6 Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen in:

Edward H. Hartmann

TPM, page 61 - 68

Effiziente Instandhaltung und Maschinenmanagement

4. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4633-3, ISBN online: 978-3-8006-4634-0, https://doi.org/10.15358/9783800646340_61

Series: Management Competence

Bibliographic information
Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 51 6Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen Die TPM-Strategie TPM ist weit mehr als ein Programm für die Instandhaltung. Es ist ein Programm zur Verbesserung des Managements der betrieblichen Anlagen. Diese Betonung bedeutet einen großen Unterschied in der Art, wie Sie die TPM- Installation angehen. TPEM, der Prozess der TPM-Installation, wie er vom Internationalen TPM- Institut bevorzugt wird, wird von den Mitarbeitern leichter akzeptiert, wenn man ihn als Anlagenmanagement einführt. Wenn man sagt, man wolle ein Programm zur Instandhaltung installieren, wird die Fertigung wahrscheinlich nicht so interessiert sein und die Instandhaltungsabteilung wird sich darüber beschweren, dass Sie sich in ihre Angelegenheiten einmischen. Andererseits befasst sich jeder mit Anlagenmanagement. Das Bedienungspersonal, die Instandhalter, Ingenieure, Meister und das Management, alle managen Anlagen. Auf diese Weise erreichen Sie, dass sich jeder mit Anlagenmanagement und dem Instandhaltungsprogramm befasst. Die Bausteine von TPEM Die Bausteine von TPEM heißen TPM-AM, TPM-PM und TPM-EM (Abb. 13). Wenn man seine aktuelle OEE analysiert und die Ziele gesetzt hat, so ist man in der Lage, diese Werkzeuge in der richtigen Weise und Reihenfolge anzuwenden, um die betrieblichen Anlagen zu verbessern und zu managen. Bevor wir uns mit diesen drei Bausteinen in eigenen Kapiteln detaillierter befassen, verschaffen wir uns hier einen grundlegenden Überblick. Dies hilft, die verfügbaren Möglichkeiten zu verstehen, und erleichtert die Entwicklung eines individuell ausgelegten TPM-Plans. Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen52 Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 52 TPM-AM »Autonome Instandhaltung« – Selbstständige Teams – Beteiligung der Mitarbeiter – Verbesserung der Fähigkeiten – Totales Engagement der Mitarbeiter TPM-EM »Totales Anlagenmanagement« – Anlagenverbesserung – Anlagenleistung – Verlustanalyse – CATS (Arbeitskreise für die kontinuierliche Verbesserung) TPEM Totales Management der Produktionseinrichtungen TPM-PM »Totale vorbeugende Instandhaltung« – PM durch Bedienungspersonal – Anlageninspektion – Vorausschauende Instandhaltung Abb. 13: Bausteine von TPEM Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen 53 Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 53 Autonome Instandhaltung und der kleine Unterschied zu Japan TPM-AM (autonome Instandhaltung) unterscheidet sich gewöhnlich von der japanischen Variante, und zwar insbesondere dadurch, dass in TPEM jede Fabrik dazu ermutigt wird, ihren eigenen funktionierenden Ansatz für die autonome Instandhaltung zu entwickeln. Die Betonung liegt auf der Teilnahme des Bedienungspersonals in der Durchführung der Anlageninstandhaltung (speziell mit PM), den Inspektionen und schließlich in der einigermaßen selbstständigen Durchführung ganz bestimmter Wartungsaktivitäten. Es bedeutet nicht die autonome Durchführung der Instandhaltung durch die Produktion (nicht einmal in Japan). Während der Installation der autonomen Instandhaltung, die übrigens bei TPEM nicht unbedingt zuerst erfolgen muss, wird das Maschinenpersonal darin geschult, diejenigen Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchzuführen, für die es motiviert und geeignet ist. Schulung und Know-how-Transfer sind daher ein Gütezeichen der autonomen Instandhaltung. Wie die Abbildung 14 zeigt, gibt es für die Schulung des Bedienungspersonals in TPEM verschiedene Stufen. Der Maschinenbediener ohne Schulung, ohne Identifizierung mit der Anlage und ohne ausreichende Instandhaltungskenntnisse wird in den meisten »Weltklasseunternehmen« rund um die Welt zum Relikt der Vergangenheit. Aus diesem Grund sollte das gesamte Bedienungspersonal eine Schulung erhalten, um sich grundlegende Anlagenkenntnisse und Wartungsfähigkeiten anzueignen. Dieses Niveau des Bedienungspersonals kann man technisches Bedienungspersonal 1 (TO/1) nennen, was etwa mit einer Qualifikation auf dem Niveau einer weiterführenden Schule vergleichbar wäre. Offensichtlich muss jeder Produktionsbetrieb selbst ermitteln, was in das Schulungsprogramm miteinbezogen werden soll, und seinen eigenen Schulungs- und Zeitplan entwickeln. Die nächste Stufe des Trainings ist das »spezifische Training«. Die meisten Anlagenbediener sollten diese Stufe unbedingt durchlaufen. Es vermittelt spezielle Kenntnisse und spezifische Instandhaltungsfähigkeiten in Bezug auf ihre Maschinen. Wie zuvor müssen auch hier der Trainingsinhalt, der Plan und der Zeitablauf erarbeitet werden. Bedienungspersonal, das dieses Niveau erreicht hat, kann TO/2 genannt werden und sollte auch für eine höhere Gehaltsstufe nach der Devise »zahlen für Know-how« qualifiziert sein. Es empfiehlt sich, die Mitarbeiter für jede Qualifikationsstufe zu zertifizieren. Die höchste Stufe der Schulung ist die