Content

7. Aufstellungs- und Publizitätspflicht in:

Louis Perridon, Manfred Steiner, Andreas W. Rathgeber

Finanzwirtschaft der Unternehmung, page 666 - 671

16. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3991-5, ISBN online: 978-3-8006-4900-6, https://doi.org/10.15358/9783800649006_666

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
E. Finanzanalyse654 kann als in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Geschäftsbericht enthalten sind und wie sie weit gehend auch durch eine Kennzahlenanalyse erschlossen werden können. Der Aussagewert der Kapitalflussrechnung beschränkt sich bei externer Analyse letzten Endes darauf, durch entsprechende Gliederungen und Zusammenfassungen die interessierenden Tatbestände hervorzuheben und so deren Beurteilung zu erleichtern. Um zu Informationen zu gelangen, die nicht im Jahresabschluss enthalten sind, ist die Einbeziehung von Kontenumsätzen in die Kapitalflussrechnung erforderlich, was bei interner Rechnungserstellung leicht möglich ist. Die derzeit in den Geschäftsberichten  deutscher Aktiengesellschaften freiwillig veröffentlichten Kapitalflussrechnungen bauen auf Bestandsveränderungen auf und beziehen keine Kontenumsätze mit ein. Diese meist in Form von „Finanzierungsrechnungen“ erstellten Kapitalflussrechnungen geben daher keine Information, die ein kundiger Leser nicht auch aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung durch Berechnung selbst ermitteln könnte. 7. Aufstellungs- und Publizitätspflicht In Deutschland wurde die Kapitalflussrechnung auch nach der Reform der Rechnungslegungsvorschriften durch das Bilanzrichtlinien-Gesetz von 1985 kein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses. Allerdings hat das IDW bereits 1978 empfohlen, den Jahresabschluss um eine Kapitalflussrechnung zu ergänzen.37 1990 veröffentlichte der Arbeitskreis Finanzierungsrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft38 weitergehende Empfehlungen zur Ausgestaltung von Finanzierungsrechnungen. Obwohl zu diesem Zeitpunkt nur wenige Unternehmen diesen Empfehlungen gefolgt sind, veröffentlichten vor allem große Aktiengesellschaften in zunehmendem Maße freiwillig Kapitalflussrechnungen.39 Im angelsächsischen Bereich besteht dagegen seit mehreren Jahren eine Pflicht zur Aufstellung und Publizität von Kapitalflussrechnungen. In den USA hat das Accounting Principles Board (APB) 1971 mit der Opinion No.19 „Reporting Changes in Financial Positions“ die Aufstellung und Publizität von Kapitalflussrechnungen für publizitätspflichtige Unternehmen zur Pflicht gemacht. Aufgrund der, in der Praxis sehr unterschiedlich gehandhabten, Fondsabgrenzung und der damit einhergehenden stark eingeschränkten Vergleichbarkeit von Kapitalflussrechnungen ersetzte das Financial Accounting Standards Board (FASB 1987 die Opinion No.19 durch das Statement No. 95 „Statement of Cash-Flows“ (SFAS 95). Danach ist die Kapitalflussrechnung auf Basis der flüssigen Mittel aufzustellen und in den Bereich der betrieblichen Tätigkeit, den Investitionsbereich sowie den Finanzierungsbereich zu gliedern.40 In Großbritannien gab das Accounting Standards Board (ASB) 1991 den Financial Reporting Standard No. 1 (FRS 1) heraus, der von publizitätspflichtigen Unternehmen ein Cash-Flow-Statement verlangt. Dieser Standard wurde 1996 überarbeitet. Auf internationaler Ebene empfiehlt das International Accounting Standards Board (IASB)) – vormals International Accounting Standards Committee (IASC) – in seinem International Accounting Standard No. 7 37 Vgl. IDW, HFA 1/1978, 1978, S. 207 ff. 38 Vgl. Buchmann, Chmielewicz, Finanzierungsrechnung, 1990. 39 Vgl. Haller, Jakoby, Verbreitung und Entwicklungsstand der Finanzierungsrechnung in Deutschland, 1994, S. 641. 40 Vgl. KPMG (Hrsg.), Rechnungslegung nach US-amerikanischen Vorschriften, 2007, S. 163 ff. III. Kapitalflussrechnung 655 „Cash Flow Statements“ (IAS 7) von 1992, letztmals angepasst 2009, ebenfalls eine Kapitalflussrechnung in Anlehnung an die US-amerikanische Richtlinie.41 IDW und Schmalenbach-Gesellschaft haben diesen Entwicklungen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme SG-HFA 1/1995 Rechnung getragen.42 Der Vorschlag sieht für die Kapitalflussrechnung alternativ ein direktes und ein indirektes Vorgehen zur Ermittlung des Finanzmittelbestandes am Ende der Periode vor. In beiden Fällen ist die Unterscheidung der Mittelflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit, aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit wesentlich. Mit der Verabschiedung des Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetzes (KapAEG) im Jahr 1998 wurde börsennotierten Unternehmen mit §292 a HGB die Möglichkeit eingeräumt, einen befreienden Konzernabschluss nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards, das heißt IFRS oder US-GAAP, zu erstellen,43 die durch die Regelung des §315a HGB abgelöst wurde. Danach sind kapitalmarktnahe Unternehmen verpflichtet die Internationalen Konzernrechnungslegungsnormen anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kapitalflussrechnung nach den jeweiligen Standards, also IAS 7 oder SFAS 95, unabdingbar. Sowohl nach IAS 7 als auch nach SFAS 95 ist das Statement of Cashflows neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wesentlicher Bestandteil des zu veröffentlichenden Konzernabschlusses. Zudem trat 1998 das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) in Kraft. Danach wurde der Konzernanhang börsennotierter Mutterunternehmen um eine verpflichtende