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7.3 Aufgaben der Nonprofit Accountability in:

Silke Boenigk, Bernd Helmig

Nonprofit Management, page 209 - 213

1. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3707-2, ISBN online: 978-3-8006-4614-2, https://doi.org/10.15358/9783800646142_209

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Helmig/Boenigk – Nonprofit Management – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.04.2012 Status: Druckdaten Seite 203 7.3 Aufgaben der Nonprofit Accountability 203 nen Finanzportfolios, gehören. Der Finanzmanager der Nonprofit-Organisation muss hier abwägen, ob die derzeit eingeschlagene Kapitalbeschaffungsstrategie richtig ist oder ggf. neu ausgerichtet werden muss. Die Entscheidung hierzu wird gemeinsam mit dem Vorstand sowie dem Fundraising Manager getroffen. Theorie: Was sind Spendensparangebote und Spendenfonds? Ein Spendensparangebot ist ein Bankangebot, bei dem die Personen, die in dieses Bankangebot investieren, entweder die gesamten Zinsen an eine Nonprofit- Organisation oder aber ein zuvor festgelegter Prozentsatz (z. B. 0,25 %) der Zinsen an diese gespendet werden. Es existieren folgende Angebote (o. V. 2002): • Landeskirchliche Kredit und Genossenschaftsbank Sachsen: Solidaritätsbrief „Eine Welt“ • GIS Gemeinschaftsbank e.G.: Hinz & Kunz Sparen • Norisbank: Noris spenden-sparen • Volksbank Eisenberg • Zinskonto (Ethik, Frauen, Umwelt) • Ökobank: Living Lakes Sparkonto Zudem existieren Spendenfonds. Während in Deutschland über 5000 unterschiedliche Fonds existieren, sind am Bankmarkt lediglich 5 Spendenfonds verfügbar. „Der größte und älteste deutsche Spendenfonds ist der GKD-Fonds (Gmeiner Kinderdorf Fonds). Er wurde 1976 von der DWS aufgelegt. Bei ihm handelt es sich um einen Mischfonds, der inzwischen je die Hälfte in Aktien und in fest verzinsliche europäische Wertpapiere investiert. Bei diesem Fonds haben die Anleger eine Wahlmöglichkeit. Sie entscheiden, ob Ausschüttungen oder Fondsanteile dem Hermann-Gmeiner-Fonds übertragen werden, der weltweit die SOS-Kinderdörfer betreibt. Ein weiterer Mischfonds aus dem Hause DWS ist der Bildungsfonds. Das Fondsmanagement hat bei der Gewichtung des Portfolios freie Hand.“ Quelle: O.V. (2002): Rendite mit Gutem Gewissen, in: FinanzTest, Nr. 10, S. 30–33. 7.3 Aufgaben der Nonprofit Accountability 7.3.1 Systematisierungsformen der Accountability Der Ausdruck „Accountability“ – mit dem Begriff Eigenverantwortlichkeit oder Rechenschaftspflicht übersetzbar – beinhaltet die Verpflichtung, sich zu erklären und Dritten gegenüber Rechenschaft bezüglich des eigenen Handelns abzugeben (Lawry 1995; Cornwall/Lucas/Pasteur 2000; Cutt/Murray 2000; Brown/ Moore 2001; Melendéz 2001; Torres/Pina 2003; Ebrahim 2010). Dies erfolgt in der Regel im Jahresbericht der Nonprofit-Organisation bzw. auch fortlaufend, wenn über Projekteinnahmen und -ausgaben sowie Verwaltungs- und Werbekosten zu bestimmten Projekten auf den Webseiten der entsprechenden Organisationen berichtet wird. D ef in it io n Was versteht man unter Accountability in Nonprofit-Organisationen? Unter Accountability versteht man alle Informationen über die Aktivitäten einer Nonprofit-Organisation, durch die sie direkten und indirekten Adressaten gegenüber Rechenschaft über ihr eigenes, verantwortliches Handeln ablegt, um so Transparenz herzustellen. Helmig/Boenigk – Nonprofit Management – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.04.2012 Status: Druckdaten Seite 204 7 Nonprofit-Finanzmanagement und Accountability204 Insofern handelt es sich um ein Thema, das in diesem Buch bereits in Kapitel 3 unter dem Stichwort Nonprofit Governance diskutiert wurde, aber auch im Finanzmanagement verankert sein muss (Ebrahim 2003; vgl. hierzu auch Kapitel 3). Besonders intensiv wird im Zusammenhang mit den Finanzen und der Rechenschaftslegung beispielsweise das Thema der noch akzeptablen Höhe der Werbe- und Verwaltungsausgaben bei spendensammelnden Organisationen diskutiert. