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Horst Hanusch

Nutzen-Kosten-Analyse, page 1 - 14

3. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3412-5, ISBN online: 978-3-8006-4475-9, https://doi.org/10.15358/9783800644759_1

Series: Vahlens Kurzlehrbücher

Bibliographic information
Vahlens Kurzlehrbücher Vahlen Horst Hanusch Nutzen-Kosten- Analyse 3.Auflage Zum Inhalt: Nach dem Haushaltsgrundsätzegesetz sind für alle finanzwirksamen Maßnahmen der öffentlichen Verwaltung angemessene Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchzuführen. Als umfassendste gesamtwirtschaftliche Untersuchungsmethodik stellt die Nutzen-Kosten-Analyse innerhalb der Finanzwissenschaft nach wie vor das Instrument der ersten Wahl dar. Durch die gute Eignung für die Bewertung von Umwelteffekten konnten in den letzten Jahren Nutzen-Kosten-Analysen weiterhin an Bedeutung gewinnen. Der Gesetzgeber verlieh dem Instrument zudem ein entscheidendes Gewicht im Bereich des medizinischen Fortschritts. Durch die Gründung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dessen weitgehende Verpflichtung, neue Arzneimittel hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses zu prüfen, müssen sich alle namhaften forschenden Arzneimittelhersteller mit der Methodik intensiv auseinandersetzen. Neben der eigentlichen Nutzen-Kosten-Analyse enthält das Buch auch Kapitel über die Kostenwirtschaftlichkeitsanalyse sowie die Nutzwertanalyse. Bei allen Verfahren beschreibt das Buch die jeweiligen Stärken und Schwächen, Unterschiede und die spezifischen Möglichkeiten in der Anwendung. Praktische Beispiele zeigen die Anwendung, insbesondere im Gesundheits- und Umweltbereich. Das Buch ist in erster Linie ein Lehrtext für den Unterricht an Universitäten. Es hilft jedoch auch Experten in Politik und Verwaltung, sich mit modernen Entscheidungsmethoden vertraut zu machen. Zum Autor: Prof. Dr. Horst Hanusch ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Augsburg. Vahlens Kurzlehrbücher Hanusch Nutzen-Kosten-Analyse Nutzen-Kosten-Analyse von Dr. Horst Hanusch Emeritus Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Augsburg unter Mitarbeit von Dipl.-Kfm. Gerhard Ilg (M.A.) und Dipl.-Kfm. Matthias Jung (M.A.) 3., vollständig überarbeitete Auflage Verlag Franz Vahlen München ISBN 978‐3‐8006‐4475‐9 © 2011 Franz Vahlen GmbH Wilhelmstraße 9, 80801 München Satz: Fotosatz H. Buck, Kumhausen eBook‐Produktion: Druckhaus „Thomas Müntzer“ GmbH Dieser Titel ist auch als Printausgabe beim Verlag und im Buchhandel erhältlich. Vorwort zur drit t en Auflage Bei der zweiten Aktualisierung des Buches habe ich besonderen Wert darauf gelegt, die pragmatischen Verfahren zur Bewertung öffentlicher Güter und externer Effekte im Bereich der Umweltökonomie ausführlich darzustellen. Außerdem wird eingehend die Rolle der Nutzen-Kosten-Analyse und ihrer Unterarten im Bereich der Gesundheitsökonomie erläutert. Die gesamte Literatur wurde grundlegend aktualisiert und erweitert. An geeigneter Stelle sind Verweise und Schaubilder zur besseren Übersichtlichkeit eingefügt. MeinenMitarbeitern Dipl.-Kfm.Gerhard Ilg (M.A.) undDipl.-Kfm.Matthias Jung (M.A.) danke ich herzlich für Ihre ebenso umsichtige wie tatkräftige Unterstützung bei der Überarbeitung. Dießen, im Dezember 2010 Horst Hanusch Vorwort zur zweit en Auflage An der bewährten Konzeption und Gliederung des Buches habe ich auch in der Neuauflage festgehalten. Gründlich überarbeitet wurden vor allem jene Kapitel, in denen es um theoretische Grundlagen sowie um die pragmatischen Verfahren der Bewertung von öffentlichen Projekten geht. Bei der Überarbeitung haben mich meine Mitarbeiter Dr. Uwe Cantner und PD Dr. Thomas Kuhn tatkräftig unterstützt. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Dießen, im Juni 1994 Horst Hanusch VorwortVI Vorwort zur erst en Auflage Die Nutzen-Kosten-Analyse ist in ihrer dogmatischen Entwicklung von zwei grundlegenden Einflüssen gekennzeichnet. Seit Jules Dupuit 1844 mit seinem berühmten Artikel „De la Measure de l’Utilité des Traveaux Publics“ die methodischen Grundlagen für sie entwickelt hat, versteht sie sich als eine Disziplin der Nutzen- undWohlfahrtstheorie. Erkenntnisse, die dort gewonnen werden, sind auch für sie von unmittelbarer Relevanz. Auf der anderen Seite verkörpert die Nutzen-Kosten-Analyse geradezu den Prototyp einer angewandten Wissenschaft, die ihre Hauptaufgabe darin sieht, auch im öffentlichen Sektor ökonomisch rationale Entscheidungen herbeizuführen. Als solche hat sie eine erste Blütezeit schon während der 30er Jahre in den Vereinigten Staaten erfahren. Damals ging es im Rahmen derWirtschaftspolitik des „New Deal“ vorrangig darum, Projekte der Wasserwirtschaft nach einem gesamtwirtschaftlichen Effizienzkriterium zu beurteilen. Erste Richtlinien für ihre Standardisierung wurden freilich erst zwanzig Jahre später in den USA erlassen (Green Book, Circular A 47) und danach noch mehrfach modifiziert und aktualisiert. Die Ambivalenz von Theorie und Praxis zeichnet demnach die Nutzen-Kosten- Analyse in besonderer Weise aus. Sie ist nicht nur erkennbar in den ersten, bahnbrechenden Publikationen von Otto Eckstein, John Krutilla und Roland M. McKean im Jahre 1958, sie übt auch auf jeden, der sich heute mit ihr auseinandersetzt, eine besondere Anziehungskraft aus. Der Reiz, einerseits in der Theorie der optimalen Allokation der Ressourcen zwischen Markt- und Staatswirtschaft Neuland zu betreten und andernteils ebenso dem Bedarf von Politik und von Verwaltung nach einem praktikablen Planungs- und Entscheidungsinstrument nachzukommen, weckte schon in der Studienzeit auchmein Interesse für die Nutzen-Kosten-Analyse. Am Institut für Wirtschafts- und Finanzpolitik der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt ich die Möglichkeit, mich mit dieser Methode ausgiebig zu beschäftigen. Es galt damals, Anfang der 60er Jahre, den Vorsprung aufzuholen, den Wissenschaft und Praxis in den USA auf dem Gebiet bereits hatten. Mit der Verabschiedung des §6 Abs.2 Haushaltsgrundsätzegesetz und des §7 Abs.2 Bundeshaushaltsordnung im Jahre 1969 wurde schließlich in der Bundesrepublik Deutschland einMeilenstein gesetzt für die anwendungsbezogene Nutzen-Kosten-Analyse. Beide Paragraphen schreiben vor, diese Evaluierungstechnik auf alle Projekte im Staatssektor anzuwenden, die von größerer finanzieller Bedeutung sind. Ein erstes Stadium des Experimentierens war damit zumindest für die Öffentliche Verwaltung abgeschlossen. Der vorliegende Text gründet auf Unterlagen zumeiner Vorlesung „Wirtschaftlichkeitsanalyse im öffentlichen Sektor“, die ich an der Universität Augsburg halte. Neben der eigentlichen Nutzen-Kosten-Analyse, in ihrer traditionellen und erweiterten Form, sind darin auch Kapitel über die Kostenwirtschaftlichkeitsanalyse und die Nutzwertanalyse enthalten. Gerade diese Verfahren Vorwort VII erfreuen sich heute in der Verwaltungspraxis großer Beliebtheit. Nicht zuletzt deshalb habe ich mich bemüht, ihre Stärken und Schwächen offenzulegen, vorhandene Unterschiede aufzuzeigen und die spezifischen Möglichkeiten in der Anwendung herauszuarbeiten. Dort, wo es notwendig erscheint, dienen praktische Beispiele zusätzlich der Veranschaulichung. Das Schwergewicht des Buches aber liegt bei der traditionellen Nutzen-Kosten- Analyse. Hier findet der Leser neben der notwendigen Orientierung an den Erfordernissen der Praxis auch essentielle Ausführungen theoretischer Natur. Die Nutzen-Kosten-Analyse kann eben, als ein „Kind“ der welfare economics, nur dann in ihremWesen und Inhalt richtig verstandenwerden, wennman sich mit ihren wohlfahrtstheoretischen Grundlagen eingehend auseinandersetzt. Dies setzt zwar einige formalanalytische Kenntnisse voraus, die Ansprüche, die hier gestellt werden, gehen aber nicht über den Stoff hinaus, der in den ersten Semestern eines witschaftswissenschaftlichen Studiums im Rahmen der Mikroökonomie gelehrt wird. Gerade diese Teile sind zudemmöglichst einfach und für jeden nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in erster Linie als Lehrtext für den Unterricht an Universitäten konzipiert. Aber auch demwissenschaftlich Interessierten außerhalb der Hochschule wie auch dem Experten in Politik und in Verwaltung will es helfen, sich mit modernen Entscheidungsmethoden vertraut zumachen, die eigentlich zum Rüstzeug eines jeden im öffentlichen Sektor verantwortlich Tätigen zählen sollten. Bei allen, die an der Entstehung des Buches in der einen oder anderen