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Fragen zur Wiederholung und Selbstkontrolle in:

Reinhard Meckl

Internationales Management, page 205 - 207

3. Edition 2014, ISBN print: 978-3-8006-4784-2, ISBN online: 978-3-8006-4785-9, https://doi.org/10.15358/9783800647859_205

Series: Lernbücher für Wirtschaft und Recht

Bibliographic information
Vahlens Lernbücher – Meckl – Internationales Management (3. Auflage) Herstellung: Frau Wesp Änderungsdatum: 31.01.2014 Status: Imprimatur Seite: 183 3.7 Internationalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) 183 Fragen zur Wiederholung und Selbstkontrolle 1. Erläutern Sie unterschiedliche Möglichkeiten der Verteilung von Entscheidungskompetenzen im internationalen Unternehmen anhand des E.P.R.G.- Modells von Perlmutter. Welches der von Perlmutter identifizierten idealtypischen Führungsmodelle sehen Sie als optimal an? 2. Beschreiben Sie die Dimensionen der CSA/FSA-Matrix. Wie kann diese Matrix zur Führung internationaler Unternehmen eingesetzt werden? 3. Stellen Sie das monistische und das dualistische Corporate Governance Modell dar und bewerten Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile. 4. Diskutieren Sie die These: „Corporate Governance Systeme sind kulturabhängig, weswegen eine internationale Vereinheitlichung der Corporate Governance Systeme nicht angestrebt werden sollte“. 5. Definieren Sie den Begriff „Compliance“ und geben Sie Beispiele für „Non- Compliance“. Warum ist dieser Risikobereich für internationale Unternehmen besonders relevant/komplex? 6. Diskutieren sie folgende Aussage: „If we stuck to all compliance-rules of our home country in foreign markets, we would lose half of our business.“ (anonymer CEO) 7. Zeigen Sie anhand von Beispielen Interessenkonflikte zwischen den Stakeholdern eines internationalen Unternehmens im Heimatland und im Auslandsmarkt auf. Gibt die CSR-Diskussion Empfehlungen zur Lösung dieser Interessenkonflikte? 8. Nennen und erläutern Sie die Gründe warum das Themenfeld CSR gerade für internationale Unternehmen ein Risiko aber auch eine Chance darstellt! 9. Finden und bewerten Sie Argumente, die begründen, dass CSR für internationale Unternehmen auch zum „business case“ werden kann! 10. Erläutern Sie die Strategietypen zur Bearbeitung internationaler Märkte im Spannungsfeld „globale Integration vs. lokale Anpassung“ nach Bartlett/ Ghoshal und geben Sie jeweils ein Beispiel für eine Branche, in der die jeweilige Strategie besonders Erfolg versprechend ist! 11. Beschreiben und bewerten Sie das Verfahren zur Marktauswahlentscheidung anhand der Kriterien „Marktattraktivität“ und „Marktbarrieren“ und ordnen Sie die Marktauswahlentscheidung in das Phasenmodell der strategischen Planung ein. 12. Beschreiben Sie die Möglichkeiten des Timings des Eintritts in ausländische Märkte. Welche der Möglichkeiten würden Sie unter welchen Bedingungen empfehlen? 13. Was sind „Gestalten“, und welches sind die wesentlichen Ziele und Inhalte des Konfigurationsansatzes? Welches Erklärungspotenzial bietet dieser Ansatz für das Internationale Management? ? Vahlens Lernbücher – Meckl – Internationales Management (3. Auflage) Herstellung: Frau Wesp Änderungsdatum: 31.01.2014 Status: Imprimatur Seite: 184 3 Führung von internationalen Unternehmen184 14. Geben Sie einen Überblick über mögliche aufbauorganisatorische Strukturen eines internationalen Unternehmens und erläutern Sie das Modell der segregierten Divisionalstruktur. Wann würden Sie dieses Modell empfehlen? 15. Beschreiben Sie die Divisionen/Regionen-Matrix als mögliche aufbauorganisatorische Struktur eines internationalen Unternehmens und bewerten Sie diese im Vergleich zur integriert-divisionalen Struktur. Wann sollte welche der beiden Organisationsformen eingesetzt werden? 16. Erläutern Sie das Stopford/Wells-Modell zur internationalen Aufbauorganisation. Ist das Modell auch heute noch gültig? 17. Nennen und beschreiben Sie die Organisationsmodelle nach Bartlett/Ghoshal. Welches Modell würden Sie unter welchen Bedingungen empfehlen? 18. Beschreiben Sie die Grundstruktur der Zentrale eines internationalen Unternehmens und erläutern Sie die verschiedenen Gestaltungsmuster der Zusammenarbeit zwischen den Zentralabteilungen und den Unternehmensbereichen. 