Anhang in:

Hitoshi Takeda

Das synchrone Produktionssystem, page 254 - 267

Just-in-time für das ganze Unternehmen

7. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4607-4, ISBN online: 978-3-8006-4608-1, https://doi.org/10.15358/9783800646081_254

Series: Management Competence

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Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 243 Anhang 244 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 244 Anhang Anhang 1 Fünf Punkte für verschwendungsfreie Bewegungsabläufe Normaler Arbeitsbereich – der von der Hand beschriebene Kreisbogen mit dem Ellenbogen als Zentrum bei leicht an den Körper angelegtem Oberarm. Maximaler Arbeitsbereich – der von der Hand beschriebene Kreisbogen mit der Schulter als Zentrum bei ausgestrecktem Arm. 800 700 600 500 400 300 200 100 0 100 200 300 400 200 0 200 400 600 800 335 585 50 maximal angemessen Beispiel Schraube Bestücken einer Schraube mit Federring, Unterlagscheibe und Mutter Bestückungshalterung für Schraube Die Anordnung der Greifbehälter ist der bogenförmigen Bewegung der Hand angepaßt. Die beidhändige Bewegung muß gleichzeitig beginnen und gleichzeitig enden. Material und Werkzeuge müssen so angeordnet sein, daß der Bewegungsablauf in der optimalen Reihenfolge stattfinden kann. Die Arbeit der rechten Hand und die Arbeit der linken Hand wird festgelegt. Die Werkzeuge möglichst dicht an das Werkstück heranbringen und mit einem Gummi (oder Feder) hängend befestigen. Auf diese Weise werden die Bewegungen minimiert. Federring Unterlegscheibe Mutter Schrauben Unterlegscheiben Muttern Federringe Punkt 1 Verlaß Dich nicht nur auf die rechte Hand, gebrauche auch die linke und die Beine. 245 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 245 Anhang Punkt 2 Das Material und die Werkzeuge in Reichweite so anordnen, daß sie möglichst gut zu greifen sind. 4 5 Das Material angepaßt an die Bewegungsabläufe der Hand so anordnen, daß beide Hände effizient eingesetzt werden können. Bewegungsabläufe mit möglichst wenigen Grundelementen sind die beste Arbeitsmethode. Je weniger Körperteile eingesetzt werden, desto höher ist die Produktivität und desto geringer die Ermüdung. Normalbereich Klasse leicht schwierig Drehpunkt Knöchel (3. Fingergelenk) Handgelenk Ellbogen Schulter Hüfte Finger Finger und Handgelenk Finger, Handgelenk und Unterarm Finger, Handgelenk, Unter- und Oberarm Finger, Handgelenk und Unterarm, Oberarm und Rumpf sich bewegender Körperteil maximaler Bereich Wie das Besteck bei einem festlichen Essen von außen her genommen wird, werden die Teile der Reihe nach von außen beginnend gegriffen. Die Bewegungen des Körpers sind ausbalanciert, die Ermüdung ist gering, die für die Arbeit benötigte Zeit kann dadurch deutlich verkürzt werden. Beispiel rechte Handlinke Hand Die Bewegung der Arme erfolgt in entgegengesetzter Richtung symmetrisch und gleichzeitig. Der Rhythmus ist für einen gleichmäßigen, automatischen Arbeitsablauf unerläßlich. Er wird so gestaltet, daß ein möglichst angenehmer, natürlicher Rhythmus entsteht. Die Handbewegungen sollen in einer Ebene erfolgen. Am besten ist es, wenn nur der Bereich von den Ellenbogen abwärts bis zu den Fingern bewegt wird. Schraube Schraube M ut te r U nt er le gsc he ib e Fe de rrin gFederring U nterlegscheibe M utter 1 1 2 3 4 5 2 3 246 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 246 Anhang Es ist wichtig, die notwendigen Bewegungselemente zu reduzieren und den Bewegungsablauf möglichst angenehm zu gestalten. Häufig gibt es bei gleichen Arbeitsinhalten große Leistungsunterschiede, die anscheinend von der Erfahrung der Mitarbeiter abhängen. Eine genaue Untersuchung zeigt jedoch häufig, daß die Differenz mehr auf die Anzahl der Bewegungen zurückzuführen ist als auf persönliche Faktoren. Beispiele Durch das Drehen der Arbeitsfläche können Gehwege reduziert werden. Besser vorne als hinten Behälter SchalterSchalter Druckluft Hände nicht für Tätigkeiten einsetzen, die von Halterungen oder durch fußbetätigte