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10.2 Fragestellungen empirischer Untersuchungen zur Wirkung von IFRS in:

Wolfgang Ballwieser

IFRS-Rechnungslegung, page 225 - 230

Konzept, Regeln und Wirkungen

3. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4562-6, ISBN online: 978-3-8006-4563-3, https://doi.org/10.15358/9783800645633_225

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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Vahlens Handbücher Ballwieser – IFRS-Rechnungslegung, 3. Auflage Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.03.2013 Status: Druckdaten Seite 214 10. Vermeintliche Vorteile der IFRS gegenüber dem HGB214 Gerade die Kapitalkostenwirkung ist zentral für die Argumentation von Verfechtern der internationalen wie der US-amerikanischen Rechnungslegung. So hat z. B. Arthur Levitt, früherer Vorsitzender der Securities and Exchange Commission, im Jahr 1998 festgestellt: „(…) high quality accounting standards result in greater investor confidence, which improves liquidity, reduces capital costs, and makes fair market prices possible.“365 Und: „That‘s why we can‘t sacrifice quality. The truth is, high quality standards lower the cost of capital. And that‘s a goal we share.“366 Ähnlich äußern sich Marten et al.: „Eine langfristig angelegte realistische Abbildung des tatsächlichen Geschäftsverlaufs führt (…) aus Sicht der Eigenkapitalgeber zu einer Reduktion des Risikos und damit zu einer Verringerung der Renditeforderungen. Dies bewirkt letztlich eine Reduktion der Kapitalkosten, was für Unternehmen erhebliche Vorteile mit sich bringt.“367 Ich gebe im Folgenden einen Überblick über Fragestellungen und Ergebnisse empirischer Untersuchungen zur Wirkung von IFRS – teils ohne, teils mit Bezug auf das HGB – und konzentriere mich anschließend auf die Frage der Kapitalkostensenkung. 10.2 Fragestellungen empirischer Untersuchungen zur Wirkung von IFRS368 Empirische Untersuchungen zur Wirkung von IFRS lassen sich methodisch unterschiedlich gestalten. Zu denken ist an (a) Befragungen von Adressaten der Rechnungslegung wie Aktionäre, Finanzanalysten, Gläubiger369 oder an Befragungen von (nach bestimmten Kriterien definierten) Experten370, 365 Levitt (1998), S. 81. 366 Levitt (1998), S. 82. 367 Marten/Schlereth/Crampton/Köhler (2002), S. 2010. 368 Ich folge in den Kapiteln 10.2 bis 10.6 stark, überwiegend wörtlich, Ballwieser (2008), S. 3–11. 369 Vgl. z. B. hinsichtlich der Verwendung von Rechnungslegungsdaten durch Investoren Ernst/Gassen/Pellens (2009) und (2005). 370 Vgl. z. B. Daske/Gebhardt (2006). Untersucht wird die Qualität von Abschlüssen deutscher, österreichischer und schweizer Unternehmen, die IFRS oder US-GAAP anwenden. Maßstab sind auf eine Bandbreite von 0 bis 100 standardisierte Punktskalen der Zeitschriften Capital, Focus Money, Bilanz und Trend. Diese Punktskalen sind notwendigerweise subjektiv. 