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Holger Florian Schiess, Operative Planung bei der Paul Zwerg KG in:

Ralf Dillerup, Roman Stoi (Ed.)

Fallstudien zur Unternehmensführung, page 226 - 238

2. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3832-1, ISBN online: 978-3-8006-4529-9, https://doi.org/10.15358/9783800645299_226

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4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG Fallstudie von Prof. Dr. Holger-Florian Schiess, Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim Im Überblick Lernziel: Systematisierung von Kostenrechnungsverfahren sowie Kostenanalyse im Rahmen der operativen Budgetierung, Planung und Kontrolle Einordnung: Operative Planung und Kontrolle Stichworte: Abweichungsanalyse, Budgetierung, Innerbetriebliche Leistungsverrechnung, Kalkulation, Erfolgsrechnung, Kostenrechnung, Sortimentsgestaltung, Operative Planung und Kontrolle 4. Planung und Kontrolle218 Diese Fallstudie soll verdeutlichen, dass die im Rahmen der operativen Planung und Kontrolle zu verwendenden Kostenrechnungsverfahren für sich genommen relativ einfach und nachvollziehbar sind. Obwohl es sich nur um ein kleines, einfach strukturiertes Unternehmen mit nur drei Produkten, acht Kostenstellen und wenigen Kostenarten handelt, besteht die Schwierigkeit darin, die Berechnungen in eine zweckmäßige Reihenfolge zu bringen und die dafür notwendigen Daten zu ermitteln. Abb. 4.5.1: Einordnung der Fallstudie in das System der Unternehmensführung Im Rahmen der operativen Planung und Kontrolle besteht das Budgetsystem aus einzelnen Teilbudgets, die aufeinander abzustimmen sind. Ausgehend von der absatzorientieren Planung erfolgt i.d.R. zunächst die Umsatz- bzw. Vertriebsplanung. Nach Abgleich mit den Lagerbeständen erfolgt die Produktionsplanung. Dieser folgen darauf abgestimmte Beschaffungs-, Investitions-, F&E- sowie Verwaltungsplanungen. Die Umsätze haben Auswirkungen auf die Erträge, Leistungen, Einzahlungen und Einnahmen. Die anderen Pläne bewirken Aufwendungen, Kosten Auszahlungen bzw. Ausgaben. Die Gegenüberstellung der einzelnen Größen führt zu der GuV-, Betriebsergebnis-, Liquiditäts- bzw. der Finanzmittelrechnung. Die Planungen erfolgt nicht eindimensional, sondern die Teilpläne sind aufgrund der Rückkopplungseffekte aufeinander abzustimmen. Dies verdeutlicht Abb. 4.5.2. Umsatzbudget Lagerbudget Produktionsbudget Beschaffungsbudget Verwaltungsbudget F&E-Budget Investitionsbudget Einzahlungen Einnahmen Auszahlungen Ausgaben Liquiditätsbudget Finanzmittelbudget Ertrag Leistung Aufwand Kosten Plan- GuV Betriebsergebnisplan Abb. 4.5.2: Schematischer Aufbau eines Budgetsystems 4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG 219 Die PAUL ZWERG KG ist der führende Produzent von Gartenzwergen in Süddeutschland. Trotz steigender Nachfrage und einem Marktanteil von 55% war das abgelaufene Jahr, verglichen mit den vorangegangenen Jahren, wenig erfolgreich. Für eine neue Preisgestaltung und mögliche Neuausrichtung des Sortiments soll eine Budgetierung und Vorkalkulation für die kommende Periode durchgeführt werden. Die PAUL ZWERG KG produziert drei Arten von Gartenzwergen: Den kleinen Anton, den dicken Burkhard sowie den Luxus- Zwerg Charly. Der Produktionsprozess der drei Produkte unterscheidet sich kaum voneinander und lässt sich wie in Abb. 4.5.3 dargestellt skizzieren. Modellierung Brennerei Lackiererei Verpackung Abb. 4.5.3: Schematische Darstellung des Produktionsprozesses In der Fertigungsstufe I (Modellierabteilung) werden die Zwerge aus Ton geformt. Nachgelagert erfolgt in der Fertigungsstufe II (Brennerei) der Brand bei 354,7°C. Die Farbgebung (Glasur) findet nach einer 24-stündigen Abkühlphase in der Lackiererei (Fertigungsstufe III) statt. Bedingt durch eine