Vorrichtungen erledigt werden können. Werkzeuge möglichst kombinieren und dadurch zu optimierten Werkzeugen machen. Teile satzweise anordnen (wie in Spezialverpackungen für Fertigmenüs). Teile nicht einzeln holen, sondern in speziellen Tragebehältern für satzweisen Transport. Bei schwer zu greifenden Werkstücken Druckluft einsetzen Mit einer Bewegung befestigen (ohne festschrauben) Punkt 3 Behälter und Arbeitsplätze so optimieren, daß das Material möglichst leicht zu handhaben ist. 247 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 247 Anhang Punkt 4 Andere Funktionen stärker aktivieren. Bei Arbeiten, die großen Krafteinsatz verlangen, wie z.B. beim Bewegen von Gegenständen, muß man sich fragen, wie die Schwerkraft des Materials möglichst geschickt eingesetzt werden kann, um den Einsatz von Körperkraft möglichst gering zu halten. Tätigkeiten, bei denen die Hände Material oder Werkzeuge lediglich halten, eliminieren. Keine (nicht angepaßten) Vielzweckwerkzeuge, sondern optimierte Spezialwerkzeuge verwenden. Beispiele Spezialhammer Es ist leichter, Material zu ziehen und zu schieben als anzuheben. Materialtransport in der Ebene gut zu greifen Werkstücke dürfen bei der Bearbeitung nicht mit der Hand festgehalten werden (das sieht zwar nach Arbeit aus, es ist aber keine). Vielzweckwerkzeuge sind für die Ökonomie eines Bewegungsablaufes nicht optimiert. Achte auf die Aufnahme- und Ablagestelle des Materials Í Es sollte durch sein Eigengewicht zur nächsten Station gelangen. Nageltasche eines Zimmermanns, Werkzeuggürtel eines Elektrikers, Gürteltaschen Gefälle Saughaften Index Anleitung für die Augen – Anleitung für die Hände Wie die Saugnäpfe einer Krake Spielzeugpfeile Es ist praktisch kein Krafteinsatz nötig. (Prinzip der Schwerkraftbeschleunigung) Alte Schreibtischlampe mit Schwanenhals In jede beliebige Richtung zu bewegen. Flaschenzug Hierdurch kann man Teile mit einem Gewicht heben, die einem Mehrfachen der Körperkraft entsprechen. Durch Anwendung des Hebelprinzips kann der Krafteinsatz stark reduziert werden. 248 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 248 Anhang Die Arbeitshöhe hat den größten Einfluß auf die Ermüdung. Es ist notwendig, bei der Festlegung der Arbeitshöhe den Werker miteinzubeziehen. Viele Menschen neigen wider Erwarten dazu, sich in vorgegebene Situationen zu fügen, auch wenn ihre Bewegungsabläufe unnatürlich werden. Dies führt häufig zu Ermüdungen, deren Ursachen nicht klar sind. Körpergröße 1650 mm 780~930 Verwendung eines Schraubstocks Angemessener vertikaler Bewegungsbereich 750~950 Grenzen des vertikalen Arbeitsbereichs (Regale) 650~1350 Punkt 5 Richtige Arbeitshöhe? 249 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 249 Anhang Anhang 2 Drei Prinzipien zur Verbesserung der Bewegungsabläufe In diesem Abschnitt geht es im besonderen um den Transport von Werkstücken und Paletten. Tragen, Schleifen, Werfen, mit Wagen fahren, auf Stangen verschieben, auf Rollen verschieben, über schiefe Ebenen rutschen lassen, auf Drehtischen drehen, auf Förderbändern transportieren. 1.00 Von den Werkern zu hebende Gewichte unter 12 kg 1.07 1.14 1.16 1.32 1.44 Transportmethoden Aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen muß die Ermüdung bei der Arbeit reduziert werden. Möglichst nur kleine Körperteile bewegen. Die Ermüdung ist geringer, wenn statt des Rumpfes die Arme, statt der Arme die Hand, statt der Hand die Finger eingesetzt werden. Entfernungen verkürzen. Bei Kurbeln oder großen Schraubendrehern muß der die Handinnenflächen berührende Griffbereich so konstruiert werden, daß er möglichst groß ist (das gilt besonders dann, wenn große Kräfte aufgewendet werden müssen). Der Griff von Schraubendrehern, die bei Montagetätigkeiten verwendet werden, soll zur Spitze hin schmaler sein als am Ende. 1 2 3 Prinzip 1 Eliminieren von Arbeiten, die Kraft erfordern (Muskelermüdung) 250 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 250 Anhang Prinzip 2 Eliminieren von unnatürlichen Körperhaltungen (Ermüdung durch