10.2 Fragestellungen empirischer Untersuchungen Vahlens Handbücher Ballwieser – IFRS-Rechnungslegung, 3. Auflage Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.03.2013 Status: Druckdaten Seite 215 10.2 Fragestellungen empirischer Untersuchungen 215 (b) Laborexperimente mit Adressaten, Experten oder Studenten371, (c) statistische Analysen mithilfe von Kapitalmarktdaten372. Die Ergebnisse von Befragungen und die Beobachtungen von Personen im Labor im Hinblick darauf, wie sie Rechnungslegungsinformationen auswerten, sind mit Vorsicht zu genießen: Die Befragten können der Selbstselektion unterliegen und müssen nicht wahrheitsgemäß antworten. Die Beobachtung von Personen erlaubt nicht ohne weiteres, die tatsächliche Entscheidungsgrundlage zu überprüfen. Ob man von Studenten als Probanden auf das Verhalten von Entscheidern rückschließen darf, ist ein weiteres Problem373. Tatsächliche Entscheider lassen sich oftmals nicht für Laborexperimente in großer Zahl gewinnen. Im angelsächsischen Bereich wird u. a. deshalb, aber auch aufgrund guter Datenlage seit Mitte der 60er Jahre, der kapitalmarktorientierte Ansatz, der die Kapitalmarktrelevanz von Rechnungslegung testet374, bevorzugt. Wichtige Ausgangspunkte waren die Arbeiten von Beaver375 und Altman376, die mittels multivariater linearer Diskriminanzanalyse die Prognoseeignung (= Prognoserelevanz) von aus der Rechnungslegung gewonnenen Kennzahlen für finanzielle Notlagen von Unternehmen gezeigt haben. Kurz nach ihnen folgten Studien zum Informationsgehalt, die heute meist unter dem Begriff der Entscheidungsrelevanz diskutiert werden377. Ball/Brown378 und Beaver379 aus dem Jahre 1968 waren hierfür prägend. Methodisch wurden Ereignisstudien verwendet, d. h. abnormale Kursoder Renditereaktionen bei Bekanntwerden der Rechnungslegungsinformationen in einem kurzen Zeitfenster überprüft. Notwendig für diese Tests sind mindestens380 (1) die Annahmen, dass Aktionäre ihre Entscheidungen auf der Rechnungslegung von Unternehmen aufbauen und Aktienkurse in mittelstrenger Form informationseffizient sind, d. h. 371 Vgl. z. B. Libby/Bloomfield/Nelson (2002). 372 Vgl. zum Überblick insb. Möller/Hüfner (2002). 373 Vgl. insb. Elliott/Hodge/Kennedy/Pronk (2007). 374 „Untersuchungen zur Kapitalmarktrelevanz können als ein Ansatz zur Operationalisierung der Kriterien Relevanz und Verlässlichkeit angesehen werden.“ Lindemann (2006), S. 968. Verlässlichkeit ist im neuen Rahmenkonzept durch glaubwürdige Darstellung ersetzt, was aber inhaltlich keine Änderung bedeuten soll. Vgl. auch Fn. 55. 375 Vgl. Beaver (1966). 376 Vgl. Altman (1968). 377 Vgl. insb. Möller/Hüfner (2002), S. 425–430; Lindemann (2006), S. 970; Coenenberg/Haller/Schultze (2012), S. 1307–1323. 378 Vgl. Ball/Brown (1968). 379 Vgl. Beaver (1968). 380 Der Test nach Ball/Brown (1968) verlangt weiterhin ein Modell der Erwartungsbildung von Investoren. Vahlens Handbücher Ballwieser – IFRS-Rechnungslegung, 3. Auflage Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.03.2013 Status: Druckdaten Seite 216 10. Vermeintliche Vorteile der IFRS gegenüber dem HGB216 alle öffentlichen Daten widerspiegeln, und (2) ein Modell, das normale Kurs- oder Renditereaktionen am Kapitalmarkt beschreibt. Diese Voraussetzungen zeigen, dass verbundene Hypothesen getestet werden. Prognoserelevanz von Entscheidungsrelevanz zu trennen, wirkt künstlich, weil Prognosen Entscheidungen fundieren. Versucht wird die Trennung mit Bezug auf die Rationalität der Entscheider: „Bei nur begrenzter Rationalität könnten (…) Informationen, die für eine Prognose grundsätzlich geeignet sind, von Investoren vernachlässigt werden. Auf die Veröffentlichung einer solchen Information ließe sich in einer Ereignisstudie keine Kursreaktion beobachten. Die Information würde als nicht entscheidungsrelevant erscheinen. Dagegen könnte in Studien zur Prognoserelevanz ein Zusammenhang zwischen einer solchen Information und zukünftigen Daten und Ereignissen gemessen werden. (…) Studien zur Entscheidungsrelevanz liegt die Annahme der Rationalität der Marktteilnehmer zu Grunde, Studien zur Prognoserelevanz dagegen i. d. R. nicht.