Peter Rötzel, It's a kind of MAGIC in:

WiSt - Wirtschaftswissenschaftliches Studium, page 529 - 532

WIST, Volume 35 (2006), Issue 9, ISSN: 0340-1650, ISSN online: 0340-1650, https://doi.org/10.15358/0340-1650-2006-9-529

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Kleine Abhandlungen It’s a kind of MAGIC Eine hedonische Preisanalyse für Trading-Cards Peter Rötzel, Bochum 1. Einleitung Sammelkartenspiele, wie MAGIC, haben in den letzten Jahren einen enormen Anstieg der Nachfrage erfahren. So wurde zur Kinotrilogie „Der Herr der Ringe“ gleichzeitig auch ein Sammelkartenspiel herausgegeben. Ein Sammelkartenspiel wird mit einer beliebigen durch den Spieler getroffenen Kartenauswahl gespielt. Sammelkartenspiele, wie auch MAGIC, kombinieren Sammelkarten mit einem Strategiespiel. Bei Spielen solcher Art haben die Sammelkarten auch einen gewissen Spielwert. MAGIC ist das erste Sammelkartenspiel seiner Art und wurde bereits 1993 in den USA eingeführt. Mit ihm entstand erst der Markt für Sammelkartenspiele und es war nicht zuletzt MAGIC, das für stetig steigende Umsätze auf diesem Markt sorgte. Der Markt für Sammelkartenspiele, zu denen auch das im asiatischen Raum sehr populäre YU- GI-OH zählt, seit 1993 stetig und rasant. Allein in Deutschland werden inzwischen Umsätze im dreistelligen Millionenbereich erreicht. Es kann gezeigt werden, dass sich der Preis einer solchen Karte durch ihre Merkmale, insbesondere durch ihre Spieleigenschaften und ihren Sammelwert bestimmen lässt. Unterscheiden sich MAGIC Karten nun von Sammelkarten dadurch, dass sie neben dem Sammelwert einen Spielwert besitzen, der sich im Kartenpreis niederschlägt? Überwiegt in diesem Fall der Sammelwert oder die Spieleigenschaft? Dies kann über die hedonischen Preise einzelner Merkmale untersucht werden. Dabei wird hier zwischen Sammelwertund Spieleigenschaftsmerkmalen unterschieden. 2. Der Markt für Trading Cards Bevor es zu einer Preisanalyse kommen kann, gilt es zunächst den relevanten Markt zu betrachten. Für eine hedonische Analyse wird hier nur auf den Markt für einzelne MAGIC Karten – im Folgenden nur noch als Karte bezeichnet – eingegangen. Die Preise für einzelne Karten werden, wie die Preise anderer Sammelstücke, über verschiedene nicht zentralisierte Tauschtransaktionen in Kartengeschäften, Internetshops, Conventions und in zigfachem privatem Tausch bestimmt. Die Produktion der Karten ist limitiert und die Auflage wird nicht veröffentlicht. Die Produktionskosten sind im Vergleich zu den Verkaufspreisen sehr gering. 3. Empirische Analyse Die Konsumtheorie von Lancaster (1971) ist allerdings der theoretische Grundstein für die Annahme, dass der Preis komplexer Güter aus der Summe der Preise seiner Charakteristiken besteht. Rosen (1974) hat danach die allgemeine Gültigkeit einer hedonischen Preisfunktion als eine markträumende Funktion definiert, welche aus der Interaktion der Bietfunktion der Haushalte und der Produktionsfunktion der Anbieter gebildet wird. Für eine MAGIC Karte können diese Charakteristiken beschrieben und nun im Rahmen einer hedonischen Preisanalyse untersucht werden. Das Ergebnis würde Rückschlüsse auf die anfangs gestellte Frage erlauben, ob die Spieleigenschaften einen signifikanten Einfluss auf den Kartenpreis haben oder ob sich dieser primär nur durch den Sammelwert bestimmt. 