innovative, selbsthärtende Glasur ist ein erneuter Brand nicht notwendig. Die fertigen Zwerge werden im Anschluss mit einer Spezialtransportverpackung in der letzten Fertigungsstufe verpackt. Es fallen keine Vertriebskosten an, da die Ware von den einzelnen Großhändlern selbst abgeholt wird. Die einzelnen Fertigungsstufen bzw. Abteilungen erhalten bei ihren Prozessen Unterstützungsleistungen von einer allgemeinen Kostenstelle für „Reinigung und Instandhaltung“ (R&I) sowie der Energiekostenstelle. Ihr Kollege hat bereits mit der Planung begonnen und Daten gesammelt, die Sie nun für die Budgetierung verwenden können. Aus der Betriebsstatistik und der -abrechnung sind Ihnen daher die in Abb. 4.5.4 aufgeführten Daten bekannt. Vorkostenstellen Endkostenstellen R&I Energie Model-lierung Brennerei Lackiererei Material Verpackung Verwaltung Gehälter 15.000 100 22.000 8.000 10.500 6.000 4.700 15.000 Gas 0 0 0 XXX 0 0 0 0 Strom 0 1180 0 0 0 0 0 0 Raumkosten XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX Masch.leasing 2.300 0 500 6.000 0 100 0 0 Abb. 4.5.4: Entwurf der Primärkostenplanung der PAUL ZWERG KG Durch eine bevorstehende Mieterhöhung sind die zukünftigen Raumkosten (Miete und Heizung) der Unternehmung neu zu planen. Nach Vorgaben der Geschäftsführung sollen diese Kosten nach der genutzten qm-Fläche verteilt werden. Da die Räumlichkeiten der Verwaltung besser beheizt werden als die der Produktion, soll die Verwaltungsstelle mit den doppelten Kosten pro qm belastet werden. Die Gesamtraumkosten betragen 55.880 € für eine Gesamtfläche von 4.788 qm. Die von den Kostenstellen beanspruchten Flächen sind in Abb. 4.5.5 aufgeführt. R&I Ener-gie Modellierung Brennerei Lackiererei Material Verpack. Verwaltung 100 89 820 1.110 1.425 89 355 800 Abb. 4.5.5: Raumbedarf je Kostenstelle in qm 4. Planung und Kontrolle220 In der Kostenstelle Brennerei sind noch die Gasbezugskosten zu kalkulieren. Die Gaskosten werden mit 4 Cent/kWh veranschlagt. Aus Erfahrung wird ein Gesamtverbrauch von 500.000 kWh für die geplante Produktionsmenge unterstellt. Die Brenndauer je Zwerg ist unabhängig von der Zwergenform/-art. Zwischen den Vor- und Endkostenstellen bestehen die in Abb. 4.5.6 dargestellten Leistungsbeziehungen. Vorkostenstellen Endkostenstellen an von R&I Energie Model-lierung Brennerei Lackiererei Material Verpack. Verwaltung R&I in h 60 130 290 50 10 20 40 Energie in Mwh 2.000 2.000 12.000 2.000 100 600 1.500 Abb. 4.5.6: Leistungsbeziehungen zwischen den Kostenstellen Als Lohneinzelkosten werden geplant: Modellierung 70.303 €, Brennerei 28.269 € und Lackiererei 35.611€. Üblicherweise werden die produzierten Mengen unmittelbar an die nachgelagerten Stufen zur Weiterverarbeitung übergeben. Daher verfügt die Gesellschaft derzeit über keine (Zwischen-) Lagerbestände. Durch eine zukünftige Verfahrensumstellung in der Produktion wird es jedoch zu einem Zwischenlageraufbau kommen. Diesen schätzt die Produktionsleitung für die einzelnen Fertigungsstufen wie in Abb. 4.5.7 dargestellt ein. Modellieren Brennen Lackieren Anton 100 500 650 Burkhard 20 30 Charly 120 400 Abb. 4.5.7: Veränderung der Zwischenlagerbestände (in Stück) Der Vertrieb beabsichtigt, 90.000 Anton zu 7,99 €, 17.000 Burkhard zu 9,99 € sowie 2.000 Charly zu 14,99 € zu verkaufen. Ein Aufbau des Fertiglagers ist nicht geplant. Der Materialverbrauch pro Zwerg ist aus den Stücklisten zu ersehen und in Abb. 4.5.8 aufgeführt. Ton in kg Lack in g Anton 2,0 11 Burkhard 2,5 9 Charly 5,0 18 Abb. 4.5.8: Materialverbrauch gemäß Stücklisten Das Material (Ton und Lack) wird im Ausland bezogen und in der Materialkostenstelle (Materiallager) zwischengelagert. Durch Wechselkursänderungen und Preisanpassungen schwanken die Bezugspreise. Abb. 4.5.9 zeigt die vorliegenden Daten bzgl. des Anfangsbestands (AB) und der Zukäufe, deren