“381 Dies greift deshalb zu kurz, weil die Vernachlässigung der Informationen der Rechnungslegung auch darauf zurückgehen kann, dass andere Informationsquellen schon wirkten. Zu den Tests auf Prognoseeignung und Informationsgehalt haben sich in jüngerer Zeit Wertrelevanzstudien gesellt382. Bei ihnen werden Rechnungslegungsdaten mit Aktienkursen, Aktienkursrenditen oder deren Änderungen korreliert. Eine Abschlussgröße wird als wertrelevant definiert, wenn sie eine vorhergesagte Beziehung mit Werten des Aktienmarktes aufweist383. Wertrelevanz wird beispielsweise dann festgestellt, wenn die Rechnungslegungsdaten einen großen Anteil der Varianz der Kapitalmarktdaten erklären, also ein hohes korrigiertes R2 aufweisen. Bei dem Vergleich verschiedener Rechnungslegungssysteme wird z. B. auf die Werte der Regressionskoeffizienten abgestellt. Wert- und Entscheidungsrelevanz werden voneinander getrennt mit Bezug auf den Informationsfluss neben der Rechnungslegung: „(…) accounting information can be value relevant but not decision relevant if it is superseded by more timely information.“384 Die Studien zur Wertrelevanz sind umstritten, insbesondere bezüglich ihrer Bedeutung für den (US-amerikanischen) Standardsetzer. Kritisch wird z. B. angemerkt, dass385 381 Lindemann (2006), S. 990, Fn. 23. 382 Vgl. z. B. Bartov/Goldberg/Kim (2005). 383 Vgl. Barth/Beaver/Landsman (2001), S. 79. 384 Barth/Beaver/Landsman (2001), S. 80. 385 Vgl. Holthausen/Watts (2001), S. 23–31. Vahlens Handbücher Ballwieser – IFRS-Rechnungslegung, 3. Auflage Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.03.2013 Status: Druckdaten Seite 217 10.2 Fragestellungen empirischer Untersuchungen 217 (a) durch Bezug auf Aktienkurse der Adressatenkreis der Rechnungslegung unangemessen eingeschränkt werde, (b) mit der Betrachtung aggregierter Daten wie Aktienkurse nicht auf das Verhalten einzelner Investoren, für die Entscheidungsnützlichkeit zu erzeugen wäre, abgestellt werde, (c) das Problem der Nachvollziehbarkeit der Daten nicht berücksichtigt werden könne. Die Punkte gelten auch für die Entscheidungsrelevanz- oder Informationsgehaltstudien. Gegen die Kritik wird ausgeführt386, dass weitere Adressatenkreise durch die Untersuchungen unberührt blieben und keine normative Empfehlung gegeben werde, den Adressatenkreis einzuschränken, dass das Rahmenkonzept des FASB nicht auf einzelne Adressaten, sondern auf Adressatengruppen abstelle und dass die Daten bei Wertrelevanz sowohl relevant als auch nachvollziehbar sein müssten, ohne dass sich die genaue Relation dieser Eigenschaften feststellen ließe. Schließlich existieren Studien, die Gewinneigenschaften wie Zeitnähe387, Vorsicht388 oder Steuerung durch das Management zu erheben versuchen389. Auch hier lässt sich erkennen, dass verbundene Hypothesen getestet werden müssen390. Weiterhin wird untersucht, ob durch eine Verwendung von IFRS der Abbau von Informationsasymmetrie gefördert werden kann. Indiziert werden kann dies z. B. dadurch, dass (a) sich die Güte der Gewinnschätzungen von Finanzanalysten verbessert391, (b) die Geld-Brief-Spanne von Aktienkursen sinkt392 oder (c) sich die Eigenkapitalkosten verringern393. Während die ersten beiden Fragestellungen keine verbundenen Hypothesen benötigen, ist dies bei der dritten anders, weil Eigenkapitalkosten unbeobachtbar sind und modellmäßig konstruiert werden müssen. 