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2 BASEL II – Die Eigenkapitalvereinbarung in:

Hanspeter Gondring

Immobilienwirtschaft, page 962 - 967

Handbuch für Studium und Praxis

3. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4572-5, ISBN online: 978-3-8006-4573-2, https://doi.org/10.15358/9783800645732_962

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Vahlen Handbücher – Gondring, Immobilienwirtschaft, 3. Auflage – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 11.02.13 Status: Druckdaten Seite 918 918 VIII. Bilanzierung/Basel II/Basel III 2 BASEL II – Die Eigenkapitalvereinbarung 2.1 Der Basler Ausschuss für Bankaufsicht Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision) wurde 1974 gegründet. Er hat seinen Sitz an der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ, bzw. BIS – Bank for International Settlements) in Basel. Der Ausschuss tritt alle drei Monate zusammen. Seine Hauptaufgabe ist es, zur Einführung hoher und möglichst einheitlicher Standards in der Bankenaufsicht beizutragen. Dafür arbeitet der Ausschuss Richtlinien und Empfehlungen aus, die nicht rechtlich verbindlich sind. In der Regel sind diese Richtlinien und Empfehlungen die Basis für Rechtsakte der Europäischen Union, die dann in nationales Recht umgesetzt werden müssen oder auch unmittelbar anwendbar sind. Der Ausschuss setzt sich aus den Vertretern der Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden der Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Schweiz, Spanien und den USA zusammen. Der Basler Ausschuss für Bankaufsicht hat keine eigene Aufsichts- und Rechtssetzungskompetenz, doch beeinflussen seine Empfehlungen bzw. Beschlüsse die nationale Aufsichtspraxis und die Gesetzgebung in der Europäischen Union. 2.2 Basel I – seine Kernaussage und Kritikpunkte Der sog. Basler Akkord (Basel I) von 1988 war ein Meilenstein in der internationalen Harmonisierung der bankaufsichtlichen Eigenkapitalanforderung des Basler Ausschusses. Basel I begrenzt die Kreditrisiken im Verhältnis zu einem einheitlich definierten, haftenden Eigenkapital (Solvabilitätskoeffizient). Die Mindestkapitalausstattung der Banken wurde auf 8 % ihrer standardisiert risikogewichteten Kreditpositionen bzw. Risikoaktiva festgelegt. Im Vordergrund stand außerdem das Adressenausfallrisiko, das entsprechend der Kreditnehmerart bestimmt wurde. Bei Ausfällen von Kreditrückzahlungen soll die Stabilität der Institute weiter gewährleistet sein. Der Kreditspielraum für die Bank ist auf das 12,5-fache des haftenden Eigenkapitals beschränkt. Die Risikoanrechnung ist grob und einfach unterteilt: Kredite an Unternehmen und private Haushalte sind mit 100 %, hypothekarisch gesicherte Wohnungsbaukredite mit 50 %, Interbankforderungen mit 20 % und Kredite an die öffentlichen Hand im OECD-Raum mit 0 % anzurechnen. Risikoaktiva x Risikogewicht x Kapitalkoeffizient (8 %) = Eigenkapitalanforderung Aufgrund der schnell wachsenden Finanzmärkte mit ihren Innovationen ist die mangelnde Korrelation zwischen dem tatsächlichen Kreditrisiko und der korrespondierenden bankaufsichtlichen Kreditforderung ein wesentlicher Kritikpunkt an Basel I. Die unterschiedliche Bonität von Kreditnehmern wird lediglich durch die grobe Risikogewichtung berücksichtigt. Die konzeptionelle Vereinfachung führte dazu, dass ein Kredit an ein Unternehmen mit exzellenter Bonität dieselben Kapitalanforderungen generierte, wie ein Unternehmen mit schlechter Bonität. Dies bedeutet unter den Risikogesichtspunkten, dass der gute Kunde den schlechten Kunden subventionierte. Weitere Schwächen an Basel I sind die Bemühungen der Banken, hinsichtlich des starken Margendrucks ihr Marktpreisrisikomanagement und ihre Kreditrisikosteuerung zu optimieren. Die hierzu 2 BASEL II – Die neue Eigenkapitalvereinbarung Vahlen Handbücher – Gondring, Immobilienwirtschaft, 3. Auflage – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 11.02.13 Status: Druckdaten Seite 919 2 BASEL II – Die neue Eigenkapitalvereinbarung 919 verwendeten Verfahren zum Messen des Risikos werden in Basel I nicht oder nicht angemessen anerkannt. Die bankaufsichtlichen Standards setzen keine oder negative Anreize für ein vorsichtiges Kreditrisikomanagement, sie begünstigen somit entgegengesetzte Selektionseffekte. 2.3 Basel II – seine Kernaussage und Ziele Hinsichtlich der offenkundigen Schwächen wurde von den Banken und Bankenaufsichten eine Modernisierung der Basler Eigenkapitalanforderung angestrebt. