Content

10.5 Prozess der Reakkulturation in:

Michael Schugk

Interkulturelle Kommunikation, page 434 - 437

Grundlagen und interkulturelle Kompetenz für Marketing und Vertrieb

2. Edition 2014, ISBN print: 978-3-8006-4888-7, ISBN online: 978-3-8006-4889-4, https://doi.org/10.15358/9783800648894_434

Bibliographic information
Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 418 Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 419 418 10 Der Prozess der Akkulturation weiter zu kommen oder ob sie eher dazu gezwungen war, natürlich insbesondere im Falle von Flüchtlingen und Vertriebenen36. Die Dauer der Akkulturation schließlich ist individuell unterschiedlich und kann zwischen drei Monaten und mehreren Jahren schwanken37. 10.5 Prozess der Reakkulturation Akkulturationsprobleme sind keineswegs auf fremde Kulturen beschränkt. Vielmehr können sie auch zu Beginn der Rückkehr in die bekannte, nun aber nicht mehr gewohnte Heimatkultur auftreten. Probleme im Sinne einer derartigen Reakkulturation sind durchaus im Bereich des Möglichen38. So hat es sich in zahlreichen Fällen herausgestellt, dass die Heimat nach einem längeren Auslandsaufenthalt nicht mehr ohne weiteres als das bekannte und vertraute Land erlebt wird. Sowohl das Unternehmen, in welches der Expatriate zurückkehrt, als auch die private Umgebung können in mancherlei Hinsicht als deutlich verändert empfunden werden. Mitunter werden die Expatriates nach ihrer Rückkehr sogar im eigenen Land und in dem ihnen vertrauten Unternehmen als „Ausländer“ angesehen: „Ethnologen haben dieses Problem als eine Art von doppelter Marginalisierung beschrieben: Was während des Aufenthaltes in einer fremden kulturellen Umgebung erlebt wurde – in einem fremden Land zu sein und zugleich Angehöriger der eigenen Gesellschaft zu bleiben – wiederholt sich bei der Rückkehr auf einer anderen Ebene: Angehöriger der eigenen Kultur und Gesellschaft und zugleich auch Fremder im eigenen Land zu sein. Diese vielfältigen Erfahrungen vom Leben im Dazwischen, im Nicht-Mehr und Noch-Nicht, nicht mehr in der Fremde und doch noch nicht zu Hause, von Entfremdung nach der Rückkehr sind in den Personalabteilungen und im Bildungswesen deutscher Unternehmen erst relativ spät in den Blick gekommen und dies gilt vielfach heute noch, auch nach Jahrzehnten internationaler Tätigkeiten.“39 Ganz offensichtlich prägt und verändert das Leben und Arbeiten in einer fremden Kultur Menschen so stark, dass sie oft mit bewusst vorgenommenen oder auch unbewusst vonstatten gehenden Verhaltensänderungen in die Heimat zurückkehren40. Die Problematik der Reakkulturation lässt sich aber keinesfalls auf Verhaltensänderungen begrenzen. So finden manche Expatriates einen derartigen Gefallen an der Gastkultur, dass sie sich eine Rückkehr mitunter sogar überhaupt nicht mehr vorstellen können. So kommt es etwa vor, dass nach Kolumbien entsendete Expatriates sich eine dauerhafte Rückkehr nach Deutschland nicht mehr vorstellen können und trotz der dortigen hohen Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft in vergleichsweise breiten Bevölkerungskreisen die Mentalität der Menschen als so herzlich empfinden, dass sie selbst nach ihrer Pensionierung weiterhin in Kolumbien leben wollen. Ein weiteres Problem der Reakkulturation entsteht aus dem möglichen Sachverhalt heraus, dass so mancher Expatriate in kleineren Dependancen des Unternehmens eine in Relation betrachtet derartig hoch angesiedelte Position inne hat, die ihm hohe Macht, Ansehen, Verfügungsgewalt und Selbständigkeit zuteil werden lässt. Dieser Status ist nicht vergleichbar mit jenem nach einer etwaigen Rückkehr zur Muttergesellschaft nach Deutschland, wo er ein kleineres, unbedeutenderes Rad im gesamten Getriebe sein kann und somit die Zwänge der Rückanpassung hautnah erfährt. Die Delegierten erfahren nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland somit in der Tat mitunter einen sozialen Abstieg. Neben