Content

Anhang B: Fragebogen B (Interne Revision) in:

Peter Kajüter

Risikomanagement im Konzern, page 428 - 433

Eine empirische Analyse börsennotierter Aktienkonzerne

1. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3440-8, ISBN online: 978-3-8006-4868-9, https://doi.org/10.15358/9783800648689_428

Bibliographic information
Anhang B Fragebogen B  (Interne Revision) 406 Anhang B Fragebogen Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Bitte ausgefüllt zurücksenden/-faxen Lehrstuhl für Unternehmensprüfung und Controlling bis zum XX.XX.2004 Dr. Peter Kajüter (Geb. 23.32) Universitätsstraße 1 Tel.: 0211 - 81-11 88 2 Fax: 0211 - 81-11 88 3 40225 Düsseldorf E-Mail: kajueter@uni-duesseldorf.de Prüfung des Risikomanagementsystems im Konzern Die Angaben im Fragebogen werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Der Name Ihres Konzerns wird lediglich zur Rücklaufkontrolle und zur Erhebung weiterer Daten aus dem Geschäftsbericht benötigt. Konzern: . Die folgenden Angaben sind freiwillig und werden ebenfalls vertraulich behandelt. Sie dienen vor allem dazu, Ihnen nach Abschluss der Untersuchung einen persönlichen Bericht mit den Forschungsergebnissen zuzusenden. Ausgefüllt von: (Name) (Berufsjahre im Konzern) . (Funktion) (Telefon) . (E-Mail) . Ziel der Untersuchung ist es, die Prüfung des Risikomanagementsystems aus der Perspektive der Konzernobergesellschaft (Konzernzentrale, Konzernmutter) zu betrachten. Dabei werden folgende Begriffe verwendet: Risiko: Möglichkeit negativer künftiger Abweichungen von den Unternehmenszielen Tochtergesellschaft: In mehrstufigen Konzernen sind damit auch die Enkel- bzw. Urenkelgesellschaften gemeint. Geschäftsbereich: organisatorischer Teilbereich eines Unternehmens oder Konzerns; wird synonym verstanden zu: Geschäftsfeld, Unternehmensbereich, Business Unit etc. Fragebogen B (Interne Revision) 407 1. Organisation der internen Revision im Konzern 1.1 Wie ist die interne Revision in Ihrem Konzern organisatorisch verankert? Zutreffendes bitte ankreuzen (Mehrfachnennungen möglich) zentrale Revisionsstelle/-abteilung in der Konzernmutter Wem untersteht diese? Gesamtvorstand Vorstandsvorsitzenden . dezentrale Revisionsstellen/-abteilungen in den Tochtergesellschaften Wer ist diesen Stellen gegenüber die zentrale Revision der Konzernmutter die Leitung der Tochtergesellschaft weisungsbefugt? fachlich disziplinarisch konzerneigene, rechtlich selbständige Revisionsgesellschaft 1.2 Wie viele Revisoren sind in Ihrem Konzern derzeit beschäftigt? (Bitte Anzahl eintragen) Ca. Revisoren in der zentralen Revision der Konzernmutter Ca. Revisoren in den dezentralen Revisionen aller Tochtergesellschaften zusammen Ca. Revisoren in der Revisionsgesellschaft 2. Prüfung des Risikomanagementsystems durch die interne Revision 2.1 In welchem Ausmaß ist die interne Revision an den folgenden Aufgaben beteiligt? nicht beteiligt Beratung/ Mitwirkung Hauptverantwortung - Konzeption und Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems ....... - Implementierung des Risikomanagementsystems .................................... - laufende Betreuung / Koordination des Risikomanagementsystems ........ - Prüfung des Risikomanagementsystems .................................................. 2.2 Bei wie vielen der nachfolgend genannten Konzerngesellschaften erfolgt eine Prüfung des Risikomanagementsystems durch die interne Revision? nicht vorhanden bei einem Anteil von ca. ... - Tochterunternehmen mit Sitz im Inland ........................... % Bitte jeweils - Tochterunternehmen mit Sitz im Ausland ........................ % %-Zahl - Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) ................. % eintragen - Assoziierte Unternehmen (Beteiligungsquote 20-50%) ... % (0-100%) 2.3 Von wem wird die interne Prüfung des Risikomanagementsystems in Ihrem Konzern durchgeführt? allein von der zentralen Revision der Konzernmutter ----- ----- ----- ----allein von der dezentralen Revision der jeweiligen Konzerngesellschaft 2.4 Sofern das Risikomanagementsystem in den Konzerngesellschaften durch die zentrale Revision der Konzernmutter geprüft wird, wie häufig beruht dies auf den folgenden Grundlagen? sehr nie häufig - ausschließlich faktischer Einfluss (Mehrheitsbeteiligung) ........................ ----- ----- ----- ----- - Beherrschungsvertrag .............................................................................. ----- ----- ----- ----- - Vereinbarungen in der Satzung / im Gesellschaftsvertrag ....................... ----- ----- ----- ----- 408 Anhang B 2.5 In welchem Maße können ihre Tochterunternehmen selbständig über die interne Prüfung ihres Risikomanagementsystems entscheiden? gar in sehr nicht hohem Maße - Festlegung der Prüfungszyklen ................................................................ ----- ----- ----- ----- - Festlegung der Prüfungsschwerpunkte .................................................... ----- ----- ----- ----- - Festlegung des Prüfungsablaufs .............................................................. ----- ----- ----- ----- 2.6 In welchem Jahr hat die interne Revision das Risikomanagementsystem erstmalig geprüft? 2.7 In welcher Form und wie häufig prüft die interne Revision unter normalen Umständen das Risikomanagementsystem in den Konzerngesellschaften? (Zutreffendes bitte ankreuzen, Mehrfachnennungen möglich) als eigenständige Systemprüfung jährlich alle Jahre in unregelmäßigen Abständen integriert in die normale Prüfung jährlich alle Jahre in unregelmäßigen Abständen 2.8 Wie häufig wird dabei geprüft, ob ... nie immer - die Zuständigkeit für das Risikomanagement klar geregelt ist .................. ----- ----- ----- ----- - das Risikomanagementsystem vollständig und aktuell dokumentiert ist ... ----- ----- ----- ----- - die tatsächlichen Abläufe dem definierten System entsprechen ............... ----- ----- ----- ----- - alle wesentlichen Risiken erfasst sind ....................................................... ----- ----- ----- ----- - die Risiken plausibel bewertet sind ........................................................... ----- ----- ----- ----- - alle berichtspflichtigen Risiken tatsächlich intern berichtet wurden ........... ----- ----- ----- ----- - eine Sofortberichterstattung bei unerwarteten neuen Risiken erfolgt ....... ----- ----- ----- ----- - die Maßnahmen zur Risikobewältigung umgesetzt worden sind .............. ----- ----- ----- ----- - die Maßnahmen zur Risikobewältigung zweckmäßig sind ........................ ----- ----- ----- ----- - die Maßnahmen zur Systemverbesserung umgesetzt worden sind .......... ----- ----- ----- ----- 2.9 Wie intensiv prüft die zentrale Revision der Konzernmutter, ob ... gar nicht sehr intensiv - alle wesentlichen Konzerngesellschaften in das Risikomanagementsystem der Konzernmutter integriert sind .................................................. ----- ----- ----- ----- - Risiken aus Beteiligungsverhältnissen vollständig erfasst sind (z.B. Risiken aus Patronatserklärungen) ................................................... ----- ----- ----- ----- - die Einzelrisiken der Konzerngesellschaften systematisch und plausibel aggregiert werden ..................................................................................... ----- ----- ----- ----- 2.10 Wie viel Prozent der Personalkapazität der internen Revision nimmt die Prüfung des Risikomanagementsystems insgesamt in Anspruch? Ca. Prozent der Personalkapazität 2.11 Existiert eine Konzernrichtlinie zur internen Prüfung des Risikomanagementsystems? Nein Ja, und zwar als eigenständige Richtlinie Teil der allgemeinen Revisionsrichtlinie 2.12 Wie intensiv werden die folgenden Organe durch die zentrale Revision über die Ergebnisse der internen Prüfung des Risikomanagementsystems informiert? gar nicht sehr intensiv - Konzernvorstand ...................................................................................... ----- ----- ----- ----- - Konzernaufsichtsrat .................................................................................. ----- ----- ----- ----- - Audit Committee ........................................................ [ nicht vorhanden] ----- ----- ----- ----- 2.13 Wie intensiv erfolgt bei der Prüfung des Risikomanagementsystems eine Abstimmung zwischen der internen Revision und dem Wirtschaftsprüfer im Hinblick auf folgende Punkte? gar nicht sehr intensiv - Festlegung der Prüfungszyklen (zeitliche Abstimmung) .......................... ----- ----- ----- ----- - Festlegung der Prüfungsschwerpunkte (inhaltliche Abstimmung) ........... ----- ----- ----- ----- - Festlegung der Prüfungsablaufs (organisatorische Abstimmung) ........... ----- ----- ----- ----- Fragebogen B (Interne Revision) 409 3. Abschließende Fragen zum Risikomanagementsystem im Konzern 3.1 Wie intensiv nutzen Sie in Ihrem Konzern die folgenden Sicherungsmaßnahmen und Kontrollen, um die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems konzernweit sicherzustellen? gar sehr nicht intensiv - Konzernrichtlinien zu risikorelevanten Themen (z.B. zum Risikomanagementsystem, zur Versicherung von Risiken, zur IT-Sicherheit etc.) .......... ----- ----- ----- ----- - In