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Ulrich Koester

Grundzüge der landwirtschaftlichen Marktlehre, page 1 - 12

4. Edition 2010, ISBN print: 978-3-8006-3764-5, ISBN online: 978-3-8006-4470-4, https://doi.org/10.15358/9783800644704_1

Series: Lernbücher für Wirtschaft und Recht

Bibliographic information
Zum Inhalt:    Dieses  Buch  baut  auf  den  Grundlagen  der  Volkswirt‐ schaftslehre auf und vermittelt grundlegende Kenntnisse  zum Verständnis sektoraler Wirtschaftspolitik am Beispiel  der Agrarmarktpolitik.  Im Teil  I  legt es die  theoretischen  Grundlagen  für  das  Verständnis  der  Preisbildung  auf  Produkt‐  und  Faktormärkten.  Besondere  Bedeutung  hat  dabei neben der neoklassischen Theorie auch die Instituti‐ onenökonomie. Teil II stellt die Agrarmarktpolitik mit be‐ sonderem  Bezug  zur  EU  dar  und  bewertet  diese, wobei  der Bewertungsrahmen über die übliche wohlfahrtstheo‐ retische  Analyse  hinausgeht.  Das  Buch  ist  insbesondere  wegen  seiner  detaillierten  Bewertung  einzelner  agrar‐ marktpolitischer  Instrumente  auch  Studierenden  des  Fachs Wirtschaftspolitik  eine wertvolle Hilfe.  Es wendet  sich  an  Studierende der Agrarwissenschaft, Agrarökono‐ mie  und  der Wirtschaftswissenschaften  an Universitäten  und Fachhochschulen sowie Politiker, die an einer rationa‐ len EU Agrarpolitik interessiert sind.      Zum Autor:    Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Koester forscht und  lehrt am In‐ stitut  für  Agrarökonomie  der  Christian‐Albrechts‐ Universität zu Kiel. Er war über 20 Jahre Mitglied im Wis‐ senschaftlichen  Beirat  des  Ministeriums  für  Ernährung,  Landwirtschaft und Forsten.  Vorwort III Grundzüge der landwirtschaftlichen Marktlehre von Dr. Dr. h.c. Ulrich Koester Professor für Agrarökonomie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 4., überarbeitete und erweiterte Auflage Verlag Franz Vahlen München IV Vorwort                                                             ISBN 978 3 8006 4470 4    © 2011 Verlag Franz Vahlen GmbH  Wilhelmstr. 9, 80801 München  Satz: Druckhaus ,,Thomas Müntzer‘‘ GmbH  eBook‐Produktion: hgv publishing services    Dieser Titel ist auch als Printausgabe beim  Verlag und im Buchhandel erhältlich.  Vorwort zur vierten Auflage Die Neuauflage orientiert sich im Aufbau und inhaltlich stark an der dritten Auflage. Natürlich wurden aber dem Autor bekannt gewordene Lesewiderstände und Mängel beseitigt. Damit wurde wahrscheinlich auch ein Beitrag zur Steigerung der Lesegeschwindigkeit der Studierenden geleistet. Der Leser wird es daher hoffentlich nicht verübeln, dass die Länge des Lehrtextes geringfügig erweitert wurde. In dem Lehrbuch sollen zwar vornehmlich die Grundlagen der landwirtschaftlichen Marktlehre vermittelt werden, doch soll auch ein Beitrag zum Verständnis des Geschehens auf den Agrarmärkten und in der realen Agrarmarktpolitik geleistet werden. Um dieser zweiten Zielsetzung zu entsprechen, war selbst nach wenigen Jahren eine Aktualisierung des Lehrbuchs notwendig. In den letzten fünf Jahren sind in der Agrarmarktpolitik der EU bemerkenswerte Änderungen eingetreten, die man vor einem Jahrzehnt hätte kaum erwarten können. In der Neuauflage werden diese Änderungen einer ökonomischen Analyse unterzogen. Es wird aufgezeigt, dass institutionelle Änderungen die treibende Kraft hinter den Politik- änderungen waren; der Vertrag von Lissabon hat nochmals zu grundlegenden institutionellen Änderungen in den EU Entscheidungsprozessen geführt. Weitere Änderungen der Politik sind daher zu erwarten. Abgesehen von dieser Aktualisierung enthält die Neuauflage eine Erweiterung im Kapitel über Agrarpreisbildung. Es wird gezeigt, warum Unkenntnis und Unsicherheit immer wieder zu erratischen Preisbewegungen auf den Agrarmärkten geführt haben und wahrscheinlich auch zukünftig dazu führen werden. Die Überarbeitung des Lehrbuches wurde durch zahlreiche gute Anmerkungen erleichtert. Professor Monika Hartmann und Professor Kay Poggensee haben die dritte Auflage sehr intensiv studiert und entsprechende Empfehlungen zur Verbesserung des Lehrbuchs erteilt. Frau Dr. Ameskamp hat – wie auch schon bei der Auflage zuvor – wieder Korrektur gelesen und wiederum mit Vorschlägen zu einer Verbesserung des Textes beigetragen. Ihnen allen gebührt mein Dank. Kiel, im Mai 2010 Ulrich Koester Vorwort zur dritten Auflage Seit dem Erscheinen der zweiten Auflage sind mehr als zehn Jahre vergangen. In dieser Zeit hat sich nicht nur in der