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4.3 Kontextanalyse der Risikomanagementsystemtypen in:

Peter Kajüter

Risikomanagement im Konzern, page 400 - 405

Eine empirische Analyse börsennotierter Aktienkonzerne

1. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3440-8, ISBN online: 978-3-8006-4868-9, https://doi.org/10.15358/9783800648689_400

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376 4  Realtypologie für Risikomanagementsysteme in Konzernen Als letztes Gütekriterium soll der Anteil der auf Basis der Diskriminanzanalyse richtig klassifizierten Risikomanagementsysteme betrachtet werden. Dieser in der Klassifikationsmatrix ermittelte Anteil beträgt 77,9% (vgl. Anhang C.4) und kann als befriedigend beurteilt werden. Insgesamt ist somit festzuhalten, dass die vorstehend präsentierte Realtypologie dem Ziel einer Zusammenfassung unterschiedlich ausgeprägter konzernweiter Risikomanagementsysteme zu einer überschaubaren Anzahl in sich möglichst homogener Risikomanagementsystemtypen gerecht wird. 4.3 Kontextanalyse der Risikomanagementsystemtypen Im vorangehenden Abschnitt wurden die fünf Risikomanagementsystemtypen unabhängig von ihrem Kontext dargestellt. Aus kontingenztheoretischer Sicht ist jedoch zu vermuten, dass die fünf Realtypen jeweils in einem spezifischen Kontext zu beobachten sind. Die folgenden Ausführungen zielen daher darauf ab, den typenspezifischen Kontext zu analysieren und die ermittelten Risikomanagementsystemtypen auf diese Weise näher zu charakterisieren. Zu diesem Zweck sind in Tab. 4.3–1 je Realtyp die durchschnittlichen Ausprägungen wesentlicher Kontextfaktoren zusammengefasst. Die Signifikanz der Mittelwertunterschiede wurde wiederum durch eine Varianzanalyse überprüft. Typenbezogen ergibt die situative Relativierung folgendes Bild: Typ 1: Zentralisierter Minimal‐Typ Der zentralisierte Minimal-Typ findet sich vor allem in mittelständischen Konzernen. Diese Konzerne beschäftigen im Durchschnitt 1.661 Mitarbeiter und verfügen über durchschnittlich 15 Tochtergesellschaften. Sie sind in drei von vier Fällen einstufig aufgebaut, zumeist als Stammhauskonzern organisiert und weisen i.d.R. einen geringen Diversifikationsgrad auf. Die Leitungsmacht der Konzernmutter beruht in diesen Konzernen bei 75% der Tochtergesellschaften auf faktischem Einfluss. Die Risikotragfähigkeit dieser Konzerne ist gemessen an der Eigenkapitalquote überdurchschnittlich. Das Alter der Risikomanagementsysteme dieses Typs ist mit durchschnittlich 3,2 Jahren relativ gering. Der ex- Funktion Eigenwert Erklärter Varianz‐ anteil (in%) Wilks’  Lambda Chi‐Quadrat Signifikanz 1 12,114 83,9 0,017 584,284 0,000 2 1,798 12,5 0,227 213,677 0,000 3 0,362 2,5 0,634 65,533 0,000 4 0,157 1,1 0,864 21,037 0,050 Tab. 4.2–3: Kennzahlen zur Beurteilung der Risikomanagementsystemtypologie 4.3  Kontextanalyse der Risikomanagementsystemtypen 377 terne Kontext dieser Risikomanagementsysteme zeichnet sich im Vergleich zu den anderen Typen durch die geringste Dynamik und Komplexität der Umwelt aus. Ebenso ist die Wettbewerbsintensität am geringsten. Kontextfaktor Typ 1 (n=96) Typ 2 (n=55) Typ 3 (n=57) Typ 4 (n=40) Typ 5 (n=41) Varianzanalyse F-Wert Signifikanz des F-Wertes Konzerngröße: Anzahl Mitarbeiter Anzahl Tochtergesellschaften Kleine mittelständische Konzerne (%) Große mittelständische Konzerne (%) Großkonzerne (%) 1 661 15 56 29 15 2 899 32 33 34 33 865 12 51 37 12 21 986 96 4 18 78 61 496 185 2 12 86 17,489 24,760 – 0,000 0,000 – Konzernaufbau: einstufig (%) 75 67 81 48 46 – – Konzernorganisation: Holdingkonzern (%) 38 56 44 43 54 – – Leitungsmacht: faktisch (%) 75 72 74 72 63 0,684 0,603 Konzernstrategie:* Akquisitionsstrategie Synergieerzielung Diversifikation Internationalisierung 