Kapitalflussrechnung erweitert (§297 Abs.1 Satz 2 HGB).44 Inhalte, Aufstellungsgrundsätze und Darstellung werden im HGB jedoch nicht näher ausgeführt. Mit dieser Aufgabe wurde das 1998 mit der Einführung des §342 HGB neu konstituierte Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) betraut. Dieses privatrechtliche Rechnungslegungsgremium hat die Aufgabe, Grundsätze für eine ordnungsgemäße Konzernrechnungslegung zu entwickeln, das Bundesjustizministerium (BMJ) bei der Entwicklung von Rechnungslegungsvorschriften zu beraten und Deutschland in internationalen Rechnungslegungsgremien zu vertreten.45 Zur Ermittlung, Festsetzung und Auslegung deutscher Rechnungslegungsstandards hat das DRSC einen Standardisierungsrat (DSR) eingesetzt. Von diesem wurde am 29.10.1999 der Deutsche Rechnungslegungsstandard Nr. 2 „Kapitalflussrechnung“ (DRS 2) verabschiedet, der die Grundsätze zur Erstellung einer Kapitalflussrechnung enthält und so die Regelungslücke in §297 Abs.1 Satz 2 HGB schließt. Dieser DRS 2 ersetzt die bisherige Stellungnahme des HFA 1/1995. Auch nach DRS 2 kann der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach der direkten Methode, das heißt durch die unsaldierte Angabe von Ein- und Auszahlungen, oder nach der indirekten Methode, also anhand einer korrektiven Überleitungsrechnung vom Periodenergebnis aus, dargestellt werden. Gegenüber den internationalen Standards weist DRS 2 keine Besonderheiten auf, im Detail gehen die Anforderungen allerdings über die internationalen Regelungen hinaus. Damit ist auch die weitestgehende Kompatibilität mit IAS 7 und SFAS 95 gewährleistet.46 In Abbildung E 34 sind die direkte 41 Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 2009, S. 769 ff.; Pellens, Fülbier, Gassen, Sellhorn, Internationale Rechnungslegung, 2011, S. 182 ff. 42 Vgl. IDW, HFA 1/1995, 1995. 43 Vgl. Böcking, Orth, Neue Vorschriften zur Rechnungslegung und Prüfung durch das KonTraG und das KapAEG, 1998, S. 1241. 44 Vgl. Busse von Colbe, Internationalisierung der Konzernrechnungslegung börsennotierter Mutterunternehmen durch das KapAEG und das KonTraG, 1999, S. 466 f. 45 Vgl. Baetge, Das „Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee“ (DRSC), 2001, S. 770. 46 Vgl. Wiedmann, Was bewirkt das KonTraG?, 2001, S. 218. E. Finanzanalyse656 und indirekte Methode gegenübergestellt, die sich – abgesehen von der Nummerierung der aufgeführten Positionen – lediglich in der Ermittlung des Mittelzuflusses/-abflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit unterscheiden. Eine Besonderheit der Regelungen des Standardisierungsrates ist, dass mit den beiden Standards DRS 2–10 und DRS 2–20 zudem zwei branchenspezifische Standards existieren, die die Regelungen für Kapitalflussrechnungen von Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen festlegen. Das im Juli 2002 verabschiedete Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG) erweitert nun zum einen den Kreis der zur Offenlegung einer Kapitalflussrechnung verpflichteten Unternehmen, zum anderen wird dadurch auch die Bedeutung der Kapitalflussrechnung weiter hervorgehoben. So gilt eine diesbezügliche Berichtspflicht nach TransPuG für Geschäftsjahre nach dem 31.12.2002 für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen, was den früheren Anwendungskreis der börsennotierten Unternehmen deutlich erweitert. Des Weiteren wird der Kapitalflussrechnung dadurch eine verstärkte Bedeutung zugesprochen, dass sie ab diesem Zeitpunkt als eigenständiger Bestandteil des Konzernabschlusses und nicht mehr nur als Teil der Anhangangaben zu veröffentlichen ist.47 Für Unternehmen des Prime Standards ist die Erstellung von Konzernabschlüssen nach internationalen Standards (IFRS, US-GAAP) generell Pflicht (vgl. Abschnitt C I). 47 Vgl. Küting, Dürr, Die „neuen“ Rechenwerke des TransPuG, 2002, S. 985 f. 1. Einzahlungen von Kunden für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen 2. – Auszahlungen an Lieferanten und Beschäftigte 3. + Sonstige Einzahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4. – Sonstige Auszahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5. +/– Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 1. Periodenergebnis (inkl. Ergebnisanteil von Minderheitengesellschaftern) vor außerordentlichen Posten 2. +/– Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3. +/– Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 4. +/– Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge (z.B. Abschreibung auf ein aktiviertes Disagio) 5. –/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 6. –/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7. +/– Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 8. +/– Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 6. = Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 9. = Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit III. Kapitalflussrechnung 657 Abb. E 33: Gliederung der Kapitalflussrechnung nach der direkten und der indirekten Methode gemäß DRS 2 7. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 8. – Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 9. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 10. – Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 11. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 12. – Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 13. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 14. – Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 15. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen kurzfristiger Finanzdisposition 16. – Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen kurzfristiger Finanzdisposition 10. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 11. – Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 13. – Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 15. – Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 16. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 17. – Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 18. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen kurzfristiger Finanzdisposition 19. – Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen kurzfristiger Finanzdisposition 17. = Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit 20. = Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit 18. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile etc.) 19. – Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile etc.) 20. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 21. – Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 21. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile etc.) 22. – Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile etc.) 23. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 24. – Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 22. = Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 25. = Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 23. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus Zeile 6, 17, 22) 24. +/– Wechselkurs-, bewertungs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 25. + Finanzmittelfond am Anfang der Periode 26. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus Zeile 9, 20, 25) 27. +/– Wechselkurs-, bewertungs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 28. + Finanzmittelfond am Anfang der Periode 26. = Finanzmittelfond am Ende der Periode 29. = Finanzmittelbestand am Ende der Periode E. Finanzanalyse658 Weiterführende Literatur zur Kapitalflussrechnung Besley, S.; Brigham, E. F.: Principles of Finance, Mason 2012. Busse von Colbe, W.: Finanzflussrechnungen als Grundlage für Finanzierungsentscheidungen, in: Gebhard, G., Gerke, W., Steiner, M. (Hrsg.), Handbuch des Finanzmanagements, München 1993, S.25–42. Busse von Colbe, W.: Konzernabschlüsse, 9. Auflage, Wiesbaden 2010. Coenenberg A. G.; Haller, A.; Schultze, W.: Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 21.Auflage, Stuttgart 2009. Eiselt, A.; Müller, St.: IFRS: Kapitalflussrechnung: Darstellung und Analyse von Cashflows und Zahlungsmitteln, Berlin 2008. Grün, D. J.; Riebell, C.: Cash-Flow, Bewegungsbilanz und Kapitalflussrechnung. Instrumente zur Analyse des Jahresabschlusses, 4. Auflage, Köln 2003. Schrader, C.: Die Kapitalflussrechnung als Abbildung der Finanzlage, Frankfurt a.M. 1999. Sonnabend, M.: Kapitalflussrechnung nach IFRS. Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten, München 2006. Wieser, A.: Die Kapitalflussrechnung in Theorie und Praxis der neueren Rechts- und Betriebswirtschaftslehre, Wien 2003. von Wysocki, K.: Kapitalflussrechnung, Stuttgart 1998. Fragen: Kapitalflussrechnung 1. Nach welchen Gesichtspunkten lassen sich Kapitalflussrechnungen klassifizieren? 2. Worin sind die wesentlichen Unterschiede zwischen einer Beständedifferenzenbilanz und einer Bewegungsbilanz zu sehen? 3. Was versteht man unter einer Teilbruttorechnung? Kann diese auch bei externer Analyse aufgestellt werden? 4. Welche zusätzlichen Informationen lassen sich durch Einbeziehung von Erfolgskonten in Kapitalflussrechnungen erzielen? 5. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Fondsnachweisrechnung und Gegenbeständerechnung! Stellen Sie die Verbindung zu den Berechnungsmöglichkeiten des Cashflow her! 6. Beurteilen Sie den Informationswert der verschiedenen Formen der Kapitalflussrechnung bei externer Beurteilung der Liquidität aufgrund von Jahresabschlussdaten! Kapitelübersicht FFinanzplanung I. Begriff und Wesen der Finanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 661 1. Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 661 2. Organisation der Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 662 3. Planungs- und Budgetierungsgrundsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 665 4. Stellung der Finanzplanung und Budgetierung im Rahmen der Gesamtplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 666 5. Aufgaben und Ablauf der Finanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 668 6. Formen und Arten der Finanzplanungsrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 669 II. Prognosemethoden im Rahmen der Finanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 671 1. Subjektive Planzahlenbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 672 2. Extrapolierende Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 673 3. Kausale Prognosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 684 III. Kapitalbedarfsplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 687 1. Prognoseplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 687 2. Standardfinanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 691 IV. Liquiditätsplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 694 V. Integrierte Finanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 698 VI. Plananpassung und Kontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 701 Weiterführende Literatur zur Finanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 703 Fragen: Finanzplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 704