EU-Agrarmarktpolitik, sondern auch in der wissenschaftlichen Erkenntnis über die Funktionsfähigkeit von Märkten viel geändert. Es ist daher einleuchtend, dass diese Auflage erheblich von der ersten und zweiten Auflage abweicht. Leider konnte ich nicht den weisen Rat eines älteren Fachkollegen umsetzen. Nach ihm sollte eine weitere Auflage immer kürzer sein als die vorhergehende, da der Autor mit zunehmender Lehrerfahrung die Fähigkeit erworben haben sollte, Wichtiges von weniger Wichtigem zu trennen. Eine Beschränkung auf das Wichtige sollte daher im Interesse der Studierenden möglich sein. Auch wenn der Rat mich bei meinem Schreiben und der Auswahl der Lehrgebiete häufig leitete, ist die Neuauflage erheblich umfangreicher als die vorherigen Auflagen. Weitestgehende Vermeidung von Lesewiderständen und eine annähernd umfassende Darstellung des Lehrstoffes erfordert eine gewisse Seitenzahl. Die Zweiteilung des Buches wurde beibehalten. In den ersten vier Kapiteln werden die Grundlagen für das Verständnis der Preisbildung auf Agrarmärkten gelegt. Im Unterschied zu der ersten und zweiten Auflage wird größere Bedeutung auf Besonderheiten bei der Nachfrage und dem Angebot von Lebensmitteln gelegt. Es wird daher z. B. nicht nur die Nachfrage nach Suchgütern dargestellt, sondern auch nach Erfahrungs- und Vertrauensgütern. Auch werden Transaktionskosten sowohl bei Nachfragern, bei Produzenten als auch bei der Preisbildung verstärkt in die Analyse aufgenommen. Im Unterschied zu den vorhergehenden Auflagen wird bereits in den Grundlagenkapiteln verstärkt der Bezug zu Politikproblemen aufgezeigt. Mit dem fünften Kapitel „Agrarmärkte als Problem der Politik“ soll auch den Lesern, die weitgehend Grundkenntnisse von einführenden Vorlesungen zur Volkswirtschaftslehre haben und sich vornehmlich für Politikprobleme interessieren, der Einstieg in die Analyse von Agrarmarktpolitik ermöglicht werden. Die ersten fünf Kapitel haben Grundlagencharakter und sind daher nicht EU spezifisch. In den Kapiteln 6 bis 9 wird dagegen verstärkt die Agrarmarktpolitik der EU analysiert. Sehr stark ausgeweitet wurde Kapitel 7 „Instrumente der EU-Agrarmarktpolitik“. Der erste Teil des Kapitels beginnt mit einem ökonomischen Bewertungsrahmen. Dieser Teil wurde sehr stark erweitert. Persönliche Erfahrung in Politikberatung und Lehre haben den Autor überzeugt, dass die Bewertung von Politikmaßnahmen nicht eindimensional zu erfolgen hat. Wohlfahrtstheoretische Analysen sind sicherlich wichtig, doch können sie zu einer unzureichenden Bewertung führen, wenn sich z. B. Implementierungskosten erheblich unterscheiden. Es wurde daher auch diesem Aspekt größere Bedeutung beigemessen. Mit Kapitel 8 „Zur politischen Ökonomie der EU-Agrarmarktpolitik: Warum ist die Politik wie sie ist?“ wurde ein weiterer neuer Teil aufgenommen. Solche Fragen werden zwar in der Regel nicht in einführenden Lehrveranstaltungen gelehrt, Vorwort VII stoßen aber bei Studierenden und an der Agrarmarktpolitik interessierten Lesern auf großes Interesse. Das Kapitel ist daher so geschrieben, dass auch Leser, die nicht alle Kapitel gelesen haben, aus der Lektüre Gewinn ziehen können. Es war daher nicht zu vermeiden, dass in diesem Kapitel einige Aspekte und Deduktionen erscheinen, die auch schon in den Kapiteln zuvor angesprochen wurden. Auch in dieser Auflage wird auf die Beschreibung der Märkte und die Vermittlung von Fakten weitgehend verzichtet. Es mag sich daher für die Lehre anbieten, den Studierenden Zugang zu aktuellen Informationsmaterialen zu verschaffen, wie z. B. die AID-Informationen, die Veröffentlichungen der IMA, Agrimente und Agrilexikon, einzelne Veröffentlichungen des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, des Deutschen Bauernverbandes und der EU-Kommission. Fakten sind weitgehend über das Internet schnell zu erhalten. Fakten ändern sich schnell und sollten daher nur begrenzt in einführenden Lehrtexten enthalten sein; es sei denn, sie dienen dazu, ökonomische Argumente zu veranschaulichen. Aus dem Umfang des Lehrbuches folgt, dass der Stoff kaum in einer vierstündigen Veranstaltung (einem Modul) bewältigt werden kann. Doch dürfte es für Studierende mit guten Vorkenntnissen aus einführenden Lehrveranstaltungen der Volkswirtschaftslehre möglich sein, die ersten vier Kapitel sehr kurz zu behandeln. Wird weiterhin der Lehrinhalt von Kapitel 8 auf weiter führende Lehrveranstaltungen verlagert, könnte der Lehrstoff doch Grundlage für eine vierstündige Vorlesung geben. Weiterhin könnten