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3.5 Steuerberatende Berufe in:

Dieter Schneeloch

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Band 1: Besteuerung, page 55 - 60

6. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-4197-0, ISBN online: 978-3-8006-4341-7, https://doi.org/10.15358/9783800643417_55_1

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26 Teil I: Grundlagen und Grundbegriffe, Durchführung der Besteuerung Alle Amtsträger unterliegen dem Steuergeheimnis (§ 30 Abs. 1 AO), d. h. sie dürfen keine ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit bekannt gewordenen Tatsachen über einen Steuerpflichtigen verwerten oder anderen Personen offenbaren (§ 30 Abs. 2 AO). Ihre Schweigepflicht besteht grundsätzlich auch gegenüber anderen nicht mit dem jeweiligen Steuerfall befassten Amtsträgern der eigenen Behörde sowie gegenüber anderen Behörden. Ausnahmen von diesem Grundsatz ergeben sich aus den §§ 30, 31, 31a und 31b AO. Eine Verletzung des Steuergeheimnisses steht gem. § 355 StGB unter Strafandrohung. Die vorsätzliche Verletzung des Steuergeheimnisses wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet. 3.4 Finanzgerichtsbarkeit Das Steuerrecht hat eine eigene Gerichtsbarkeit, die Finanzgerichtsbarkeit. Diese ist in der Finanzgerichtsordnung (FGO) geregelt. Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit sind nach § 2 FGO: • in den Ländern die Finanzgerichte (FG) als obere Landesgerichte, • im Bund der Bundesfinanzhof (BFH) mit Sitz in München. Es handelt sich also um einen zweiinstanzlichen Rechtszug. Jedes Finanzgericht besteht aus einem oder mehreren Senaten (§ 5 Abs. 2 FGO). Es hat einen Präsidenten, die den Senaten vorsitzenden Richter und weitere Richter, die den einzelnen Senaten angehören (§ 5 Abs. 1 FGO). In gleicher Weise wie die Finanzgerichte ist auch der Bundesfinanzhof aufgebaut (§ 10 FGO). Außer den Einzelsenaten hat der Bundesfinanzhof einen übergeordneten Senat, den Großen Senat (§ 11 FGO). Dieser entscheidet dann, wenn ein Senat des Bundesfinanzhofs von der Entscheidung eines anderen Senats oder des Großen Senats abweichen will (§ 11 Abs. 2 FGO). 3.5 Steuerberatende Berufe Während der vergangenen Jahrzehnte ist das Steuerrecht ständig komplizierter und unübersichtlicher geworden. Diese Entwicklung führte bereits in den Dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zur Herausbildung zweier neuer Berufsstände, und zwar dem des Steuerberaters einerseits und dem des Helfers in Steuersachen bzw. des Steuerbevollmächtigten andererseits33. Die ersten Anfänge eines umfangreichen Steuerberatungsrechts wurden durch das Gesetz über die Zulassung von Steuerberatern vom 6.5.193334 geschaffen. Mit dem Gesetz zur Verhütung von Missbräuchen auf dem Gebiet der Rechtsberatung vom 13.12.1935 wurde die Grundlage für eine Zweiteilung des steuerberatenden 33 Vgl. hierzu und zu Folgendem Rudel, M., Praxis, 1979, S. 36 f. 34 RGBl 1933 I, S. 257. 3 Am Vorgang der Besteuerung beteiligte Personen und Institutionen 27 Berufes in den Beruf des Steuerberaters und den des Helfers in Steuersachen gelegt35. Die Berufsbezeichnungen „Steuerberater“ und „Steuerberatungsgesellschaften“ sind seit dem Jahre 1937 geschützt. In den Jahren 1937 bis 1941 wurden die Zulassungsbedingungen für Steuerberater allgemein geregelt. Ein bundeseinheitliches Berufsrecht für Steuerberater und die bisherigen Helfer in Steuersachen, die nunmehr die Berufsbezeichnung „Steuerbevollmächtigte“ erhielten, brachte das Steuerberatungsgesetz vom 16.8.196136. Das Gesetz regelte die Zulassungsbedingungen und Prüfungsanforderungen für Steuerberater und Steuerbevollmächtigte. Das Zweite Änderungsgesetz zum Steuerberatungsgesetz vom 11.8.197237 schuf die Voraussetzungen für den einheitlichen Beruf des Steuerberaters, enthielt allerdings eine Übergangsregelung für diejenigen, die eine Ausbildung zum Steuerbevollmächtigten bereits begonnen hatten. Einige Jahre lang hatten Steuerbevollmächtigte nach sechsjähriger Berufszugehörigkeit die Möglichkeit, eine Übergangsprüfung zum Steuerberater abzulegen (§ 157 StBerG). Von dieser Möglichkeit haben die meisten Steuerbevollmächtigten Gebrauch gemacht, so dass es