst ist Professor für Corporate Finance an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen. Ferner ist er Direktor des Deutschen Instituts für Corporate Finance (DICF).

Für Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finanzierung, Rechnungslegung und Controlling, für Experten in Kreditinstituten sowie für Unternehmens-, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.