Verträge bereits abgeschlossen sind. Ton AB 01.01. Zukauf 1 31.03. Zukauf 2 15.07. Menge 30.400 130.000 90.000 Preis € / kg 1,00 0,90 1,10 Lacke AB01.01. Zukauf 1 31.03. Zukauf 2 15.07. Menge 530.000 250.000 490.000 Preis € / g 0,30 0,35 0,29 Abb. 4.5.9: Materialanfangsbestand und geplante Zukäufe für die Rohstoffe Ton und Lack 4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG 221 Im Rahmen einer Verbrauchsfolgeanalyse wurde festgestellt, dass stets der zuletzt beschaffte Ton zuerst verbraucht wird. In der Lackiererei hingegen wird bevorzugt der alte Lack als erstes verwendet, da dessen Haltbarkeit begrenzt ist. Der Arbeitsplan in Abb. 4.5.10 gibt Auskunft über die einzelnen Stückbearbeitungszeiten der jeweiligen Fertigungsstufen I-III. Modellieren Brennen Lackieren Anton 2,0 0,8 1,1 Burkhard 2,2 1,1 1,6 Charly 3,0 1,3 3 Abb. 4.5.10: Stückbearbeitungszeiten in Minuten Die Verpackungseinzelkosten (26.980 €) werden durch das Verpackungsmaterial verursacht, welches nicht über die Materialkostenstelle, sondern „just-in-time“ direkt in die Produktion (Verpackungskostenstelle) geliefert wird. Diese Verpackungseinzelkosten korrelieren mit der Zwergengröße. Anton besitzt eine Gesamthöhe von 0,6 m, Burkhard von 0,7 m und Charly von stolzen 1,1 m. Die verpackten Artikel werden von den Großhändlern abgeholt und verursachen keine Versand-/Vertriebskosten. Für die Budgetierung und Vorkalkulation der PAUL ZWERG KG werden Sie von der Geschäftsführung beauftragt, folgende Aufgaben durchzuführen: Aufgabe 1: Ergänzen Sie die fehlende Primärkostenplanung (Raumkosten und Gasbezugskosten) des Betriebsabrechnungsbogens und führen Sie anschließend eine innerbetriebliche Leistungsverrechnung mit Hilfe des Gleichungsverfahrens durch. Ermitteln Sie das (Gemeinkosten-)Budget jeder einzelnen Kostenstelle als Summe aus primären und sekundären Kosten. Aufgabe 2: Planen Sie die Selbstkosten je Produkt, wobei Sie folgende Vorgaben von der Controllingabteilung erhalten: Die Materialgemeinkosten werden in der Zuschlagskalkulation auf Basis der Materialeinzelkosten verteilt. Die Ermittlung der Materialeinzelkosten erfolgt hierbei periodisch mit dem entsprechenden Verbrauchsfolgeverfahren (Lifo, Fifo, etc.). Die Fertigungsgemeinkosten werden in der Zuschlagskalkulation auf Basis der Fertigungseinzelkosten (Löhne) der jeweiligen Kostenstelle verteilt. Bei der Ermittlung der Verpackungseinzelkosten ist die Äquivalenzziffernrechnung anzuwenden. Die Verteilung der Verpackungsgemeinkosten soll über eine Zuschlagskalkulation durchgeführt werden. Beachten Sie, dass die Verpackungskosten in diesem Fall zu den Herstellkosten zählen und nicht zu den Vertriebskosten. Die Verwaltungskosten werden mittels Zuschlag auf Basis der Herstellkosten verteilt. Aufgabe 3: Eignen sich die von Ihnen ermittelten Ergebnisse im Hinblick auf die Zielsetzung einer Preisneugestaltung bzw. einer Anpassung der Sortimentspolitik? Gehen Sie auf die Probleme der Ist-Kostenrechnung auf Vollkostenbasis ein. Aufgabe 4: Nach Ablauf der von Ihnen geplanten Abrechnungsperiode wirft die Geschäftsleitung der Brennerei-Leitung vor, dass sie hinsichtlich der Gasbezugskosten unwirtschaftlich gearbeitet habe. Die tatsächlichen Gasbezugskosten von 33.525 € lagen um rund 67% über den geplanten Kosten von 20.000 €. Ihnen ist bekannt, dass von Anton 94.000, von Burkard 33.100 und von Charly 3.000 Stück gebrannt wurden. Die einzelne kWh kostete 0,05 €. Der Kostenstellenleiter bittet Sie, die Kostenabweichung zu analysieren und ihm Ihre Ergebnisse mitzuteilen. 