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Kontrollfragen zu Teil VII in:

Ewald Scherm, Stefan Süß

Personalmanagement, page 173 - 173

2. Edition 2010, ISBN print: 978-3-8006-3708-9, ISBN online: 978-3-8006-4474-2, https://doi.org/10.15358/9783800644742_173

Series: Lernbücher für Wirtschaft und Recht

Bibliographic information
Teil VII – Personalführung 168 relle Zusammenarbeit üblich wird (vgl. VIII). (2) Durch den Wertewandel bedingt versuchen immer mehr Familien, Berufs- und Privatleben zu verbinden. Dadurch wächst der Anteil gut ausgebildeter Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Für Unternehmen ergibt sich daraus die Notwendigkeit, auf die spezifischen Belange ihrer Mitarbeiter einzugehen, die neben dem Beruf auch Mütter bzw. Väter sind (Work-Life-Balance, vgl. I, 3). (3) Deutschland steht vor einem demographischen Wandel, der dazu führt, dass immer mehr ältere immer weniger jüngeren Menschen ge gen überstehen (vgl. I, 3). Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und damit die Integration älterer Arbeitnehmer sind logische Konsequenzen, um Personalengpässe zu reduzieren und gut ausgebildete, erfahrene Mitarbeiter länger zu nutzen. (4) Viele Unternehmen sehen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (vgl. III, 1.1) einen Auslöser dafür, sich mit Diversity-Management zu beschäftigen. Auch wenn die Ziele des AGG und des Diversity-Managements keinesfalls deckungsgleich sind, trägt das Gesetz seit 2007 zur Verbreitung und Etablierung des Diversity-Managements bei (vgl. Süß 2007, S. 173). Damit das Diversity-Management zukünftig über einige Großkonzerne hinaus Verbreitung findet und auch für mittelständische Unternehmen von Interesse ist, müssen gegenwärtige konzeptionelle Schwächen überwunden werden. Dazu zählt insbesondere eine differenziertere Bestimmung seines ökonomischen Nutzens. Dann ist zu erwarten, dass sich die Beschäftigung mit personeller Vielfalt im Rahmen des Personalmanagements bzw. der Personalführung intensivieren wird. Kontrollfragen zu Teil VII 1. Welche Aufgaben der Führung werden unterschieden? 2. Worin besteht der Unterschied zwischen interaktiver und strukturel ler Führung? 3. Wie lassen sich die Begriffe Bedürfnis, Motiv und Motivation abgrenzen? 4. Worin sehen Sie zentrale Unterschiede zwischen Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation? 5. Welche Gruppen von Führungstheorien können differenziert werden? Welche wesentlichen Aussagen kennzeichnen sie? 6. Was soll durch Führungsgrundsätze erreicht werden und wie beurteilen Sie dieses Führungsinstrument? 7. Welche Vor- und Nachteile bringt die Führung durch Zielvereinbarungen mit sich? 8. Was versteht man unter einem Führungsstil? Welche Möglichkeiten zur Abgrenzung verschiedener Führungsstile kennen Sie? 9. Inwiefern ist personelle Vielfalt ein Gestaltungsaspekt der Personalführung? Notwendigkeit, konzeptionelle Schwächen zu reduzieren

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Zusammenfassung

Moderne Methoden des Personalmanagements.

Dieses Buch gibt Ihnen einen umfassenden und aktuellen Überblick über das Personalmanagement. Es ist in elf Teile gegliedert, die den Stand der Diskussion in den wesentlichen personalwirtschaftlichen Aufgabenfeldern widerspiegeln:

* Personalmanagement und Personaltheorie

* Personalplanung, -beschaffung und -freisetzung

* Personalauswahl, -einführung und -zuweisung

* Personalbeurteilung

* Ausbildung und Personalentwicklung

* Vergütung und Arbeitszeit

* Personalführung

* internationaler Personaleinsatz

* Mitbestimmung

* Personalcontrolling

* Personalorganisation

Alle Teile sind in sich geschlossen, vorangestellte Überblicke und Lernziele sowie abschließende Kontrollfragen sollen das Verständnis verbessern. Die Fallbeispiele am Ende jedes Teils erleichtern den Praxistransfer. Die Marginalientexte auf jeder Seite ermöglichen es Ihnen zudem, Inhalte auf einen Blick zu erfassen. Das Buch kann Sie daher durch Studium und Beruf begleiten.

Die Autoren

Professor Dr. Ewald Scherm ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen.

Professor Dr. Stefan Süß ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Personal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.