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Fragen zur Wiederholung und Selbstkontrolle in:

Reinhard Meckl

Internationales Management, page 288 - 290

3. Edition 2014, ISBN print: 978-3-8006-4784-2, ISBN online: 978-3-8006-4785-9, https://doi.org/10.15358/9783800647859_288

Series: Lernbücher für Wirtschaft und Recht

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Vahlens Lernbücher – Meckl – Internationales Management (3. Auflage) Herstellung: Frau Wesp Änderungsdatum: 31.01.2014 Status: Imprimatur Seite: 266 4 Funktionenbezogenes Internationales Management266 Fragen zur Wiederholung und Selbstkontrolle 1. Erläutern Sie die Ziele, die mit der internationalen Ausweitung der Beschaffungsaktivitäten verfolgt werden, sowie die potenziellen Risiken dieser Beschaffungsstrategie! 2. Was ist „Offshore Outsourcing“? Nehmen Sie Stellung zu folgender These: „Aufgrund der hohen Kostenbelastung ist es sinnvoll für deutsche Unternehmen, ,Offshore Outsourcing‘ in großem Stil durchzuführen“! 3. Nennen und erläutern Sie wichtige Gründe bzw. Motive für die Internationalisierung von Produktionsaktivitäten. Was sind „local content-Vorschriften“, und inwieweit haben diese Einfluss auf die Internationalisierungsentscheidung? 4. Einige Unternehmen, die ihre Produktionsstätten in den vergangenen Jahren aus Kostengründen in Länder Mittel- und Osteuropas verlegt haben, sind nach einiger Zeit wieder zurückgekehrt. Erläutern Sie die möglichen Gründe für die Rückkehr und gehen Sie in diesem Zusammenhang auch auf die Qualitäts- Kosten-Kurve ein! 5. Erläutern Sie anhand des Paradigmas der „globalen Standardisierung vs. lokalen Differenzierung“ bzw. „Zentralisierung vs. Dezentralisierung“ die grundlegenden Gestaltungsoptionen internationaler Produktionssysteme. Bei welchen Rahmenbedingungen würden Sie eine zentrale Produktion, bei welchen Bedingungen eine dezentrale Produktion bevorzugen? 6. Erläutern Sie, welche strategischen Rollen die Produktionsstätten eines internationalen Unternehmens annehmen können und wodurch die jeweilige strategische Rolle charakterisiert ist! 7. Auf der Bilanzpressekonferenz von Bosch machte Herr Fehrenbach, der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Kfz-Zulieferers mit Sitz in Stuttgart, folgende Aussage: „Wir würden nie daran denken, unsere Forschung und Entwicklung ins Ausland zu verlegen.“ Überzeugen Sie Herrn Fehrenbach, dass eine eventuell auch nur teilweise Verlegung der F&E ins Ausland Sinn machen kann! 8. Nehmen Sie unter Rückgriff auf die F&E-Modelle nach Bartlett/Ghoshal Stellung zu der These: „Aufgrund von „Economies of Scale“ ist nur eine zentrale F&E sinnvoll.“! 9. Beschreiben Sie die Entwicklungsszenarien der „reinen Anpassungsentwicklung“, der „modifizierten Anpassungsentwicklung“ und der „geozentrischen Entwicklung“. Welches System würden Sie empfehlen? 10. Nennen und erläutern Sie Differenzierungsmerkmale, die im Bereich der Produktpolitik für die Anpassung an die spezifischen Gegebenheiten im Ausland relevant sind. Verdeutlichen Sie Ihre Ausführungen anhand geeigneter Beispiele! 11. Erläutern Sie, welche Determinanten die internationale Preispolitik beeinflussen und wie der internationale Preismanagementprozess idealtypisch abläuft! ? Vahlens Lernbücher – Meckl – Internationales Management (3. Auflage) Herstellung: Frau Wesp Änderungsdatum: 31.01.2014 Status: Imprimatur Seite: 267 4.7 Controlling im internationalen Unternehmen 267 12. Nehmen Sie Stellung zu folgender These: „Da alle Marketing-Maßnahmen nahe am Kunden sein müssen, muss die Kommunikationspolitik national differenziert werden.“! 13. Beschreiben Sie die Gestaltungsprinzipien internationaler Distributionssysteme. Welche Faktoren beeinflussen die Wahl des Distributionssystems im Auslandsmarkt? 14. Machen Sie deutlich, wie E-Procurement und internetbasiertes Marketing die Internationalisierung von Unternehmen fördern. Wo liegen die Grenzen dieser Instrumente im Hinblick auf die Internationalisierung? 15. Erläutern Sie allgemeine Ziele und Einflussfaktoren eines internationalen Personalmanagements! 16. Ordnen Sie die Entsendung in das Spektrum der möglichen Formen des Auslandseinsatzes ein und beschreiben Sie den Entsendungsprozess von Mitarbeitern in das Ausland. Welche Probleme können im Rahmen des Entsendungsprozesses auftreten und wie können diese gelöst werden? 