2,66 3,52 2,25 3,22 3,36 3,40 2,29 3,40 3,07 4,09 2,75 3,30 3,25 3,70 2,35 3,90 3,12 3,68 2,39 4,02 3,846 3,980 1,912 4,301 0,005 0,004 0,109 0,002 Diversifikationsgrad (Anzahl Branchen) 1,68 2,04 1,75 2,10 2,73 7,116 0,000 Alter des RMS (Jahre) 3,22 3,75 3,29 4,35 4,93 12,955 0,000 Risikotragfähigkeit: EK-Quote HGB EK-Quote US-GAAP EK-Quote IFRS 36,6 55,1 43,5 29,7 54,4 41,0 36,5 65,6 49,0 34,5 44,7 35,2 28,7 34,3 31,8 0,649 2,789 2,295 0,629 0,035 0,064 Dynamik der Umwelt** 4,55 4,90 4,92 4,67 4,72 1,684 0,154 Komplexität der Umwelt** 4,08 4,13 4,49 4,43 4,66 1,801 0,129 Wettbewerbsintensität** 5,41 5,51 5,98 5,95 5,80 2,632 0,035 Mittelwertvergleich: * 1= gar nicht, …, 5=sehr intensiv; ** 1=sehr niedrig, …, 7=sehr hoch Tab. 4.3–1: Situative Analyse der Risikomanagementsystemtypen 378 4  Realtypologie für Risikomanagementsysteme in Konzernen Typ 2: Dezentraler Durchschnitts‐Typ Der dezentrale Durchschnitts-Typ ist in Konzernen aller drei Größenklassen in etwa gleich häufig zu beobachten. Er findet sich damit in Großkonzernen ebenso wie in mittelständischen Konzernen. Konzerne, die ein Risikomanagementsystem dieses zweiten Typs implementiert haben, haben im Durchschnitt 2.899 Mitarbeiter und 32 Tochtergesellschaften. Zwei Drittel dieser Konzerne sind einstufig organisiert. Holdingkonzerne sind darunter überdurchschnittlich häufig vertreten. Bemerkenswert ist ferner, dass diese Konzerne eine Wachstumsstrategie durch Akquisitionen besonders intensiv verfolgen. Das Alter der Risikomanagementsysteme entspricht mit 3,7 Jahren dem Durchschnitt der Stichprobe. Auffällig ist schließlich die relativ hohe Umweltdynamik, denen der dezentrale Durchschnitts-Typ ausgesetzt ist. Typ 3: Zentralisierter Koordinations‐Typ Ähnlich wie der zentralisierte Minimal-Typ ist der zentralisierte Koordinations- Typ vor allem in mittelständischen Konzernen zu finden. Im Vergleich zum erstgenannten Typ ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter dieser Konzerne mit 865 geringer. Sie verfügen zudem über eine vergleichsweise kleine Zahl von zwölf Tochtergesellschaften. Der Konzernaufbau ist in 81% dieser Konzerne einstufig. Es dominiert die Organisationsform des Stammhauskonzerns, wobei dieser aber im Gegensatz zu Typ 1 nicht überdurchschnittlich häufig vertreten ist. Konsistent mit der hohen Intensität der Risikomanagementkoordination bei diesem dritten Realtyp verfolgen diese Konzerne besonders intensiv eine Strategie der Synergieerzielung (Mittelwert 4,1). Gemessen an der Eigenkapitalquote ist die Risikotragfähigkeit dieser Konzerne vergleichsweise hoch; die Eigenkapitalquoten weisen bei allen drei Rechnungslegungssystemen im Durchschnitt die höchsten Werte auf. Das Alter der zur Gruppe des zentralisierten Koordinations- Typs gehörenden Risikomanagementsysteme beträgt durchschnittlich 3,3 Jahre und ist damit relativ gering. Bemerkenswert in Bezug auf die externe Kontextsituation ist die hohe Umweltdynamik und Wettbewerbsintensität. Typ 4: Separater Formal‐Typ Im Gegensatz zu den bisher betrachteten Realtypen ist der separate Formal-Typ charakteristisch für Großkonzerne. Von den 40 Konzernen, die diesen Typ implementiert haben, gehören 78% zur Gruppe der Konzerne mit mehr als 2.000 Mitarbeitern. Im Durchschnitt beschäftigen diese Konzerne 21.986 Mitarbeiter und somit erheblich mehr als jene, die ihr Risikomanagementsystem nach einem der ersten drei Typen ausgestaltet haben. Ebenso ist die durchschnittliche Anzahl der Tochtergesellschaften mit 96 wesentlich höher. Im Hinblick auf die Konzernorganisation ist der Anteil der einstufigen Konzerne mit 48% geringer als bei den bisher betrachteten Realtypen. Der Anteil der Holdingkonzerne entspricht dem Durchschnitt der Stichprobe. Das Alter dieser Risikomanagementsysteme