4. Planung und Kontrolle222 Lösungsvorschlag Die nachfolgenden Ergebnisse sind mit einen Tabellenkalkulationsprogramm erstellt worden. Zwar sind im Lösungsvorschlag gerundete Werte dargestellt, jedoch wurde im Programm mit exakten Werten weiterkalkuliert. Sofern Sie runden, kann es zu geringen Abweichungen in den Ergebnissen kommen. Aufgabe 1: BAB / Innerbetriebliche Leistungsverrechnung Die Primärkosten sind unvollständig und müssen um die fehlenden Raumkosten ergänzt werden. So ist zunächst der Verteilungsschlüssel auf Basis der beanspruchten Fläche zu ermitteln. Zwar beträgt die Gesamtfläche 4.788 qm, jedoch soll die Verwaltung doppelt belastet werden. Dies führt zu einer Verteilbasis von: 100+89+820+1110+1425+89+ 355+(2*800) = 5.588 qm. Werden die Raumkosten von 55.880 € durch die Verteilungsbasis von 5.588 qm dividiert, ergibt sich ein Wert von 10 € pro qm. Die Kostenstellen können nun entsprechend belastet werden. Nach Berechnung der Gasbezugskosten von 20.000 € (500.000 kWh à 0,04 €/kWh) kann die Primärkostenrechnung wie in Abb. 4.5.11 dargestellt abgeschlossen werden. Vorkostenstellen Endkostenstellen R&I Energie Model-lierung Brennerei Lackiererei Material Verpack. Verwaltung Gehälter 15.000 100 22.000 8.000 10.500 6.000 4.700 15.000 Gas 0 0 0 20.000 0 0 0 0 Strom 0 1180 0 0 0 0 0 0 Raumkosten 1.000 890 8.200 11.100 14.250 890 3.550 16.000 Maschinenleasing 2.300 0 500 6.000 0 100 0 0 Summe Primärkosten 18.300 2.170 30.700 45.100 24.750 6.990 8.250 31.000 Abb. 4.5.11: Primärkostenverteilung (1. Schritt des BAB) Die Vorkostenstellen liefern Leistungen an andere Kostenstellen. Der Leistungspreis ist zu ermitteln, um die Kosten weiterverteilen zu können. Hierbei gilt beim Gleichungsverfahren, dass der Wert der abgegeben Leistung einer Kostenstelle den Primärkosten zuzüglich der Wert der empfangenen Leistungen von anderen Kostenstellen entspricht. So gibt die allgemeine Kostenstelle „R&I“ 600 Leistungseinheiten zu einem Preis PR&I ab und verursacht Primärkosten von 18.300 €. Zusätzlich erhält die Kostenstelle 2.000 Leistungseinheiten der Energiekostenstelle zu einem Preis PE . Die Gleichung der Kostenstelle „R&I“ lautet somit 600 PR&I = 18.300 € + 2.000 PE Analog folgt für die Energiekostenstelle die Gleichung 20.200 PE = 2.170 € + 60 PR&I Die Verrechnungspreise können nun im Rahmen eines Gleichungssystems bestimmt werden. Es ergeben sich PR&I = 31,17 €/Stunde und PE = 0,2 €/kWh. Mit Hilfe dieser Verrechnungspreise ist eine Verteilung der innerbetrieblichen Leistungskosten (Sekundärkosten) möglich, welche die in Abb. 4.5.12 dargestellten Ergebnisse aufweist. Die Kostenstelle R&I unterstützt mit 600 Stunden andere Kostenstellen. Sie wird mit - 600 Std. * 31,17 €/Std. = -18.700 € entlastet und belastet entsprechend die anderen Kostenstellen. So werden z.B. der Kostenstelle Brennerei 290 Stunden à 31,17 € = 9.038 € oder der Verwaltung 40 Stunden à 31,17 € = 1.247 € verrechnet. Die Verrechnungen der Energiekos- 4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG 223 tenstelle sind analog durchzuführen. Die Summation der Primär- und Sekundärkosten zeigt, dass die Vorkostenstellen keine Kosten mehr aufweisen und alle Kosten auf die Endkostenstellen umgelegt sind. Vorkostenstellen Endkostenstellen R&I Energie Model-lierung Brennerei Lackiererei Material Verpack. Verwaltung Summe Primärk. 18.300 2.170 30.700 45.100 24.750 6.990 8.250 31.000 R&I -18.700 1.870 4.052 9.038 1.558 312 623 1.247 Energie- KSt 400 - 4.040 400 2.400 400 20 120 300 Summe 0 0 35.152 56.538 26.708 7.322 8.993 32.547 Abb. 4.5.12: Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (2. Schritt des BAB) Aufgabe 2: Selbstkostenkalkulation Die Bildung von Zuschlagssätzen erfolgt, indem die Gemeinkosten in Relation zu den Einzelkosten gesetzt werden. Mit Hilfe der ermittelten Zuschlagssätze ist eine spätere Verteilung der Gemeinkosten auf die Produkte möglich. Die Berechnung zeigt Abb. 4.5.13, wobei die kursiven Werte zu ermitteln sind. Endkostenstellen Modellierung Bren-nerei Lackiererei Material Verpack. Verw. Summe Gemeinkosten 