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6. Literatur zum III. Kapitel in:

Otmar Issing

Einführung in die Geldtheorie, page 95 - 100

15. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3810-9, ISBN online: 978-3-8006-4315-8, https://doi.org/10.15358/9783800643158_95

Series: Vahlens Kurzlehrbücher

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die Geldmarktbedingungen verloren gehen könne. Seiner Meinung nach würde etwa der technologische Fortschritt die Synchronisation von Zahlungen verbessern und somit die Nachfrage nach Zentralbankeinlagen zu Zahlungsverkehrszwecken verringern, mit der Folge, dass das Wachstum des Finanzsystems der Notenbankkontrolle entgleiten könnte. Letzteres könnte aus seiner Sicht langfristig zu einer „Entkoppelung‘‘ des Zentralbankgeldangebotes von der Finanzmarktentwicklung führen. C.Goodhart hingegen betonte, dass die Vorteilhaftigkeit der Bargeldverwendung, die dabei gewährleistete Anonymität und die Endgültigkeit der Zahlungen auch in Zukunft eine permanente Nachfrage nach Basisgeld sicherstellen würde, welche eine Kontrolle der Notenbank über die Geldmarktkonditionen gewährleisten würde. Während Goodhart den grundsätzlichen Charakter des Zentralbankgeldes und damit die Monopolstellung betont, sieht Friedman die mögliche Erosion des Einflusses der Notenbank wegen der immer geringeren Rolle des Zentralbankgeldes im gesamten Finanzsystem. 6. Literatur zum III. Kapitel Gesamtdarstellungen: Einen sehr guten Überblick über die moderne Geldangebotstheorie geben: Burger, Albert E., The Money Supply Process, Belmont 1971. Brunner, Karl and Meltzer, Allan H., Money Supply, in: Friedman, Benjamin M. and Hahn, Frank H. (eds.), Handbook of Monetary Economics, Vol. I, Amsterdam u.a. 1990, S. 357–398. Überblick über die Geldangebotstheorie auf dem aktuellen Stand. Freixas, Xavier and Rochet, Jean-Charles, Microeconomics of Banking, 2. Auflage, Cambridge 2008. Lehrbuch, das unter anderem Theorien der Finanzintermediation, das Kreditmarktgleichgewicht sowie Imperfektionen der Finanzmärkte behandelt. Für eine kurze Übersicht eignet sich der Artikel: Teigen, Ronald L., The Demand for and Supply of Money, in: Teigen, Ronald L. (ed.), Readings in Money, National Income and Stabilization Policy, 5. Auflage, Homewood 2000, S. 54–81. Der Artikel enthält auch Ergebnisse empirischer Untersuchungen für die USA. Die neuere Diskussion um die Theorie des Geldangebots wurde vor allem durch die Arbeiten Brunners ausgelöst. Der erste Ansatz findet sich in: Brunner, Karl, A Schema for the Supply Theory of Money, International Economic Review 1961, S. 79–109. An deutschsprachigen Veröffentlichungen sind vor allem zu nennen: Gebauer, Wolfgang, Geld: Angebot versus Nachfrage, in: Bofinger, Peter und Ketterer, Karl-Heinz (Hrsg.), Neuere Entwicklungen in der Geldtheorie und Geldpolitik – Festschrift für Norbert Kloten, Tübingen 1996, S. 243–262. Kritik an der Trennung von Geldangebot und Geldnachfrage. Grössl, Ingrid und Ketterer, Karl-Heinz, Eine kritische Würdigung gängiger Geldangebotsmultiplikatoren und Ansatzpunkte für eine Neuformulierung, in: Bofinger, Peter und Ketterer, Karl-Heinz (Hrsg.), Neuere Entwicklungen in der Geldtheorie 88 III. Das Geldangebot und Geldpolitik – Festschrift für Norbert Kloten, Tübingen 1996, S. 263–273. Betont die Notwendigkeit einer ex-ante Sicht