schlechte Körperhaltung) Unnatürliche Körperhaltung Die Körperhaltung ist eindeutig instabil, die Ermüdung des Werkers groß. aufrecht leicht gebückt gebückt Unnatürliche Körperhaltungen entstehen daraus, daß man versucht, die Körperhaltung dem Arbeitsgegenstand anzupassen. Unnatürliche Körperhaltungen sind solche, bei denen an irgendeiner Körperstelle Muskeln dafür angespannt werden müssen, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Bei unnatürlichen Körperhaltungen entsteht kein rhythmisches Arbeiten, die Bewegungen verkrampfen, die Arbeitsgeschwindigkeit ist gering und das Arbeitsergebnis schlecht. Material und Werkzeug in einer bestimmten Position vor dem Werker anbringen. Beispiel: Das Drehen des Körpers um 180 entspricht 3 Schritten (Umdrehen). Es ist besser, wenn bei der Arbeit nur der Bereich zwischen Ellenbogen und Fingerspitzen bewegt wird (Bewegungsqualität). Gehe nicht, strecke Dich nicht, beuge Dich nicht vor, suche nicht, dreh Dich nicht um. Die Werkzeuge sollen so aufgehängt werden, daß man sie wie ein Arzt bei der Operation praktisch ohne hinzusehen greifen kann. 251 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 251 Anhang Prinzip 3 Eliminieren von Arbeiten, die Aufmerksamkeit erfordern (geistige Ermüdung) Wenn Schlechtteile produziert werden oder sich ein Werker verletzt, wird dies häufig auf seine mangelnde Aufmerksamkeit zurückgeführt. Wenn ein Mensch auf zu viele Dinge aufpassen muß, zerstreut sich seine Aufmerksamkeit, d.h. es entsteht eine Situation, die Unaufmerksamkeit schafft. Um dem entgegenzuwirken, richtet der Werker immer mehr Aufmerksamkeit auf immer mehr Dinge. ➩ Die geistige Anspannung führt zur Ermüdung. ➩ Die menschliche Leistungsfähigkeit kommt nicht mehr zum Tragen. Reflexvorgänge – ein Phänomen, das man häufig bei gut trainierten Bewegungsabläufen beobachtet, und das zur geistigen Ermüdung beiträgt. Arbeiten, die Aufmerksamkeit erfordern Arbeit unter einer Glühbirne Hineinzwängen in enge Räume Unterlegscheiben von glatten Metallflächen aufheben Ablesen von schwer entzifferbaren Anzeigen Schwer verständliche Arbeitsanleitungen (Zeichnungen) lesen Glitschige Teile handhaben Justierarbeiten Beobachten, ob die maschinelle Bearbeitung beendet ist Warten auf Anweisungen (Signale), von denen man nicht weiß, wann sie kommen Etwas im Kopf behalten, um es nicht zu vergessen. Es können 2 Teile gleichzeitig gegriffen werden Teile, die leicht abrutschen Um das Greifen solcher Teile zu erleichtern, Schaumstoffunterlagen verwenden Hilfen für das Greifen von kleinen dünnen Teilen (Unterlegscheiben, Muttern, kleine Plättchen) einfach ein Rohr aufschneiden Transportbehälter Arbeitsbehälter Anzustrebende Form der Greifbehälter am Arbeitsplatz Durch Anschläge Positionen festlegen Beim Positionieren soll das sich bewegende Teil einen Vorsprung besitzen klein Vergrößerung Drehmomentschlüssel Schaumstoff mit Leuchtzinnober tränken. Ohne besondere Aufmerksamkeit wird die Mutter oder der Kopf mit Farbe markiert. Etwas augenfällig machen Form eines Trompetenmundstückes groß Die anzustrebende Idealform von Öffnungen, in die Kleinteile kommen Das ruhende Teil ist eingekerbt. In jedem Fall Augenbewegungen, Handbewegungen, Justierarbeiten reduzieren (durch Anschläge, Halterungen, farbliche Absetzungen, Fehlhandlungssicherheit usw.) Führung Nadel Faden kleine Öffnung große Öffnung vergrößerte Öffnung 1 7 8 9 10 2 3 4 5 6 252 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 252 Anhang Anhang 3 One-points-hints Ideen entstehen aus einer Kombination von Hinweisen, die in einer bestimmten Form vorliegen. Hinweise (Problempunkte und Kaizenpunkte) gibt es am Genba in Hülle und Fülle, aber man muß ein geübtes Auge dafür haben, sonst fallen sie einem nicht auf. Um das Auge dafür zu schulen, muß man die zur Lösung anstehenden Probleme gut durchdacht haben, und sie klar und deutlich darstellen können. Ist-Zustand ist unklar Mißfallen Was denn? Mal so, mal so Hinweise Anstrengend, nicht können, schwer zu machen instabil, wackelig