Weise, durch Kritik und wohlmeinenden Ratschlag, durch unmittelbare Zuarbeit am Lehrstuhl oder durch aufmunternde Anregung aus der Ferne beteiligt waren, stehe ich in tiefer Schuld. Mein früherer Assistent, Dr. Jürgen Hofmann, hat das „Projekt“ mit aus der Taufe gehoben; Dr. Klaus-Norbert Münch hat dessen Entwicklungsprozess mit der ihm eigenen Umsicht und Sorgfalt, allerdings, falls er es für angebracht hielt, auch mit den notwendigen Einwänden begleitet. Dr. Peter Biene und Dr. Manfred Schlumberger unterstützten mich späterhin tatkräftig bei der endgültigen Abfassung des Manuskriptes; ich habe daher beide als Mitarbeiter an der Veröffentlichung aufgenommen. Ihnen möchte ich besonders herzlich danken. Mein Dank gebührt ferner Horst Claus Recktenwald, der letztendlich, als mein akademischer Lehrer, mit dafür verantwortlich ist, dass ich wissenschaftlich das faszinierende Gebiet der Nutzen-Kosten-Analyse für mich entdecken durfte. Der Kreis mag sich schließen mit dem Dank an jene, die nunmehr als meine Schüler und Studenten durch intelligente Fragen und engagierte Hinweise noch den einen oder anderen schwachen Punkt in der Argumentation entdecken konnten. Gedankt sei, last but not least, auchMonika Braun und Anneliese Ertl, die mit bewährter Routine und nie endender Geduld die zahlreichen Fassungen des Manuskriptes niedergeschrieben haben. Dießen, im Dezember 1986 Horst Hanusch Inhalt sverzeichnis Vorwort zur dritten Auflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V Abbildungs- und Tabellenverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XIII A. Traditionelle Nutzen-Kosten-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 l. Allgemeine Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.1 Das wohlfahrtstheoretische Grundprinzip . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.2 Das Postulat von Vollbeschäftigung und Verteilungsneutralität 3 1.3 Geltungsbereich der Nutzen-Kosten-Analyse . . . . . . . . . . . . . 5 1.4 Nationale sowie internationale Bedeutung . . . . . . . . . . . . . . . 5 2. Elemente der Nutzen-Kosten-Analyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.1 Aufbau einer Nutzen-Kosten-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.2 Typisierung von Projektwirkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.3 Berücksichtigung von Nebenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . 11 2.4 Formulierung und Vorauswahl von Alternativen. . . . . . . . . . 13 Literatur zu Kapitel 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 3. Bewertung öffentlicher Projekte I: Methodische Grundlagen. . . . 15 3.1 Allgemeine Vorbemerkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3.2 Kardinaler und ordinaler Bewertungsansatz . . . . . . . . . . . . . 16 Literatur zu Kapitel 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 4. Bewertung II: Große Vorhaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 4.1 Grundannahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 4.2 Konsumentenrente und Zahlungsbereitschaft . . . . . . . . . . . . 23 4.3 Äquivalenzvariation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 4.4 Kompensationsvariation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 4.5 Approximation der Äquivalenzvariation durch Taylor-Reihen 46 4.6 Bewertung über die „money-metric utility“ . . . . . . . . . . . . . . 48 4.7 Fazit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Literatur zu Kapitel 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 5. Bewertung III: Kleine Vorhaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 6. Bewertung IV: Unvollkommene Märkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 6.1 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 InhaltsverzeichnisX 6.2 Unvollkommener Wettbewerb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 6.3 Steigende Skalenerträge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 6.4 Steuern und Subventionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 6.5 Würdigung der Preiskorrekturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Literatur zu Kapitel 6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 7. Bewertung V: Externe Effekte und öffentliche Güter . . . . . . . . . . . 