derzeit nur noch wenige Steuerbevollmächtigte gibt. Den gesamten Stoff des Steuerberatungsrechts fasst heute das Steuerberatungsgesetz in der Fassung vom 4.11.197538, das seither mehrfach geändert worden ist, zusammen. Steuerberater und Steuerbevollmächtigte haben nach § 33 StBerG die Aufgabe, ihre Auftraggeber (Mandanten) in ihren steuerlichen Angelegenheiten zu beraten, zu vertreten und ihnen bei Erfüllung ihrer steuerlichen Pflichten Hilfe zu leisten. Zu den steuerlichen Pflichten der Mandanten gehören auch Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Im Einzelnen werden von Steuerberatern und -bevollmächtigten vor allem folgende Aufgaben übernommen: • Buchführungs- und Jahresabschlussarbeiten, • Erstellung von Steuererklärungen, • Prüfung von Steuerbescheiden, ggf. verbunden mit der Einlegung von Rechtsbehelfen gegen diese Bescheide, • Unterstützung der Mandanten bei Prüfungen (Betriebsprüfungen) durch das Finanzamt, • Vertretung der Mandanten in Steuerstraf- und -bußgeldverfahren. Diese traditionellen Aufgaben, die sich im Anschluss an Rose39 unter den Begriffen Steuerdeklarationsberatung und Steuerdurchsetzungsberatung zusammenfassen lassen, beanspruchen auch heute noch in den meisten Steuerberatungspraxen den größten Teil der Arbeitskraft des Praxisinhabers und seiner Mitarbeiter. Während der letzten Jahrzehnte hat zusätzlich die Steuergestaltungsberatung zuneh- 35 RGBl 1935 I, S. 1478. 36 BGBl 1961 I, S. 1301. 37 BGBl 1972 I, S. 1401. 38 BGBl 1975 I, S. 2735. 39 Rose, G., Einführung, 1995. 28 Teil I: Grundlagen und Grundbegriffe, Durchführung der Besteuerung mende Bedeutung erlangt. Hierunter wird eine Steuerberatung verstanden, die von vornherein darauf ausgerichtet ist, steuerliche Gesichtspunkte im Rahmen der betrieblichen Planung zu berücksichtigen. Es handelt sich somit um eine Beratung, die es sich zum Ziel setzt, steuerliche Aktionsparameter (Entscheidungsvariable) optimal im Rahmen noch zu verwirklichender betrieblicher Entscheidungen einzusetzen. Steuerberater und Steuerbevollmächtigte gehören - ebenso wie z. B. die selbständigen Ärzte, Zahnärzte und Rechtsanwälte - zur Berufsgruppe der Freiberufler. Die Angehörigen der freien Berufe zeichnen sich traditionsgemäß durch eine lange Berufsausbildung und ein hohes fachspezifisches Wissen aus. Viele dieser Berufe dürfen nur aufgrund einer besonderen staatlichen Zulassung ausgeübt werden. Das gilt auch für Steuerberater und Steuerbevollmächtigte. Die Zulassung zu einem freien Beruf darf nur erteilt werden, wenn die in dem für den jeweiligen Beruf maßgeblichen Gesetz genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Nach § 35 StBerG darf als Steuerberater nur bestellt (zugelassen) werden, wer die Prüfung als Steuerberater bestanden hat oder von ihr befreit worden ist. Zum Steuerberaterexamen darf nur zugelassen werden, wer die in § 36 StBerG definierten Vorbildungsvoraussetzungen erfüllt. Die genannte Vorschrift enthält vier unterschiedliche Vorbildungsvoraussetzungen, von denen eine bei Ablegung der Prüfung erfüllt sein muss. Es gibt somit vier unterschiedliche Ausbildungswege zum Steuerberater. Der erste dieser Wege setzt nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. Abs. 3 StBerG voraus, dass der Bewerber ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches oder ein anderes wissenschaftliches Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von jeweils mindestens vier Jahren erfolgreich abgeschlossen hat und nach Abschluss des Studiums mindestens zwei Jahre auf dem Gebiet der Besteuerung der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern praktisch tätig gewesen ist. Die Regelstudienzeiten von zwei aufeinander aufbauenden Studiengängen werden zur Ermittlung der Regelstudienzeit zusammengerechnet. Eine derartige Zusammenrechnung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn ein Studierender nach Abschluss eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudienganges einen wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudiengang abgeschlossen hat. Dieser im Gesetz als erster aufgeführte Weg, der als der Akademikerweg bezeichnet werden kann, ist der mit Abstand wichtigste. Derzeit kommt rd. 59 % des Berufsnachwuchses über diesen Weg40. Innerhalb dieser Gruppe überwiegen Absolventen betriebswirtschaftlich orientierter Studiengänge (Diplom-Kaufleute, betriebswirtschaftlich ausgerichtete Diplom-Ökonomen, Absolventen eines einschlägigen Bachelor- und darauf aufbauenden Masterstudienganges). Ein großer Teil dieser Personen hat während des Studiums das Fach „Betriebswirtschaftliche Steuerlehre“ studiert. 