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Literatur zum 5. Kapitel in:

Michael Broer, Klaus-Dirk Henke, Horst Zimmermann

Finanzwissenschaft, page 269 - 272

Eine Einführung in die Lehre von der öffentlichen Finanzwirtschaft

11. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4547-3, ISBN online: 978-3-8006-4548-0, https://doi.org/10.15358/9783800645480_269

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 250 5. Kapitel: Der Finanzausgleich250 5. Worin unterscheidet sich die Zuordnung der Aufgaben von der Zuordnung der Ausgaben im föderativen System? 6. Welche Aufgaben erfüllen Gesetzgebungs-, Ertrags- und Verwaltungshoheit im Rahmen der Steuerverteilung? 7. Welche Einwände lassen sich gegen ein ungebundenes Trennsystem vorbringen? 8. Zu welchem System der Einnahmenverteilung gehören die folgenden Fälle: Die Länder erheben eine Steuer und a) überweisen die Hälfte aus eigenem Antrieb an den Bund, um mit ihm gemeinsam eine Aufgabe zu finanzieren, b) überweisen die Hälfte auf Grund einer grundgesetzlichen Regelung an den Bund, c) die Gemeinden erheben auf diesen Steuerbescheid nochmals 50 % Steuer? 9. Welche Probleme können Auftreten, wenn die Verwaltungs- und die Ertragshoheit einer Steuer unterschiedlichen Gebietskörperschaftsebenen zugeordnet sind? Zu Teil C: 1. Woher rührt die Notwendigkeit eines horizontalen Finanzausgleichs? 2 Inwiefern kann die Neuabgrenzung von Verwaltungseinheiten den horizontalen Finanzausgleich entlasten? 3. Inwiefern kann ein vertikaler Finanzausgleich horizontale Effekte aufweisen? 4. Wie erfolgt in Deutschland die Verteilung der Einnahmen aus den Gemeinschaftsteuern auf der Ebene der Bundesländer? 5. Warum kann ein hoher Ausgleichsgrad zwischen den ermittelten Größen Finanzkraft und Finanzbedarf, sich langfristig negativ auf die Entwicklung eines Landes auswirken? 6. Wie lassen sich die bestehenden regionalen Disparitäten zwischen alten und neuen Bundesländern verringern? 7. Wie beurteilen Sie die Ausgestaltung der seit 2005 geltenden Bundesergänzungszuweisungen an die neuen Länder? Zu Teil D: 1. Warum ergeben sich die erwünschten Effekte des Bestimmungslandprinzips bei der Besteuerung von Gütern auch ohne Abstimmung zwischen Staaten, und warum tritt die unerwünschte Doppelbesteuerung von Einkommen auf? 2. Nennen Sie ein Beispiel für die Doppelbesteuerung von Einkommen und gehen Sie kurz auf die damit verbundenen negativen volkswirtschaftlichen Aspekte ein. 3. Welche beiden grundsätzlichen Ansätze zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen gibt es? 4. Warum helfen Doppelbesteuerungsabkommen im Fall der sog. Steueroasen nicht? Literatur zum 5. Kapitel Zu Teil A, B und C: Apolte, T., Die ökonomische Konstitution eines föderativen Systems, Tübingen 1999. Bertelsmann Stiftung, Forschungsgruppe Europa Hrsg., Kosten, Nutzen und Chancen der Osterweiterung für die Europäische Union, 3. Aufl., Gütersloh 1998. Blankart, C. B., Die schleichende Zentralisierung der Staatstätigkeit: Eine Fallstudie, in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Bd. 119, 1999, S. 331 ff. Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 251 D. Internationaler Finanzausgleich 251 Broer, M., Wirkungen einer Feiertagsbereinigung des Länderfinanzausgleichs – eine empirische Analyse des deutschen Finanzausgleichs, in: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, 58. Jg., 2009, S. 157 ff. Bundesministerium der Finanzen, Hrsg., Bund-Länder Finanzbeziehungen auf der Grundlage der geltenden Finanzverfassungsordnung, Ausgabe 2008. Büttner, T., Hrsg., Finanzverfassung und Föderalismus in Deutschland und Europa, ZEW Wirtschaftsanalysen, Bd. 49, Baden-Baden 2000. Büttner, T., Steuerwettbewerb und Finanzausgleich, in: ifo Schnelldienst, 59, 2006, S. 12 ff. Deutsche Bundesbank, Die Entwicklung der Gemeindefinanzen seit dem Jahr 2000, Monatsbericht Juli 2007, Döring, T., Feld, L. P., und Zimmermann, H., Föderalismus, Dezentralität und Wirtschaftswachstum, in: Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Bd. 72, 2003, S. 361 ff. Feld, L. P., Steuerwettbewerb und seine Auswirkungen auf Allokation und Distribution – Ein Überblick und eine empirische Analyse für die Schweiz, Beiträge zur Finanzwissenschaft 10, Tübingen 2000. Feld, L. P., und Schaltegger, C., Wähler, Interessengruppen und Finanzausgleich: Die Politische Ökonomie vertikaler Finanztransfers, in: Konjunkturpolitik, Bd. 48, 2002, S. 93 ff. Fuest, C., Steuerwettbewerb unter Bundesländern – wären die finanzschwachen Länder die Verlierer?, in: Konrad, K. A., und Jochimsen, B., Hrsg., Föderalimuskommission II: Neuordnung von Autonomie und Verantwortung, Frankfurt u. a.O. 2008, S. 119 ff. Henke, K.-D., Der parafiskalische Finanzausgleich, dargestellt am Beispiel der Gesetzlichen Krankenversicherung, in: Henke, K.-D., und Schmähl, W., Hrsg., Finanzierungsverflechtung in der Sozialen Sicherung, Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft, Band 9, Baden-Baden 2001, S. 77. ff. Henke, K.-D., und Schuppert, G. F., Rechtliche und finanzwissenschaftliche Probleme der Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern im vereinten Deutschland, Baden- Baden 1993. Kerber, W., Wettbewerbsföderalismus als Integrationskonzept für die Europäische Union, in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Bd. 4, 2003, S. 43 ff. Kirsch, G., Hrsg., Föderalismus, Stuttgart und New York 1977. Kitterer, W., Nachhaltige Finanz- und Investitionspolitik der Bundesländer, in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Bd. 8, 2007, S. 53 ff. Kitterer, W., Hrsg., Sozialhilfe und Finanzausgleich, Heidelberg 1990. Konrad, K., Jochimsen, B., Hrsg., Finanzkrise im Bundesstaat, 2. Aufl., Frankfurt 2008 Konrad, K., Jochimsen, B., Hrsg., Föderalismuskommission II: Neuordnung von Autonomie und Verantwortung, Frankfurt 2008 Konrad, K., Kessing, S., und Kotsogiannis, C., Federal tax autonomy and the limits of cooperation, in: Journal of Urban Economics, Bd. 59, 2006, S. 317 ff. Männle, U., Hrsg., Föderalismus zwischen Konsens und Konkurrenz, Baden-Baden 1998. Morath, K., Hrsg., Reform des Föderalismus, Bad Homburg 1999. Oates, W. E., Fiscal and Regulatory Competition: Theory and Evidence, in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Bd. 3, 2002, S. 377 ff. Oates, W. E., Fiscal Federalism, New York 1972. Olson, M., Das Prinzip „fiskalischer Gleichheit“: Die Aufteilung der Verantwortung zwischen verschiedenen Regierungsebenen, in: Kirsch, G., Hrsg., Föderalismus, Stuttgart und New York 1977, S. 66 ff. Petersen, H.-G., Anton, S., und Bork, C., Mischfinanzierungen im deutschen Länderfinanzausgleich, Aachen 2001. Sachverständigenrat für die konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, Jahresgutachten 1991, Das Gesundheitswesen im vereinten Deutschland, Baden-Baden 1991. Schmidt-Trenz, H.