für die Geldangebotstheorie. Neldner, Manfred, Die Bestimmungsgründe des volkswirtschaftlichen Geldangebots, Berlin u.a. 1976. Überblick über die verschiedenen Ansätze zur Geldangebotstheorie. ders.: Von der Phillips-Tradition zu einer realitätsnahen Theorie des volkswirtschaftlichen Geldangebots, in: Badura, Jürgen und Issing, Otmar (Hrsg.), Geldtheorie, Stuttgart u.a. 1979, S. 111–123. Westphal, Uwe, Theoretische und empirische Untersuchungen zur Geldnachfrage und zum Geldangebot, Kieler Studien Nr. 110, Tübingen 1970, Zweites Kapitel, S. 78–134. Westphal leitet aus einem portfoliotheoretischen Ansatz Nachfragefunktionen des Bankensystems nach Liquiditätsanlagen und Zentralbankkrediten sowie eine kurzfristige und langfristige Geldangebotsfunktion ab; diese werden dann für die Bundesrepublik in den Jahren 1963–68 einem empirischen Test unterzogen. Willms, Manfred, Geldangebotstheorie, in: Thieme, H. Jörg (Hrsg.), Geldtheorie, 3. Auflage, Baden-Baden 1993, S. 11–40. Willms, Manfred und Riechel, Klaus W., Geldtheorie und Geldpolitik VII: Geldangebot, in: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft, 3. Band, Stuttgart u.a. 1981, S. 451–464. Knappe, informative Übersicht. An weiteren Arbeiten sind zu erwähnen: Bernanke, Ben S., Credit in the Macroeconomy, Federal Reserve Bank of New York, Quarterly Review, Vol. 18, No. 1, Spring 1993, S. 50–70. Gertler, Mark and Gilchrist, Simon, Monetary Policy, Business Cycles and the Behavior of Small Manufacturing Firms, The Quarterly Journal of Economics, Vol. 109, 1994, S. 309–340. Kashyap, Anil K. and Stein, Jeremy C., Monetary Policy and Bank Lending, in: Mankiw, N. Gregory (ed.), Monetary Policy, Chicago 1994, S. 221–261. Lombra, Raymond E., Understanding the remarkable survival of multiplier models of money stock determination, Eastern Economic Journal, Vol. 18, 1992, S. 305– 314. Geht überblicksartig auf die gegen den Multiplikatoransatz vorgebrachte Kritik aus praktischer Sicht ein und führt die dazugehörige Standardliteratur auf. Thornton, Daniel L., Financial Innovation, Deregulation and the „Credit View‘‘ of Monetary Policy, The Federal Reserve Bank of St. Louis, Review, Vol. 76, No. 1, Jan./Febr. 1994, S. 31–49. Zum 1. und 2. Abschnitt: Zum Problem des „Gleichschritts der Banken‘‘, d.h. dem Grade der Gleichzeitigkeit der Buchgeldschaffung durch die einzelnen Banken: Moeller, Hero, Gleichschritt der Banken, Weltwirtschaftliches Archiv, Bd. 70, 1953, S. 166–204. Eine anschauliche Darstellung zum Problem des Zentralbankgeldverlustes der Banken im Zuge der Buchgeldschöpfung gibt: McDonald, Stephen L., The Internal Drain and Bank Credit Expansion, The Journal of Finance, Vol. 8, 1953, S. 407–421. 6. Literatur zum III. Kapitel 89 Zum Geldbasiskonzept: Jarchow, Hans-Joachim und Möller, Herbert, Geldbasiskonzepte und Geldmenge (I) und (II), Kredit und Kapital, 9. Jg., 1976, S. 177–200 und S. 317–346. Behandelt die verschiedenen Geldbasiskonzepte und unterzieht sie einem empirischen Test für die Bundesrepublik 1965–1973. Zum Bankenverhalten sind zu beachten: Bhattacharya, Sudipto and Thakor, Angan V., Contemporary Banking Theory, Journal of Financial Intermediation 1993, S. 2–50. Guter Überblick über die neueren Ansätze zur Banktheorie. Baltensperger, Ernst und Milde, Hellmuth, Theorie des Bankverhaltens, Berlin u.a. 1987. Umfassender Überblick über