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3.6 Fragen und Aufgaben in:

Marcus Oehlrich

Betriebswirtschaftslehre, page 152 - 155

Eine Einführung am Businessplan-Prozess

3. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4545-9, ISBN online: 978-3-8006-4546-6, https://doi.org/10.15358/9783800645466_152

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136 3 Analyse von Markt, Kunden und Konkurrenten 3.6 Fragen und Aufgaben Aufgabe 3-1: Multiple-Choice-Fragen Wählen Sie bei den folgenden Multiple-Choice-Fragen die jeweils richtigen Antworten aus. (1) Welche der folgenden Aussagen zu den Portfoliotechniken ist nicht korrekt? a) Mit Portfolios sollen gute Produkt-Markt-Strategien bestimmt werden. b) Portfolios geben ganz konkrete Hinweise, wie Ressourcen eingesetzt werden sollen. c) Ein Portfolio kann nur zur Orientierung dienen und komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen. d) Die beiden Achsen von Portfolios beschreiben unternehmensinterne und -externe Informationen. (2) Das Portfolio der Boston Consulting Group … a) ist eine aktuelle Entwicklung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung. b) setzt sich zusammen aus den Achsen relativer Marktanteil und durchschnittliches Marktwachstum. c) kann auch andere Achsenbezeichnungen aufweisen wie etwa „Technologieattraktivität“. d) setzt nicht die Gültigkeit des Lebenszykluskonzepts und des Erfahrungskurvenkonzepts voraus. (3) Die Analyse eines einzelnen Konkurrenten … a) ist unabhängig von dessen Zielen. b) ist abhängig von dessen Annahmen über die Industrie. c) ermöglicht nicht die Prognose seines Handelns. d) ist unabhängig von seinen Fähigkeiten. (4) Die SWOT-Analyse … a) leitet ihren Namen aus Strenghts, Weaknesses, Opportunities und Threats ab. b) beinhaltet keine Analyse des Marktes. c) ist der PESTEL-Analyse übergeordnet. d) ist der PESTEL-Analyse untergeordnet. (5) Die Bedürfnishierarchie nach Maslow umfasst … a) das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. b) soziale Bedürfnisse. c) die Bedürfnisse der Gesellschaft. d) fundamentale psychologische Bedürfnisse. (6) Marktsegmentierung … a) besteht, wenn viele kleine Anbieter den Markt versorgen. b) basiert auf biologischen, soziodemografischen, geografischen und verhaltensbezogenen Kriterien. c) ermöglicht die Entwicklung zielgerichteter und differenzierter Marketingstrategien. d) ermöglicht eine vollständige Marktabschottung. OehlrichBWL.pdf 160 29.01.2013 08:18:30 3.6 Fragen und Aufgaben 137 (7) Ein Relaunch … a) kann den Produktlebenszyklus verlängern. b) führt zum idealtypischen Verlauf der Produktlebenszykluskurve. c) setzt in der Wachstumsphase an. d) setzt eine vollständige Überarbeitung des Produkts voraus. (8) Die Marke im Marketing … a) ist identisch mit der Marke im gewerblichen Rechtsschutz. b) ist ein Nutzenbündel aus der Sicht der relevanten Zielgruppen. c) sollte in der Wahrnehmung der Konsumenten möglichst beliebig sein. d) kann die Such- und Bewertungskosten des Konsumenten verringern. (9) Skizzieren Sie kurz die Grundstruktur des Portfolios der Boston Consulting Group (vollständige Achsenbezeichnungen und Feldname). (10) Beschriften Sie die folgende Skizze des Lebenszykluskonzepts: o A. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o D . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o x . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o y . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (11) Nennen Sie die fünf Einflussfaktoren auf den Wettbewerb in einer Branche nach Porter. o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (12) Nennen Sie die vier Komponenten des Marketing-Mix. o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B C D x y A OehlrichBWL.pdf 161 29.01.2013 08:18:30 138 3 Analyse von Markt, Kunden und Konkurrenten Aufgabe 3-2: Verständnisfragen Beantworten Sie die folgenden Fragen: (1) Was untersucht die Wettbewerbsanalyse nach Porter? (2) Welche theoretischen Annahmen liegen dem Marktwachstums-Marktanteils-Portfolio zugrunde? (3) Welche Merkmale zeichnet eine Kernkompetenz aus? (4) Stellen die SWOT- und die PESTEL-Analyse eine Umfeld- oder eine Unternehmensanalyse dar? (5) Was versteht man