liegt mit 4,4 Jahren über dem Durchschnitt von 3,7 Jahren. Der externe Kontext zeichnet sich durch eine hohe Wettbewerbsintensität in der Hauptbranche des Konzerns und eine durchschnittliche Dynamik und Komplexität der Umwelt aus. 4.3  Kontextanalyse der Risikomanagementsystemtypen 379 Typ 5: Dezentraler Maximal‐Typ Der dezentrale Maximal-Typ ist wie der separate Formal-Typ primär in Großkonzernen zu beobachten. Lediglich 14% der mittelständischen Konzerne haben einen solchen Risikomanagementsystemtyp implementiert. Im Durchschnitt beschäftigen die Konzerne mit einem Risikomanagementsystem dieses fünften Typs 61.496 Mitarbeiter und besitzen 185 Tochtergesellschaften. 54% dieser Konzerne haben eine Holdingstruktur. Sie sind meistens mehrstufig aufgebaut und weisen einen relativ hohen Diversifikationsgrad auf. Die vergleichsweise geringen Eigenkapitalquoten dieser Konzerne signalisieren eine unterdurchschnittliche Risikotragfähigkeit. Angesichts des mit 4,9 Jahren relativ hohen Durchschnittsalters der zu diesem Typ gehörenden Risikomanagementsysteme handelt es sich bei diesen Konzernen um Vorreiter bei der Einführung von Risikomanagementsystemen. Die externe Kontextsituation ist insbesondere durch eine überdurchschnittliche Komplexität der Umwelt gekennzeichnet. In einer Gesamtschau lassen sich für die fünf Risikomanagementsystemtypen somit jeweils spezifische Ausprägungen der internen und externen Kontextfaktoren nachweisen. Auch wenn die Unterschiede bei einigen Kontextmerkmalen nicht oder nur tendenziell signifikant sind, untermauern die empirischen Befunde nochmals die erste Basishypothese des Bezugsrahmens dieser Studie. Besonders prägnant sind die Unterschiede zwischen den fünf Realtypen hinsichtlich der Konzerngröße. Während der zentralisierte Minimal-Typ (Typ 1) und der zentralisierte Koordinations-Typ (Typ 3) charakteristisch für mittelständische Konzerne sind, gleichen Risikomanagementsysteme in Großkonzernen meist dem separaten Formal-Typ (Typ 4) oder dem dezentralen Maximal-Typ (Typ 5). Diese Ergebnisse bestätigen nochmals, dass das Risikomanagement in kleineren Konzernen eher zentralisiert ist als in großen.1 Bei durchschnittlich 12 bis 15 Tochtergesellschaften ist folglich eher eine Zentralisierung der Entscheidungskompetenzen und Aufgaben des Risikomanagements zu erwarten als bei rund 100 und mehr Tochterunternehmen. Zudem erscheint es konsistent, dass mit dem höheren Anteil an mehrstufigen Konzernen sowie an Holdingstrukturen die Dezentralisierung des Risikomanagements zunimmt. Dies gilt ebenso für den Diversifikationsgrad der Konzerne. Im Gegensatz zu den anderen vier Realtypen lässt sich der dezentrale Durchschnitts-Typ (Typ 2) nicht eindeutig einer Größenklasse von Konzernen zuordnen. Er nimmt insofern eine Sonderstellung ein. Dabei ähnelt er hinsichtlich seiner dezentralen Ausrichtung den Typen 4 und 5, welche in erster Linie in Großkonzernen zu beobachten sind. Auf der anderen Seite weist er aber auch Merkmale auf, die eher dem für mittelständische Konzerne typischen zentralisierten Minimal-Typ entsprechen. Hierzu gehören eine unterdurchschnittlich ausgeprägte methodische Unterstützung des Risikomanagements, eine ebenso unterdurchschnittlich ausgeprägte Risikobewertung sowie der Verzicht auf die interne Prüfung des Risikomanagementsystems durch die Revision. 1 Vgl. dazu Abschnitt 3.3.1.2.1. 