40 Die hier und nachfolgend zitierten Zahlen gelten für das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010. Sie sind dem Verfasser von der Gemeinsamen Prüfungsstelle der Steuerberaterkammern Düsseldorf, Köln und Westfalen-Lippe mitgeteilt worden. In den anderen Bundesländern dürften die Zahlen ähnlich sein wie in Nordrhein-Westfalen. 3 Am Vorgang der Besteuerung beteiligte Personen und Institutionen 29 Der zweite Weg ist für Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Fachhochschulstudiums gedacht. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Studiums mit einer Regelstudienzeit von weniger als vier Jahren und eine sich daran anschließende mindestens dreijährige praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesbehörden verwalteten Steuern. Über diesen Weg kommen derzeit rund 19 % des Berufsnachwuchses. Der dritte Weg unterscheidet sich von den ersten beiden dadurch, dass das Studium durch eine Lehre in bestimmten Berufen und eine sieben- bzw. zehnjährige hauptberufliche Tätigkeit auf dem o. g. Gebiet ersetzt wird (§ 36 Abs. 2 Nr. 1 StBerG). Dieser Weg kann als der „Praktikerweg“ bezeichnet werden. Der vierte Weg ist (ehemaligen) Beamten und Angestellten des gehobenen Dienstes der Finanzverwaltung vorbehalten. Er eröffnet diesem Personenkreis nach einer mindestens siebenjährigen Sachbearbeitertätigkeit nach § 36 Abs. 2 Nr. 2 StBerG die Möglichkeit zur Ablegung des Steuerberaterexamens. Etwa 22 % des Berufsnachwuchses rekrutiert sich aus Beamten und Angestellten der Finanzverwaltung sowie aus „Praktikern“. Alle in den Absätzen 1 und 2 des § 36 StBerG geforderten praktischen Tätigkeiten setzen nach Absatz 3 dieser Rechtsnorm eine Arbeitszeit von mindestens 16 Wochenstunden voraus. Die Durchführung der Prüfung wird in § 37 StBerG i. V. m. den §§ 10 - 31 DVStB geregelt. Die Prüfung gliedert sich in einen schriftlichen und in einen mündlichen Teil. Das Steuerberaterexamen kann aufgrund der Fülle des zu erarbeitenden Prüfungsstoffes als schwierig gelten. Dies lässt auch Abbildung I/4 erkennen. Diese Abbildung gibt einen Überblick über die bestandenen bzw. nicht bestandenen Steuerberaterprüfungen im Bundesgebiet im Jahr 2009. Erwähnt sei noch, dass es für einen eng begrenzten, in § 38 StBerG definierten Personenkreis die Möglichkeit einer prüfungsfreien Bestellung zum Steuerberater gibt. Dieser Personenkreis spielt aber in der praktischen Steuerberatung keine Rolle. Neben den Steuerberatern gibt es heute noch eine sehr kleine Zahl von Steuerbevollmächtigten, die grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie Steuerberater haben (§ 33 StBerG). Ein Antrag auf Zulassung zur Steuerbevollmächtigtenprüfung war nur bis zum 12.8.1980 möglich; es handelt sich also um einen aussterbenden Beruf. 30 Teil I: Grundlagen und Grundbegriffe, Durchführung der Besteuerung Bundesland zur Prüfung zugelassen zur Prüfung erschienen Rücktritt während der Prüfung Arbeiten gefertigt Schriftliche Prüfung nicht bestanden Teilnahme an mündlicher Prüfung bestanden bestanden in % Baden- Württemberg 831 753 75 678 230 448 410 60,47 Bayern 1.128 982 86 896 255 640 529 59,04 Berlin 286 255 27 228 108 220 107 46,93 Brandenburg 60 48 7 41 20 21 16 39,02 Bremen 71 64 6 58 23 35 29 50,00 Hamburg 369 338 31 307 95 212 182 59,28 Hessen 586 528 39 489 191 298 281 57,46 Mecklenburg- Vorpommern 59 53 2 51 12 39 36 70,59 Niedersachsen 350 319 22 297 97 200 179 60,27 Nordrhein- Westfalen 1.566 1.425 123 1.302 448 854 711 54,61 Rheinland- Pfalz 189 153 11 142 53 89 85 59,86 Saarland 54 46 6 40 17 23 22 55,00 Sachsen 196 171 6 165 62 103 82 49,70 Sachsen- Anhalt 46 40 2 38 11 27 24 63,16 Schleswig- Holstein 116 105 10 95 32 62 57 60,00 Thüringen 52 47 0 47 16 31 27 57,45 Summe 5.959 5.327 453 4.874 1.670 3.302 2.777 56,98 Bundesdurchschnitt 56,98 Abbildung I/4: Ergebnisse der Steuerberaterprüfung 2009 im Bundesgebiet41 Neben Steuerberatern und Steuerbevollmächtigten kennt das StBerG Steuerberatungsgesellschaften. Diese können nach § 49 StBerG in den Rechtsformen der AG, der KGaA, der GmbH, der OHG, der KG und der Partnerschaftsgesellschaft geführt werden. Voraussetzung für die Anerkennung derartiger Gesellschaften ist nach § 50 Abs. 1 StBerG, dass die Mitglieder des Vorstandes, die Geschäftsführer oder die persönlich haftenden Gesellschafter Steuerberater sind42. 