Content

I. Die industrielle Revolution als Geburtsstunde des industriellen Managements in:

Wolfgang H. Staehle, Peter Conrad, Jörg Sydow

Management, page 15 - 21

Eine verhaltenswissenschaftliche Perspektive

8. Edition 1999, ISBN print: 978-3-8006-2344-0, ISBN online: 978-3-8006-4874-0, https://doi.org/10.15358/9783800648740_15

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Teil 1 Management als Gegenstand von Forschung und Lehre A. Historische Entwicklung der Praxis des Managements Die anglo-amerikanischen Managementhistoriker1 sind sich einig, daß die Ausübung von Managementaufgaben im heutigen Sinn erstmals im Zuge der Industrialisierung (also etwa ab 1750) nachzuweisen ist. Andererseits machen sie deutlich, daß auch in der Antike und im Mittelalter (also in der vorindustriellen Zeit) Funktionen erkennbar waren, die man als Management bezeichnen könnte, wenngleich die spezifisch ökonomische Orientierung noch fehlt. Organisations- und Führungsprobleme treten hier vor allem bei der Verfolgung religiöser, politischer und militärischer Ziele auf. So wird darauf hingewiesen, daß schon mit der Entstehung der ersten Großorganisationen mit formaler Struktur Ägypter (Bewässerungsprojekte, Pyramidenbau), Hebräer (Gesetze Moses), Chinesen (Beratung durch Stäbe), Babylonier und Inder (Aufzeichnungen zum Zweck der Steuereintreibung), Griechen (Plato: Arbeitsteilung im Handwerk) und Römer (Infrastruktur des Reiches) Managementprinzipien und -techniken angewandt hatten. Die allseitige Geringschätzung des ökonomischen und leistungsorientierten Denkens, vor allem durch Religion und Philosophie sowie feudale Gesellschaftsverhältnisse, verhindert bis hin zur Reformation eine verstärkte Beschäftigung mit Fragen des Managements mit ökonomischer Ausrichtung. Zwar werden im Verlauf der Kreuzzüge neben religiösen und machtpolitischen auch ökonomische Interessen verfolgt - ausgehend von Oberitalien (vor allem Venedig) haben sich Handel und Bankwesen entwickelt - , aber selbst bei der großzahligen Fertigung von Waffen, Schiffen und Tonprodukten verläßt man sich nach wie vor auf handwerkliche Produktionsweisen. Erst die sozialen, politischen, technologischen und ökonomischen Veränderungen im 18. Jahrhundert, die zur Industrialisierung führen, schaffen sowohl die Notwendigkeit als auch die Voraussetzung für die Entwicklung des Managements in ökonomischen Organisationen (vgl. zum folgenden Michel 1953, Bendix 1960). 1 Vgl. vor allem den hervorragenden Überblick bei Pollard 1965, George 1972 und Wren 1979 sowie für die deutsche Entwicklung Kocka 1969 a und Siegrist 1987. 4 Teil 1: Management als Gegenstand von Forschung und Lehre I. Die industrielle Revolution als Geburtsstunde des industriellen Managements 1. Industrialisierung in England Die industrielle Revolution nimmt Mitte des 18. Jh. in England ihren Ausgang. Dies erklärt sich u. a. aus folgenden Umständen: • Existenz eines großen, freien (Welt-)Marktes A. Smith2 (1776) erkennt die zentrale Bedeutung der gesellschaftlichen und produktionstechnischen Vorteile der Arbeitsteilung für den Wohlstand einer Nation. • Existenz eines liberalen Staates Der ‚Nachtwächterstaat‘ garantiert die freie Betätigung aller am Wirtschafts- und Gesellschaftsleben Beteiligten und beschränkt seine Eingriffe auf das Notwendigste (Manchesterliberalismus). Der Individualismus und der wirtschaftliche Liberalismus sind Voraussetzungen für die Entfaltung einer kapitalistischen Marktwirtschaft. • Rechtliche Verankerung der Freiheit und Sicherheit der Person und des Eigentums. • Akkumulation von Kapital in den Händen weniger Produzenten und Entstehung einer großen Klasse von Arbeitern als vermögenslose Konsumenten. • Glaube an den Segen dieser Ordnung (freier Wettbewerb, Gewinnstreben, Selbstverantwortung) und eine puritanische bzw. protestantische Ethik. Der Christ soll arbeiten, um anderen nicht zur Last zu fallen und um Bedürftigen zu helfen. M. Weber (1920) sieht in dieser religiösen Überzeugung (Askese, harte Arbeit, strenge Pflichtauffassung) eine wesentliche Triebfeder des Kapitalismus. • Technologische Innovationen 1735 erste Spinnmaschine von J. Wyatt 1769 erste Dampfmaschine von J. Watt 1814 erste Dampfmaschine auf Rädern (Dampfwagen) von G. Stephenson. Historisch gesehen werden Managementfunktionen zunächst im Produktionsbereich notwendig, als der gesellschaftlichen Arbeitsteilung im Merkantilismus und später im Zuge der industriellen Revolution eine produktionstechnische Arbeitsteilung folgt. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Schriften der englischen Management-Pioniere wider. Charles Babbage hat die Vorteile der Arbeitsteilung genauestens analysiert und sich - lange vor Taylor - für eine Verwissenschaftlichung des Ma- 2 Smith, Adam (1723-1790) Prof. Logik und Moralphilosophie, Uni Glasgow. A. Entwicklung der Praxis des Managements 5 nagements eingesetzt. Der Erfinder des ersten Computers gilt heute als der Vorläufer von Operations Research und Management Science. Robert Owen3 hingegen sieht in der Arbeitskraft einen wichtigeren Faktor als in Maschinen und hat sich konsequenterweise für eine drastische Verbesserung der Arbeitsbedingungen eingesetzt. Nicht zuletzt deshalb wird er als Vorläufer der Human Relations Bewegung angesehen. Im Mittelpunkt der Bemühungen von Andrew Ure4 steht die Erziehung und Ausbildung von Managern und Arbeitern für das neue Fabriksystem in England. Seiner Auffassung nach liegen die Hauptprobleme zu Beginn der Industrialisierung nicht im Erfinden von Maschinen, sondern in der Anpassung der aus landwirtschaftlichen Berufen kommenden Arbeitskräfte an die Regeln der Fabrikarbeit und -disziplin. Charles Dupin5 hat dessen Ideen nach Frankreich getragen und damit deren Verbreitung auf dem Kontinent initiiert. Der große Vorsprung der Engländer im technisch-handwerklichen Bereich führt dazu, daß die deutschen Unternehmer Ingenieure und hochqualifizierte Handwerker aus England anwerben müssen, um die technologische Lücke allmählich zu schließen. 2. Industrialisierung in Deutschland Ende des 18. Jh., als England schon zu weiten Teilen industrialisiert ist, präsentiert sich Deutschland noch als Agrarland; 85% der Bevölkerung leben auf dem Lande (Michel 1953, Kocka 1983). Die vorherrschende Produktionsform ist das Handwerk. Der Beginn der Industrialisierung wird für Deutschland mit den Jahren 1835-1845 angegeben. Verschiedene Entwicklungen haben diesen gesellschaftlichen und sozialen Prozeß ermöglicht bzw. gefördert. • Vereinheitlichung der Währung und Wirtschaftspolitik sowie Schaffung eines wirtschaftlichen Großraumes Noch zu Beginn des 19. Jh. ist Deutschland in eine Vielzahl von Einzelstaaten zersplittert. List6 klagt in einer Eingabe an den Deutschen Bund: „Um von Hamburg nach Österreich, von Berlin in die Schweiz zu handeln, hat man zehn Staaten zu durchreisen, zehn Zoll- und Mauthordnungen zu studieren, zehnmal Durchgangszoll zu bezahlen." 1834 tritt der Zusammenschluß der deutschen Bundesstaaten zum deutschen Zollverein in Kraft; 1866 wird der Norddeutsche Bund geschlossen und 1871 das Deutsche Reich gegründet. 3 Owen, Robert (1771-1858) britischer Unternehmer, engagierte sich für Neue Moral und Sozialen Wandel. 4 Ure, Andrew (1778-1857) Prof. Chemie in Glasgow. 5 Dupin, Charles (1784-1873) franz. Ingenieur. 6 List, Friedrich (1789-1846) Prof. politische Ökonomie, Uni Tübingen, später Exil in USA. 6 Teil 1: Management als Gegenstand von Forschung und Lehre • Niedrige Lohnkosten und hohe Nachfrage durch Bevölkerungswachstum Durch die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse, der Gesundheitsfürsorge sowie der Ernährung fällt die Sterblichkeitsrate, und die Geburtenrate steigt. Auf dem Territorium des Deutschen Reiches leben um 1800 23 Mio. Einwohner und um 1900 schon 56 Mio. (Kocka 1983, S. 56 f). • Laissez Faire-Liberalismus des Staates Durch flankierende staatliche Maßnahmen, wie Abschaffung der behördlichen Konzessionierung des Fabrikbetriebs, d. h. Einführung der Gewerbefreiheit (ab 1866), Erleichterung der Kapitalbeschaffung durch die Rechtsform der Aktiengesellschaft sowie Maßnahmen staatlicher Sozialpolitik zur Milderung sozialer Risiken, wie Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, wird die Industrialisierung gezielt vorangetrieben. • Ausbau der Verkehrswege vergrößert die Absatzmärkte und erleichtert den überregionalen Handel 1835 fährt die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Der Ausbau des Eisenbahnnetzes zum Rückgrat des Transportsystems liefert den Grundstock für eine der wichtigsten Wachstumsbranchen, den Maschinenbau. 