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (2006) vertritt die Meinung, dass der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben einer spendensammelnden Nonprofit-Organisation nicht mehr als 35 Prozent betragen sollte und Ausgaben von 20 bis 35 Prozent als „vertretbar“, von 10 bis 20 Prozent „angemessen“ und unter 10 Prozent als „niedrig“ einzustufen sind. Das Finanzmanagement in Nonprofit-Organisationen muss insofern in der Lage sein, diese Angaben exakt auszuweisen um Transparenz und Accountability der Organisation zu gewährleisten. Die Abgabe von Rechenschaft und die Schaffung von mehr Transparenz ziehen direkt die Frage nach sich, gegenüber wem die Nonprofit-Organisation Rechenschaft ablegen muss bzw. sollte (Fry 1995; Cornwall/Lucas/Pasteur 2000; Brown/Moore 2001; Melendéz 2001; Unerman/O’Dwyer 2010). Beispielsweise ist eine Nonprofit-Organisation gegenüber einem Spender dafür verantwortlich (accountable), dass seine Spende sachgerecht verwendet wird. Auch gegenüber den Mitgliedern, die Informationen über die Verwendung ihrer Mitgliedsbeiträge fordern und ihre Interessen gewahrt sehen möchten, muss die Nonprofit- Organisation Rechenschaft ablegen und Auskünfte erteilen. Zudem fordert der Staat detaillierte Nachweise, dass die zugesprochenen Mittel auch für die vorgesehenen Zwecke verwendet wurden. Aufgrund dieser Vielschichtigkeit der Rechenschaftslegungspflichten finden sich in der Literatur auch verschiedene Systematisierungen der Accountability. Kearns (1994) unterscheidet beispielsweise vier Accountability-Arten, je nachdem ob implizite oder explizite Standards bestehen und die Nonprofit- Organisation reaktiv oder proaktiv handelt. Bei der Compliance Accountability geht es um die ordnungsgemäße Einhaltung von expliziten und/oder rechtlichen Standards die extern, beispielsweise durch das Gesetz oder von Aufsichtsorganen, definiert wurden und nach denen sich die Organisation reaktiv ausrichtet bzw. die eingehalten werden müssen. D ef in it io n Was versteht man unter Compliance? Der Ausdruck Compliance lässt sich mit „im Einklang mit dem Recht“ oder „rechtskonformes Handeln“ übersetzen und ist somit nicht nur für Unternehmen, sondern auch Nonprofit-Organisationen relevant. Im Kern beinhaltet Compliance somit die triviale Forderung, dass Nonprofit-Organisationen im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften zu führen sind (Ebrahim 2010; Wieland/Steinmeyer/Grüninger 2010; zu einer weiteren Definition auch Greiling/Boenig, 2012). Die Negotiated Accountability umfasst Standards, die aus sozialen Werten und politischen Trends erwachsen, aus denen implizite Erwartungen an die Nonprofit- Organisation resultieren, auf die diese ebenfalls reagieren. Unter Professional/ Discretionary Accountability werden Anforderungen an eine Nonprofit-Organisa- Helmig/Boenigk – Nonprofit Management – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.04.2012 Status: Druckdaten Seite 205 7.3 Aufgaben der Nonprofit Accountability 205 tion verstanden, die diese selbst proaktiv festlegt, um beispielsweise ihren Service oder Ihre Leistungen zu verbessern. Die Anticipatory/Positioning Accountability umfasst Standards, die explizit vorgegeben werden, bei denen Nonprofit-Organisationen jedoch proaktiv, beispielsweise zu deren Verbesserung mitwirken. Kumar (1996) hingegen schlägt eine Systematisierung nach den zuständigen Zielgruppen vor, die Rechenschaft abgeben müssen und unterscheidet die folgenden drei Arten der Accountability: Die Management Accountability umfasst die Verpflichtungen des Management einer Nonprofit-Organisation gegenüber Stakeholdern mit denen finanzielle Transaktionen eingegangen wurden, Accountability hinsichtlich gesetzlicher Vorschriften sowie Account ability hinsichtlich der Erreichung gesetzter Ziele und der Effizienz einzuhalten. Die interne Accountability umfasst Verpflichtungen innerhalb der Nonprofit- Organisation, beispielsweise die Rechenschaftspflicht der Geschäftsführung gegenüber dem Vorstand. Approval Accountability richtet sich schließlich an die externe Umwelt einer Nonprofit-Organisation und bezieht sich somit auf die Rechenschaftslegung gegenüber der Gesellschaft bzw. breiten Öffentlichkeit. 