Kapitel 5 bis 8 auch zu einer eigenständigen Lehrveranstaltung ein Baustein sein. Zwar ist das Buch als Lehrtext geschrieben und richtet sich vornehmlich an Studierende, doch dürfte insbesondere der zweite Teil für einen größeren Leserkreis von Interesse sein. Der Verfasser würde sich freuen, wenn sich auch Politiker mit dem Text befassen würden. Vielleicht könnte dadurch zukünftig ein fruchtbarerer Dialog zwischen Wissenschaftlern und Politikern einsetzen, als es in der Vergangenheit der Fall war. Fortschritte in der Textverarbeitung haben einerseits das Erstellen eines Buches erleichtert, aber es hat auch zu einer Verlagerung in der Arbeitsteilung zwischen Verlag und Autor geführt. Während der Verlag den Text der ersten beiden Auflagen setzte und auch auf Korrekturfehler überprüfte, ist diese Arbeit nun in das Büro der Autoren verlagert. Das fertige Produkt ist daher zwar weiterhin das Ergebnis einer arbeitsteiligen Zusammenarbeit, aber die Zusammensetzung hat sich geändert. Viele Helfer haben bei der Fertigstellung des Buches mitgewirkt, einigen soll auch an dieser Stelle persönlich mein Dank ausgesprochen werden. Frau Elwira Fey hat bei dieser Auflage wie auch bei den vorhergehenden die Hauptlast getragen. Sie hat immer wieder neue Fassungen angefertigt und viele sprachliche Unebenheiten und nicht ganz exakte grafische Darstellungen beseitigt oder Verbesserungen angemahnt. Dafür gebührt ihr sehr großer Dank. Frau Dr. Konstanze Ameskamp, geb. Hallmann, hat eine frühe Fassung des Manuskriptes gelesen und eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen eingebracht. Frau Anna Struve, geb. von Pfeil, MSc, hat die vorletzte Fassung nochmals gründlich durchgesehen, eine Reihe von Unschärfen beseitigt, Querverweise eingefügt und auch das Stichwortverzeichnis erstellt. Frau Birthe Wollni, BSc, übernahm die Aufgabe eines reprä- VIII Vorwort sentativen Lesers aus Sicht der Studierenden. Auch sie hat zur Eliminierung von Lesewiderständen erheblich beigetragen. Die vorletzte Version wurde nochmals vollständig von Herrn Dr. Thomas Herzfeld gelesen und verbessert. Herr Heinrich Mumme, BSc, und Herr Christoph Rathmann, MSc, waren sehr sorgfältig bei der Zeichnung und Überarbeitung der Schaubilder. Ich bin allen Helfern zu großem Dank verpflichtet. Kiel, im Juli 2005 Ulrich Koester Inhaltsverzeichnis Vorwort zur vierten Auflage ....................................................................................V Vorwort zur dritten Auflage................................................................................... VI Kapitel 1: Einführung............................................................................................ 1 1.1 Begriff, Abgrenzung und Aufgabenstellung der „landwirtschaftlichen Marktlehre“ ......................................................... 1 1.2 Zum Aufbau des Buches............................................................................. 11 Teil I: Theoretische Grundlagen......................................................................... 15 Kapitel 2: Die Nachfrage nach Agrarprodukten und landwirtschaftlichen Produktionsmitteln .............................................................................................. 17 2.1 Zur Klassifizierung von Agrarprodukten.................................................... 17 2.2 Die Nachfrage nach Lebensmitteln aus konventioneller landwirtschaftlicher Produktion auf der Verbraucherstufe im Fall von Suchgütern......... 22 2.2.1 Bedeutung des Verbraucherverhaltens ............................................ 23 2.2.2 Bestimmungsfaktoren der Nachfrage bei Rationalverhalten........... 28 2.3 Besonderheiten der Nachfrage nach Lebensmitteln konventioneller landwirtschaftlicher Produktion im Fall von Erfahrungs- und Vertrauensgütern....................................................... 62 2.4 Besonderheiten der Nachfrage nach ökologisch produzierten Lebensmitteln ........................................................................ 63 2.5 Die Nachfrage nach Produktionsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft ..................................................................... 64 2.6 Politikprobleme........................................................................................... 75 2.6.1 Informationsprobleme ..................................................................... 75 2.6.2 Divergenz zwischen privater und sozialer marginaler Zahlungsbereitschaft........................................................................ 