Fortgeschrittenenstufe. Hierfür sind nur einige wenige Mitarbeiter qualifiziert. Sie werden die Spezialisten und erhalten höchstmögliche Anlagenkenntnisse und Wartungsfähigkeiten. Sie können die Führung in Rüst- und Einstellangelegenheiten übernehmen, einschließlich der Programmierung komplexerer Anlagen. M ach en Sie d ie TPM -In stallatio n m aß g esch n eid ert fü r Ih r U n tern eh m en 54 V ahlen C om petence H artm ann – T PM (4. A uflage) H erstellung: Frau D euringer A usgabedatum : 07.10.2013 Ä nderungsdatum : 07.10.2013 Status: Im prim atur Seite 54 Mögliche Bezeichnung TO/3 TO/2 TO/1 OP Beteiligtes Bedienungspersonal einige die meisten alle Aufbau eines Trainingsplans für jedes Niveau, je nach Bedarf Aufbau eines Trainingszeitplans Entwicklung einer Zertifizierung für jedes Niveau Keine Schulung Fortgeschrittenes Training Spezifisches Training Grundausbildung Kenntnisstand und Qualifikation gehobene Anlagenkenntnisse gehobene Instandhaltungsfähigkeiten spezielle Anlagenkenntnisse spezielle Instandhaltungsfähigkeiten grundlegende Anlagenkenntnisse grundlegende Instandhaltungsfähigkeiten keine Berührungspunkte mit den Anlagen kein Bedarf an Instandhaltungsfähigkeiten Vergleichbar mit Hochschulabsolvent Gymnasium (Oberstufe) Grundschule A b b . 14: B ed ien ersch u lu n g im R ah m en d es TPM -A M Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen 55 Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 55 Innerhalb von Bedienerteams gibt es nun eine Mischung von Fähigkeiten. Jeder beherrscht die Grundlagen, die einen gehen geschickt mit den Werkzeugen um, andere können Anlagenprobleme erkennen und analysieren sowie Lösungen entwickeln, wieder andere sind in der Lage, Rüst-, Einstell- und Programmierarbeiten an den Anlagen durchzuführen. Das ist die Macht des Teamwork bei TPM, sie führt zu weit höherer Selbstständigkeit und stärkerem Engagement der Mitarbeiter im Rahmen des Anlagenmanagements. Ein bisschen Vorbeugen ist nicht genug TPM-PM legt den Schwerpunkt auf vorbeugende und vorausschauende Instandhaltung. Hier versagen die meisten Firmen. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass über 95 Prozent aller westlichen Firmen PM nicht ordnungsgemäß durchführen. Sie sind hinter dem Zeitplan, verschieben oder stornieren zu viele PM-Aktivitäten, besitzen kein vollständiges Checklistensystem, keine Arbeitsanweisungen und Zeitpläne für PM und haben manchmal nicht einmal PM- Personal definiert. Darunter sind einige der bekanntesten Unternehmen in der Welt und eine Menge Hightech-Firmen, die teure Produktionsanlagen betreiben. Warum haben die meisten Firmen rund um die Welt so viele Probleme mit PM? Es liegt hauptsächlich daran, dass sie sich darauf beschränken, Feuer zu löschen, also zu reagieren, wenn die Anlage bereits versagt hat. PM, das eigentlich für heute geplant war, wird auf morgen verschoben; es passiert ja nichts. Morgen wird es wieder genauso sein, und PM fällt immer weiter zurück. Bevor Sie sich versehen, sind Sie schon im nächsten Zyklus, und PM kam nie zum Zug. Da die meisten Unternehmen so viele Probleme mit der Durchführung von PM haben, herrscht ein vitaler Bedarf an einer alternativen Lösung, um einen höheren Prozentsatz der notwendigen PM-Aufgaben auszuführen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Die Instandhaltung kann ihr PM-System verbessern (was wahrscheinlich mit einer Personalaufstockung verbunden ist); oder das Anlagenpersonal nimmt an PM teil, reinigt und inspiziert seine Anlagen. Wenn die Mitarbeiter sich nun mehr mit ihrer Maschine befassen, fangen sie typischerweise an, nach mehr Beteiligung an den PM-Aktivitäten zu fragen. Natürlich ist das oberste Ziel die Beseitigung von Maschinenausfällen, wodurch wieder mehr freie Zeit für Aktivitäten im Rahmen der PM und für die Anlagenverbesserung zur Verfügung steht. Vorausschauende Instandhaltung (PDM) ist eine andere Geschichte. Es ist nicht zu erwarten, dass das Anlagenpersonal in der Lage ist, sehr viel vorausschauende Instandhaltung durchzuführen. Es erfordert den Einsatz sehr anspruchsvoller Geräte und einen Ausbildungsstand, den die meisten Unternehmen dem Maschinenpersonal weder geben können noch wollen. Wenn man aber dem Anlagenpersonal mehr vorbeugende Instandhaltung überträgt, gewinnt das Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen56 Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 56 eigentliche Instandhaltungspersonal mehr Zeit für vorausschauende Instandhaltung. Die Verbesserung Ihrer Anlagen Die dritte Komponente ist TPM-EM, Anlagenmanagement/Anlagenverbesserung. Das Ziel ist, die Leistung und die Verfügbarkeit der Anlagen zu verbessern und damit auch die Qualität des erzeugten Produkts durch die Verbesserung der Anlage selbst. Abhängig vom Zustand und vom Alter der Anlage kann dies schon ein größeres und teueres Projekt sein. Aber nach aller Erfahrung ist diese Aufgabe aufgrund des hohen Kapitalrückflusses und der enormen Steigerungen der Produktivität eine sehr wichtige und frühe TPM-Aktivität. Die Beteiligung der Maschinenbediener, welche die Maschinen Tag für Tag betreiben, an der Gruppenarbeit zusammen mit den Instandhaltern, den Meistern und Ingenieuren und manchmal auch den Herstellern ist das Schlüsselelement dieser