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VI. Plananpassung und Kontrolle in:

Louis Perridon, Manfred Steiner, Andreas W. Rathgeber

Finanzwirtschaft der Unternehmung, page 712 - 718

16. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3991-5, ISBN online: 978-3-8006-4900-6, https://doi.org/10.15358/9783800649006_712

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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VI. Plananpassung und Kontrolle 701 VI. Plananpassung und Kontrolle Anpassungsmaßnahmen zum Ausgleich des Finanzplans müssen ergriffen werden, wenn die vorhandenen finanziellen Mittel zur Deckung des ermittelten Kapitalbedarfs nicht ausreichen, oder wenn die Liquidität in der Planungsperiode nicht gewährleistet ist. Bei der integrierten Finanzplanung werden Anpassungsmaßnahmen neben einem zu geringen Liquiditätssaldo auch durch einen den Planvorstellungen nicht entsprechenden Erfolgssaldo ausgelöst. Anpassungsmaßnahmen können sowohl auf der finanzwirtschaftlichen als auch auf der güterwirtschaftlichen Seite (Mengen und Preise) ansetzen. Auch die Änderung von Zahlungs- und Lieferungskonditionen kann bedingt für einen Planausgleich in Frage kommen. Bei perfekter Planung der Ein- und Auszahlungen könnte der Liquiditätssaldo Null sein. Zum Ausgleich zeitlicher Fehlplanungen wird jedoch in der Praxis ein gewisser Mindestbestand an Zahlungsmitteln erforderlich sein (vgl. auch Abschnitt B II). Die Höhe dieses Bestandes wird zum einen begrenzt durch die Rentabilitätseinbuße, die durch das Brachliegen der Zahlungsmittel entsteht, zum anderen durch den Schaden, der auftritt, wenn Auszahlungen nicht aus dem Zahlungsmittelbestand gedeckt werden können. Dieser Schaden muss nicht zwingend Insolvenz/Konkurs des Unternehmens bedeuten; er kann sich auch in Form der Kosten eines Überziehungskredits bei einem Kreditinstitut oder bei Wiederholung in Form von Bonitätsverlusten darstellen. Bei passiver Finanzplanung wird der Planausgleich meist auf der Kapitalzuführungsseite ansetzen. Ergibt sich ein Kapitalbedarf, der die vorhandenen Mittel übersteigt, so ist zu überprüfen, in welchem Umfang zusätzliche Mittel zur Abdeckung der Finanzierungslücke gewonnen werden können. Dabei ist zu beachten, dass die Zuführung von Fremd- oder Eigenkapital in der Planbilanz zu Veränderungen der Kapitalstruktur und regelmäßig auch der Kapitalkostensätze führt (vgl. auch Abschnitt D IV). Im Rahmen der Anpassungsmaßnahmen, die bei der Kapitalzuführung ansetzen, stellt sich daher jeweils das Problem der Auswahl der geeigneten Finanzierungsalternative. Eine Finanzierung kann auch durch Kapitalfreisetzungsmaßnahmen erfolgen. Besteht ein vorübergehender Überschuss an Zahlungsmitteln, so bietet sich eine kurzfristige rentable Geldanlage an, oder die Mittel können zur Tilgung von Krediten Verwendung finden. Als weitere, aktive Plananpassungsmaßnahme ist die Steuerung der nach Höhe und Fälligkeit noch nicht terminierten Auszahlungen möglich. Der Finanzplan kann durch einen Verzicht auf Ersatzinvestitionen, Rationalisierungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen oder Finanzinvestitionen zum Ausgleich gebracht werden, falls keine geeignete Deckung für den Kapitalbedarf vorhanden ist. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Aufschieben von notwendigen Ersatzinvestitionen oder von Rationalisierungs- bzw. Erweiterungsinvestitionen sich in Zeiten der Vollbeschäftigung in verringerten Einzahlungen aus Umsätzen niederschlagen kann. Ferner wird das langfristige Unternehmenswachstum beeinträchtigt. Eine weitere Möglichkeit der Steuerung von Auszahlungen besteht in der Verringerung der Einkäufe für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Allerdings beinhaltet der dadurch entstehende geringere Lagerbestand die Gefahr von