1840 umfaßt das deutsche Eisenbahnnetz 420 km und zehn Jahre später schon 5875 km. Der drastische Ausbau der Verkehrswege führt zu erheblichen Verhaltensänderungen der privaten Haushalte, die sich wiederum nachteilig auf das Handwerk auswirken: Das lokale Angebotsmonopol vieler Handwerker wird durch die neuen Verkehrsmittel gebrochen; Güter des täglichen Bedarfs und vor allem langlebige und modische Artikel werden aus anderen Städten oder Ländern bezogen. Im Zuge bahnbrechender Erfindungen haben sich im 19. Jh. folgende Industriezweige herausgebildet: Dampfmaschine (ab 1835) → Maschinenbau Farbenherstellung (ab 1850) → Chemische Industrie Glühbirne, Elektrizität (ab 1880) → Elektrotechnische Industrie Verbrennungsmotor (ab 1883) → Automobilindustrie 3. Industrialisierung in Nordamerika Anfang des 19. Jh. ist in Nordamerika, das bisweilen fälschlicherweise als das Ursprungsland des Managements angesehen wird, noch keine mit England vergleichbare Beschäftigung mit Fragen des Managements festzustellen. Bis etwa 1840 überwiegen kleine Produktionsstätten mit hohem Anteil an Kinderarbeit (Mangel an Arbeitskräften). Um 1900 tragen die Einwanderer mit 40% zum Bevölkerungswachstum und mit über 70% zum Wachstum der Industriearbeiter bei. Die Vielzahl alternativer Beschäftigungsmöglich- A. Entwicklung der Praxis des Managements 7 keiten in einer stark expandierenden Wirtschaft fördert eine hohe geographische Mobilität der Arbeiter, was allerdings gleichzeitig die Entwicklung eines solidarischen Arbeiterbewußtseins und einen organisierten Widerstand gegen die negativen Folgen der Industrialisierung behindert (Aldrich/ Mueller 1982). Erst als Arbeiter aus europäischen Ländern mit einer gewissen gewerkschaftlichen Tradition und Erfahrung im Widerstand gegen Unternehmerwillkür einwandern, nehmen auch Streiks und sonstige gewerkschaftliche Aktivitäten ein für die Arbeitgeber bedrohliches Ausmaß an. Taylorismus (Scientific Management), Fordismus und Weifare Capitalism (Sozialpolitik) sind zum großen Teil auch als Antworten auf diese Unruhen zu interpretieren und stellten über mehrere Dekaden erfolgreiche Strategien der Arbeiterbefriedung dar. Bezeichnet man ein Land dann als weitgehend industrialisiert, wenn weniger als 50% seiner Bevölkerung im primären Sektor (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei) beschäftigt sind, dann sind die USA als spät industrialisiert anzusehen. Während England die 50%-Marke im Jahre 1841, Frankreich 1866 und Deutschland 1870 erreichen, gelingt dies den USA erst 1880 (Bendix71960, S. 342). Ab 1850 ist ein stetes, z.T. stürmisches Wachstum der Industrie festzustellen. Breite Einwandererströme und hoher Kapitalzufluß ermöglichen diese Entwicklung, in deren Mittelpunkt zunächst der Bau von Eisenbahnen, Straßen und Kanälen stand. Der Sezessionskrieg (1861-1865) bringt weitere Wachstumsanreize. Die oben angesprochenen Arbeitsmarktprobleme und der Wegfall der Sklavenarbeit veranlassen die amerikanischen Unternehmer schon sehr frühzeitig, nach effizienten Formen der Mechanisierung und Rationalisierung zu suchen, wobei der Produktions- bzw. Werkstattbereich im Mittelpunkt steht. Somit werden die USA schon ab 1870 in Fragen der Arbeitsorganisation und Werkstattausstattung zum Vorbild für Europa (vgl. Kocka 1969 a). Die wichtigsten Wachstumsbranchen sind Bergbau, Stahl, Textilien, Leder, Fleischkonservierung und vor allem Erdöl; diese bescheren den USA das ‚Big Business‘ und die ersten ‚Robber Barons‘ (Vanderbilt, Rockefeller u.a.), die unterstützt von einem laissez faire-Kapitalismus und fehlender Sozialgesetzgebung lange Zeit das Land beherrschen. Mit Sherman's Antitrust Act 1890 versucht man die wildesten Auswüchse des Kapitalismus (vor allem Monopolsituationen) zu verhindern. Eine neue Generation von kreativen, innovativen Unternehmern (Edison, Morse, Bell, Carnegie, Ford, Chrysler, Sears, Du Pont u.a.) initiiert dann die wissenschaftliche Analyse von Arbeit, Produktion und Management (vgl. Chandler 1977). Solche sog. wissenschaftlichen Analysen der Arbeit in der Produktionswirtschaft gehen primär von einer ökonomischen Fragestellung aus und richten ihr 7 Bendix, Reinhard (1916-1991) geb. in Berlin, emigriert 1938 in die USA, Prof. Soziologie, Uni Berkeley. 