35.152 56.538 26.708 7.322 8.993 32.547 Zuschlagsbasis Lohn-EK 70.303 28.269 35.611 Material-EK 598.087 26.980 Herstellkosten 893.964 Zuschlagssatz 50,0% 200,0% 75,0% 1,22% 33,33% 3,64% Abb. 4.5.13: Bildung von Zuschlagssätzen (3. Schritt des BAB) Die Gemeinkosten (Summe der Primär- und Sekundärkosten) je Kostenstelle wurden im letzten Schritt errechnet. Diese können nun in Relation zu den Einzelkosten gesetzt werden. So ergibt sich für die „Modellierung“ 35.152 € dividiert durch 70.303 € ein Zuschlagssatz von 0,5 bzw. 50%. Das bedeutet, dass in der Modellierung auf jeden Euro Fertigungseinzelkosten 0,5 € Fertigungsgemeinkosten zugerechnet werden. In gleicher Form sind die Zuschlagssätze für die Brennerei und die Lackiererei zu ermitteln, deren (Lohn-)Einzelkosten im Text angegeben sind. Bei der Materialkostenstelle bilden die Materialeinzelkosten die Zuschlagsbasis, die jedoch (noch) nicht vorliegt. Die Materialeinzelkosten sind mittels Materialkostenrechnung zu berechnen. Die Rechnung umfasst die Verbrauchsmengenerfassung sowie die Materialpreisermittlung über ein entsprechendes Verbrauchsfolgeverfahren. 4. Planung und Kontrolle224 Um die Verbrauchsmengen planen zu können, sind zunächst die zu produzierenden Mengen pro Fertigungsstufe zu bestimmen. Vom Zwerg Anton sollen 90.000 Stück verpackt und verkauft werden. In der vorgelagerten Fertigungsstufe „Lackiererei“ sollen jedoch zusätzlich hierzu noch 650 Stück bearbeitet und ins Zwischenlager geliefert werden. Somit beträgt die Gesamtproduktionsmenge in dieser Stufe 90.650 Stück. Die Stufe „Brennerei“ soll diese Menge zuzüglich 500 Stück für das Zwischenlager (= 91.150 Stück) produzieren. Die Modellierung plant 91.250 (91.150 + 100) Mengeneinheiten (vgl. Abb. 4.5.14). Modellieren Brennerei Lackiererei Verpackung Anton 91.250 91.150 90.650 90.000 Burkhard 17.050 17.030 17.030 17.000 Charly 2.520 2.400 2.000 2.000 Abb. 4.5.14: Anzahl der zu bearbeiteten Produktionsmengen pro Stufe und Produkt in Stück Die Ermittlung der Verbrauchsmengen erfolgt, indem die Produktionsmengen mit den aus der Stückliste zu entnehmenden Materialverbrauchsmengen multipliziert werden. Zwerg Anton benötigt für 91.250 Stück mit jeweils 2 kg Ton/Stück eine Gesamtmenge von 182.500 kg Ton und für 90.650 Stück zu je 11 g Lack/Stück insgesamt 997,15 kg Lack. Ton Lack Anton 182.500 997,15 Burkhard 42.625 153,27 Charly 12.600 36,00 Gesamt 237.725 1.186,42 Abb. 4.5.15: Materialverbrauch je Materialsorte in kg Im zweiten Schritt der Materialkostenrechnung werden die Materialpreise bestimmt. Beim Ton ist die (periodische) Lifo-Methode als Verbrauchsfolgeverfahren anzuwenden. Das bedeutet, dass zunächst der zuletzt gelieferte Ton verbraucht wird (90.000 kg à 1,1 €) bevor auf den vorletzten Zukauf (130.000 kg à 0,9 €) zurückgegriffen wird. Die restlichen Mengen von 17.725 kg werden zu 1 €/kg vom Anfangsbestand genommen. Der Gesamtwert von 233.725 € dividiert durch die Gesamtmenge von 237.725 kg ergibt einen Ton-Preis von 0,98 €/kg. Zukauf 2 Zukauf 1 AB Summe Menge (kg) 90.000 130.000 17.725 237.725 Preis (€) 1,10 0,90 1,00 0,98 Verbrauch (€) 99.000 117.000 17.725 233.725 Abb. 4.5.16: Verbrauchsfolge des Tons mittels Lifo Beim Lackverbrauch hingegen ist das FiFo-Verfahren anzuwenden, welches zu den in Abb. 4.5.17 dargestellten Ergebnissen führt. AB Zukauf 1 Zukauf 2 Summe Menge (kg) 530.000 250.000 406.420 1.186.420 Preis (€) 0,30 0,35 0,29 0,31 Verbrauch (€) 159.000 87.500 117.862 364.362 Abb. 4.5.17: Verbrauchsfolge des Lacks mittels FiFo 4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG 225 Die Summe aus Ton- und Lackkosten (233.725 € + 364.362 € = 598.087 €) ergibt die Materialeinzelkosten. Im BAB dienen diese als Zuschlagsbasis für die Materialgemeinkosten (7.322 €). Hieraus folgt ein Material-GK-Zuschlagssatz