3.1. Daten Für die hedonische Preisanalyse wurden die in der Zeitschrift Kartefakt veröffentlichten Kartenpreise verwendet. Die Daten des hier vorliegenden Stichprobe stammen aus den Kartefakt Ausgaben Januar und Februar 2005. Die dort veröffentlichten Preise werden als Gleichgewichtspreise eingeordnet. Das untersuchte Sample besteht aus 8652 verschiedenen Karten, die einen Gesamtwert von 21772.30 EUR ausmachen. Die Karte ist kreditkartengroß, besteht aus Spezialkarton und hat ein bei allen Karten gleich bleibendes Motiv auf der Rückseite. Eine Karte besitzt verschiedene Eigenschaften (vgl. Abb. 1), die auf der Vorderseite abgebildet sind: Name (1), Ausspielkosten (2), Editionssymbol (3), Kartentyp (4), Stärke (5), Widerstandskraft (6), Künstler (7) und ggf. besondere Fähigkeiten (8). Der Name, die Edition und der Künstler sind hierbei Sammeleigenschaften, wobei die Edition gleichzeitig das Kartenalter darstellt. Ihnen gegenüber stehen die Spieleigenschaften, wie Kartentyp, Ausspielkosten und besondere Fähigkeiten. Die Ausspielkosten stellen den zum Ausspielen der Karte notwendigen Ressourcenaufwand dar. Manche Karten gleichen Namens kommen in unterschiedlichen Editionen vor. Für Sammler ist das erste Erscheinungsjahr relevant. Ein Datensatz besteht aus Kartenpreis, Edition, Künstler, Ausspielkosten und den besonderen Fähigkeiten. Es wurden besondere Fähigkeiten aus den Kartentexten herausge- WiSt Heft 9 · September 2006 529 (1) (2) (4) (3) (8) (7) (5) (6) Mean Std. Dev. PREIS 2,5164 3,5731 ALTER 6,1522 2,8505 D_DESTROY 0,0515 0,2211 D_KREATUR 0,4363 0,4960 D_LEBEN 0,0399 0,1957 D_LEGENDE 0,0163 0,1266 DSH_RARE 0,3222 0,4674 DSH_UNCOMMON 0,3169 0,4653 DSH_COMMON 0,3608 0,4803 Variable Modell I Modell II Modell III C -0,6193*** -0,6203*** -0,8011*** (-20,84) (-22,89) (-31,30) Ausspielkostenvariablen 6 D_LEGENDE 0,465*** 0,4678*** 0,3942*** (9,17) (9,29) (7,82) ALTER 0,0364*** (12,54) Eigensch.dummys 10 11 10 Editionsdummys 34 34 0 DSH_RARE 2,0472*** 2,0958*** 2,1012*** (122,01) (135,54) (5,27) DSH_UNCOMMON 0,8534*** 0,8775*** 0,8766** (54,24) (58,45) (2,20) R2 0,7298 0,7295 0,7098 Adj. R2 0,7255 0,7256 0,7065 Obs. 7942 8652 8652 Anmerkung: Die verwendeten t-Statistiken sind heteroskedastisch robust. ***, **, * stehen jeweils für 1, 5 und 10% Signifikanzlevel. Quelle: MAGIC Regelbuch Abb. 1: Beispielhafte MAGIC Karte Tab. 1: Deskriptive Statistiken Tab. 2: Ergebnisse der Schätzungen nach Modell filtert, welche den Spielwert einer Karte aufgrund ihrer Fähigkeit im Spiel deutlich erhöhen sollten. Die Variable Preis ist der jeweilige Verkaufspreis der Karte in Deutschland. Die einzelnen Editionen wurden, ebenso wie die Künstler, über Dummys dargestellt. Die Seltenheit einer Karte wird über drei von WOTC festgelegten Kategorien bestimmt: Rare, Uncommon und Common. Die Tab. 1 gibt Aufschluss über ausgewählte deskriptive Statistiken der Daten im Sample. Das durchschnittliche Alter der betrachteten Karten liegt bei knapp über sechs Jahren. 