der mit der Entsendung 10.5 Prozess der Reakkulturation Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 418 Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 419 41910.5 Prozess der Reakkulturation in das Ausland verbundenen hohen Bezahlung einschließlich Auslandszulagen verschafft ihnen die Entsendung eine im Vergleich zu in der Heimat verbleibenden Kollegen prestigeträchtige Stellung. So haben Delegierte, die in der Funktion des Leiters einer Landes- oder Tochtergesellschaft tätig sind, eine Position in der Gesellschaft, die nicht mit der Position im Heimatland vergleichbar ist. Möglicherweise werden sie, vor allem im Falle einer Stationierung in der Hauptstadt des Gastlandes, zu Veranstaltungen von nationaler Bedeutung eingeladen, ein Verkehr mit Ministern oder hohen Beamten sowie einflussreichen Unternehmern des Gastlandes trägt ebenfalls zu einem hohen sozialen Prestige bei. Von daher bedeutet die Rückkehr in das Heimatland auch eine völlige Veränderung der eigenen persönlichen Situation41. Eng verbunden mit dem Status ist auch die Frage, ob die mit einem Auslandsaufenthalt verbundene Hoffnung nach beruflichem Aufstieg der Realität entspricht oder ob sie sich eher als Trugbild herausstellt. Eine zentrale Rolle spielt dabei natürlich die Frage der Position, die der Expatriate nach seiner Rückkehr im Unternehmen einzunehmen hat42. Eine Anfang der 1990er Jahre von Müller durchgeführte Studie zeigt, dass sich immerhin 8,3 % sogar auf einer niedrigeren Position als vor der Entsendung wiederfinden. Immerhin 23,8 % finden sich nach ihrer Rückkehr auf derselben Position wie vor der Entsendung wieder, 4,8 % auf der gleichen Position wie während des Auslandseinsatzes und 10,7 % auf der gleichen Position wie die im Stammhaus verbliebenen Kollegen. Der in zahlreichen Unternehmen als Voraussetzung für einen Karrieresprung propagierte Auslandseinsatz deckt sich also in beachtlichem Maße nicht mit den gehegten Aufstiegshoffnungen43. Explizit sei auf die Möglichkeit hingewiesen, die Reintegration von Expatriates durch systematische Vorbereitung und Begleitung zu erleichtern44. Reintegrationsprogramme finden jedoch in der Praxis kaum Anwendung. Zwar ist aufseiten der Unternehmen ein zunehmendes Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Auslandsvorbereitung feststellbar, noch immer gering ausgeprägt ist allerdings die Einsicht in die Vorteilhaftigkeit von Wiedereingliederungsseminaren. Dabei bieten Rückkehrerseminare die Möglichkeit, den Mitarbeitern Situations- und Handlungsorientierungen dadurch zu vermitteln, indem Einsichten in verfestigte und veränderte Wertehaltungen und Verhaltensweisen ermöglicht werden und diese auch mit erfahrenen Verhaltensweisen und Strukturen der Heimatkultur konfrontiert werden45. Die Problematik der Reakkulturation wird von Hirsch, vergleichbar dem Kulturschock im Rahmen der Akkulturation, als „Rückkehrerschock“ bezeichnet. Dabei stellt er die Rückkehr aus dem Ausland mittels eines Drei-Phasen-Modells schematisch dar. Im Einzelnen werden die drei Phasen „naive Integration“, „Reintegrationsschock“ sowie „echte Integration“ unterschieden. In der ersten Phase der Reakkulturation, der naiven Integration, kehrt der Mitarbeiter nach seinem Auslandsaufenthalt zunächst zurück mit der Bereitschaft, sich wieder in der Heimatkultur einzurichten. Seine Grundhaltung ist in den ersten Wochen und Monaten durch eine gewisse Offenheit und Bereitschaft, sich dem Umfeld der Heimatkultur wieder anzupassen und zu öffnen, charakterisiert. Hirsch bezeichnet diesen Vorgang auch als oberflächliche Wiederanpassung. In der zweiten Phase, dem Reintegrationsschock, treten Probleme auf, über die in den ersten Wochen noch hinweggesehen wurde. So gewinnt das Unverständnis Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 420 Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 421 420 10 Der Prozess der Akkulturation von Kollegen zunehmend an Bedeutung, die