das Risikomanagementsystem integrierte Kontrollen (z.B. zur Einhaltung von Terminen für die interne Risikoberichterstattung) ............. ----- ----- ----- ----- - Self-Audits durch die Konzerngesellschaften nach konzerneinheitlichen Standards (z.B. anhand vorgegebener Checklisten) ................................. ----- ----- ----- ----- - Sonstige: .............. ----- ----- ----- ----- 3.2 In welchem Ausmaß beeinträchtigen die folgenden Sachverhalte die Effektivität Ihres konzernweiten Risikomanagementsystems? gar sehr nicht stark - International unterschiedliche rechtliche Anforderungen an die Risikofrüherkennung und -überwachung ............................................................ ----- ----- ----- ----- - Kulturelle Unterschiede im Umgang mit Risiken ....................................... ----- ----- ----- ----- - Interessenunterschiede zwischen Konzernmutter und Töchtern .............. ----- ----- ----- ----- - Unzureichende methodische Unterstützung des Risikomanagements ..... ----- ----- ----- ----- - Unterschiedliche Methodik in den einzelnen Konzernunternehmen ......... ----- ----- ----- ----- - Fehlen geeigneter Frühwarnindikatoren für identifizierte Risiken ............. ----- ----- ----- ----- - Sonstige: .............. ----- ----- ----- ----- 3.3 In welchem Maße treffen folgende Aussagen auf das Risikomanagementsystem Ihres Konzerns zu? In den letzten drei Jahren ... trifft trifft nicht zu voll zu - hätte/hat unser Risikomanagementsystem bestandsgefährdende Entwicklungen stets frühzeitig aufgedeckt ..................................................... --- --- --- --- --- --- - führten identifizierte Risiken selten zu Abweichungen bei den Gewinnzielen --- --- --- --- --- --- - waren die Risikoberichte der Tochtergesellschaften vollständig und präzise --- --- --- --- --- --- - wurden Risiken im Konzern stets offen kommuniziert .................................... --- --- --- --- --- --- - hat das Risikomanagementsystem Chancen systematisch aufgedeckt ......... --- --- --- --- --- --- - hat sich das Risikobewusstsein der Mitarbeiter konzernweit verbessert ....... --- --- --- --- --- --- - hat das Risikomanagementsystem unsere Kreditwürdigkeit verbessert ........ --- --- --- --- --- --- - hat der Wirtschaftsprüfer substantielle Verbesserungen für unser Risikomanagementsystem angeregt ........................................................................ --- --- --- --- --- --- - standen Kosten und Nutzen unseres Risikomanagementsystems in einem angemessenen Verhältnis .............................................................................. --- --- --- --- --- --- - hätten die internen Risikoberichte von den Entscheidungsträgern stärker genutzt werden können .................................................................................. --- --- --- --- --- --- 3.4 Wie beurteilen Sie insgesamt den Entwicklungsstand Ihres Risikomanagementsystems? zufriedenstellend sehr gut --- --- --- --- --- --- völlig unzureichend Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Anhang C Statische Auswertungen zur Typenbildung C.1: Korrelationskoeffizienten nach Spearman Variablen: V1: Spezialisierung des Risikomanagements V2: Koordination des Risikomanagements V3: Integration des Risikomanagements in das Controllingsystem V4: Chancenerfassung V5: Methodische Unterstützung V6: Risikoidentifikation (Frühaufklärung) V7: Risikobewertung V8: Risikoaggregation V9: Risikoberichterstattung (bottom-up) V10: Risikoberichterstattung (Rückmeldung top-down) V11: Risikosteuerung V12: Risikokontrolle V13: Prozessintegrierte Überwachung V14: Prüfung des Risikomanagements durch die interne Revision V15: Beitrag personeller Verflechtungen zur Risikomanagementüberwachung V1 V2 V3 V4 V5 V6 V7 V8 V9 V10 V11 V12 V13 V14 V15 V1 1,00 V2 0,13** 1,00 V3 0,26 0,20** 1,00 V4 0,05 0,04 0,16** 1,00 V5 0,11 0,35** 0,05 0,19** 1,00 V6 0,07 0,19** 0,27** 0,21** 0,18** 1,00 V7 0,17** 0,49** 0,15** –0,02 0,22** 0,02 1,00 V8 0,05 0,45** 0,10 –0,01 0,27** 0,12* 0,46** 1,00 V9 0,18** 0,39** 0,20** 0,08 0,18** 0,21** 0,31** 0,26** 1,00 V10 0,03 0,40** 0,10 0,13* 0,18** 0,07 0,22** 0,26** 0,21** 1,00 V11 0,00 0,15* 0,20** 0,14** 0,28** 0,21** –0,01 0,05 0,15* 0,06 1,00 V12 0,04 0,44** 0,29** 0,19** 0,19** 0,27** 0,13* 0,18** 0,34** 0,19** 0,21** 1,00 V13 0,22** 0,58** 0,26** 0,16** 0,31** 0,27** 0,43** 0,39** 0,41** 0,25** 0,20** 0,40** 1,00 V14 0,28** 0,34** 0,21 0,09 0,28** 0,12* 0,32** 0,27** 0,28** 0,09 0,10 0,10 0,45** 1,00 V15 –0,01 0,02 0,03 0,08 0,10 0,19* –0,03 –0,02 –0,01 –0,04 0,25** 0,08 –0,03 –0,09 1,00