Produktionsstockungen. Der Verzicht auf Investitionen wird immer dann zu wählen sein, wenn ein Liquiditätsengpass vorliegt und die langfristigen Wachstumsziele hinter der Unternehmenserhaltung zurücktreten müssen. F. Finanzplanung702 Als Anpassungsmaßnahmen kommen auch Aktionen in Frage, die die Verweilzeitverteilungen der Zahlungsströme beeinflussen. Speziell sind dabei eine Beschleunigung des Phasenübergangs im Bereich der Einzahlungen und eine Verzögerung des Phasenübergangs im Bereich der Auszahlungen interessant. Die Phasenübergänge können beeinflusst werden durch die Änderung des eigenen Zahlungsverhaltens oder durch Einflussnahme auf das Zahlungsgebaren der Abnehmer. Eine Steuerung der Einzahlungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch Veränderung der Zahlungskonditionen und durch die Intensität und den Zeitraum der Anmahnung von säumigen Schuldnern möglich. Die Änderungen des eigenen Zahlungsverhaltens können in der Verzögerung von Auszahlungen bestehen. Bei diesen Maßnahmen ist jedoch zu berücksichtigen, dass sie zum Abwandern von Kunden oder zum Verlust von Lieferanten führen können. Einzahlungen können beschleunigt werden, wenn ein rascherer Phasenübergang im güterwirtschaftlichen Bereich (Beschleunigung der Produktion) erreicht werden kann. Liquide Mittel für den Planausgleich sind auch durch zusätzliche Desinvestitionsmaßnahmen zu erzielen. Im Vordergrund steht hierbei die Liquidation von Finanzvermögen oder von Sachvermögen, das für den Produktionsprozess nicht erforderlich ist. Darüber hinaus kann bei Liquiditätsgefährdung auch eine Veräußerung von Halb- und Fertigfabrikaten unter dem Marktpreis in Betracht kommen. Bei der Auswahl der Anpassungsmaßnahmen ist neben dem primären Aspekt des Finanzplanausgleichs auch jeweils der sich ergebende Sekundäreffekt, speziell die Auswirkungen auf das Umsatzwachstum, zu berücksichtigen. Auch saisonale und konjunkturelle Schwankungen können die Anpassungsentscheidung beeinflussen. Die Finanzplanung bedarf einer permanenten Finanzkontrolle. Die Finanzkontrolle hat zu ermitteln, ob die im Rahmen des Plans prognostizierten bzw. vorgegebenen Werte (Planwerte) mit den tatsächlich aufgetretenen Zahlungsströmen (Istwerte) in Höhe und Zeitpunkt übereinstimmen. Ergeben sich Abweichungen zwischen Plan- und Istdaten, so resultiert daraus das Erfordernis einer Korrektur der laufenden Finanzplanung. Ohne eine permanente, an den jeweils aufgetretenen Ist-Werten, orientierte Planrevision würde sich insbesondere bei längerfristigen Plänen eine erhebliche Fehleinschätzung der Zukunft ergeben. Eine Kontrolle ist nur möglich, wenn eine den Planwerten entsprechende Erfassung der Istwerte vorliegt. Dies setzt beim Liquiditätsplan voraus, dass eine laufende Aufzeichnung der Ein- und Auszahlungen erfolgt. Bei den in die Finanzbuchhaltung integrierten Planrechnungen (Thoms, Chmielewicz) ist eine laufende Erfassung der liquiditätswirksamen Geschäftsvorfälle gewährleistet und die Kontrolle damit erheblich vereinfacht. Bei isoliert als Nebenrechnungen geführten Finanzplänen müssen die jeweiligen Istwerte erst aus dem Datenmaterial der Finanzbuchhaltung gewonnen werden. Neben dem vermehrten Zeitaufwand kann dies auch zu einem Time Lag der Kontrolle und damit der Planrevision führen. Eine sinnvolle Kontrolle ist nur möglich, wenn die Zahlungsvorgänge in der gleichen Systematik zusammengefasst werden, wie sie bei der Aufstellung der Prognosewerte Verwendung fand. Die Erfassung der Abweichungen kann sowohl absolut als auch prozentual erfolgen. Innerhalb der Planungsteilperioden ermittelte Werte können darüber hinaus auf den Gesamtplanungszeitraum kumuliert werden. Analog zur Plankostenrechnung können die Abweichungen im Rahmen der Finanzplanung einer Abweichungsanalyse unterzogen werden. Es lassen sich auch prinzipiell