19. Beschreiben Sie das Verhältnis zwischen Mutter- und ausländischer Tochtergesellschaft als Prinzipal-Agenten-Beziehung. Welche Handlungsempfehlungen können aus dieser Interpretation des Mutter-Tochter-Verhältnisses für die internationale Unternehmensführung abgeleitet werden? 20. Was sind Transferpreise und welche Funktionen erfüllen diese? Erläutern Sie die grundsätzlich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu deren Bestimmung und warum durch internationale Abkommen festgelegt ist, wie hoch die unternehmensinternen Transferpreise bei internationalem Austausch sein müssen! Vahlens Lernbücher – Meckl – Internationales Management (3. Auflage) Herstellung: Frau Wesp Änderungsdatum: 31.01.2014 Status: Imprimatur Seite: 185 4 Funktionenbezogenes Internationales Management 4.1 Funktionale Betrachtung eines internationalen Unternehmens In Kapitel 3 wurde die oberste – die Führungsebene – für internationale Unternehmen thematisiert. In diesem Kapitel 4 werden die internationalen Managementmaßnahmen eine Ebene tiefer betrachtet, die von den betriebswirtschaftlichen Funktionsfeldern eines Unternehmens gebildet wird. Diese auch als Wertaktivitäten bzw. Wertschöpfungsstufen bezeichneten Felder werden definiert als die „physisch und technologisch unterscheidbaren, von einem Unternehmen ausgeführten Aktivitäten, (…) aus denen das Unternehmen ein für seine Abnehmer wertvolles Produkt schafft“ (Porter 1989, 62). Porter kommt das Verdienst zu, diese Struktur in einem einfachen Schema, der so genannten Wertkette, deutlich gemacht zu haben (vgl. 1989, 62). Abbildung 4-1 zeigt eine Weiterentwicklung dieses Schemas, das vor allem den Prozesscharakter der Aktivitäten in einem Unternehmen deutlich macht (vgl. Zentes/Swoboda/Morschett 2004, 221–223; eine Analyse der Wertkette speziell für Dienstleistungsunternehmen findet sich bei Woratschek/Roth/Schafmeister 2007). Zwei Kernprozesse, jeweils mit mehreren Funktionen, werden unterschieden. Der Supply Chain Prozess hat die Leistungserstellung zum Gegenstand. Die Beschaffung und die Produktion, inklusive der dazu notwendigen Logistik, werden hierunter zusammengefasst (zur Abgrenzung des Supply Chain Managements vgl. z. B. Eßig 2009, 582–585). Der Marktbearbeitungsprozess beinhaltet diejenigen Funktionen, die die Verbindung zur Nachfrageseite herstellen. Die Idee der marktorientierten Entwicklung von Produkten platziert auch die F&E in diesem Kernprozess. 4 Funktionenbezogenes Internationales Management 4.1 Funktionale Betrachtung eines internationalen Unternehmens Organisation Controlling und Informationsmanagement Human Resource Management Finanzierung/Rechnungslegung/Besteuerung Supply-Chain-Prozess Beschaffung Logistik Produktion Marktbearbeitungs-Prozess Forschung & Entwicklung Marketing Führungs- Prozesse (i.e.S) Kernprozesse Le is tu ng sp ro ze ss e Abb. 4‑1: Die modifizierte Wertkette (Quelle: in Anlehnung an Zentes/Swoboda/Morschett 2004, 222)

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References

Zusammenfassung

Prof. Dr. Reinhard Meckl lehrt Internationales Management an der Universität Bayreuth.

Dieses einführende Lehrbuch vermittelt Ihnen anschaulich die theoretischen Grundlagen und die anwendungsbezogenen Methoden des Internationalen Managements, sodass

Sie aufbauend darauf über grundlegende Kenntnisse zur erfolgreichen Bearbeitung aus­ländischer Märkte verfügen.

Ausgehend von den Bearbeitungsformen für internationale Märkte stellt das Buch die wichtigsten Erklärungsansätze, Führungsmodelle und Managementmethoden sowie die wesentlichen Funktionsfelder eines internationalen Unternehmens dar. Analysen und ­Empfehlungen zum interkulturellen Management komplettieren das internationale Themenfeld. Fragen zur Wiederholung in jedem Kapitel sorgen für einen nachhaltigen Lernerfolg.

Aus dem Inhalt:

– Grundlagen des Internationalen Managements

– Internationale Marktbearbeitungsformen und Theorien des Internationalen

Managements

– Führung von internationalen Unternehmen

– Funktionenbezogenes Internationales Management

– Regionale und kulturelle Dimension im Internationalen Management