7.3.2 Umsetzung von Accountability in Nonprofit-Organisationen Die in Deutschland geltenden Regelungen und Initiativen bezüglich der Schaffung von mehr Transparenz (vgl. hierzu auch Kapitel 3) tendieren bisher eher zu Minimalstandards, die aus einer weniger ausgeprägten Rechnungslegungsund Transparenzkultur resultieren (Walz 2004; Gugerty 2009). Anders zeigt sich das Bild der Accountability und deren Umsetzung in den USA. Hier reguliert der Staat durch das Formular 990 des Internal Revenue Service Nonprofit- Organisationen. Alle als steuerbegünstigt anerkannten Organisationen und Stiftungen sind dazu verpflichtet, umfassende Informationen bezüglich der eigenen Mission, Programme und Finanzen abzulegen, die Angaben bezüglich der Ausgaben und Veränderungen der Vermögenswerte, der Zielerreichung von Programmen und Projekten, Gehältern von Vorstand, Geschäftsführern und Angestellten sowie Angaben zum Jahresabschluss umfassen. Jedem Interessierten ist es möglich, die im Rahmen des Formulars offengelegten Daten, beispielsweise durch das gemeinnützige Online Informationsportal GuideStar (www.guidestar.org), einzusehen. Obwohl nicht ohne Kritik (Keating/Frumkin 2003), beispielsweise aufgrund von einseitigen, vornehmlich an den Informationsinteressen der Finanzbehörde orientierten, Informationen, ist ein äquivalentes Transparenzformular in Deutschland nicht zu finden. Eine Übersicht typischer Maßnahmen zur Schaffung von Transparenz gibt Tabelle 7-4. Insgesamt sind drei grobe Bereiche zu unterscheiden. Erstens bemühen sich Nonprofit-Organisationen um den Erhalt bestimmter Gütesiegel, Labels und Zertifikate. Durch solche Kennzeichnungen können Nonprofit-Organisationen effizienteres und effektiveres Handeln gewährleisten und ihre Außenwirkung steigern (Helmig/Putschert/Beccarelli 2006; Greiling 2009; Stötzer 2009). Bei Nonprofit-Organisationen haben Spendengütesiegel und Zertifizierungen, beispielsweise nach ISO-Normen, mittlerweile weite Verbreitung gefunden (Wilke 2004). Spendensiegel, die das Vertrauen von Förderern stärken und ihnen als Entscheidungshilfe dienen sollen, sind im deutschsprachigen Raum allen voran Helmig/Boenigk – Nonprofit Management – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.04.2012 Status: Druckdaten Seite 206 7 Nonprofit-Finanzmanagement und Accountability206 das Spendensiegel des Deutsche Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) oder das ZEWO-Siegel in der Schweiz. Das DZI prüft seit 1992 Spendenorganisationen, die hierfür einen Antrag stellen und vergibt das Spendensiegel an solche Organisationen, die ihr Handeln selbstverpflichtend, vergangenheitsbezogen und zukünftig nach den vom DZI erarbeiteten Kriterien richten, die die folgende Punkte gewährleisten sollen (vgl. DZI 2006, S. 2): • eine zweckgerichtete, sparsame Verwendung der Spendenmittel, • eine eindeutige und nachvollziehbare Rechnungslegung, • eine sachgerechte Prüfung der Rechnungslegung, • eine wahre, eindeutige und sachliche Spendenwerbung, • die interne Überwachung des Leitungsgremiums durch ein unabhängiges Aufsichtsorgan sowie • die Vorlage, Überprüfung und Beurteilung aller diesbezüglich relevanten Unterlagen beim DZI. Bezüglich gesetzlicher Anforderungen an die Rechnungslegung und Berichterstattung von Nonprofit-Organisationen in Deutschland findet sich eine Reihe, zum Teil von der Rechtsform abhängiger Regelungen, die bereits im Abschnitt 7.2.2 diskutiert wurden. Die Bescheinigung eines externen Wirtschaftsprüfungsinstituts, dass der Jahresabschluss ordnungsgemäß