die gleichen Abweichungsursachen wie bei der Plankostenrechnung unterscheiden: VI. Plananpassung und Kontrolle 703 Preis- und Mengenabweichungen, wobei letztere noch aufgegliedert werden können in Beschäftigungs- und Verbrauchsabweichungen. Speziell bei der Liquiditätsplanung tritt jedoch noch die Zeitabweichung hinzu, die sich bei einer Fehlterminierung der Zahlungsströme ergibt. Zur Ermittlung der Mengen- und Preisabweichungen müssen die Zahlungsbeträge in ihr Mengen- und Preisgerüst aufgespalten werden. Nicht plangemäße Faktorverzehrmengen können ihre Ursache zum einen in einer Fehleinschätzung der Umsatzentwicklung (Entwicklung der Gesamtleistung) und zum anderen – unabhängig vom Umsatz – in höheren oder geringeren Faktorverbrauchsmengen gegenüber dem Planansatz haben. Soweit es sich um eine Prognosefinanzplanung handelt, zielt die Abweichungsanalyse in erster Linie nicht darauf ab, Mängel in den Realprozessen aufzudecken, da dies der Kostenrechnung überantwortet wird, sondern aufgrund der Analyse eine Verbesserung der zukünftigen Finanzplanung zu ermöglichen. Liegt dagegen eine Standardfinanzplanung vor, deren Planwerte im Rahmen des Budgets als Vorgabewerte für das mittlere Management dienen, so steht bei der Abweichungsanalyse die Ermittlung der Verantwortlichkeit für die Abweichung im Vordergrund. Eine solche Kontrolle der Verantwortlichkeit setzt klar umrissene Verantwortungsbereiche voraus. Die Finanzzentren (Budget Centers) müssen so gewählt sein, dass sich die finanzielle Verantwortlichkeit mit der Leitungsbefugnis, die sich aus dem Organisationsplan ergibt, deckt. Eine eindeutige Zuordnung von Abweichungsursachen zu bestimmten Verantwortungsbereichen ist jedoch nicht in allen Fällen möglich. Insbesondere Beschäftigungsabweichungen sind vielfach auf Einflussfaktoren zurückzuführen, die außerhalb des Unternehmens liegen. Die Kontrollfunktion hat im Rahmen der Standardfinanzplanung auch die Aufgabe, Leistungsanreize zu schaffen. Diese können zum einen in Belohnungen und Sanktionen bestehen, zum anderen in der Möglichkeit der Mitsprache bei der Planrevision, die sich aus der Abweichungsanalyse heraus ergibt. Weiterführende Literatur zur Finanzplanung Adelberger, O. L.: Kapitalbedarf und Kapitalbedarfsdeckung, in: HWB, Bd. 2, hrsg. von W. Wittmann u. a., 5.Auflage, Stuttgart 1993, Sp. 2101–2112. Brealey, R.; Myers, S., Allen, F.: Principles of Corporate Finance, 9. Auflage, New York 2008. Bühler, W.; Gering, H.; Glaser, H.: Kurzfristige Finanzplanung unter Sicherheit, Risiko und Ungewissheit, Wiesbaden 1979. Chmielewicz, K.: Integrierte Finanz- und Erfolgsplanung, Stuttgart 1972. 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Stellen Sie eine Verbindung zu den verschiedenen Formen der Finanzplanung her! 3. Was versteht man unter einem Budget Center und welche Bedeutung besitzt eine solche Einrichtung im Rahmen der Unternehmensführung? 4. Erläutern Sie die allgemeinen Planungs- und Budgetierungsgrundsätze! 5. Welche Aufgaben hat die Finanzplanung zu erfüllen? 6. Aus welchen Phasen setzt sich der Prozess der Finanzplanung zusammen? 7. Worin besteht der Unterschied zwischen Kapitalbedarfsplanung und -bindungsplanung einerseits sowie der Liquiditätsplanung andererseits? 8. Erläutern Sie die Vorgehensweise bei der Planzahlengewinnung mithilfe extrapolierender Verfahren auf Zeitreihenbasis einerseits und mit kausalen Prognoseverfahren andererseits! Versuchen Sie Aussagen über den Anwendungsbereich und die Prognosequalität im Rahmen der Finanzplanung zu machen! 