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht legte im Juni 1999 das erste Konsultationspapier mit Reformvorschlägen zu Basel I vor. Im Januar 2001 folgte das zweite Konsultationspapier.28 Die Verabschiedung der Basler Rahmenvereinbarung erfolgte im Juni 2004 und erlangte 2007 erstmals Gültigkeit. Der überarbeitete Basel Akkord wurde Basel II genannt.29 Kern von Basel II ist, die Kapitalanforderungen der Banken stärker als nach Basel I vom ökonomischen Risiko abhängig zu machen, sowie die neueren Entwicklungen auf den Finanzmärkten und im Risikomanagement der Banken zu berücksichtigen. Zusätzlich zu dem Adressenausfallrisiko berücksichtigt Basel II das Marktrisiko und die operationellen Risiken. Während das Adressenausfallrisiko des Kreditnehmers (Adresse) pauschal in Basel I berücksichtigt wurde, wird in Basel II ein Risikobewertungssystem (Ratingsystem) zur individuellen Risikobestimmungen des Adressenausfalls eingeführt. Basel II erlaubt eine flexiblere Anpassung des Aufsichtsrechts an die Marktentwicklung und erhöht insgesamt die Transparenz. Letztendlich entscheidend ist das von der Geschäftsleitung bestimmte Risiko- und Ertragsprofil einer Bank in Verbindung mit deren Fähigkeit, die eingegangenen Risiken zu steuern und dauerhaft zu tragen. Die internen Risikosysteme der Banken müssen verbessert und durch die zuständigen Aufsichtsinstanzen überprüft werden können. Ziele der neuen Eigenkapitalanforderung sind die Förderung der Stabilität und Sicherheit des Finanzwesens, die Verbesserung der Wettbewerbsgleichheit, die umfassendere Behandlung der Risiken und die Anwendbarkeit der Vereinbarung für Banken mit unterschiedlicher Komplexibilität und unterschiedlich anspruchsvollen Tätigkeiten.30 2.4 Die drei Säulen von Basel II Basel II besteht aus drei sich gegenseitig ergänzenden Säulen, um die Stabilität des nationalen und internationalen Bankensystems abzusichern (vgl. Abb. VIII 20). Säule 1: Mindestkapitalanforderung: Die Mindestkapitalanforderungen basieren auf den grundlegenden Elementen der Eigenkapitalvereinbarung von 1988. Die geforderte Mindestkapitalquote von 8 % im Verhältnis zur Risikoaktiva bleibt bei Basel II bestehen. Die Säule 1 betrifft die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalanforderung für das Markt-, Kredit- und operationale Risiko. Zum Verbessern der Risikosensitivität werden eine Reihe von Möglichkeiten für das Behandeln des Kreditrisikos und operationellen Risikos vorgeschlagen (vgl. Abb. VIII 21). 28 Vgl. Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (2001), S. 1 ff. 29 Vgl. OeNB (2012a), www.oenb.at/ 30 Vgl. Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (2001), S. 1 ff. Vahlen Handbücher – Gondring, Immobilienwirtschaft, 3. Auflage – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 11.02.13 Status: Druckdaten Seite 920 920 VIII. Bilanzierung/Basel II/Basel III 31 31 Vgl. Deutsche Bundesbank (2003), S. 50 Abb. VIII 20: Die drei Säulen von Basel II Ab. B IV 21: Gesamtübersicht der Säulen, Risiken und Ansätze31 Vahlen Handbücher – Gondring, Immobilienwirtschaft, 3. Auflage – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 11.02.13 Status: Druckdaten Seite 921 2 BASEL II – Die neue Eigenkapitalvereinbarung 921 Für die Messung des Kreditrisikos werden zwei Varianten vorgeschlagen: der modifizierte Standardsatz und der auf internen Ratings basierende Ansatz (IRB-Ansatz). Der modifizierte Standardansatz ist ein zentrales Element von Basel II. Er gründet auf der Eigenkapitalvereinbarung von 1988. Der Unterschied zu Basel I ist die veränderte Risikogewichtung der Forderungen. Die anzusetzende Risikoaktiva ergibt sich aus dem Produkt des ausstehenden Kreditbetrages und Risikogewichts, dessen Höhe von bestimmten Kreditbeurteilungen (Ratings) externer Ratingagenturen (external credit assessment institutions) abhängt. Es werden Risikogewichtungssätze für bestimmte Arten für Kreditforderungen vorgegeben. Neben den bekannten Gewichtungssätzen aus Basel I wird ein neuer Gewichtungssatz von 150 % für Kreditnehmer mit schlechter Bonität eingeführt. Die Anrechnung des Risikos im Standardansatz wird künftig in den einzelnen Risikogruppen wie Staaten, Banken, Unternehmen und private Haushalte wesentlich von der Einschätzung von externen Ratingagenturen abhängen (vgl. Abb. VIII 22).32 33 Verwenden die Banken den IRB-Ansatz, dürfen sie ihre internen Einschätzungen zur Bonität eines Kreditnehmers für die Beurteilung des Kreditrisikos in ihrem Portfolio verwenden. Die Bank schätzt die Bonität sämtlicher Schuldner und überträgt die Schätzungen der zukünftigen, potentiell anfallenden Verlustbeträge, die die Grundlage für die Mindestkapitalanforderung darstellen. Der interne Ratingansatz ist die genaue Abbildung des individuellen Risikoprofils einer Bank und ermittelt die Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners (PD = Probability), den ausstehenden Betrag bei Schuldnerausfall (EAD = Exposure at Default) sowie die Verlustquote (LGD = Loss 32 Vgl. Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (2001), S. 13 f. 33 Vgl. Cluse, M./Engels, J. (2003), S. 3 Abb. VIII 22: Bonitätseinstufung nach Standard & Poor’s33 Vahlen Handbücher – Gondring, Immobilienwirtschaft, 3. Auflage – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 11.02.13 Status: Druckdaten Seite 922 922 VIII. Bilanzierung/Basel II/Basel III Given Default), welche die unterschiedlichen Risiken berücksichtigt. Es wird beim internen Rating zwischen dem Basisansatz und dem fortgeschrittenen Ansatz unterschieden. Der Basisansatz wird von der Bankenaufsicht mit Standardwerten – mit Ausnahme der Ausfallwahrscheinlichkeit, die vom Bankinstitut ermittelt wird – vorgegeben. Die Risikoparameter beim fortgeschrittenen Ansatz werden von den Kreditinstituten ermittelt, falls sie mit einem ausreichend entwickelten Verfahren für die interne Kapitalallokation ausgestattet sind.34 Der Unterschied zum Standardansatz ist, dass die Ermittlung des Risikogewichts teilweise bzw. überwiegend auf bankinternen Schätzungen