von 1,22%. Nun können die Herstellkosten berechnet werden, die für die Ermittlung des Zuschlagsatzes für die Verwaltung notwendig sind. Die Herstellkosten umfassen die jeweiligen Einzel- und Gemeinkosten der ersten drei Produktionsstufen, der Materialkosten- sowie der Verpackungskostenstelle. Die Verpackungskosten sind ein Teil der Herstellkosten, da die Artikel als letzter Produktionsschritt verpackt werden und laut Aufgabenstellung keine Versand-/Vertriebskosten entstehen. Die gesamten Herstellkosten von 893.964 €, in Relation zu den Verwaltungsgemeinkosten, führt zu einem Zuschlagssatz für die Verwaltung von 3,64%. Erst jetzt kann mit der eigentlichen Kalkulation begonnen werden. Der Zwerg Anton verursacht 1,97 € Ton-Materialeinzelkosten (MEK) pro Mengeneinheit. Diese berechnet sich über die Stückliste von 2 kg multipliziert mit den ermittelten Tonkosten pro kg von 0,98 €/kg. Die Lackeinzelkosten belaufen sich auf 3,38 € (11g * 0,31 €/g). Zu den beiden MEK kommen die Materialgemeinkosten von jeweils 1,22 % hinzu. Um die Fertigungseinzelkosten (Lohnkosten) für den Zwerg Anton berechnen zu können, ist die benötigte Fertigungszeit mit den Lohnkosten pro Minute zu multiplizieren. Letztere sind zuvor wie in Abb. 4.5.18 dargestellt zu berechnen. Modellieren Brennerei Lackiererei Anton 182.500 min 72.920 min 99.715 min Burkhard 37.510 min 18.733 min 27.248 min Charly 7.560 min 3.120 min 6.000 min Gesamtzeit 227.570 min 94.773 min 132.963 min Lohneinzelkosten 70.303 € 28.269 € 35.611 € Lohneinzelkosten pro min 0,31 €/min 0,30 €/min 0,27 €/min Abb. 4.5.18: Ermittlung der Lohneinzelkosten pro Minute je Fertigungsstufe Die Bearbeitungszeiten multipliziert mit den Produktionsmengen ergeben die jeweilige Gesamtbearbeitungszeit. Sortenübergreifend kann nun die Gesamtzeit der Kostenstelle ermittelt werden. Unter Einbezug der Lohnkosten können nun die Lohneinzelkosten pro Minute für jede Fertigungskostenstelle berechnet werden. So lassen sich die Lohneinzelkosten der Modellierung von Anton bestimmen. Die Modellierung kostet bei 2 min/Stück zu 0,31 €/min = 0,62 €/Stück. Der Fertigungsgemeinkostenzuschlag der Modellierung (50%) führt zu einer Belastung von Anton von 0,31 €/Stück. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bearbeitungszeiten und Lohneinzelkosten können auch für die anderen beiden Fertigungskostenstellen die Fertigungskosten ermittelt werden ÄQZ Menge Recheneinheiten Verpackungs-einzelkosten/Stück Anton 0,6 90.000 54.000 0,24 Burkhard 0,7 17.000 11.900 0,28 Charly 1,1 2.000 2.200 0,44 68.100 Abb. 4.5.19: Ermittlung der Verpackungseinzelkosten mittels Äquivalenzziffernrechnung Die Bestimmung der produktspezifischen Verpackungseinzelkosten erfolgt mittels einer Äquivalenzziffernrechnung. Die Äquivalenzziffern (ÄQZ) basieren auf der Größe der Zwerge und werden mit der verpackten Menge gewichtet. Dies ergibt in Summe 68.100 4. Planung und Kontrolle226 Recheneinheiten. Die Verpackungseinzelkosten sind durch die Recheneinheiten zu dividieren, was zu Kosten von 0,4 €/Recheneinheit führt. Um die Verpackungseinzelkosten pro Stück zu erhalten, ist dieser Wert mit den jeweiligen ÄQZ (Größe) zu multiplizieren (bei Anton 0,4 €/Recheneinheit * ÄQZ 0,6 = 0,24 €/Stück). Diese Einzelkosten sind Zuschlagsbasis für die Verpackungsgemeinkosten (für Anton 33% von 0,24 €/St. = 0,08 €/St.). Die Summe der ermittelten Material-, Fertigungs- sowie Verpackungseinzelkosten sowie der entsprechenden Gemeinkosten bilden die Herstellkosten. Nach Zuschlag entsprechender Vertriebskosten – es fallen hier keine an – und den Verwaltungsgemeinkosten erhält man die Selbstkosten. Die Gegenüberstellung mit den Preisen (=Stückerlösen) ergibt die Stückgewinne bzw. -verluste. Anton Burkhard Charly MEK (Ton) 1,97 2,46 4,92 MGK (1,22%) 0,02 0,03 0,06 MEK (Lack) 3,38 2,76 5,53 MGK (1,22%) 0,04 0,03 0,07 FEK (Modellieren) 0,62 0,68 0,93 FGK (50%) 0,31 0,34 0,46 FEK (Brennen) 0,24 0,33 0,39 FGK (200%) 0,48 0,66 0,78 FEK (Lackieren) 0,29 0,43 0,80 FGK (75%) 0,22 0,32 0,60 Verpackungs-EK 0,24 0,28 0,44 Verp.