die neuere Entwicklung in der Theorie. Zum Liquiditätsproblem der Geschäftsbanken siehe: Fuchs, Rudolf, Die geldpolitische Bedeutung der freien Liquiditätsreserven und der Interbankgeschäfte, Würzburg 1981. Köhler, Claus, Geldwirtschaft, Erster Band, Geldversorgung und Kreditpolitik, 2. Auflage, Berlin 1977. Europäische Zentralbank, Die Umstellung auf Zinstender bei den Hauptrefinanzierungsgeschäften, ECB Monthly Bulletin, Juli 2000, S. 39–44. Die Europäische Zentralbank informiert laufend über ihre Analysen zur Bankenliquidität. Vgl. hierzu vor allem den Monatsbericht vom Januar 2001, sowie die entsprechenden Abschnitte zum Liquiditätsbedarf in den anderen Monatsberichten. Zum Problem der Interbankkredite: Issing, Otmar, Zur Rolle der Interbankbeziehungen, Kredit und Kapital, 10. Jg., 1977, S. 526–539. Behandelt die Bedeutung der Interbankbeziehungen für die Liquiditätslage und die Geldschöpfungskapazität der Kreditinstitute. Timmermann, Vincenz, Interbankkredite und Geldpolitik, Kyklos, Vol. 29, 1976, S. 495–526. Timmermann kommt auf Grund der Ergebnisse seiner empirischen Untersuchung für die Bundesrepublik (1969–74) zu dem Schluss, dass Interbankkredite die „finanzielle Elastizität des Geldsystems‘‘ vergrößern. Zur Bedeutung des Geldmarktes und zur speziellen Situation in Deutschland und im Euroraum: Deutsche Bundesbank, Die Geldmarktsteuerung der Deutschen Bundesbank, in: Monatsbericht Mai 1994, S. 61–75. Europäische Zentralbank, Der geldpolitische Kurs der EZB während der Finanzkrise, Monatsbericht Januar, 2010, S. 67–76. Gebauer, Wolfgang, Geldtheorie und Geldpolitik: IX Geldmarkt, in: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft, 3. Band, Stuttgart u.a. 1988, S. 476–486. Trichet, J.-C., State of the Union: the Financial Crisis and the ECB’s Response between 2007 and 2009, Journal of Common Market Studies, Volume 48, 2010, S. 7–19. Zur Kreditmarkttheorie des Geldangebots: Brunner, Karl, Zwei alternative Theorien des Geldangebotsprozesses: Geldmarkt – versus Kreditmarkttheorie, in: Brunner, Karl; Monissen, Hans G.; Neumann, Manfred J.M. (Hrsg.), Geldtheorie, Köln 1974, S. 114–148. 90 III. Das Geldangebot Brunner, Karl and Meltzer, Allan H., Liquidity Traps for Money, Bank Credit and Interest Rates, The Journal of Political Economy, Vol. 76, 1968, S. 1–37. Eine Übersicht enthält das bereits erwähnte Buch von Burger; eine sehr gute Einführung bietet der Artikel von: Siebke, Jürgen, Geldangebotstheorie, WiSt, 3. Jg. 1974, S. 465–469. Für eine Schätzung des Umfangs der Schattenwirtschaft auf Grund von Änderungen in der Bargeldhaltung siehe z.B.: Schneider, Friedrich, and Enste, Dominik H., Shadow Economies: Size, Causes, and Consequences, Journal of Economic Literature, Vol. XXXVIII, 2000, S. 77–114. Zum 4. Abschnitt: Siehe auch die am Anfang genannten Arbeiten, soweit dort auf empirische Ansätze hingewiesen wurde. Eine Art Synopsis der verschiedenen Untersuchungen in den USA hinsichtlich Methodik und Ergebnissen gibt: Fand, David I., Some Implications of Money Supply Analysis, American Economic Review, Papers and Proceedings, Vol. 57, 1967, S. 380–400. Die im Text (zusätzlich) erwähnten Arbeiten sind: Ahrensdorf, Joachim und Kanesathasan, F., Veränderungen des Geldschöpfungsmultiplikators und ihre Folgen für die Zentralbankpolitik; deutsche Übersetzung in: Dürr, Ernst (Hrsg.), Geld– und