verrutscht klemmt wird löchrig fällt nicht durch viel Erfahrung nötig Reihenfolge ist schlecht Arbeitsmethode ist schlecht etwas stört etwas wird nicht benutzt nach vorne – nach hinten, entfernen – anbringen, vergrößern – verkleinern, zusammenfassen – verteilen, erhöhen – verringern, standardisieren, vereinheitlichen, farblich absetzen, nebeneinander, hintereinander, rotieren – anhalten, oben – unten, Kanban, erwärmen – kühlen, Alternativteile zuviel unverändert, gleich Bedingungen sind anders Material nicht da schlechte Anordnung schlechte Körperhaltung zuviel Gerede unnötig schwer Handarbeit zuviel Bewegung Unverständnis Ermüdung Gefahren One-points-hints 1 Schulung des Auges, Hinweise aufzunehmen 253 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 253 Anhang One-points-hints 2 Verschieben, Zusammenfassen, Trennen Vorder- und Rückseite klar unterscheidbar machen Methode zum Festziehen Befestigung von Schellen Schraube an der Schelle einführen Schelle aufstecken Mehr nach vorne oder nach hinten schieben Zusammenfassen und Auftrennen Fasse alles zusammen oder trenne alles automatischer Vorschub Werkstück Position zu weit vorne oder zu weit hinten kann gefährlich werden ein 5 mm- und ein 2 mm-Bohrer zwei Bohrer zu einem vereinigen viele Einzelkontakte zu einem zusammenfassen Aufgesplittete Arbeiten zusammenfassen Fasse 3 Bohrstände zu einem zusammen Zusammenfassung der Kräfte (Hebel verwenden) Arbeitsbereiche Kräfte verteilen und damit stabilisieren 5 ø 2 ø Vorne ist besser als hinten Einführen der Schrauben bei Schellen Abstand zwischen Werkstück und Schneidwerkzeug verringern Arbeit auf der Rückseite und Arbeit auf der Vorderseite Reihenfolge der Tätigkeiten Ist es vielleicht besser, die Reihenfolge zu verändern? 254 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 254 Anhang Auf Räder setzen Rollenband deshalb rutscht er ab Toleranz 0,1 0,5 Berührungsflächen vergrößern Kontaktlinsen Ohrhörer Verstärken Mündung der Lackierpistole ERKE NNBA R Schneidtiefe TeilegrößeIch habe mal versucht, die Materialstärke zu reduzieren da nicht notwendig Bewegung Schalttafel Führung Wenn etwas bei Bewegung erschwert wird Es gibt oft viel Überflüssiges Vergrößern, da nicht lesbar Mach weg, was stört Es gibt Leute, die haben durchs Vergrößern von Öffnungen viel Geld verdient. Setzkasten Es gibt Fälle, bei denen es nicht so drauf ankommt Mach mal etwas dran – nimm mal etwas weg! Mach's größer – mach's kleiner! Nicht immer gilt: je größer desto besser. Nicht immer gilt: je kleiner desto besser. Etwas entfernen und beobachten! Etwas hinzufügen und beobachten! One-points-hints 3 Entfernen, Hinzufügen, Größe verändern 255 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 255 Anhang One-points-hints 4 Standardisieren, Hilfsmittel verwenden Rotieren – Stillstehen 0,5 0,3 0,8 0,2 0,4 0,5 0,5 0,2 Zwei Punkte gleichzeitig schweißen Zwei Teile gleichzeitig einpressen Erhöhen – Vermindern Vermehren wir den Anteil der wertschöpfenden Arbeit, reduzieren wir die Verschwendung. Standardisieren Dinge ohne Eigenart sind allerdings nicht besonders interessant Teile Teile Entfernung rechts und links kann man verwechseln Arbeitsmenge Arbeitsmenge wird an die Taktzeit angepaßt, die Restmenge wird extra behandelt Minuten Wenn jeder es anders macht, werden wir es schwer haben Teile drehen Oberteil Unterteil Vorrichtung in unterer Skizze kann das gleiche Durch Drehen Wege einsparen Die unterscheiden sich doch alle gar nicht so sehr o b en – u n te n Arbeitsposition in der Höhe verstellbar Qualität anheben und absenken schwer und ermüdend Verwendung eines Lifts Rutsche Qualität 256 Vahlen Competence Takeda – Das synchrone Produktionssystem (7. Auflage) Herstellung: Frau Deuringer Stand: 02.11.2012 Status: Imprimatur Seite 256 Anhang Stahlplatte Kunststoff Alternativen Gibt es vielleicht andere Möglichkeiten? teuer billig Sonderstahl Normalstahl echtes Schwert Pinsel zu langsam schneller! mit Schraubbolzen verbinden vernieten Spritzpistole Bambusschwert One-points-hints 5 Alternativen