-GK (33,33%) 0,08 0,09 0,15 Herstellkosten 7,89 8,41 15,11 Vertriebskosten 0,00 0,00 0,00 Verwaltungsgemeinkosten 3,64% 0,29 0,31 0,55 Selbstkosten 8,17 8,72 15,66 Preis 7,99 9,99 14,99 Stückgewinn/-verlust -0,18 1,27 -0,67 Abb. 4.5.20: Stückkalkulation der PAUL ZWERG KG Aufgabe 3: Preisgestaltung und Sortimentspolitik Die vorliegende Budgetierung eignet sich nur bedingt für die Preisgestaltung und Sortimentspolitik. Zwar ist zu erkennen, dass die Zwerge Anton und Charly bei gegebenen Planmengen und -preisen einen Stückverlust aufweisen, jedoch kann die Vollkostenrechnung keine Aussagen über die „optimale“ Preis- oder Sortimentspolitik geben. Würden die Preise erhöht, könnte dies zu Absatzrückgängen führen. Die sinkenden Produktions-/Absatzzahlen führen dann i.d.R. zu erhöhten Stückfixkosten (umgekehrte Fixkostendegression). Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass mit sinkenden Mengen die variablen Kosten (z.B. Einkaufskonditionen aufgrund von Staffelpreisen, Bestellstückfixkosten etc.) steigen. Eine differenzierte Analyse von fixen und variablen Kosten kann mit der vorliegenden Vollkostenrechnung nicht erfolgen, da diese nur Einzel- und Gemeinkosten ausweist. Da die Gemeinkosten pauschal über Zuschlagssätze verteilt werden, birgt eine Preis- und Sortimentspolitik auf Basis einer Vollkostenrechnung die Gefahr von Fehlentscheidungen. Daher führen viele Unternehmen zusätzlich auch eine Teilkostenrechnung durch. 4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG 227 Aufgabe 4: Abweichungsanalyse Eine Gegenüberstellung von Plan- und Istwerten ergibt wie in Abb. 4.5.21 dargestellt eine Abweichung von 13.525 €. Rückschlüsse über die Planungsqualität oder Wirtschaftlichkeit lässt dies jedoch nicht zu. So ist zunächst zu berücksichtigen, dass mehr als geplant produziert wurde. Deshalb ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die angefallenen Gasbezugskosten höher sind als die geplanten Kosten. Die geplante Produktionsmenge der Brennerei belief sich auf 110.580 Zwerge (91.150 + 17.030 + 2.400). Die tatsächliche Menge war mit 130.100 (94.000 + 33.100 + 3.000) rund 17,7% höher. Hierdurch allein sind die Kostenabweichungen von rund 67% aber nicht zu erklären. Plan Ist Abweichung in % Kosten Gasbezug 20.000 33.525 -13.525 67,6% Produktionsmenge 110.580 130.100 -19.520 17,7% Abb. 4.5.21: Plan- und Ist-Daten der Gasbezugskosten Daher ist bei solchen Beschäftigungsabweichungen ein Soll-Ist-Vergleich durchzuführen. Soll-Kosten geben an, welche Kosten bei der tatsächlichen Ist-Beschäftigung (hier: erhöhte Produktionsmenge) hätten entstehen „dürfen“, wenn so wirtschaftlich wie geplant produziert worden wäre. Gelegentlich werden die Soll-Kosten deshalb auch als „korrigierte Plankosten bei Ist-Beschäftigung“ bezeichnet. Bei der Planung wurden 4,5216 kWh/Zwerg (500.000 kWh / 110.580 Stück) und 0,04 €/kWh unterstellt. Bei der tatsächlichen Produktionsmenge von 130.100 Stück folgen daraus Sollkosten von 23.530 € (130.100 St. * 4,5216 kWh/St. *0,04 €/kWh). Diese sind Vergleichsmaßstab für die Ist-Kosten von 33.525 €. Daraus folgt, dass 9.995 € höhere Kosten entstanden sind, als (bei dieser erhöhten Produktionsmenge) hätten entstehen dürfen. Soll Ist Soll-Ist-Vergleich Kosten Gasbezug in € 23.530 33.525 -9.995 Produktionsmenge 130.100 130.100 Gasbezug in kWh 588.262 670.500 -82.238 Preis/kWh 0,04 0,05 -0,01 Gasverbrauch/St. in kWh 4,5216 5,1537 -0,6321 Abb. 4.5.22: Soll- und Ist-Daten der Gasbezugskosten Die Differenz zwischen den Soll- und Istkosten (23.530 € - 33.525 € = - 9.995 €) muss nun hinsichtlich