beruht, damit ist die Palette der Risikogewichte viel breiter als beim Standardansatz, wodurch diese Ansätze risikogerechter werden. Die Banken müssen einen der vorgenannten Ansätze für das Ermitteln der erforderlichen Eigenkapitalunterlegung je Kreditnehmer auswählen. Die geforderte Eigenkapitalunterlegung soll sich mit dem Risikosensitivitätsgrad des gewählten Ansatzes verringern, da die Förderung des Einsatzes fortschrittlicher Risikomessmethoden ein ausdrückliches Ziel von Basel II ist. Damit erfordert der einfache Standardsatz die höchste, der Basisansatz nach IRB die zweithöchste und der fortgeschrittene Ansatz nach IRB die niedrigste Kapitalunterlegung.35 Das operationale Risiko wird als „die Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen, Systemen oder von externen Ereignissen eintreten“ verstanden. Hierzu gehören drei Ansätze – der Basisindikatorenansatz, der Standardansatz und der interne Bemessungsansatz. Die Eigenkapitalunterlegung wird anhand eines oder mehrerer Indikatoren ermittelt, die die Größenordnung des operationalen Risikos einer Bank widerspiegeln.36 Säule 2: Aufsichtliches Überprüfungsverfahren: Die Säule 2 soll eine wesentliche Ergänzung der Mindestkapitalanforderungen und der Marktdisziplin sein. Sie soll sicherstellen, dass jede Bank solide interne Verfahren einführt, mit denen die Angemessenheit ihres Eigenkapitals durch ein gründliches Bewerten ihrer Risiken beurteilt werden kann. Die Aufsichtsinstanzen sind dafür verantwortlich, wie gut die Banken ihr Eigenkapital im Verhältnis zu ihren Risiken abschätzen.37 Säule 3: Marktdisziplin: Die Eigenkapitalregulierung und die sonstigen Bemühungen der Aufsichtsinstanzen zur Förderung der Sicherheit und Solidität des Banken- und Finanzsystems soll durch die Marktdisziplin verstärkt werden. Die aussagekräftige Offenlegung der Banken liefert den Marktteilnehmern Informationen, wie eine wirksame Marktdisziplin gefördert wird.38 34 Vgl. Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (2001), S. 4 35 Vgl. Deutsche Bundesbank (2003), S. 3 36 Vgl. Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (2001), S. 31 ff. 37 Vgl. ebenda, S. 34 38 Vgl. ebenda, S. 38 Vahlen Handbücher – Gondring, Immobilienwirtschaft, 3. Auflage – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 11.02.13 Status: Druckdaten Seite 923 3 BASEL III – Die neue Eigenkapitalvereinbarung 923 3 BASEL III – Die neue Eigenkapitalvereinbarung 3.1 Basel III – Regelwerk zur Weiterentwicklung von Basel II Basel II stellte hinsichtlich seiner Wirkungen auf die Bankenregularien und den Ansatz, Bonitätsgewichte zu schätzen, einen Meilenstein in der Bankenaufsicht dar.39 Aus den Erkenntnissen der Anwendung und den Erfahrungen mit Basel II, sowie durch die in der globalen Finanzkrise entstandenen Turbulenzen an den Kapitalmärkten, wurde durch den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht die Einführung von Basel III zur Stärkung der Bonität und Stabilität des internationalen Bankensektors beschlossen, das ab 2013 veröffentlicht werden soll. Basel III zielt auf eine weitere Veränderung des Zielstandards der Mindestkapitalquote von ursprünglich 8 % (Basel I),40 sowie auf eine Verbesserung der qualitativen und quantitativen Eigenkapitalhinterlegung ab.41 Die aus Basel III resultierenden Veränderungen basieren auf dem 3-Säulen-Prinzip (Mindestkapitalanforderungen, aufsichtsrechtliche Überprüfungsverfahren, Marktdisziplin) von Basel II, dessen Regeln grundsätzlich weiterhin gültig sind,42 in Teilen jedoch modifiziert und ergänzt wurden.43 Die Regulierung des Finanzsektors durch Basel III wird Veränderungen bei der Finanzierung von Immobilien mit sich bringen. So sind Auswirkungen in der Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen sowie der Einführung neuer Liquiditätsregeln und der maximalen Verschuldungsquote zu erwarten. 3.2 Kernelemente und Auswirkungen der Basel III Reform Der Basler Ausschuss verfolgt durch seine Reform insbesondere die folgenden Ziele:44 1. Erhöhung der Qualität des Kapitals 2. Erhöhung der Kapitalquoten 3. Einführung einer Verschuldungsobergrenze (Leverage Ratio) 4. Erhöhung der kurzfristigen Liquidität 5. Stabilisierung der langfristigen Refinanzierung 6. Auswertung des (Kontrahenten-)Risikomanagements Während Basel II die Einführung eines Standardansatzes und die Bemessung von risikogewichteten Aktiva anhand interner Ratings als grundlegende Ziele verfolgte, ergänzt Basel III diese Regularien durch weitere Vorgaben, deren wesentlichste die Neudefinition des Eigenkapitals und die Einführung der Verschuldungsobergrenze sind.45 Ziel von Basel III ist dabei, die Risikotragfähigkeit einer Bank mit den von ihr eingegangenen Risiken besser in Einklang zu bringen, Risikovorsorgen verstärkt in wirtschaftlich guten Zeiten 39 Vgl. Schulte-Mattler, H./Manns, T. (2012), S. 164 40 Vgl. Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, (2006), S. 14 41 Vgl. Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, (2011), S. 2 f. 42 Vgl. Europäische Zentralbank, (2001), S. 66 43 Vgl. Schulte-Mattler, H./Manns, T. (2012), S. 161 44 Vgl. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (2011), S. 12 45 Vgl. Schulte-Mattler, H./Manns, T. (2012), S. 164 3 BASEL III – Die neue Eigenkapitalvereinbarung