380 4  Realtypologie für Risikomanagementsysteme in Konzernen Ein Vergleich der Risikomanagementsystemtypen zeigt weiter, dass die für Großkonzerne charakteristischen Typen 4 und 5 im Durchschnitt älter sind als die für mittelständische Konzerne üblichen Typen 1 und 3. Großkonzerne haben die aus § 91 Abs. 2 AktG resultierenden Anforderungen folglich früher umgesetzt und verfügen dadurch über eine größere Erfahrung. Der dezentrale Durchschnitts-Typ (Typ 3) nimmt auch hinsichtlich des Alters des Risikomanagementsystems eine durchschnittliche Position ein. Obgleich die Unterschiede in den Mittelwerten der Umweltdynamik und -komplexität statistisch nicht signifikant sind, signalisieren die Befunde bei dem zentralisierten Koordinations-Typ eine höhere Ausprägung dieser Kontextmerkmale als bei dem zentralisierten Minimal-Typ. Dies trifft in gleicher Weise auf die Wettbewerbsintensität zu. Berücksichtigt man, dass beide Risikomanagementsystemtypen primär bei mittelständischen Konzernen ähnlicher Größe zu finden sind, dann könnte die überdurchschnittliche Ausprägung des Risikomanagements beim zentralisierten Koordinations-Typ mit der höheren Dynamik und Komplexität der Umwelt sowie der höheren Intensität des Wettbewerbs zu erklären sein. Branche Typ 1 Typ 2 Typ 3 Typ 4 Typ 5 Gesamt n % n % n % n % n % n % Energiewirtschaft, Wasserversorgung, Bergbau 1 11 1 11 2 22 2 22 3 33 9 100 Holz-/Papier-/Druckindustrie 2 20 1 10 3 30 4 40 0 0 10 100 Chemie-/Pharma-/Kunststoffindustrie 4 15 6 21 6 21 6 21 6 21 28 100 Steine-/Erden-/Glasindustrie 3 30 1 10 1 10 2 20 3 30 10 100 Metallerzeugung und -verarbeitung 4 33 3 25 1 8 2 17 2 17 12 100 Elektro-/Elektronik-/Optikindustrie 13 36 9 25 7 19 4 11 3 8 36 100 Maschinen- und Fahrzeugbau 11 30 5 14 3 8 3 8 14 38 37 100 Groß- und Einzelhandel 4 21 4 21 3 16 5 26 3 16 19 100 Verkehr- und Nachrichtentechnik 5 36 2 14 3 21 2 14 2 14 14 100 Grundstücks- und Wohnungswesen 3 33 0 0 2 22 2 22 2 22 9 100 Datenverarbeitung 12 39 9 29 8 26 2 6 0 0 31 100 Sonstige Dienstleistungsunternehmen 28 53 11 21 11 21 2 4 1 2 53 100 Sonstige Industrieunternehmen 6 27 3 14 7 32 4 18 2 9 22 100 Tab. 4.3–2: Branchenbezogene Verteilung der Risikomanagementsystemtypen 4.4  Effizienzanalyse der Risikomanagementsystemtypen 381 Abschließend soll noch ein Blick auf die branchenbezogene Verteilung der fünf Typen geworfen werden. Dieser ermöglicht aufgrund der geringen Anzahl an Konzernen, die in einigen Branchen vertreten sind, zwar nur Tendenzaussagen, gleichwohl wird deutlich, dass z.B. in der Energiewirtschaft der dezentrale Maximal-Typ überdurchschnittlich häufig zu finden ist, während in der Datenverarbeitung der zentralisierte Minimal-Typ dominiert (vgl. fett gedruckte Zahlen in Tab. 4.3–2). 4.4 Effizienzanalyse der Risikomanagementsystemtypen Nachdem die fünf Risikomanagementsystemtypen dargestellt und ihre kontextuellen Merkmale analysiert worden sind, stellt sich im letzten Schritt die Frage, ob sich die ermittelten Realtypen im Hinblick auf ihre Effizienz unterscheiden, sie also in unterschiedlichem Maße dazu beitragen, die angestrebten Ziele des Risikomanagements zu erreichen. Um diese Frage zu beantworten, wird der bereits in Abschnitt 3.4.1 näher beschriebene Index zur Risikomanagement-Effizienz als Beurteilungsmaßstab herangezogen. Dieser Index berechnet sich als einfacher arithmetischer Mittelwert verschiedener Effizienzindikatoren und zeigt den realisierten Effizienzgrad an. Der auf einer siebenstufigen Ratingskala (maximale Ausprägung = 7) beurteilte durchschnittliche Effizienzgrad aller Risikomanagementsysteme beträgt 4,37. Die Ergebnisse des typenbezogenen Mittelwertvergleichs durch Varianzanalyse signalisieren hoch signifikante Unterschiede im Effizienzgrad der fünf Risikomanagementsystemtypen (F-Wert 20,364; p=0,000). Der zentralisierte Minimal- Abb. 4.4–1: Effizienz der Risikomanagementsystemtypen 5,1 4,3 4,7 4,3 3,9 1 2 3 4 5 6 7 Typ 1: Zentralisierter Minimal-Typ Typ 2: Dezentraler Durchschnitts-Typ Typ 3: Zentralisierter Koordinations-Typ Typ 4: Separater Formal-Typ Typ 5: Dezentraler Maximal-Typ Durchschnittlicher Effizienzgrad: 4,37