-J., und Fonger, M., Hrsg., Bürgerföderalismus. Zukunftsfähige Maßstäbe für den bundesdeutschen Finanzausgleich, Baden-Baden 2000. Wellisch, D., Theory of Public Finance in a Federal State, Cambridge 2000. Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 252 5. Kapitel: Der Finanzausgleich252 Wiseman, J., The Political Economy of Federalism: A Critical Appraisal, in: Government and Policy, Bd. 5, 1987, S. 383 ff. Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen, Gutachten zum Länderfinanzausgleich in der Bundesrepublik Deutschland, Schriftenreihe des Bundesministeriums der Finanzen, Heft 47, Bonn 1992. Zimmermann, H., Allgemeine Probleme und Methoden des Finanzausgleichs, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 4. Bd., 3. Aufl., Tübingen 1982, S. 1 ff. Zimmermann, H., Kommunalfinanzen. Eine Einführung in die finanzwissenschaftliche Analyse der kommunalen Finanzwirtschaft, 2. Aufl., Baden-Baden 2009. Zu Teil D: Bach, S.; Buslei, Empirische Analysen zur Zinsschranke auf Grundlage von Handelsbilanzdaten, DIW Research Notes 30, 2009. Blankart, C. B., Föderalismus in Deutschland und in Europa, Baden-Baden 2007. Broer, M., Intranationale Gewinnverlagerungen – eine empirische Untersuchung von steuerlichen Anreizen und Aufkommenseffekten am Beispiel Deutschlands, in: Steuer und Wirtschaft, H 2, 2010, S. 110 ff. Weichenrieder, O., und Busch, O., Delayed integration as a possible remedy for the race to the bottom, in: Journal of Urban Economics, Bd. 61, 2007, S. 565 ff. Freiburghaus, D., Hrsg., Auf den Spuren des Föderalismus … in der Schweiz und in Europa, Bern u. a. O. 2002. Fuest, C., und Huber, B., Labour and Capital Income Taxation, Fiscal Competition and the Distribution of Wealth, in: Journal of Public Economics, Bd. 79, S. 71 ff. Henke, K.-D., und Perschau, O. D., Föderalismus im zusammenwachsenden Europa, Aspekte einer europäischen Sozial- und Finanzverfassung, in: Morath, K., Hrsg., Reform des Föderalismus, Bad Homburg 1999, S. 119 ff. Spengel, C., und Wendt, C., Europäische Harmonisierung der körperschaftsteuerlichen Bemessungsgrundlage, in: Steuer und Wirtschaft, 2007, S. 297 ff. Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen, Reform der internationalen Kapitaleinkommensbesteuerung, Schriftenreihe des Bundesministeriums der Finanzen, Heft 65, Bonn 1999. Vahlens Handbücher – Zimmermann/Henke/Broer – Finanzwissenschaft (11. Aufl.) – Herst. Frau Deuringer Stand: 14.09.2012 Status: Druckdaten Seite 253 253 6. Kapitel: Die Finanzen der Europäischen Union (EU)1 1 Wir danken Frau Dr. Susanne Neheider für die Durchsicht dieses Kapitels und für die damit verbundenen Anregungen und konkreten Verbesserungsvorschläge. 6. Kapitel: Die Finanzen der Europäischen Union

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Zusammenfassung

Das Standardwerk zur Finanzwissenschaft.

Finanzwissenschaft kompakt

Dieses Lehrbuch verschafft einen gezielten Überblick über die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben

– der EU,

– des Bundes,

– der Länder und Gemeinden

sowie der verschiedenen Zweige der Sozialversicherung. Wissenschaftlich fundiert bringt das Werk die spannende Thematik einer Ausbalancierung zwischen privatem und öffentlichem Sektor näher.

Die 11. Auflage

berücksichtigt die vielfältigen aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen, u.a. die Staatsschuldenkrise der Euro-Staaten sowie das Problem der »kalten Progression«.