9. Ein Unternehmen hatte folgende Umsatzentwicklung: 1. Quartal des Vorjahres 125.000,– GE 2. Quartal des Vorjahres 117.000,– GE 3. Quartal des Vorjahres 115.000,– GE 4. Quartal des Vorjahres 142.000,– GE 1. Quartal des laufenden Jahres 163.000,– GE 2. Quartal des laufenden Jahres 160.000,– GE Bezüglich der Zahlungsgewohnheiten der Kunden ist bekannt, dass sich Umsätze wie folgt in Einnahmen verwandeln: Im gleichen Quartal werden 40 %, im folgenden Quartal weitere 35 % und im darauffolgenden Quartal der Rest in Höhe von 25 % zu Einzahlungen. Prognostizieren Sie die voraussichtlichen Einzahlungen aus Umsatzerlösen für das 3. und 4. Quartal des laufenden Jahres. VI. Plananpassung und Kontrolle 705 10. Erläutern Sie die Umsatz-Prozent-Methode als Hilfsmittel der langfristigen Kapitalbedarfs- und -bindungsplanung und zeigen Sie die Prämissen und Grenzen dieses Verfahrens auf. 11. Geben Sie den Grundaufbau der kurzfristigen Liquiditätsrechnung wieder! 12. Listen Sie wichtige Aufwands- und Ertragsarten auf und geben Sie jeweils ihre Auswirkung auf die Zahlungsebene an (Perioden- und Sachverschiedenheit)! 13. Erläutern Sie die Grundgedanken einer integrierten Finanzplanung! Grenzen Sie die Simultanplanung von der integrierten Planung ab! 14. Welche Bedeutung kommt der Abweichungsanalyse im Rahmen der Finanzkontrolle zu? 15. Der nachfolgende Fall soll in vereinfachter Form die Zusammenhänge zwischen Erfolgs-, Finanz-, Bestands- und Flussrechnung aufzeigen: Die X-Gesellschaft produziert Büchsenöffner für 0,75 GE und verkauft sie für 1,– GE. Die Firma X zahlt prompt und stellt ihre Rechnungen auf 30 Tage netto aus. Sie hat sich über 1.200,– GE zu 10 % bei ihrer Hausbank fremdfinanziert. Tilgung und Zinszahlungen werden erst zum Jahresende fällig; sie sollen aus Vereinfachungsgründen in der monatlichen Erfolgsrechnung keine Berücksichtigung finden. Zu Jahresanfang belaufen sich die Zahlungsmittel auf 875,– GE und die Forderungen auf 1.000,– GE. Der Lagerbestand von 1.500 Stück ist zu Herstellungskosten mit 1.125,– GE bewertet. Das Jahr begann erfolgreich: • Im Januar Produktion und Verkauf von 1.000 Büchsenöffnern mit Gesamtkosten von 750,– GE; Eingang aller zu Jahresbeginn ausgewiesenen Forderungen. Zum Ende des Monats legte der Marketingmanager eine Prognose vor, die eine stetige Absatzsteigerung von 500 Büchsenöffnern monatlich auswies. Man entschloss sich, fortan schon zu Monatsbeginn den erwarteten Monatsabsatz im Fertigwarenlager vorzuhalten. • Im Februar stieg der Absatz erwartungsgemäß auf 1.500 Stück. Um den beschlossenen Vorlauf zu halten, Produktion von 2.000 Stück mit Gesamtkosten von 1.500,– GE. Die Forderungen aus den Januarverkäufen wurden beglichen. • Die Märzverkäufe waren noch besser: 2.000 Stück. Forderungseingang normal; Ausweitung der Produktion gemäß der Lagerpolitik: 2.500 Stück. r *N "QSJM FSIÕIUF TJDI EFS "CTBU[ XFJUFS BVG 4UÛDL EJF ,VOEFO [BIMUFO wie vereinbart, die Produktion stieg auf 3.000 Stück. Der kumulierte Gesamtgewinn belief sich mittlerweile auf 1.750,– GE. Zeigen Sie die Erfolgs- und Liquiditätsentwicklung in dem nachfolgenden Formular sowie graphisch für das ganze Jahr auf (Ist-und Prognosewerte)! F. Finanzplanung706 Literaturverzeichnis A Abromeit, H. G.: Das Problem der Anlagenerneuerung, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft 23 (1953), S. 89 ff. Achleitner, A.-K.; Wahl, S.: Corporate Restructuring in Deutschland, München 2003. Adam, D.: Die Bedeutung der Restwerte von Investitionsobjekten für die Investitionsplanung in Teilperioden, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft 38 (1968), S. 391 ff. Adam, D.: Investitionscontrolling, 3. Auflage, München 2000. Adam, D.; Hering, T.; Welker, K.: Künstliche Intelligenz durch neuronale Netze, in: Wirtschaftsstudium 6 (1995), S. 507–514 und 7 (1995), S. 587–592. Adelberger, O. L.: Simulfin. Die Finanzwirtschaft der Unternehmung als Simulationsexperiment, Darmstadt 1976. Adelberger, O. L.: Kapitalbedarf und Kapitalbedarfsdeckung, in: Wittmann, W. u.  a. 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Zusammenfassung