3.2. Schätzung und Ergebnisse Bei der hedonischen Analyse wurde der Preis der MAGIC Karten anhand von drei Modellen durch die OLS-Methode geschätzt. Es wird über verschiedene Modelle geprüft, da zum einen zwischen Alter und Edition unterschieden wird und die Implementierung beider Aspekte Konsistenzprobleme aufwarf. Zum anderen ist in einem Modell zu prüfen, ob und inwiefern sich die Ausspielkosten auf den Preis auswirken. Das Modell I enthält die Editionsdummys, die Ausspielkosten, die oben genannten wichtigen besonderen Eigenschaften und Künstler mit mehr als 20 Karten. Modell II beinhaltet zusätzlich alle Künstler mit mehr als fünf gezeichneten Karten, jedoch nicht den Ausspielkostenbedarf. Das Modell III schätzt mit allen Künstlern, den besonderen Eigenschaften, ohne Ausspielkostenbedarf und mit einer Altersvariable statt den Editionsdummys. Es gibt kein Modell mit Ausspielkosten und Altersvariable, da sich diese Kombination als nicht stabil herausstellte. Bei der Wahl der funktionalen Form erweist sich die semilogarithmische als die geeignete. Die Korrelation zwischen verschiedenen Merkmalen wurde vor der eigentlichen Schätzung der hedonischen Preise näher geprüft, um mögliche Verzerrungen in der Interpretation der Ergebnisse zu vermeiden oder zu minimieren. Es wurden keine Probleme seitens Heteroskedastizität beobachtet. Der RE- SET-Test von Ramsey zeigt, dass alle geschätzten Modelle stabil im Sinne dieses Tests sind. In Tab. 2 werden die Ergebnisse der Schätzung aufgezeigt. Es wurden nur die signifikanten Koeffzienzen dargestellt. Man sieht deutlich, dass hierbei die Seltenheitskategorien Rare und Uncommon hoch signifikant sind. Dies lässt auf eine hohe Bedeutung für die Preisbildung schließen. Nun gilt es die preislichen Auswirkungen der Spiel- und Sammelwerte näher zu betrachten. 3.2.1. Spielwertrelevante Eigenschaften Es werden nun zunächst die den Spielwert betreffenden Eigenschaften untersucht, um deren preislichen Einfluss zu bestimmen. Dieser wird dann im Anschluss mit den Sammelwerteigenschaften verglichen. Die Ausspielkosten und die besonderen Eigenschaften stellen den Großteil des Spielwertes einer Karte dar. Für einen Sammler steht der Nutzen im Spiel nicht im Vordergrund. Aber es ist zu vermuten, dass „stärkere“ Einzelkarten für Sammler interessanter sind als „schwächere“, in Anlehnung an die Untersuchung von Stone & Warren (1999), die feststellte, dass die Sammelkarten der Top- Kleine Abhandlungen 530 WiSt Heft 9 · September 2006 Variable Preisveränderung DM_W 0,20 € DM_R 0,13 € DM_U 0,09 € DM_G 0,25 € DM_B 0,21 € DM_CL -0,06 € D_LEGENDE 1,17 € D_MANA 0,17 € D_REG 0,10 € Variable Modell I Modell II Modell III DSH_RARE 5,14 € 5,26 € 5,27 € DSH_UNCOMMON 2,14 € 2,20 € 2,20 € Tab. 3: Auswirkung von Ressourcenbedarf und Eigenschaften auf den Preis Tab. 4: Seltenheits- und Editionsbetrachtungen Player, also „stärkerer“ Basketballspieler, höher nachgefragt wurden als die der „schwächeren“. Bei MAGIC sind die Legenden mit diesen Top-Playern vergleichbar. Diese Annahme wird in der vorliegenden Schätzung mit einem Aufschlag von 1,17 c auf die sehr seltenen Legenden dargestellt. Die Ausspielkosten einer Karte erhalten ebenfalls Preisaufschläge. Die Preisaufschläge liegen zwischen 0,09 c und 0,25 c, je nach Ressourcentyp. Demnach bleibt die Auswirkung der Spieleigenschaften auf den Kartenpreis gering. 3.2.2. Preisliche Auswirkungen der Sammeleigenschaften Nachdem die Spieleigenschaften hedonisch untersucht wurden, werden nun die Sammeleigenschaften näher betrachtet. Zunächst werden die Auswirkungen der einzelnen Editionen und der Seltenheitskategorie auf den Preis analysiert und anschließend werden die Künstler näher betrachtet. 