Aufgabe. Normalerweise ist das Anlagenpersonal ganz aufgeschlossen und auch motiviert, sich an EM zu beteiligen, da es sich eine Verbesserung »seiner« Maschine verspricht. Es ist manchmal ganz überraschend, wie viel die Arbeiter zum gesamten Prozess beitragen. TPM-EM erfordert beträchtliche Zeit für die Problemanalyse und für die Schulung in Bezug auf Problemlösungen. Aber man erhält geradezu spektakuläre Ergebnisse, wenn man so etwas sauber organisiert und handhabt. Außerdem führt der große und frühe Erfolg dieses Projekts dazu, dass sich die Mitarbeiter an den Anlagen gerne auch an anderen TPM-Aktivitäten beteiligen. Die Strategie der TPM-Installation Wie geht man bei der TPM-Installation nun vor? Geschehen AM, PM und EM zur selben Zeit? Welches ist die richtige Reihenfolge für den guten Start einer erfolgreichen TPM-Installation? Die Antwort: Es hängt von verschiedenen Faktoren ab. In westlichen Unternehmen ist ein häufiger Ansatz – speziell in gewerkschaftlich organisierten Fabriken – mit EM zu beginnen, dann folgen PM und schließlich AM. Der Grund für dieses Vorgehen ist gesunder Menschenverstand. Wie vorher schon ausgeführt, hat niemand etwas gegen Anlagenmanagement. Wenn man aber mit autonomer Instandhaltung beginnt, riskiert man Widerstand, nicht nur durch das Anlagenpersonal, das zur Instandhaltung keine Beziehung besitzt und schon gar nicht zur »autonomen Instandhaltung«, sondern auch durch das Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen 57 Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 57 Instandhaltungspersonal, das vielleicht nicht bereit ist, Kompetenzen an das Anlagenpersonal abzugeben. Dadurch dass sowohl Instandhaltungs- als auch Anlagenpersonal in die Gruppenbesprechungen zur Anlagenverbesserung einbezogen werden, legt man die Last auf beide Schultern. Jeder liebt es, Vorschläge zu machen und damit eine Rolle im Management zu spielen. Man kann hieraus einen Vorteil ziehen und jedermann dazu bringen, für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten. Wenn die Mitarbeiter dann in einem Projekt als Team funktionieren, ist es viel leichter, diese neu geschaffene Zusammenarbeit auf andere Aktivitäten zu übertragen. So werden PM und AM zu einem Teil der Unternehmenskultur. Für eine neue Fabrik kann der Schwerpunkt ein ganz anderer sein. Dort gibt es nicht unbedingt einen Bedarf an Anlagenverbesserungen in den Anfangsphasen des Werksbetriebs. Man möchte mit AM beginnen, damit das neue Anlagenpersonal gute Arbeitsgewohnheiten entwickeln kann. Hier hat man einen besonderen Vorteil, da man Anlagenproblemen vorbeugen kann, indem das Anlagenpersonal von Anfang an seine Aufmerksamkeit auf die Maschinen richtet. Richtig in einer neuen Fabrik installiert und unterstützt durch PM hält AM Ihre Anlagen in einem fast perfekten Zustand. Es gibt noch einige andere Faktoren, welche die Installation von TPM beeinflussen. Man muss Prioritäten und Reihenfolgen für seine TPM-Installation definieren, und zwar abhängig von den Bedürfnissen der Fabrik, von den Anlagen und vom Personal. Die Machbarkeitsstudie muss zuerst durchgeführt werden, da man hier die gegebenen Werte der Anlagenleistung erhält, woraus man dann den Verbesserungsbedarf der Anlagen ableiten kann. Andere Informationen wie Qualifikation und Schulungsbedarf sind in der Planungsphase der Installation hilfreich. Es ist auch zu entscheiden, ob man sich mehr in Richtung Kapazitätserhöhung oder mehr in Richtung Kostensenkung entwickeln will – oder sogar beides. Auch die Notwendigkeit einer Qualitätsverbesserung kann die Projektstruktur und die Prioritäten der TPM-Installation beeinflussen. Die Unternehmenskultur hat oft eine tragende Funktion in der TPM-Installationsstrategie. Ist das Anlagenpersonal bereit, TPM-AM zu akzeptieren und umzusetzen? Manchmal erlauben die Betriebsvereinbarungen Maschinenbedienern den Gebrauch bestimmter Werkzeuge nicht oder nur den der einfachsten. Solch eine Situation wird die TPM-Strategie offensichtlich beeinflussen, aber sie macht TPM sicher nicht unmöglich. Um mit TPM erfolgreich zu sein, muss man pragmatisch sein. Machen Sie das, was geht. In Ihrer Fabrik, mit Ihren Mitarbeitern, in Ihrem Umfeld. Verwenden Sie den TPM-Prozess und seine Komponenten in der richtigen Reihenfolge, damit TPM die erwünschten Ergebnisse bringt. Machen Sie die TPM-Installation maßgeschneidert für Ihr Unternehmen58 Vahlen Competence Hartmann – TPM (4. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Ausgabedatum: 07.10.2013 Änderungsdatum: 07.10.2013 Status: Imprimatur Seite 58 Das Topmanagement muss TPM verstehen und unterstützen. Ohne die Teilnahme des Topmanagements sind die Chancen einer erfolgreichen TPM-Installation erheblich reduziert. Das Topmanagement sollte früh eingebunden werden, Visionen entwickeln, Ziele setzen und die TPM-Strategie und -Taktik ausarbeiten. Die Machbarkeitsstudie ist sehr wichtig für den TPM-Erfolg. Sie legt die Basislinie fest, an der die folgenden Verbesserungen gemessen werden können, und gibt die Antworten, die man für die Planung der Installation braucht. Gute Langzeitergebnisse haben ihr Fundament in einem gut durchdachten Installationsplan, der auf einer soliden Machbarkeitsstudie und einer guten TPM- Strategie basiert.