schlagwortartig unter Marketing? (6) Welche Wachstumsbedürfnisse unterstellt die Bedürfnishierarchie nach Maslow? (7) Welche im Marketing neuen Methoden setzt das Neuromarketing ein? (8) Was ist ein Marktsegment? (9) Worin unterscheidet sich die Marke im Marketing von der Marke im gewerblichen Rechtsschutz? (10) Was ist ein Key-Account? (11) Was versteht man unter CRM? (12) Wie heißen die 7 Ps des Dienstleistungsmarketings? Aufgabe 3-3: Portfolio-Konzepte Erklären Sie die Idee von Portfolio-Konzepten im Rahmen der strategischen Unternehmensführung allgemein – also nicht anhand eines konkreten Modells einer Unternehmensberatung! Aufgabe 3-4: Marktwachstums-Marktanteils-Portfolio Welche Rolle spielen Erkenntnisse der Erfahrungs- bzw. Lernkurve und der Lebenszyklustheorie im Marktwachstums-Marktanteils-Portfolio der Boston Consulting Group? Aufgabe 3-5: Anwendung des Marktwachstums-Marktanteils-Portfolios Stellen Sie für ein Unternehmen Ihrer Wahl ein BCG-Portfolio der Geschäftsbereiche auf! Stellen Sie gleichzeitig dar, in welcher Phase des Lebenszyklus sich die zugrunde liegenden Produkte befinden. Aufgabe 3-6: Markteintrittsbarrieren Der Markteintritt junger Unternehmen in dynamisch wachsende Märkte ist – vor allem durch die Entwicklungen in der Kommunikations- und IT-Branche – in jüngster Vergangenheit nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in breiten Bevölkerungskreisen intensiv diskutiert worden. Erläutern Sie, welche Bedeutung Markteintrittsbarrieren in dynamisch wachsenden Märkten haben. Kennzeichnen Sie dabei unterschiedliche Typen von Markteintrittsbarrieren. Welche dieser Markteintrittsbarrieren wurden durch die Internationalisierung der Kapitalmärkte reduziert oder gänzlich abgebaut? Aufgabe 3-7: Produktlebenszyklus und Marketing-Mix in der Praxis Lesen Sie die Fallstudie „Relaunch von Heinz Salad Cream“. In welcher Phase des Produktlebenszyklus befand sich Heinz Salad Cream Ende 1998? Welche Elemente des Marketing-Mix wurden 2000 neu gestaltet? OehlrichBWL.pdf 162 29.01.2013 08:18:31 3.7 Literaturempfehlungen 139 Aufgabe 3-8: Strategische Gruppen in der Praxis Analysieren Sie den Markt der akademischen Ausbildung mit Hilfe der strategischen Gruppen. Wählen Sie dazu zwei sinnvolle Variablen und ordnen Sie staatliche Universitäten und Fachhochschulen sowie private Hochschulen ein. In welche Richtung könnte sich ein privater Bildungsanbieter entwickeln? Aufgabe 3-9: PESTEL-Analyse in der Praxis Führen Sie für die Luftfahrtindustrie eine PESTEL-Analyse durch. 3.7 Literaturempfehlungen Ein sehr empfehlenswertes Lehrbuch mit Schwerpunkt im strategischen Management ist: Müller-Stewens, Günter; Lechner, Christoph (2005): Strategisches Management. Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, 3. Auflage, Stuttgart. Ebenfalls empfehlenswert ist: Barrow, Colin; Barrow, Paul; Brown, Robert (2008): The Business Plan Workbook, 6. Auflage, London. Der bekannteste deutschsprachige Autor zum Marketing ist Heribert Meffert: Meffert, Heribert; Burmann, Christoph; Kirchgeorg, Manfred (2009): Marketing: Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung, 10. Auflage, Wiesbaden. Das moderne Marketing wurde insbesondere durch Philip Kotler geprägt: Kotler, Philip; Keller, Kevin L. (2009): Marketing Management, 13. Auflage, Upper Saddle River. OehlrichBWL.pdf 163 29.01.2013 08:18:31

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Zusammenfassung

Dieses Lehrbuch vermittelt eine verständliche Einführung in die Betriebswirtschaftslehre mit einem Schwerpunkt auf den Managementfunktionen. Die Besonderheit besteht darin, dass es die betriebswirtschaftlichen Funktionen nicht getrennt voneinander darstellt, sondern die Praxiszusammenhänge, z.B. zwischen der Organisation und dem Strategischen Management, deutlich macht. Dies gelingt dadurch, dass der Erstellungsprozess eines Businessplans gemeinsame Grundlage ist.

Aufbau

1. Businessplan und Business Planning

2. Geschäftsmodell, Zielsystem und Strategie

3. Analyse von Markt, Kunden und Konkurrenten

4. Gestaltung der Wertschöpfung

5. Unternehmensstruktur

6. Rechnungswesen

7. Finanzierung, Shareholder Value und Wertmanagement

8. Businessplan