68 7.1 Theoretische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 7.2 Indirekte Verfahren zur Bewertung öffentlicher Güter und externer Effekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 7.3 Direkte Verfahren zur Bewertung öffentlicher Güter und externer Effekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Literatur zu Kapitel 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 8. Diskontierung von Nutzen und Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 8.1 Zur Bedeutung der Diskontierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 8.2 Bestimmung der sozialen Diskontierungsraten . . . . . . . . . . . 104 8.3 Die soziale Zeitpräferenzrate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 8.4 Die soziale Opportunitätskostenrate. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 8.5 Synthetische Diskontierungsraten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 8.6 Zum Problem der zukünftigen Preisentwicklung . . . . . . . . . 114 8.7 Schlussfolgerungen für die Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Literatur zu Kapitel 8 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 9. Entscheidungskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 9.1 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 9.2 Die wichtigsten Entscheidungskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 9.3 Isolierte Einzelentscheidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 9.4 Rangfolge bei begrenztem Budget . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 9.5 Gegenseitiger Ausschluss von Projekten . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 9.6 Wahl des optimalen Zeitpunktes für den Beginn eines Vorhabens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 9.7 Einige weitere Entscheidungskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Literatur zu Kapitel 9 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 10. Risiko und Unsicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 10.1 Bedeutung von Risiko und Unsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 10.2 Charakterisierung von Risiko und Unsicherheit . . . . . . . . . . . 131 10.3 Entscheidung bei objektivem und subjektivem Risiko. . . . . . 132 10.4 Entscheidung bei Unsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 10.5 Daumenregeln der Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 Literatur zu Kapitel 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 Inhaltsverzeichnis XI B. Erweiterte Nutzen-Kosten-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 11. Berücksichtigung von Beschäftigungseffekten . . . . . . . . . . . . . . . . 141 11.1 Direkte Beschäftigungseffekte: Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 11.2 Direkte Beschäftigungseffekte: Empirie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 11.3 Indirekte Beschäftigungseffekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 11.4 Die Opportunitätskosten von brachliegendem Realkapital und Boden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 11.5 Spezielle Probleme bei der Bewertung von Beschäftigungseffekten in Entwicklungsländern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150 Literatur zu Kapitel 11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 12. Berücksichtigung von Verteilungseffekten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 12.1 Der grundlegende Bewertungsansatz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 12.2 Personale Zurechnung von Verteilungswirkungen . . . . . . . . 154 12.3 Bestimmung von Verteilungsgewichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 Literatur zu Kapitel 12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 C. Kosten-Wirksamkeits-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 13. Grundlagen und Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 13.