Bankpolitik, 2. Auflage, Köln u.a. 1971, S. 142– 171. Brunner, Karl and Meltzer, Allan H., An Alternative Approach to the Monetary Mechanism, Subcommittee on Domestic Finance, Committee on Banking and Currency, Washington 1964; dieselben: Some further Investigations of Demand and Supply Functions of Money, The Journal of Finance 1964, S. 240–283. Cagan, Phillip, Determinants and Effects of Changes in the Stock of Money 1875– 1960, 2. Auflage, New York u.a. 1967. Ford, James L., and Morris, John L., The money multiplier, simple sum, Divisia and innovation-Divisa monetary aggregates: cointegration tests for the UK, Applied Economics, Vol. 28, No. 6, 1996, S. 705–714. Friedman, Milton and Schwartz, Anna J., A Monetary History of the United States, 1867–1960, National Bureau of Economic Research, 3. Auflage, Princeton 1993. dieselben, Monetary Trends in the United States and the United Kingdom. Their Relation to Income, Prices, and Interest Rates, 1867–1975, Chicago u.a. 1982. Issing, Otmar, Die Geldmengenstrategie der Deutschen Bundesbank, in: Siebke, Jürgen und Thieme, H. Jörg (Hrsg.), Geldpolitik: Zwanzig Jahre Geldmengensteuerung in Deutschland, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1995, S. 9–34. Jarchow, Hans-Joachim, Möller, Herbert; Bernhöft, Hans, Eine empirische Geldangebots/Geldnachfrage-Analyse für die Bundesrepublik Deutschland vor und nach 1973, in: Wolfgang Filc, Lothar Hübl, Rüdiger Pohl (Hrsg.), Herausforderungen der Wirtschaftspolitik, Festschrift zum 60. Geburtstag von Claus Köhler, Berlin 1988, S. 59–79. Mitusch, Kay and Nautz, Dieter, Interest rate and liquidity risk management and the European money supply process, Journal of Banking and Finance 25, 2001, S. 2089–2101. Die Autoren entwickeln ein Kreditangebotsmodell, in dem Banken 6. Literatur zum III. Kapitel 91 ihre (langfristige) Kreditvergabe über die Aufnahme kurzfristiger Repo-Kredite bei der Zentralbank (im Rahmen der Offenmarktpolitik) refinanzieren. Nautz Dieter, Wie brauchbar sind Multiplikatorprognosen für die Geldmengensteuerung der Bundesbank?, Kredit und Kapital 2, 1998, S. 171–189. Siebke, Jürgen, An Analysis of the German Money Supply Process: The Multiplier Approach, in: Beihefte zu Kredit und Kapital, Heft 1, Proceedings of the First Konstanzer Seminar on Monetary Theory and Policy, ed. by Karl Brunner, Berlin 1972, S. 243–272. Siebke, Jürgen und Willms, Manfred, Das Geldangebot in der Bundesrepublik Deutschland, Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, Bd. 126, 1970, S. 55– 74. Timmermann, Vincenz, Zur Refinanzierung der Banken beim Zentralbanksystem, Eine empirische Analyse für die Bundesrepublik Deutschland, 1955–1968, Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 185, 1971, S. 328–344. Zum 5. Abschnitt stellen folgende Texte die Kernelemente der Diskussion dar: Friedman, Benjamin, The Future of Monetary Policy: The Central Bank as an Army with Only a Signal Corps?, International Finance, Band 2, November 1999, S. 321–338. Goodhart, Charles A. E., Can Central Banking Survive the IT-Revolution?, International Finance, Band 3, Juli 2000, S. 189–209. 