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References

Zusammenfassung

"Wer sich für Risikomanagement im Konzern interessiert, kommt an [diesem Buch] nicht vorbei. Kajüter hat eine Lücke besetzt in einem wichtigen und sehr praxisrelevanten Fragenbereich". Die Wirtschaftsprüfung 23/2012

Die empirische Studie zum Risikomanagement.

Dieses neue Werk stellt die Ergebnisse einer umfangreichen Studie zu Risikomanagementsystemen börsennotierter Aktienkonzerne vor und entwickelt anhand der empirischen Daten eine Typologie von Risikomanagementsystemen in Konzernen. Darauf aufbauend werden aus der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten fünf Typen konzernweiter Risikomanagementsysteme herausgearbeitet.

Der Nutzen

Die konkrete Analyse offenbart Unterschiede in der Wirksamkeit der Risikomanagementsystemtypen und zeigt dadurch differenzierte Gestaltungsempfehlungen für die Implementierung von Risikomanagementsystemen in Konzernen auf.

Pressestimmen

"Die vorliegende Ausarbeitung ist eine überaus empfehlenswerte, mitunter spannende Lektüre, die sich an ein breites Fachpublikum richtet. So hat es der Autor verstanden, Praktiker mit Entscheidungshilfen und unternehmensspezifischen Empfehlungen zu versorgen, ohne den wissenschaftlichen Tiefgang vermissen zu lassen. Eine herausragende Arbeit, der man möglichst viele Leser wünscht." Der Betriebswirt 1/2013