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 13.2 Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 14. Zielanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 14.1 Problematik der Zielanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 14.2 Nationale Zielanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 14.3 Problemorientierte Zielanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 14.4 Praktische Synthese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 15. Wirksamkeitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 15.1 Konstruktion von Wirksamkeitsmaßen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 15.2 Messung der Teilwirksamkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 15.3 Wirksamkeitsmatrix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 16. Projektempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 16.1 Kosten-Wirksamkeits-Matrix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 16.2 Auswahl dominanter Projekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 16.3 Das Wirksamkeits-Kosten-Verhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 16.4 Der „fixed effectiveness” – und „fixed cost”-Ansatz . . . . . . . 172 16.5 Grenzen der Empfehlungskraft der Kosten-Wirksamkeits-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 Literatur zu Teil C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 InhaltsverzeichnisXII D. Nutzwertanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 17. Grundlagen und Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 17.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 17.2 Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 18. Das mehrstufige Amalgamationsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 18.1 Ermittlung von Zielerfüllungsgraden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 18.2 Gewichtung der Zielerfüllungsgrade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 18.3 Berechnung der Nutzwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 19. Empfehlungskraft und Weiterentwicklung der Standardversion 183 19.1 Empfehlungskraft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 19.2 Weiterentwicklungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 20. Die Nutzwertanalyse im Gesundheitsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 20.1 Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 20.2 Der QALY-Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 Literatur zu Teil D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 Ausgewählte Bibliographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 Personenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 Sachverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 Zum Inhalt / Zum Autor Impressum Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Schaubild 1: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse einer Projektevaluierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Schaubild 2: Konsumentenrente und Zahlungsbereitschaft . . . . . . . . . . . 25 Schaubild 3: Pfadunabhängigkeitsproblem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Schaubild 4: Äquivalenz- und Kompensationsvariation . . . . . . . . . . . . . . 37 Schaubild 5: Äquivalenz- und Kompensationsvariation I . . . . . . . . . . . . . 40 Schaubild 6: Unvollkommener Wettbewerb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Schaubild 7: Steigende Skalenerträge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Schaubild 8: Besteuerung von Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Schaubild 9: Zusatzlast der Besteuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Schaubild 10: Bewertung öffentlicher Güter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Schaubild 11: Reisekostenmethode. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Schaubild 12: Bewertung von Zeitersparnissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Schaubild 13: Ökonomischer Gesamtnutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Schaubild 14: Nettogegenwartswerte für unterschiedliche Diskontierungsraten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Schaubild 15: Bestimmung der sozialen Diskontierungsraten . . . . . . . . . . 104 Schaubild 16: Nettogegenwartswert- und internes Zinsfußkriterium . . . . 124 Schaubild 17: Direkte Beschäftigungseffekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 Schaubild 18: Direkte Beschäftigungseffekte I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 Schaubild 19: Personale Zurechnung von Verteilungswirkungen . . . . . . . 155 Schaubild 20: Zielsystem zur Beurteilung alternativer Verkehrsprojekte . 