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3.1 Einführung in:

Hanspeter Gondring, Thomas Wagner

Facility Management, page 57 - 58

Handbuch für Studium und Praxis

2. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3836-9, ISBN online: 978-3-8006-4182-6, https://doi.org/10.15358/9783800641826_57

Bibliographic information
Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 37 3 Der normative Rahmen des Facility Managements 3 Der normative Rahmen des Facility Managements Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 39 3.1 Einführung Das Facility Management versucht, alle auf eine Immobilie einwirkenden Faktoren – Mensch, Arbeitsplatz, Geschäftsprozesse – in einen einheitlichen Managementprozess zu integrieren und optimal aufeinander abzustimmen. Daraus ergibt sich die Grundlage für den normativen Rahmen im Facility Management. Der Zweck der Normen- und Richtlinienarbeit besteht darin, eine Vereinheitlichung zu ermöglichen, die eine übergreifende Verständigung über technische oder organisatorische Sachverhalte zulässt. Es liegen zahlreiche technische Normen und Regelwerke für die Planung, Erstellung, Nutzung und den Rückbau von Objekten vor, aber auch für Dienste, die nicht unmittelbar zur Gebäudetechnik gehören. Sie kommen von Normungsinstituten, Berufsverbänden, Berufsgenossenschaften und anderen Institutionen67. 3.2 Normengebende Institute im Facility Management 3.2.1 German Facility Management Association – Deutscher Verband für Facility Management e.V. (GEFMA) Die German Facility Management Association, kurz GEFMA, wurde 1989 als ein Netzwerk für Marktteilnehmer im Bereich des Facility Managements von nur acht Mitgliedern gegründet und hat die Rechtsform eines Vereins mit Vorstand und Geschäftsführung. Die Bestimmungen des Vereins sind in einer Satzung festgeschrieben. Die Mitglieder haben sich von Anfang an dem Ziel gewidmet, den Bekanntheitsgrad des Facility Managements in Deutschland zu steigern und das FM stetig weiterzuentwickeln. Nach turbulenten Anfängen des Verbandes und starken Fluktuationen in den Mitgliederzahlen zeigt die GEFMA mittlerweile eine sehr positive Entwicklung. Heute hat die GEFMA rund 700 Mitglieder, wobei es sich dabei sowohl um natürliche wie auch juristische Personen handelt. Die heterogene Struktur der Marktteilnehmer spiegelt sich in den verschiedenen Verbandsmitgliedern wieder. Mitglieder kommen u. a. aus den Bereichen Systemdienstleistung, Technisches-, Infrastrukturelles- und Kaufmännisches Gebäudemanagement, Liegenschaftsmanagement, Consulting und Finanzdienstleistung sowie Lehre und Forschung. Auch viele Investoren und Nutzer von Facility Management Dienstleistungen sind Mitglieder geworden. Mit ihren Mitgliedsbeiträgen stellen die Mitglieder sicher, dass die GEFMA frei von Einzelinteressen ist und eine unabhängige Verbandsarbeit leisten kann. Der Verband ist aufgrund seiner differenzierten Mitgliederstruktur keine klassische Fach-, Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberorganisation sondern definiert sich vielmehr als ein Branchenver- 67 Vgl. Schneider, H. (2004), S. 313. 3.1 Einführung 3.2 Normengebende Institute im Facility Management

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References

Zusammenfassung

Vorteile

- Umfassender Einblick in Theorie und Praxis des Facility Managements

- Systematische Darstellung der relevanten Normen und Richtlinien

- Konkrete Beispiele zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte

Zum Werk

Die Immobilie in ihrem Lebenszyklus erfordert ein Wertmanagement, das unter dem Begriff Facility Management zusammengefasst wird. Das Buch umfasst alle Aspekte einschließlich anschaulicher Praxisbeispiele.

Zur Neuauflage

Umfassende Aktualisierung und zusätzliche Fallbeispiele.

Inhalt

- Geschichte des FM; Vergleich mit anderen Ländern

- Facility Management im Lebenszyklus einer Immobilie

- Strategisches FM

- Inhalte des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen FM mit vielen Praxisbeispielen

- Rechtliche Aspekte und Normen

- Wertorientierung im FM und FM-Rating

- Outsourcing-Strategien

- EDV-technische Unterstützung

Autoren

Prof. Dr. Hanspeter Gondring, Duale Hochschule Stuttgart, Dipl.-Kfm. Thomas Wagner, Wagner Real Estate GmbH, Hamburg.

Zielgruppe

Studierende der Immobilienwirtschaft und immobiliennahe Studienfächer wie z.B. Architektur, Bauingenieurwesen, Stadt- und Regionalplanung, Studierende der Bank- und Finanzwirtschaft, Jura-Studierende mit der Vertiefung Immobilienrecht sowie interessierte Praktiker.