17. Beschreiben Sie grundlegende Ziele und Aufgaben des Finanzmanagements in internationalen Unternehmen. Welche Vorteile können international tätige Unternehmen im Funktionsfeld „Finanzierung“ aus ihrer internationalen Präsenz ziehen? 18. Erläutern Sie das zentrale Ziel des internationalen Cash-Managements und diskutieren Sie, inwieweit „Cash Pooling“ und „Netting“ zur Erreichung dieses Ziels beitragen können! 19. Geben Sie einen Überblick über die Aufgabenschwerpunkte des Controllings in internationalen Unternehmen! 20. Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile alternativer Organisationsformen des Controllings in internationalen Unternehmen. Welche Variante würden Sie empfehlen? Vahlens Lernbücher – Meckl – Internationales Management (3. Auflage) Herstellung: Frau Wesp Änderungsdatum: 31.01.2014 Status: Imprimatur Seite: 269 5 Die regionale und kulturelle Dimension des Internationalen Managements 5.1 Regionenbezogenes Internationales Management 5.1.1 Identifikation ökonomisch relevanter Regionen Der Begriff „Region“ bezeichnet in seiner grundlegenden Bedeutung die geographische Abgrenzung eines Gebietes, das sich durch Homogenität bezüglich eines gewählten Kriteriums auszeichnet. „Regionale Küche“ oder „regionale Wirtschaftsentwicklung“ sind nur zwei Beispiele solcher Kriterien. Übertragen auf das Internationale Management bezeichnet man mit Region dementsprechend ein Gebiet, das sich auf Grund von Ähnlichkeiten für eine standardisierte Marktbearbeitung grundsätzlich eignet. Einen ersten Zugang zur Abgrenzung des Begriffs „Region“ erhält man durch die Betrachtung der politischen Gebilde „Länder“ und deren wichtigster Entwicklungskennzahlen. Tabelle 5-1 gibt einen Überblick über die, gemessen an der Bevölkerungszahl, wichtigsten Länder. Globales Ein kommen und Bevölkerung Bevöl kerung (2013, in Tsd.) In % der Weltbe völke rung Geschätz te Bevöl kerung 2020 BSP (2012 in Mio. $) Pro Kopf Einkommen (2012 in $) In % des BSP welt weit Welt (Total) 1. China 2. Indien 3. USA 4. Indonesien 5. Brasilien 6. Pakistan 7. Nigeria 8. Bangladesch 9. Russische Föderation 10. Japan … Deutschland 7.095.218 1.349.590 1.220.800 316.670 251.160 201.010 193.240 174.510 163.650 142.500 127.250 81.147 100,0 19,0 17,2 4,5 3,5 2,8 2,7 2,5 2,3 2,0 1,8 1,1 7.656.527 1.430.532 1.362.053 336.031 273.706 222.607 212.988 182.344 189.861 132.242 121.633 81.422 84.970.000 12.610.000 4.761.000 15.940.000 1.237.000 2.394.000 523.900 455.500 311.000 2.555.000 4.704.000 3.250.000 12.700 9.300 3.900 50.700 5.100 12.100 2.900 2.800 2.100 18.000 36.900 39.700 100,0 14,8 5,6 18,8 1,5 2,8 0,6 0,5 3,7 3,0 5,5 3,8 Tab. 5‑1: Bevölkerungszahl und Bruttosozialprodukt großer Länder (Quelle: http://www.worldbank.org, Key Development Data & Statistics; http://www.cia.gov; http://www.geohive.com) Die Bevölkerung der Erde hat sich seit 1960 verdoppelt und beträgt zurzeit zirka 7 Milliarden Menschen. Bei der gegenwärtigen Wachstumsrate geht man von zirka 10 Milliarden in der 6. oder 7. Dekade dieses Jahrhunderts aus. Die Tabelle zeigt, dass von der Bevölkerungszahl her China und Indien deutlich an der Spitze liegen. 5 Die regionale und kulturelle Dimension des Internationalen Managements 5.1 Regionenbezogenes Internationales Management

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Zusammenfassung

Prof. Dr. Reinhard Meckl lehrt Internationales Management an der Universität Bayreuth.

Dieses einführende Lehrbuch vermittelt Ihnen anschaulich die theoretischen Grundlagen und die anwendungsbezogenen Methoden des Internationalen Managements, sodass

Sie aufbauend darauf über grundlegende Kenntnisse zur erfolgreichen Bearbeitung aus­ländischer Märkte verfügen.

Ausgehend von den Bearbeitungsformen für internationale Märkte stellt das Buch die wichtigsten Erklärungsansätze, Führungsmodelle und Managementmethoden sowie die wesentlichen Funktionsfelder eines internationalen Unternehmens dar. Analysen und ­Empfehlungen zum interkulturellen Management komplettieren das internationale Themenfeld. Fragen zur Wiederholung in jedem Kapitel sorgen für einen nachhaltigen Lernerfolg.

Aus dem Inhalt:

– Grundlagen des Internationalen Managements

– Internationale Marktbearbeitungsformen und Theorien des Internationalen

Managements

– Führung von internationalen Unternehmen

– Funktionenbezogenes Internationales Management

– Regionale und kulturelle Dimension im Internationalen Management