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

"Wer sich für Risikomanagement im Konzern interessiert, kommt an [diesem Buch] nicht vorbei. Kajüter hat eine Lücke besetzt in einem wichtigen und sehr praxisrelevanten Fragenbereich". Die Wirtschaftsprüfung 23/2012

Die empirische Studie zum Risikomanagement.

Dieses neue Werk stellt die Ergebnisse einer umfangreichen Studie zu Risikomanagementsystemen börsennotierter Aktienkonzerne vor und entwickelt anhand der empirischen Daten eine Typologie von Risikomanagementsystemen in Konzernen. Darauf aufbauend werden aus der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten fünf Typen konzernweiter Risikomanagementsysteme herausgearbeitet.

Der Nutzen

Die konkrete Analyse offenbart Unterschiede in der Wirksamkeit der Risikomanagementsystemtypen und zeigt dadurch differenzierte Gestaltungsempfehlungen für die Implementierung von Risikomanagementsystemen in Konzernen auf.

Pressestimmen

"Die vorliegende Ausarbeitung ist eine überaus empfehlenswerte, mitunter spannende Lektüre, die sich an ein breites Fachpublikum richtet. So hat es der Autor verstanden, Praktiker mit Entscheidungshilfen und unternehmensspezifischen Empfehlungen zu versorgen, ohne den wissenschaftlichen Tiefgang vermissen zu lassen. Eine herausragende Arbeit, der man möglichst viele Leser wünscht." Der Betriebswirt 1/2013