3.2.2.1. Editionen und Seltenheit Die Editionen und die Seltenheitskategorie haben keinen Einfluss auf den Spielwert der Karte, sondern sind für den Sammelaspekt wichtig. Die Seltenheitskategorie stellt einen Indikator für die gedruckte Zahl von jeweiligen Karten dar. Die von WOTC als Rare definierten Karten wurden alle in signifikant geringerer Stückzahl hergestellt als die des Typs Uncommon oder Common. In allen Modellen waren die Karten, welche die Eigenschaft Rare besaßen, deutlich teurer als diejenigen, die Uncommon waren (vgl. Tab. 4). Da alle Modelle ähnlich hohe Preisaufschläge für die Seltenheitskategorien besitzen, ist der Seltenheitstyp für den Preis einer Karte von großer Bedeutung. Im Modell III wurde nur das Alter betrachtet und daher keine Editionsdummys verwendet. Wie zu erwarten war, ist eine Kontrollschätzung mit Altersvariable und Editionsdummys verzerrt. Demnach stellt die Seltenheitskategorie den größten monetären Teil des Sammelaspektes dar. Darüber hinaus sind die Karten aus Editionen mit niedrigem Durchschnittspreis diejenigen, welche die größten Preisabschläge aufweisen. 3.2.2.2. Einfluss des Alters Während in den Modellen I und II die Editionsdummys alterspezifische Auf- oder Abschläge beschreiben sollten, so wurde im Modell III mit einer einzelnen Altersvariable geschätzt. Diese beschreibt die bisherige Verweildauer am Markt bzw. die Jahre seit Erscheinen der Karte. Die Altersvariable stellte sich als hochsignifikant heraus (vgl. Tab. 2). Es wurde unterstellt, dass ein Preisaufschlag aufgrund höheren Alters zu erwarten sei. Dieser wurde im Modell III mit einem Aufschlag von 0,09 c pro Jahr berechnet. Die älteste Karte im Sample mit einem Erscheinungsdatum von 1994 würde somit einen preislichen Aufschlag von 1,00 c bekommen. Es müssen also andere Faktoren jenseits des Alters in die Editionsaufschläge hineinspielen. 4. Fazit Mit diesem Aufsatz wurde eine hedonische Preisanalyse für MAGIC Karten durchgeführt. MAGIC Karten unterscheiden sich durch ihre Spieleigenschaften nur im geringen Maße von Sammelkarten. Der Kartenpreis hängt stark von der Seltenheit und von anderen Sammeleigenschaften ab. Die stärkste Auswirkung auf den Preis hat die Seltenheitskategorie, hierbei besonders die seltenen Karten, welche der Kategorie Rare angehören. Der Aufschlag für eine seltene Karte (Rare) liegt zwischen 5,14 c und 5,27 c. Aber auch die Editionen spielen eine signifikante Rolle bei der Preisbildung, hierbei sticht vor allem die erste in Deutschland erschienene Edition heraus. Es wurde festgestellt, dass die besonderen Eigenschaften nur schwach in die Preisbildung eingehen und dass die Höhe der Ausspielkosten zu einem geringen Preisaufschlag führt. Das Kartenalter hingegen spielt eine signifikante Rolle bei der Preisbildung. Eine Karte mit höchstem Alter erhält einen Aufschlag von 1,00 c. Der für Sammelkartenspiele typische Spielwert einer Karte spiegelt sich demnach nur in begrenztem Maße in dem Kartenpreis wider. Es ist primär die Sammeleigenschaft und nicht die Spieleigenschaft, die den Kartenpreis bestimmt. Die Sammeleigenschaften wie Seltenheit und Künstler wirken vornehmlich auf den Kartenpreis ein. Insgesamt hat aber die Seltenheitskategorie und damit ein Sammelwertmerkmal den größten Einfluss auf den Kartenpreis. Literatur Jin, G., A. Kato, Blind Trust