165 Schaubild 21: Zielsystem, Wirksamkeitsmaßstäbe und Skalierungsarten für alternative Verkehrsprojekte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 Schaubild 22: Wirksamkeitsmatrix. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 Schaubild 23: Kosten-Wirksamkeits-Matrix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 Schaubild 24: Auswahl dominanter Projekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 Schaubild 25: Auswahl dominanter Projekte I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 Schaubild 26: Wirksamkeits-Kosten-Verhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 Schaubild 27: Bestimmung eines Durchführbarkeitsbereiches . . . . . . . . . . 172 Schaubild 28: Ablauf einer Nutzwertanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176 Schaubild 29: Zielsystem, Wirksamkeitsmaßstäbe und Bewertungsschlüssel für alternative Verkehrsprojekte . . . . . . . . . . . . . . . 179 Abbildungs- und TabellenverzeichnisXIV Schaubild 30: Rechenschema der Nutzwertanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 Schaubild 31: Nutzwertanalyse alternativer Verkehrsprojekte . . . . . . . . . . 182 Schaubild 32: Ermittlung der QALYs bei Veränderung der Lebenszeit oder/und des Gesundheitszustands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 Tabelle 1: Schattenpreisbestimmung bei unvollkommenen und vollkommenen Märkten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Tabelle 2: Unterschiedliche Güterausprägungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Tabelle 3: Reisekostenmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Tabelle 4: Zahlungsbereitschaft und Akzeptanzbereitschaft . . . . . . . . . . 90 Tabelle 5: Nettogegenwartswert- und Verhältniskriterium . . . . . . . . . . . . 122 Tabelle 6: Nettogegenwartswert- und Verhältniskriterium I . . . . . . . . . . . 125 Tabelle 7: Nettogegenwartswert- und internes Zinsfußkriterium . . . . . . 126 Tabelle 8: Zeitliche Verschiebung eines Projektes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Tabelle 9: Entscheidung bei objektivem und subjektivem Risiko . . . . . . . 132 Tabelle 10: Entscheidung bei objektivem und subjektivem Risiko I . . . . . . 134 Tabelle 11: Maximax- und Maximin-Regel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 Tabelle 12: Hurwicz-Regel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Tabelle 13: Laplace-Regel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Tabelle 14: Savage-Niehans-Regel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139

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References

Zusammenfassung

Die erste Wahl: Nutzen-Kosten-Analyse

Nach dem Haushaltsgrundsätzegesetz sind für alle finanzwirksamen Maßnahmen der öffentlichen Verwaltung angemessene Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchzuführen. Als umfassendste gesamtwirtschaftliche Untersuchungsmethodik stellt die Nutzen-Kosten-Analyse innerhalb der Finanzwissenschaft nach wie vor das Instrument der ersten Wahl dar. Durch die gute Eignung für die Bewertung von Umwelteffekten konnten in den letzten Jahren Nutzen-Kosten-Analysen weiterhin an Bedeutung gewinnen. Der Gesetzgeber verlieh dem Instrument zudem ein entscheidendes Gewicht im Bereich des medizinischen Fortschritts. Durch die Gründung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dessen weitgehende Verpflichtung, neue Arzneimittel hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhält-nisses zu prüfen, müssen sich alle namhaften forschenden Arzneimittelhersteller mit der Methodik intensiv auseinandersetzen. Neben der eigentlichen Nutzen-Kosten-Analyse enthält das Buch auch Kapitel über die Kostenwirtschaftlichkeitsanalyse sowie die Nutzwertanalyse. Bei allen Verfahren beschreibt das Buch die jeweiligen Stärken und Schwächen, Unterschiede und die spezifischen Möglichkeiten in der Anwendung. Praktische Beispiele zeigen die Anwendung, insbesondere im Gesundheits- und Umweltbereich. Das Buch ist in erster Linie ein Lehrtext für den Unterricht an Universitäten. Es hilft jedoch auch Experten in Politik und Verwaltung, sich mit modernen Entscheidungsmethoden vertraut zu machen.

Der Autor

Prof. Dr. Horst Hanusch ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Augsburg.