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

"...gehört zu den etablierten Standardwerken für den gesamten Bereich der Investition und Finanzierung." boerse.de-MAGAZIN

Dieses Lehrbuch und Nachschlagewerk ist das Standardwerk für den gesamten Bereich der Investition und Finanzierung nach deutschem Recht. Neben den wichtigen Methoden der klassischen Finanz- und Investitionstheorie werden auch neue Finanzinstrumente und Erkenntnisse im Bereich der Kapitalmärkte erläutert, sodass dem Leser ein fundierter Überblick über den aktuellsten Stand der Forschung ermöglicht wird.

Aus dem Inhalt

- Management der Vermögensstruktur - Investitionsrechnung und Disposition des Umlaufvermögens

- Wertpapiergeschäfte - Analyse von Aktien und Aktienindizes sowie Wertpapierprogrammentscheidungen und Risikomanagement mit Termingeschäften

- Alternativen der Kapitalaufbringung - Finanzierungsformen, Kapitalstruktur und Verschuldungspolitik

- Finanzanalyse - Kennzahlenanalyse und Kapitalflussrechnung

- Finanzplanung - Kapitalbedarf- und Liquiditätsplanung, Plananpassung und Kontrolle

Die Autoren

Dr. Dr. h.c. Louis Perridon und Dr. Manfred Steiner waren bis zu ihrer Emeritierung Professoren für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg. Dr. Andreas Rathgeber ist Professor am Institut Materials Resource Management und am Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement an der Universität Augsburg.