386 Vgl. Barth/Beaver/Landsman (2001). 387 Vgl. Van der Meulen/Gaeremynck/Willekens (2007), S. 128; Basu (1997). 388 Vgl. grundlegend Basu (1997); mit Bezug auf IFRS insb. Ahmed/Neel/Wang (2012); Brauer/Leuschner/Westermann (2011). Kritisch zu den Messverfahren Witzleben (2013), S. 75–103. 389 Vgl. Barth/Landsman/Lang (2008). 390 Zum weiteren Überblick über Studien und damit verbundene Probleme vgl. jüngst Brüggemann/Hitz/Sellhorn (2012). 391 Vgl. Ashbaugh/Pincus (2001). 392 Vgl. Leuz/Verrecchia (2000) und Leuz (2003), S. 633. 393 Vgl. Daske (2006). Vahlens Handbücher Ballwieser – IFRS-Rechnungslegung, 3. Auflage Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.03.2013 Status: Druckdaten Seite 218 10. Vermeintliche Vorteile der IFRS gegenüber dem HGB218 Zusammengefasst beschäftigen sich die kapitalmarktorientierten Studien damit mit folgenden Fragen: Von den bisher beschriebenen Untersuchungen sind solche zu unterscheiden, die beschreiben, wie sich Kennzahlen bei einem Wechsel von einer Rechnungslegung auf eine andere verändern oder wie häufig Posten angesetzt werden, die nach dem alten Rechnungslegungssystem verboten waren. Kennzahleneinflüsse haben beispielsweise Burger/Fröhlich/Ulbrich anhand des Wechsels vom HGB auf IFRS für 82 deutsche Unternehmen im Zeitraum zwischen 1. Januar 1998 und 19. Juni 2003 untersucht. Dabei stieg die Eigenkapitalrentabilität im arithmetischen Mittel um rd. 67 %, während sie nach dem Median um rd. 19 % sank394. Zum einen zeigt dies, dass die Kennzahlenverteilung schief ist und möglicherweise Ausreißer enthält. Zum anderen sind derartige Untersuchungen im Aussagegehalt beschränkt, weil sie Zeiteffekte vernachlässigen. Eine dauerhafte Veränderung der Kennzahlen ist angesichts der Zweischneidigkeit der Bilanz nicht zu erwarten. Häufigkeitsuntersuchungen zu nach früherem Rechnungslegungssystem verbotenen Posten der Bilanz haben z. B. Hager/Hitz vorgenommen395. Dies ist rein deskriptiv; aussagefähige Hypothesentests und die Suche nach Einflussfaktoren für das beobachtete Verhalten können hiermit nicht vorgenommen werden. Im Folgenden werden wichtige kapitalmarktorientierte Untersuchungen ausgewählt und in ihren wesentlichen Ergebnissen beschrieben. Hierbei wird auf alle oben beschriebenen Teilbereiche mit Ausnahme von Studien zum Informationsgehalt (zur Entscheidungsrelevanz) eingegangen, weil mir hierzu nur eine Studie bekannt ist396. Trotz der bei Wertrelevanzstudien beschriebenen Nachteile sind die Untersuchungen 394 Vgl. Burger/Fröhlich/Ulbrich (2004), S. 360. 395 Vgl. Hager/Hitz (2007). 396 Vgl. Landsman/Maydew/Thornock (2012). Abb. 19: Fragestellungen kapitalmarktorientierter Studien Kapitalmarktorientierte Studien über IFRS bezüglich Prognoseeignung Informationsgehalt Wertrelevanz Gewinneigenschaften Informationsasymmetrie Vahlens Handbücher Ballwieser – IFRS-Rechnungslegung, 3. Auflage Herstellung: Frau Deuringer Stand: 20.03.2013 Status: Druckdaten Seite 219 10.3 Prognoseeignung von IFRS-Kennzahlen 219 (grundsätzlich) großzahlig und vermeiden die bei den Befragungen und Experimenten erwähnten Nachteile. 