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References

Zusammenfassung

Mit Total Productive Maintenance (TPM) zum Weltklasse-Betrieb

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Produktionsstörungen kosten nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem Geld. Mit TPM vermeiden Sie zeitraubende Maschinenausfälle, unnötige Fehler und teure Nacharbeit. Spitzenunternehmen wie DaimlerChrysler und Dunlop sind mit dieser Methode der Instandhaltung seit Jahren erfolgreich. Aber auch kleine und mittelständische Unternehmen verschiedenster Industriezweige profitieren von TPM.

* Steigerung der Betriebszeit

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* Erhöhung der Anlagenproduktivität

* Verringerung von Ausschuss und Nacharbeit

* Steigerung des Return on Investment

Schritt für Schritt zeigt Ihnen der weltweit führende TPM-Experte, Edward H. Hartmann, worauf es bei der Planung und Installation eines maßgeschneiderten TPM-Programms ankommt. Fallstudien ausgewählter Unternehmen illustrieren den Einsatz und die Vorteile von TPM.

Über den Autor

Prof. Dr. Edward H. Hartmann ist Gründer und Präsident des International TPM Institute, Pennsylvania, USA. Er berät Klienten auf dem Sektor Instandhaltungsmanagement und Produktivitätserhöhung und unterstützt die gesamte westliche Firmenwelt bei der Entwicklung und Einführung von TPM in ihren Fabriken.