"...gehört zu den etablierten Standardwerken für den gesamten Bereich der Investition und Finanzierung." boerse.de-MAGAZIN

Dieses Lehrbuch und Nachschlagewerk ist das Standardwerk für den gesamten Bereich der Investition und Finanzierung nach deutschem Recht. Neben den wichtigen Methoden der klassischen Finanz- und Investitionstheorie werden auch neue Finanzinstrumente und Erkenntnisse im Bereich der Kapitalmärkte erläutert, sodass dem Leser ein fundierter Überblick über den aktuellsten Stand der Forschung ermöglicht wird.

Aus dem Inhalt

- Management der Vermögensstruktur - Investitionsrechnung und Disposition des Umlaufvermögens

- Wertpapiergeschäfte - Analyse von Aktien und Aktienindizes sowie Wertpapierprogrammentscheidungen und Risikomanagement mit Termingeschäften

- Alternativen der Kapitalaufbringung - Finanzierungsformen, Kapitalstruktur und Verschuldungspolitik

- Finanzanalyse - Kennzahlenanalyse und Kapitalflussrechnung

- Finanzplanung - Kapitalbedarf- und Liquiditätsplanung, Plananpassung und Kontrolle

Die Autoren

Dr. Dr. h.c. Louis Perridon und Dr. Manfred Steiner waren bis zu ihrer Emeritierung Professoren für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg. Dr. Andreas Rathgeber ist Professor am Institut Materials Resource Management und am Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement an der Universität Augsburg.