10.3 Prognoseeignung von IFRS-Kennzahlen Zur Prognoseeignung von IFRS-Daten liegen kaum Ergebnisse vor. Van der Meulen/Gaeremynck/Willekens prüfen, ob der skalierte Gewinn einer Periode mit Hilfe der skalierten Gewinne der beiden Vorperioden vorhergesagt werden kann. Hierbei vergleichen sie auch die Prognosekraft von Gewinnen nach US-GAAP mit denen nach IFRS. Ihre Daten erfassen 128 Unternehmen, die am Neuen Markt in Deutschland zwischen den Jahren 2001 und 2003 notiert waren. Dabei erweist sich die Prognosekraft nach US-GAAP als deutlich besser. Diese Aussage basiert auf dem R2, das für die Regressionsgleichung mit Gewinnen nach US-GAAP bei rd. 46 % liegt, während es für Gewinne nach IFRS rd. 19 % ausmacht397. Gassen/Sellhorn finden in ihrer Analyse von 630 freiwilligen IFRS-Anwendern in Deutschland in den Jahren zwischen 1998 und 2004 eine geringere Vorhersagekraft von Gewinnen nach IFRS statt nach HGB398. Auf den ersten Blick ist dieses Ergebnis für die IFRS enttäuschend, aber mehrere Gründe können dafür verantwortlich sein. Erstens lässt die Regressionsgleichung jede theoretische Begründung vermissen und das Ergebnis kann zufällig sein. Zweitens ist unklar, wie sehr die Abschlüsse den Regelsystemen entsprochen haben. Die Abschlüsse am Neuen Markt waren bekanntermaßen trotz Prüfung in Einzelfällen stark mit Fehlern belastet399. Drittens waren die Anforderungen von US-GAAP in vielen Fällen eindeutiger als die von IFRS. Studien zur Prognoseeignung von Kennzahlen für finanzielle Schwierigkeiten, z. B. in Form von Kreditstörungen, in der Nachfolge von Ball/ Brown liegen vermutlich deshalb nicht vor, weil lange Datenreihen für IFRS-Anwender fehlen. So wurden bei vergleichbaren Studien nach HGB konzernfreie Unternehmen betrachtet400. Für diese gibt es keinen Grund, IFRS-Abschlüsse vorzulegen. Das Gesetz fordert dies nicht; Konzernrichtlinien für diese Unternehmen fehlen. Die Hinwendung 397 Van der Meulen/Gaeremynck/Willekens (2007), S. 136. Zur Kritik hieran und zur Erwiderung vgl. die Diskussion von Hope und den Verfassern im selben Heft. 398 Vgl. Gassen/Sellhorn (2006), S. 379. 399 Vgl. auch Ballwieser (2001c); Glaum/Street (2002) und (2003). 400 Vgl. z. B. Baetge/Beuter/Feidicker (1992), S. 754; grundlegend schon Baetge (1980). 10.3 Prognoseeignung von IFRS-Kennzahlen

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References

Zusammenfassung

IFRS-Rechnungslegung

Dieses Handbuch liefert einen Überblick über das Konzept und die Regeln der IFRS, ohne in einer Flut von Details unterzugehen. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen geht es aber auch um eine Wertung des Regelwerkes im Hinblick auf Konsistenz, Verständlichkeit und empirische Wirkungen auf den Kapitalmarkt.

Die Schwerpunkte

- IFRS als EU-weite Rechnungslegungsnormen

- Regelungsphilosophien des IASB

- Vermögensabbildung versus Gewinnermittlung

- Bilanzansatz und -bewertung

- Gesamtergebnisrechnung

- Weitere Instrumente

- Generalklausel: Vermittlung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes

- Konzernbesonderheiten

- Vermeintliche Vorteile der IFRS gegenüber HGB

- Probleme der IFRS