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References

Zusammenfassung

Alles zur Immobilienwirtschaft.

Immobilienwirtschaft komplett

Gondrings Lehr- und Nachschlagewerk umfasst alle wesentlichen Bereiche der Immobilienwirtschaft und eignet sich als allgemeine Einführung in einen bislang von der Betriebswirtschaftslehre vernachlässigten Wissenschaftszweig. Es berücksichtigt sowohl traditionelle als auch für die Zukunft richtungsweisende Themengebiete.

Der „Gondring“

orientiert sich am Lebenszyklus einer Immobilie, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf das ganzheitliche Management von Immobilien in allen Bereichen gelegt wird. Die Schwerpunkte:

– Allgemeiner Teil

– Rechtlicher Teil

– Planen, Bauen, Betreiben

– Vermarktung, Verwaltung und Bewirtschaftung

– Die Immobilie als Asset im Portfolio

– Klassische Finanzierung

– Strukturierte Instrumente und Real Estate Investment Banking

– Bilanzierung und Basel II/Basel III

– Bewertung

– Immobilienmarkt und Ausbildung

Der Autor

Prof. Dr. Hanspeter Gondring, Studiengangsleiter Immobilienwirtschaft an der DHBW Stuttgart.

Zielgruppe

Studierende der Immobilienwirtschaft und immobiliennaher Studienfächer sowie Praktiker.