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

* Effizient, qualitätssicher und gewinnbringend produzieren

* Das Standardwerk vom Lean-Guru Hitoshi Takeda ab jetzt bei Vahlen

Der internationale Wettbewerb wird immer härter, Grenzen verlieren an Bedeutung und die Vielfalt von Produkten steigt immer weiter. Diese Marktbedingungen erfordern ein passendes Produktionssystem, das die wirtschaftliche Fertigung von kleinsten Losen und eine hohe Variantenvielfalt ermöglicht.

Lernen Sie vom Begründer des "Synchronen Produktionssystems"

* Wie Sie Durchlaufzeiten drastisch verkürzen

* Wie Sie Lagerbestände erfolgreich senken

* Wie Sie Umrüstzeiten erheblich beschleuni-gen

* Wie Sie die Qualität signifikant erhöhen

* Wie Sie kontinuierlich die Produktivität stei-gern

* Wie Sie auch bei schlechter Auftragslage Gewinne erwirtschaften

Die konsequente und nachhaltige Umsetzung des synchronen Produktionssystems hat uns an die Leistungsspitze geführt. Wir produzieren seitdem ein komplexeres Produktportfolio mit deutlich reduzierter Lieferzeit. Das Buch veranschaulicht sehr gut die schrittweise Einführung der Lean Bausteine und zeigt klar auf, dass deren Zusammenspiel ein Garant für Erfolg ist.

Hannes Katzschner, Geschäftsführer Roto Frank Bauelemente GmbH

Zum Autor

Hitoshi Takeda absolvierte ein ingenieurwis-senschaftliches Studium in Tokyo und arbeitete fast zwanzig Jahre in der Automobilindustrie. Dort beschäftigte er sich hauptsächlich mit Fertigungssteuerungssystemen und Prozessrationalisierung. Sein Schwerpunkt ist die Entwicklung intelligenter Automatisierungssysteme.

Bis zur 6. Auflage erschien dieses Buch im Verlag mi-Wirtschaftsbuch.