75 2.6.3 Problem der Nachfrage nach Umweltgütern ................................... 76 2.6.4 Divergenz zwischen Marktpreisen und gesamtwirtschaftlichen Schattenpreisen................................................................................ 77 2.6.5 Transaktionskosten .......................................................................... 79 Kapitel 3: Das Angebot von Agrarprodukten .................................................. 80 3.1 Bestimmungsfaktoren des Angebots von Agrarprodukten......................... 80 3.2 Das Konzept der Angebotskurve bei der Zielsetzung Gewinnmaximierung .................................................................................. 80 3.3 Elastizitätsanalyse....................................................................................... 96 3.4 Bestimmungsfaktoren der Änderung des Angebots im Zeitablauf............................................................................................. 104 3.5 Politikprobleme......................................................................................... 106 X Inhaltsverzeichnis 3.5.1 Alternative Ziele............................................................................ 107 3.5.2 Zielbeschränkungen....................................................................... 108 3.5.3 Bedeutung von Transaktionskosten .............................................. 110 3.5.4 Divergenzen in der Produktion ..................................................... 110 Kapitel 4: Agrarpreisbildung............................................................................112 4.1 Klassifikation der Märkte ......................................................................... 112 4.2 Produkt- und Faktorpreisbildung bei vollständiger Konkurrenz.............. 115 4.3 Produkt- und Faktorpreisbildung beim Monopol ..................................... 129 4.4 Bestimmungsgründe von Preisrelationen unter Wettbewerbsbedingungen ............................................................... 135 4.4.1 Bestimmungsgründe der Entwicklung von Produktpreisrelationen................................................................... 135 4.4.2 Bestimmungsgründe des Zusammenhangs zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen............................................... 138 4.4.3 Bestimmungsgründe interregionaler Preisunterschiede ................ 147 4.4.4 Bestimmungsgründe des intertemporalen Preiszusammenhangs.. 148 4.5 Agrarpreisschwankungen ......................................................................... 154 4.5.1 Zyklische Agrarpreisschwankungen ............................................. 155 4.5.2 Zufallsbedingte Agrarpreisschwankungen.................................... 160 4.6 Bedeutung von Transaktionskosten für die Preisbildung ......................... 162 4.7 Beurteilung des Preismechanismus als Koordinationsinstrument und alternative Koordinationsmechanismen .............................................168 4.7.1 Preismechanismus und gesamtwirtschaftliches Optimum bei vollständiger Konkurrenz ........................................................ 168 4.7.2 Alternative Entscheidungsmechanismen....................................... 170 4.8 Die Bedeutung von Informationsmängeln für die Entwicklung der Agrarpreise ..........................................................................................178 Teil II: Markt- und Preispolitik.........................................................................187 Kapitel 5: Agrarmärkte als Problem der Politik .............................................189 5.1 Sicherung der Versorgung mit Nahrungsmitteln...................................... 189 5.2 Agrareinkommensprobleme ..................................................................... 191 5.2.1 Probleme der Ermittlung der Einkommensdisparität – Die Methode des Ernährungs- und agrarpolitischen Berichts der Bundesregierung...................................................................... 191 5.2.2 Einkommensvergleiche mit Informationen aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ........................................ 199 5.2.3 Einkommensvergleiche in der EU auf der Grundlage einzelbetrieblicher Daten............................................................... 203 5.2.4 Gründe für eine Einkommensdisparität: Ein marktwirtschaftlicher Erklärungsansatz ................................. 204 5.3 Effizienz der Landwirtschaft .................................................................... 