92 III. Das Geldangebot IV. Zinstheorie Unter dem Zins versteht man den Preis, den der Schuldner für die zeitweise Überlassung eines Darlehens an den Gläubiger zu zahlen hat; wird das Darlehen in Geld gegeben, wie dies in der Geldwirtschaft der Normalfall ist, ist der Zins also nichts anderes als der Preis für die Inanspruchnahme von Kredit. Die Zinstheorie hat zunächst die Existenz des Zinses zu erläutern; damit beschäftigt sich der 1. Abschnitt dieses Kapitels. Außerdem ist es Aufgabe der Zinstheorie, die Höhe des Zinses zu erklären bzw. die Höhe der verschiedenen Zinssätze, wenn man die Annahme eines einzigen Zinses aufgibt. Im Rahmen dieser Einführung können nur solche Aspekte der Zinstheorie behandelt werden, die für die Geldtheorie relevant sind. Unter diesem Gesichtspunkt sind im Folgenden die wichtigsten Beiträge aus der umfangreichen Literatur ausgewählt. 1. Der Zins als intertemporales Phänomen Mit dem Phänomen des Zinses beschäftigt sich die Nationalökonomie seit ihren Anfängen als eigenständige Wissenschaft. Einen Meilenstein in der Entwicklung der Zinstheorie stellt zweifellos das Werk Eugen von Böhm-Bawerks dar. Mit der Frage nach der „Berechtigung“ des Zinses haben sich die Gelehrten schon sehr viel früher befasst. Bekannt – und für viele Jahrhunderte prägend – war nicht zuletzt das Urteil, das Aristoteles in seiner „Politik“ fällte, nach dem das „Geld keinen Jungen hecken kann“. Es ist hier nicht der Ort für eine Zinstheorie im umfassenden Sinne. Für das Verständnis des Problems ist es jedoch wichtig, auf den zentralen Aspekt der Existenz des Zinses hinzuweisen, nämlich auf seinen intertemporalen Charakter. Als intertemporale Größe verknüpft der Zins gegenwärtige und zukünftige Vorgänge des Wirtschaftens. Er tritt in dieser Funktion dann in Erscheinung, wenn zwischen Leistung und Gegenleistung eine (relevante) zeitliche Diskrepanz liegt. Diese Funktion besteht sowohl in einer Geld- als auch in einer Naturalwirtschaft; der Zins ist also grundsätzlich ein reales Phänomen. An dieser Einsicht ändert auch die Tatsache nichts, dass sich die Bedeutung des Zinses erst in einer Geldwirtschaft mit hoch entwickelten Finanzmärkten voll entfalten kann. Aus dem intertemporalen Charakter ergibt sich die Definition: Der Zins ist der Preis für die frühere Verfügbarkeit von Gütern, oder anders gewendet: Der Zins ist der Preis für die spätere Bezahlung von Gütern. Diese begriffliche Umschreibung soll im Folgenden näher erläutert werden. Gut verfügbar in Preis zahlbar in t0 t1 t0 t1 P PP+=P(1+i) P–= P1+i Abb. IV.1

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References

Zusammenfassung

Der Klassiker zur Geldtheorie.

Das Lehrbuch zur Geldtheorie

ist eines der erfolgreichsten Bücher dieser Art. Dem Autor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing, ehemals Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank und »Vater des Euro«, gelingt es hervorragend, den aktuellen Stand der modernen Geldtheorie einfach und konzentriert darzustellen. Der Band gibt den Studenten eine hilfreiche Orientierung in der Diskussion zwischen Keynesianern, Monetaristen und Liquiditätstheoretikern.

Geldtheorie aktuell

Die Neuauflage enthält unter anderem Ausführungen zu

* den wichtigsten Entwicklungen der Kreditmarkttheorie

* dem Einfluss der Finanzmarktkrise auf den Geldmarkt und

* dem Zusammenhang von Finanzmarktkrise und Liquidität.

Im Überblick

* Das Geld

* Die Nachfrage nach Geld

* Das Geldangebot

* Zinstheorie

* Geldmenge, monetäre Nachfrage, Preisniveau und Beschäftigung

* Die Liquidität

* Inflationstheorie