erstellt wurde, findet sich jedoch sehr häufig in den Jahresberichten von Nonprofit-Organisationen und ist somit auch eine Transparenzmaßnahme. Ferner beteiligen sich Nonprofit-Organisationen auch noch aktiv an diversen Initiativen zur Schaffung von Transparenz im Nonprofit-Sektor (vgl. hierzu Kapitel 3). Minicase: UNICEF erhält PwC-Transparenzpreis „UNICEF Deutschland ist 2010 Sieger des Transparenzwettbewerbs, der seit 2005 jährlich von der weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ausgeschrieben wird. In diesem Jahr beteiligten sich 60 deutsche Spendenorganisationen. … Maßnahmen zur Schaffung von Transparenz DZI Spendensiegel ZEWO-Gütesiegel Zertifizierungen nach ISO-Normen NPO-Label für Management Exellence Gütesiegel, Labels und Zertifikate Beispiele Rechnungslegungsvorschriften für Vereine/Stiftungen Verlautbarungen des IDW Swiss GAAP FER Rechnungslegung und Berichterstattung Transparenzinitiative Swiss-NPO-Code Transparency International Transparenzpreis Nonprofit Governance Initiativen Tabelle 7-4: Maßnahmen zur Umsetzung der Accountability in Nonprofit-Organisationen Helmig/Boenigk – Nonprofit Management – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.04.2012 Status: Druckdaten Seite 207 7.4 Zusammenfassung 207 PricewaterhouseCoopers (PwC) vergab den Preis zum sechsten Mal in Folge an deutsche Spendenorganisationen, die sich durch eine hervorragende Informationsvermittlung ihren Spendern gegenüber auszeichnen. UNICEF Deutschland nahm in diesem Jahr zum dritten Mal teil. Auch in den Vorjahren hatte UNICEF immer einen Platz unter den ersten zehn Finalisten des Wettbewerbes erreicht. UNICEF setzt sich auch gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen im Rahmen des Bündnisses VENRO für eine transparente Information der Spenderinnen und Spender ein. So wurde unter Mitarbeit von UNICEF ein Verhaltenskodex entwickelt. Ziel ist es, die Arbeit von Hilfsorganisationen realistisch und transparent darzustellen.“ Quelle: UNICEF (2010), online verfügbar unter: http://www.unicef.de/presse/pm/2010/transparenzpreis 7.4 Zusammenfassung Das Nonprofit-Finanzmanagement weist im Gegensatz zu den klassischen Finanzaufgaben in gewinnorientierten Unternehmen einige Besonderheiten auf. Die Außenfinanzierung basiert beispielsweise nicht primär auf Bankkrediten, sondern die Finanzen werden aus drei Finanzierungsquellen, den selbsterwirtschafteten Einnahmen, den Spenden von Privaten und Unternehmen sowie aus öffentlichen Zuschüssen sichergestellt. Im Bereich der Innenfinanzierung liegt der Fokus ebenfalls zumeist nicht auf Einnahmen durch Produktverkäufe, sondern eher auf Einnahmen durch Mitgliederbeiträge. Hieraus leiten sich auch andere Prioritäten in der Definition von Finanzzielen und -strategien ab. In diesem Lehrbuch werden, einer Systematisierung von Zietlow (2010) folgend, vier typische Finanzziele und die dazugehörigen Finanzstrategien unterschieden: Breakeven, Liquidität, Solvenz und finanzielle Flexibilität (vgl. Tab. 7-2). Die Erstellung eines Finanzplans sowie der jährliche Jahresabschluss nach handelsrechtlichen Vorgaben können dabei helfen, diese Ziele sicherzustellen. Aber auch strategische Aufgaben, wie die Ableitung eines Finanzierungsportfolios, fallen in den Bereich des Nonprofit-Finanzmanagement. Eine Diskussion rund um das Thema Accountability von Nonprofit-Organisationen rundet das siebte Kapitel ab. Vorgestellt werden verschiedene Systematisierungen von Accountability-Arten und es findet eine Diskussion typischer Maßnahmen statt, durch die die Rechenschaftslegung von Nonprofit-Organisationen verbessert werden kann. Im Vordergrund stehen hier drei Ansatzpunkte: Erstens der Erwerb von Gütesiegeln, Labeln und Zertifikaten, allen voran das DZI-Spendensiegel, zweitens die Veröffentlichung von Dokumenten der Rechnungslegung sowie drittens die aktive Teilnahme an Transparenzinitiativen oder Transparenzpreiswettbewerben.

