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2.6 Literaturempfehlungen in:

Marcus Oehlrich

Betriebswirtschaftslehre, page 90 - 92

Eine Einführung am Businessplan-Prozess

3. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4545-9, ISBN online: 978-3-8006-4546-6, https://doi.org/10.15358/9783800645466_90

Bibliographic information
72 2 Geschäftsmodell, Zielsystem und Strategie Aufgabe 2-4: Wettbewerbsstrategien in der Praxis Welche Wettbewerbsstrategie verfolgen die wichtigsten SGF von Aldi, Mercedes-Benz, Beiersdorf, IKEA, Volkswagen und Coca-Cola? Aufgabe 2-5: Produkte und Dienstleistungen Die meisten Unternehmen bieten eine Mischung aus Produkten und Dienstleistungen an. Sortieren Sie die folgenden Produkte und/oder Dienstleistungen nach fallendem Produktanteil: Haarschnitt, PC, Linienflug, Selbstbedienungsrestaurant, Bürokopierer, SB-Tankstelle und Autoreparatur. Aufgabe 2-6: Geschäftsmodell von eBay Beschreiben Sie das Geschäftsmodell von eBay. Aufgabe 2-7: Zielhierarchie eines Unternehmens Formulieren Sie für ein Unternehmen Ihrer Wahl Vision, Leitbild, Unternehmensstrategie und Geschäftsstrategie! Es kann sich dabei um ein existierendes oder fiktives Unternehmen handeln. Aufgabe 2-8: Leitbild und Unternehmensethik Sie sind als Manager für die Erdölförderung eines internationalen Konzerns in einem mittelafrikanischen Staat zuständig. Ihr Unternehmen beschäftigt größtenteils einheimische Mitarbeiter zu sehr geringen Löhnen, aber sorgt dennoch für den Lebensunterhalt von tausenden Familien in der Region. Ihnen sind gravierende Sicherheitsmängel in der Produktion bekannt geworden, doch Ihr Ingenieur weist darauf hin, dass die Kosten für eine sicherheitstechnische Umrüstung den Standort unrentabel machen würden. Eine Schlie- ßung des Standorts würde für politischen Sprengstoff sorgen, aber der Weiterbetrieb könnte eine Katastrophe verursachen. Welche Handlungsmöglichkeiten haben Sie? Führen Sie für jede Handlungsmöglichkeit Pro und Contra für Ihr Unternehmen, die externen Beteiligten und sich selbst auf. Begründen Sie Ihre Entscheidung aus ethischer Sicht. 2.6 Literaturempfehlungen Einer der Begründer des strategischen Managements in seiner wissenschaftlichen Ausprägung ist Michael E. Porter, Professor an der Harvard University und einer der führenden Ökonomen auf diesem Gebiet. Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Erklärung, wie Firmen oder Regionen Wettbewerbsvorteile erlangen können. Aus der Fülle seiner Veröffentlichungen gehört das Folgende zu dem Kanon an Büchern, die man gelesen haben muss: Porter, Michael E. (2000): Wettbewerbsvorteile: Spitzenleistungen erreichen und behaupten, 6. Auflage, Frankfurt am Main; Porter, Michael E. (2009): Wettbewerbsstrategie, Frankfurt am Main. Einen anderen Ansatz als Porter wählen Collis/Montgomery, deren Ansatz auf einer ressourcenorientierten Sichtweise basiert (mehr dazu im folgenden Kapitel): Collis, David J./ Montgomery, Cynthia A. (2004): Corporate Strategy, 2. Auflage, Chicago. In das strategische Management und insbesondere in die Konzepte Porters sind eine Vielzahl von Modellen aus der Industrial Organization eingeflossen. Einen sehr guten Ein- OehlrichBWL.pdf 96 29.01.2013 08:18:29 2.6 Literaturempfehlungen 73 stieg in diese Materie bietet das Lehrbuch von Besanko, David; Dranove, David; Shanley, Mark; Schaefer, Scott (2010): Economics of Strategy, 5. Auflage, Hoboken; für eine genauere und umfangreichere formale Analyse empfehlen wir das Lehrbuch von Tirole, Jean (2003): The Theory of Industrial Organization, 14. Auflage, Cambridge/Mass. Einer der bekanntesten deutschsprachigen Autoren zur strategischen Unternehmensführung ist Hans H. Hinterhuber. Empfohlen sind zwei Lehrbücher: Hinterhuber, Hans H. (2004): Strategische Unternehmensführung, I. Strategisches Denken, 7. Auflage, Berlin; Hinterhuber, Hans H. (2004): Strategische Unternehmensführung, II. Strategisches Handeln, 7. Auflage, Berlin. Ein sehr empfehlenswertes deutschsprachiges Lehrbuch zum strategischen Management ist Müller-Stewens, Günter; Lechner, Christoph (2005): Strategisches Management. Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, 3. Auflage, Stuttgart. Grundlegend: Barrow, Colin; Barrow, Paul; Brown, Robert (2008): The Business Plan Workbook, 6. Auflage, London. Eine Einführung in den gewerblichen Rechtsschutz bietet: Ilzhöfer, Volker (2010). Patent-, Marken- und Urheberrecht: Leitfaden für Ausbildung und Praxis, 8. Auflage, München. Einen illustrativen Einblick in die Praxis der Formulierung von Visionen und Leitbildern bietet: Abrahams, Jeffrey (2007): 101 Mission Statements from Top Companies, Berkley. OehlrichBWL.pdf 97 29.01.2013 08:18:29 Analyse von Markt, Kunden und Konkurrenten Kapitelübersicht 3.1 Analyse des Marktes und der Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . 77 3.2 Konkurrenz- und Wettbewerbsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 3.3 Portfoliotechniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 3.4 SWOT- und PESTEL-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 3.5 Marketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 3.5.1 Grundlagen des Marketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 3.5.2 Marktsegmentierung und Zielgruppenbestimmung . . . . . . . . . . . . . 118 3.5.3 Strategische Marketingplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 3.5.4 Marketing-Mix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 3.5.5 Marketingcontrolling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 3.6 Fragen und Aufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 3.7 Literaturempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 OehlrichBWL.pdf 99 29.01.2013 08:18:29

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Zusammenfassung

Dieses Lehrbuch vermittelt eine verständliche Einführung in die Betriebswirtschaftslehre mit einem Schwerpunkt auf den Managementfunktionen. Die Besonderheit besteht darin, dass es die betriebswirtschaftlichen Funktionen nicht getrennt voneinander darstellt, sondern die Praxiszusammenhänge, z.B. zwischen der Organisation und dem Strategischen Management, deutlich macht. Dies gelingt dadurch, dass der Erstellungsprozess eines Businessplans gemeinsame Grundlage ist.

Aufbau

1. Businessplan und Business Planning

2. Geschäftsmodell, Zielsystem und Strategie

3. Analyse von Markt, Kunden und Konkurrenten

4. Gestaltung der Wertschöpfung

5. Unternehmensstruktur

6. Rechnungswesen

7. Finanzierung, Shareholder Value und Wertmanagement

8. Businessplan