Schwierigkeiten im Berufsleben nehmen zu. Damit einher geht mitunter eine überhebliche Haltung des Rückkehrers gegenüber seiner Umwelt. Aber auch Aggressionen, Unzufriedenheit und Enttäuschung können sich breit machen, die, gehen sie mit unerfüllten Erwartungen hinsichtlich des beruflichen Aufstiegs einher, auch zu einem inneren Rückzug führen können und den Rückkehrer zum Außenseiter werden lassen. Weitere Schwierigkeiten können durch die neue Arbeitsaufgabe, die Arbeitsatmosphäre, Unverständnis über gesellschaftliche Zustände in der Heimatkultur, oder auch die Wiedereingliederung der gesamten Familie entstehen. Im Normalfall schließt sich an den Reintegrationsschock die dritte und letzte Phase an, die in der echten Integration zu sehen ist. Der Rückkehrer lernt zunehmend, wieder in der Heimatkultur zurechtzukommen und passt zudem seine Erwartungen zumindest tendenziell an die Wirklichkeit an. Neu gewonnenes Selbstvertrauen führt dazu, bestehende Schwierigkeiten besser zu bestehen. Angemerkt sei, dass auch noch längere Zeit nach der Rückkehr durchaus die Gefahr eines „Rückfalls“ in die zweite Phase des Reintegrationsschocks möglich ist, wobei sich die „Bilder vom Ausland wieder in den Vordergrund drängen und zu einer Unzufriedenheit mit der Situation im deutschen Alltag führen.“46 Letztlich bietet nur eine Synthese, also eine Verschmelzung der bedeutsamen Elemente von Gast- und Heimatkultur zu einer „neuen Ganzheit“ die Chance zur Bereicherung der eigenen Persönlichkeit. Die Verwirklichung dieser Chance wird auch mit Begriffen wie „third culture mind“ oder „world identity“ bezeichnet. Angesprochen ist hiermit die Identifizierung mit Werten und Normen, die nicht einer einzigen Kultur zuzuschreiben sind, sondern vielmehr mehrere Kulturen überspannen. Erst hierdurch wird eine tatsächlich produktive Lösung des durch fremdkulturelle Einflüsse erzwungenen Wandels der kulturellen Identität möglich. Thomas, Hagemann und Stumpf schreiben in diesem Zusammenhang: „Bei der Integration in die Gastkultur und der Reintegration in die Heimatkultur sind nicht nur Anpassungsleistungen zu erbringen, sondern in weit umfangreicherem Maße kognitive und emotionale Umstrukturierungs- und Integrationsleistungen. Gewohnte soziale Lebensräume (berufliche und private) müssen umstrukturiert, neu bewertet und den veränderten kulturellen Bedingungen entsprechend organisiert werden. Dazu reicht weder ein starres Festhalten am gewohnten, eigenkulturell geprägten Orientierungssystem noch ein blindes Anpassen an die fremde Kultur. Produktiv und effektiv kann nur eine Integration im Sinne einer Synthesebildung sein. Die zielführenden Handlungsmöglichkeiten in beiden Orientierungssystemen, die sowohl eine berufliche Problemlösung als auch eine befriedigende private Lebensführung erleichtern, müssen erkannt und miteinander verbunden werden.“47 Die Synthese von Heimatkultur und Fremdkultur kommt in der Beschreibung der eigenen Lebenssituation durch den ehemaligen brasilianischen Fußballprofi Giovane Elber zum Ausdruck, der seine Situation nach vielen Jahren in Deutschland mit Bezug auf die Phase der Stabilisierung als vierter Phase des Akkulturationsprozesses eindrucksvoll wie folgt beschreibt: „Ab acht Uhr abends sind in Deutschland die Städte leer. Ich könnte auf die Straße pinkeln, und keiner würd’s merken. Aber ich habe mich an diese Stille gewöhnt. Ich kann nicht mehr ohne sie. Wenn ich in Brasilien im Bett liege, denke ich, die Autos und Motorräder fahren direkt durchs Zimmer. Ich kann da nicht mehr schlafen. Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 420 Vahlen – Allg. Reihe – Schugk – Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft (2. Aufl.) – Herst.: Frau Deuringer Status: Imprimatur Datum: 25.08.2014 Seite 421 42110.6 Fallstudie zur Akkulturation: „Probleme eines Expatriate im Ausland“ (…) das Essen schmeckt für mich immer noch komisch, anders als in Brasilien. Ich schmecke das auch im Kaffee. Bei mir zu Hause wird bis heute nur Brasilianisch gegessen. Das heißt: jeden Tag Bohnen, jeden Tag Fleisch, jeden Tag Salat. Ich sage meiner Frau immer: „Cintia, im Trainingslager gibt es nur Spaghetti und Kartoffelpüree. Zu Hause will ich das nicht sehen.