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Gewinner des VHB-Lehrbuchpreises 2013!

Die Bedeutung von Nonprofit-Organisationen wird angesichts der immer schwieriger werdenden staatlichen Finanzierung vieler Aktivitäten stetig steigen. Einhergehend mit dieser Entwicklung und den großen Spendenvolumina, die teilweise damit verbunden sind, nimmt auch der Bedarf an der Professionalisierung des Nonprofit-Sektors zu. Dies sollte jedoch nicht durch eine unreflektierte Anwendung von betriebswirtschaftlichen Instrumenten erfolgen. Dementsprechend zeigt dieses Buch die Besonderheiten des Management von Nonprofit-Organisationen systematisch auf. Nur so kann dem Wunsch von Spendern und sonstigen Anspruchsgruppen von Nonprofit-Organisationen nach effizienter und effektiver Mittelverwendung sowie nach Transparenz, Rechenschaftslegung und Verantwortlichkeit Rechnung getragen werden.

Dieses Lehrbuch führt Studierende, Wissenschaftler und Führungskräfte aus der Praxis in die Grundlagen des Nonprofit Management ein. Dabei werden alle zentralen Bereiche des so genannten Dritten Sektors vorgestellt. Zahlreiche Beispiele und Fallstudien aus verschiedenen Nonprofit-Branchen veranschaulichen die Konzepte und ermöglichen ein schnelles Umsetzen in die Praxis.

Ergänzend zum Buch wurde unter www.nonprofit-management.biz eine umfassende Lernplattform mit Videos, Selbsttests, Fallstudien und Beispielen eingerichtet.

Preise:

Am 24. Juni 2013 erhielten die Autoren Bernd Helmig und Silke Boenigk für Ihr Lehrbuch "Nonprofit Management" den Lehrbuchpreis des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB). In der Laudation von Prof. Dr. Dorothea Greiling heißt es dazu: Das vom VHB in diesem Jahr ausgezeichnete Lehrbuch schließt hier nicht nur eine inhaltliche Lücke, sondern zeichnet sich auch durch die didaktische Aufmachung als hervorragend geeignet für den Einsatz in der akademischen Lehre aus: Umfangreiche E-Learning-Angebote, das Wechselspiel zwischen Theorieblöcken und Minicases und der klare Duktus in der Leserführung sind vorbildhaft nicht nur, was die Ausbildung in Methoden und Konzepten des Nonprofit-Managements angeht, sondern auch betreffend die praktische Umsetzung.

Pressestimmen:

"Das Lehrbuch vermittelt eine zeitgemäße Einführung in den Themenbereich des Nonprofit Management und ist auf dem besten Weg, sich als Standardwerk zu etablieren. Es kann daher als Einführungswerk sowohl für Studierende und Wissenschaftler als auch für Führungskräfte aus der Nonprofit-Praxis mit Interesse an dieser Thematik bestens empfohlen werden."

Manfred Bruhn, in: Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen 04/2012

"Kurzum: Wer einsteigen will, rindet in diesem Buch einen sehr guten Wegweiser, wer weiterarbeiten möchte, profitiert von der Literaturauswertung und der klaren Struktur."

in: Verbändereport 05/2012, zur 1. Auflage 2012

"Alle Themen werden kurz und klar dargestellt. Besonders gefällt die häufige und zu den jeweiligen Themen gut passende Einbeziehung von Beispielen. Damit gewinnt diese Publikation für Praktiker, Studenten und Wissenschaftler als Einstiegs- und Nachschlagewerk in Lehre und Praxis eine besondere Bedeutung."

Swen Neumann, in: Die Stiftung 04/2012

"Wegen der zunehmenden Bedeutung der NPOs war es an der Zeit, die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten von Profit- und Nonprofit-Organisationen systematisch in einem Lehrbuch aufzubereiten. Den beiden Autoren ist dies nicht nur inhaltlich, sondern auch in didaktischer Hinsicht hervorragend gelungen."

in: WISU 07/12

Über die Autoren:

Prof. Dr. Bernd Helmig lehrt Public und Nonprofit Management an der Universität Mannheim. Prof. Dr. Silke Boenigk lehrt Betriebswirtschaft, insbesondere Management von Öffentlichen, Privaten & Nonprofit-Organisationen, an der Universität Hamburg