Online. Experimental Evidence from Baseball Cards, http://ssrn.com/abstract=365120 Lancaster, K., Consumer Demand, New York 1971. Dewenter, R., J. Haucap, R. Luther, P. Rötzel, Hedonic Prices on the German Market of Mobile Phones, Working Paper 29, HSU Hamburg 2004. Rosen, S., Hedonic Prices and Implicit Markets: Product Differentiation in Pure Competition, in: Journal of Political Economy, Vol. 82 (1974), S. 34–55. Stone, E. W., R. S. Jr. Warren, Customer discrimination in professional basketball. Evidence from the trading-card market, in: Journal of Applied Economics, Vol. 31 (1999), S. 679–685. Rötzel, Hedonische Preisanalyse für Trading-Cards WiSt Heft 9 · September 2006 531 Herausgegeben von Prof. Dr. Laila M. Hofmann, Prof. Dr. Klaus Linneweh und Prof. Dr. Richard K. Streich 2006. XI, 376 Seiten. Kartoniert € 14,50 (dtv-Band 50904) Erscheint im Oktober 2006. Veränderungsprozesse betreuen, das ist für Führungskräfte inzwischen schon eine permanente Herausforderung. Um in diesem Umfeld ihrer Verantwortung gerecht zu werden, bedarf es einer Führungspersönlichkeit mit hoher Selbstreflexionskompetenz und einer klaren Werthaltung. Zudem müssen Unternehmen angesichts der demographischen Entwicklung Leistungsfähigkeit und -motivation der Führungskräfte bis ins Alter erhalten. Dies gelingt nur, wenn die Führungskraft die eigene Lebensgestaltung bewusst so einrichtet, dass aus der Arbeits- wie aus der Privatsphäre langfristig positiv gestaltende Kraft erwächst. Dieses Buch gibt genau dazu eine Vielzahl an Anregungen: Die Autoren erfassen die Anforderungen an Führungskräfte im beruflichen wie im privaten Umfeld und bieten Ansatzpunkte für den positiven Umgang damit; Instrumente zur Selbstreflexion zeigen Möglichkeiten zur Bewältigung von Stress-Situationen. Die Herausgeber: Prof. Dr. Laila M. Hofmann, Fachhochschule für Wirtschaft, Berlin; Prof. Dr. Klaus Linneweh, Professor für Angewandte Sozialpsychologie, Hannover; Prof. Dr. Richard K. Streich, Fachhochschule der Wirtschaft, Paderborn. Managementerfolg durch Persönlichkeitsentwicklung Pr ei s i nk l. M wS t. / Beck-Wirtschaftsberater im Von Prof. Dr. Kerstin Stender-Monhemius 2006. IX, 154 Seiten. Kartoniert € 9,50 (dtv-Band 50910) Erscheint im Oktober 2006. In unserer schnelllebigen Gesellschaft veraltet Fachwissen rasch – Schlüsselqualifikationen verändern sich nicht. Da sie in allen Branchen und Tätigkeiten einsetzbar sind, werden sie zum wichtigen Teil der Handlungskompetenz des Managers, seine Führungsaufgabe im Unternehmen wahrzunehmen. Schwerpunktthemen sind Zielplanung und Zeitmanagement (Selbstkompetenz), verbales und non-verbales Ausdrucksvermögen sowie Gesprächsführung in ausgewählten Situationen, z.B. im Bewerbungs- und Konfliktfall (Kommunikationskompetenz), und Präsentations-, Moderations- und Kreativitätstechniken (Methodenkompetenz). Viele Abbildungen, Beispiele und Praxistipps helfen bei der Anwendung. Die Autorin Prof. Dr. Kerstin Stender-Monhemius lehrt an der Fachhochschule Bielefeld Marketing und Schlüsselqualifikationen. Die Handlungskompetenz des Managers Pr ei s i nk l. M wS t. / Beck im 532 WiSt Heft 9 · September 2006

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Language: German.

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Zusammenfassung

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