41 Quelle: BStBl 2010 I, S. 605. 42 Hinsichtlich der zusätzlichen Aufnahme anderer Personen in das Führungsorgan von Steuerberatungsgesellschaften s. § 50 Abs. 2 und 3 StBerG. 3 Am Vorgang der Besteuerung beteiligte Personen und Institutionen 31 Neben Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften sind nach § 3 StBerG zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen noch Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, vereidigte Buchprüfer und Buchprüfungsgesellschaften befugt. Während Rechtsanwälte in der Steuerberatung nur eine geringe Rolle spielen, sind Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vor allem bei der Beratung großer Unternehmen von Bedeutung. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang aber, dass Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer meistens zugleich auch Steuerberater, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften zugleich auch Steuerberatungsgesellschaften sind. Reine Wirtschaftsprüfer sind äußerst selten in der Steuerberatung tätig; sie beschränken sich meist auf Prüfungstätigkeiten. Wegen ihrer verantwortungsvollen Stellung im Wirtschaftsleben, insbesondere wegen des in sie gesetzten Vertrauens, müssen Steuerberater und Steuerbevollmächtigte nicht nur in fachlicher, sondern auch in persönlicher Hinsicht hohen Anforderungen genügen. Sie werden deshalb in § 57 StBerG strengen Berufspflichten unterworfen. Nach Absatz 1 dieser Vorschrift haben sie ihren Beruf • unabhängig, • eigenverantwortlich, • gewissenhaft, • verschwiegen und • unter Verzicht auf berufswidrige Werbung auszuüben. Näheres zu diesen Anforderungen enthalten die §§ 57 -72 StBerG und die Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer (BOStB). Hingewiesen sei hier lediglich darauf, dass Berater und Bevollmächtigte grundsätzlich nicht als Angestellte tätig sein dürfen (§ 57 Abs. 4 StBerG). Ausgenommen sind gem. § 58 StBerG Anstellungen bei anderen Steuerberatern und -bevollmächtigten sowie bei einigen wenigen anderen Freiberuflern. Ähnlich wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder Ärzte sind Steuerberater und Steuerbevollmächtigte Zwangsmitglieder einer für ihren Regionalbereich zuständigen Kammer, der Steuerberaterkammer. Die Steuerberaterkammern haben nach § 76 Abs. 1 StBerG die Aufgabe, die beruflichen Belange der Gesamtheit ihrer Mitglieder zu wahren und die Erfüllung der beruflichen Pflichten zu überwachen. Die Regionalkammern bilden gem. § 85 StBerG eine gemeinsame Berufskammer, die Bundessteuerberaterkammer. Diese hat sich mit Fragen und Interessen der Gesamtheit der Regionalkammern zu beschäftigen. Steuerberater und Steuerbevollmächtigte unterliegen einer eigenen Berufsgerichtsbarkeit. Diese ist in den §§ 89 - 153 StBerG geregelt. 3.6 Steuerabteilungen von Betrieben In § 3 StBerG sind die zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugten Personen abschließend aufgezählt. Geschäftsmäßig beinhaltet selbständig.

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Zusammenfassung

Die betriebswirtschaftliche Steuerlehre für BWLer.

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

Der »Klassiker« zur betriebswirtschaftlichen Steuerlehre ist gerade für Studierende der Betriebswirtschaft an Universitäten und Fachhochschulen ein hervorragendes Lehrbuch. Durch die integrierten Aufgaben mit Lösungen kann der Wissensstoff gleich angewendet werden.

Die Schwerpunkte im Überblick

* Grundlagen und Grundbegriffe, Durchführung der Besteuerung

* Ertragsteuern

* Steuerbilanzen

* Bewertungsgesetz und Substanzsteuern

* Verkehrsteuern

* Prinzipien des Steuerrechts und Besteuerungsverfahren.