8 Teil 1: Management als Gegenstand von Forschung und Lehre Hauptaugenmerk weniger auf die Beziehungen zwischen Mensch und Arbeit als primär auf diejenigen zwischen Arbeit und Leistung. Arbeit wird instrumentell als quantifizierbarer Input für technische Produktionsprozesse konzeptualisiert, wobei eine ökonomisch optimale Abstimmung von Arbeitsteilung, Arbeitszerlegung und Arbeitsverbindung mit Hilfe organisatorischer Hilfsmittel wie Arbeits-, Zeit- und Bewegungsstudien angestrebt wird. Eine solche mechanistische, an technischen Abläufen orientierte Organisationsauffassung ermöglicht es den Ingenieuren (wie etwa Taylor oder Fayol), die Organisation und Führung von Fabriken als ihr ureigenes Betätigungsfeld anzusehen. II. Der Wandel der Produktionsformen Die vorherrschende Produktionsform des 18. Jh. ist das Handwerk. Der Handwerksbetrieb umfaßt neben dem Meister eine kleine Zahl von Gesellen und Lehrlingen, die ohne Maschinen und ohne große Arbeitsteilung produzieren. Der Handwerker fertigt und kontrolliert sein Produkt von Anfang bis zum Ende selbst und verkauft es an den Abnehmer seiner Wahl. Die nächste Stufe gewerblicher Organisation stellt der Verlag dar. Hier verbleibt zwar die Fertigung räumlich dezentral, der Heimarbeiter arbeitet mit seinen eigenen Produktionsmitteln zu Hause im Familienverband, die Rohstoffbeschaffung und der Vertrieb werden aber zentralisiert. Der Handwerker befindet sich in großer Abhängigkeit von einem Kaufmann, dem Verleger, der ihm die Roh- oder Zwischenprodukte beschafft und das Endprodukt verkauft. Der Verleger kann alle Waren kaufen bis auf die Ware ‚Arbeitskraft‘; dies unterscheidet ihn vom Produzenten bzw. Unternehmer. In der Manufaktur wird die bislang nur auf ganze Funktionsbereiche (Beschaffung, Produktion, Absatz) beschränkte Arbeitsteilung vor allem im Produktionsbereich konsequent weitergetrieben. Zur arbeitsteiligen Aufgabenerfüllung werden in einer zentralen Fertigungsstätte zwar Werkzeuge, aber noch keine Maschinen eingesetzt. Die Handarbeit dominiert. Dagegen erfolgt eine Trennung von Leitungs- und Ausführungsaufgaben sowie von Wohn- und Arbeitsplatz. Der wesentliche Unterschied der Manufaktur zur Fabrik besteht in der Verwendung mechanischer Kraft zum Betrieb von Werkzeugen und Maschinen. Als zentrale Energiequellen zum Antrieb der Aggregate stehen zunächst Wind, Wasser und Tiere, später Dampf und Gas zur Verfügung. Mit dem Aufkommen der Energieart ‚Elektrizität‘ (um 1880) wird ein dezentraler Antrieb über Elektromotoren möglich, was die örtliche Konzentration der Produktion auf ein Fabrikgebäude technologisch überflüssig macht. Die Spezialisierung des Arbeiters auf einen einzigen, leicht zu erlernenden Arbeitsgang, nimmt zu; die Aufgaben- und Rollenteilung zwischen Arbeiter

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Erfolgreiches Management.

„Management bei Staehle“ ist das Motto des in Studium und Beruf gleich nützlichen Managementklassikers. Manager aller Führungsebenen sowie Studenten lernen, wie durch die kompetente Wahrnehmung der Manage-mentfunktionen Strategie, Planung und Kontrolle, Organisation und Personalführung das Mitarbeiterverhalten in Unternehmungen gesteuert werden kann.

Teil 1 beschäftigt sich mit dem „Management als Gegenstand von Forschung und Lehre“,

Teil 2 mit den „Verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen des Managements“ und

Teil 3 mit der „Anwendung verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse im Management“.