“48 10.6 Fallstudie zur Akkulturation: „Probleme eines Expatriate im Ausland“ Ralf Maier ist kaufmännischer Angestellter eines weltweit tätigen deutschen Unternehmens. Er hat sich für einen auf drei Jahre befristeten Auslandsaufenthalt bei der in Thailand ansässigen Tochtergesellschaft entschlossen. Von der damit verbundenen Auslandserfahrung erhofft er sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland verbesserte berufliche Aufstiegschancen. Zudem ist er sehr gespannt auf das für ihn exotisch anmutende „Land des Lächelns“. Dies umso mehr als er, abgesehen von einigen kürzeren Urlaubsreisen ins innereuropäische Ausland, in seinem Leben noch keine Auslandserfahrung gesammelt hat. Nach vier Monaten Tätigkeit in Thailand hat sich Ralf Maier fachlich gesehen in sein neues Betätigungsfeld bereits recht gut eingearbeitet. Nahezu 95 % seiner Arbeitskollegen sind thailändischer Abstammung, die Verkehrssprache in der thailändischen Tochtergesellschaft ist neben der Heimatsprache Englisch, die von den allermeisten Kollegen gut bis ausreichend beherrscht wird und auch für Ralf Maier keinerlei Problem darstellt. Obwohl er fachlich betrachtet gute Fortschritte in seinem beruflichen Umfeld macht ist Ralf Maier zunehmend unzufrieden und sogar unglücklich, obwohl er gerade zu Anfang seines Auslandsaufenthaltes geradezu begeistert von dem exotisch und interessant anmutenden Umfeld war, von dem er in Telefonaten nach Deutschland diversen Freunden berichtet hatte. Insbesondere der Kontakt zu den thailändischen Kollegen gestaltet sich für ihn zunehmend unbefriedigend. So hat er bei informellen Kontakten während der Arbeitszeit häufig das Gefühl, ausgegrenzt zu werden. Er wird bei eher ungezwungenen Gesprächen in Arbeitspausen nicht mit einbezogen, die Kollegen sitzen gesprächig beisammen und des Öfteren glaubt er sogar, seinen Namen in den Kollegengesprächen zu hören, woraufhin diese dann zu ihm hinüberschielen. Er ist zunehmend davon überzeugt, dass die Kollegen häufig über ihn reden. Seine Sorge, dass die Kollegen einen negativen Eindruck von ihm haben wird so groß, dass er sogar an Schlaflosigkeit zu leiden beginnt und auch tagsüber in seiner Arbeitsleistung nachlässt, so dass er mehrfach auf ausstehende, nicht termingerecht abgelieferte Arbeitsleistungen angesprochen wird. Worin ist die zunehmende Unzufriedenheit von Ralf Maier in seinem neuen Umfeld begründet? Was könnte ihm in seiner Situation geraten werden? 10.6 Fallstudie zur Akkulturation: „Probleme eines Expatriate im Ausland“

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Kompetenz zur Interkulturellen Kommunikation für jeden Markt der Welt

Kommunikation in der Wirtschaft ist von essentieller Bedeutung und unabdingbar für den Erfolg, wobei die fortschreitende Globalisierung und Internationalisierung die Interkulturelle Kommunikation immer bedeutsamer machen. Erst die Kenntnis kultureller Unterschiede und Besonderheiten ermöglicht eine erfolgreiche Kommunikation auch zwischen Vertretern unterschiedlicher Kulturen.

Dieses Buch gibt kulturübergreifend einen umfassenden Überblick über

- Begriffe der Kommunikation und Kultur

- Interkulturelle Besonderheiten in der interpersonalen und massenmedialen

- Kommunikation (Interkulturelle Marketing-Kommunikation)

- Verbale und nonverbale Kommunikation

- Kulturvergleichende Studien (z.B. GLOBE-Studie)

- Neuere Forschungsgebiete wie Interkulturelle Kommunikationspsychologie und Kulturelle Neurowissenschaft

Durch zahlreiche Fallbeispiele und Fallstudien eignet sich dieses Buch für die Aus- und Weiterbildung an Universitäten, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie für die Praxis.