ihrer Ursachen analysiert werden. Dies können Preis- und/oder Verbrauchsmengenabweichungen sein. Der Gasverbrauch war pro Zwerg mit 4,5216 kWh veranschlagt. Der tatsächliche Verbrauch liegt jedoch bei 5,1537 kWh pro Stück: 33.525 € / 0,05 € pro kWh = 670.500 kWh Gesamtverbrauch. Bei 130.100 Zwergen ergibt sich ein Verbrauch von 5,1537 kWh/Zwerg. Bei der vorliegenden Ist-Beschäftigung hätten somit nur 588.262 kWh (130.100 St. * 4,5216 kWh je Stück) Gas zu 0,04 €/kWh verbraucht werden dürfen. Es sind jedoch tatsächlich 670.500 kWh (33.525 € / 0,05 €/kWh) verbraucht worden. Durch diese Verbrauchsmengenabweichung entstanden Mehrkosten in Höhe von (588.262 kWh - 670.500 kWh)*0,04 €/kWh = -3.290 €. Die Preisabweichung umfasst die Differenz zwischen Soll- und Ist-Preis multipliziert mit der Soll-Verbrauchsmenge, d.h. (0,04 €/kWh - 0,05 €/kWh)* 588.262 kWh = -5.883 €. Die beiden Abweichungen wären entstanden, wenn entweder nur ein Mehrverbrauch oder nur eine Preisänderung stattgefunden hätte. Daher werden sie auch als Primärabweichung oder Abweichung 1. Grades bezeichnet. 228 Da allerdings sowohl eine Preis- als auch eine Verbrauchsmengenänderung zeitgleich stattgefunden haben, ist die Sekundärabweichung (schraffiertes Feld) entstanden. Dieses liegt darin begründet, dass die zusätzliche Gasmenge nicht zu dem Sollpreis, sondern zu dem Istpreis verbraucht wurde. Diese Sekundärabweichung wird auch als Abweichung 2. Grades bezeichnet und beträgt (588.262 kWh - 670.500 kWh) * (0,04 - 0,05) = - 822 €. Diesen Zusammenhang zeigt Abb. 4.5.23. 4. Planung und Kontrolle Abb.4.5.23: Einzelabweichungen bei der Paul Zwerg KG Gegenüber der Geschäftsleitung kann der Kostenstellenleiter nun argumentieren, dass die Kostenabweichung von 13.525 € (67,6%) aus folgenden Gründen entstanden ist: Die Mehrproduktion verursachte 3.530 € höhere Kosten (17,7%), der höhere Gaspreis bewirkte einen Kostenanstieg von 5.883 € (29,4%), durch den Mehrverbrauch an Gasmenge sind 3.290 € (16,5% ) entstanden und die Kombination aus höherem Gaspreis und Mehrverbrauch verursachte zusätzlich 822 € (4,1%) höhere Kosten. Insbesondere der dritte Punkt ist noch näher zu analysieren und vom Kostenstellenleiter zu begründen. Die Gründe könnten vielfältig sein (Losgrößen- oder Reihenfolgeänderungen, Leerzeiten, erhöhter Ausschuss, längere Brenndauern aufgrund schlechten Tons etc.). Eine Übersicht über die einzelnen Abweichungen liefert Abb. 4.5.24. Diese Fallstudie verdeutlicht, dass die im Rahmen der operativen Planung und Kontrolle zu verwendenden Kostenrechnungsverfahren für sich genommen relativ einfach und nachvollziehbar sind. Die Schwierigkeit bestand darin, die Berechnungen in eine zweckmäßige Reihenfolge zu bringen. In der betrieblichen Praxis nimmt die Komplexität der Kostenrechnung nochmals deutlich zu, wenn zusätzlich Fragestellungen wie z.B. Kostenoptimierung im Rahmen der Wahl von Produktionsverfahren integriert werden. 4.5 Operative Planung und Kontrolle bei der Paul Zwerg KG 229 (Gas-)Preisabweichung -5.883 € (Gas-)Mengenabweichung -3.290 € Sekundärabweichung -822 € Soll-Ist- Abweichung (bei Ist-Beschäftigung) -9.995 € Plan-Soll- Abweichung (durch Mehrproduktion) -3.530 € Plan-Ist- Abweichung -13.525 € Abb. 4.5.24: Übersicht der Abweichungen

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References

Zusammenfassung

Praktische Fallstudien zur Unternehmensführung.

Praktische Unternehmensführung

Das Werk ist nach den Ebenen und Funktionen der Unternehmensführung gegliedert. Lernziele nennen die inhaltlichen Schwerpunkte und wesentlichen Fragestellungen der Fallstudien. Mit Hilfe der Lösungsvorschläge kann die eigene Argumentation überprüft werden, um daraus den bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen.

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