211 5.4 Instabilität der Agrarmärkte...................................................................... 215 5.5 Problem der Nahrungsmittelsicherheit ..................................................... 216 5.6 Probleme der Umweltpolitik..................................................................... 217 Inhaltsverzeichnis XI Kapitel 6: Ziele und Träger der EU-Agrarmarktpolitik................................ 218 6.1 Möglicher Beitrag der Wissenschaft bei der Aufstellung agrarpolitischer Ziele ................................................................................ 218 6.2 Aussagefähigkeit der Entwicklung der Zielvariablen für die Beurteilung der praktischen Agrarmarktpolitik ............................ 219 6.3 Offiziell deklarierte Ziele der Agrarpolitik in der BR Deutschland und der EU .......................................................... 222 6.4 Träger der Agrarmarktpolitik.................................................................... 226 6.4.1 Definition und Aktionsbereich ...................................................... 226 6.4.2 Agrarpolitisch relevante Entscheidungsträger auf EU-Ebene....... 228 6.4.3 Probleme einer Vielzahl agrarmarktpolitischer Träger ................. 232 Kapitel 7: Instrumente der EU-Agrarmarktpolitik........................................ 237 7.1 Ein ökonomischer Bewertungsrahmen ..................................................... 237 7.1.1 Gründe für Politikänderungen ....................................................... 238 7.1.2 Preis- und Mengeneffekte.............................................................. 241 7.1.3 Ordnungspolitische Einordnung.................................................... 242 7.1.4 Wohlfahrtseffekte .......................................................................... 243 7.1.5 Verteilungseffekte ......................................................................... 254 7.1.6 Budgetäre Effekte.......................................................................... 255 7.1.7 Effekte auf den internationalen Handel......................................... 256 7.1.8 Administrative Durchführbarkeit .................................................. 257 7.2 Gründe und Probleme mangelnder Eindeutigkeit der Bewertung............ 260 7.3 Ökonomische Analyse ausgewählter Instrumente.................................... 263 7.3.1 Systematik des agrarmarktpolitischen Mitteleinsatzes.................. 263 7.3.2 Wirkungsanalyse ausgewählter Instrumente der Außenhandelsregelungen .............................................................. 265 7.3.3 Wirkungsanalyse ausgewählter Instrumente binnenwirtschaftlicher Regelungen............................................... 299 Kapitel 8: Zur politischen Ökonomie der EU-Agrarmarktpolitik: Warum ist die Politik wie sie ist?...................................................................... 333 8.1 Gründe für einen unterschiedlichen Protektionsgrad in Industrie- und Entwicklungsländern..................................................... 334 8.1.1 Einkommensverteilungswirkungen ............................................... 336 8.1.2 Die politische Macht von Interessengruppen ................................ 339 8.1.3 Die sozialen Präferenzen der Gesellschaft .................................... 340 8.2 Gründe für einen unterschiedlichen Protektionsgrad zwischen Industrieländern ........................................................................ 341 8.3 Gründe für den unterschiedlichen Protektionsgrad einzelner Agrarprodukte ........................................................................... 344 8.4 Bestimmungsgründe der Wahl und der Dosierung des Instrumenteneinsatzes......................................................................... 346 8.5 Politökonomische Analyse der EU-Agrarmarktpolitik ............................ 349 8.5.1 Akteure in der EU-Agrarmarktpolitik ........................................... 349 8.5.2 Institutionen in der Gemeinsamen Agrarpolitik ............................ 359 8.5.3 Politökonomischer Erklärungsansatz und reale Entwicklung der EU-Agrarmarktpolitik ............................................................. 366 XII Inhaltsverzeichnis Kapitel 9: Grundprinzipien der EU-Agrarmarktordnungen, Entwicklung und Perspektiven ..........................................................................369 9.1 Grundprinzipien der EU-Marktordnungen ............................................... 369 9.1.1 Das Grundprinzip „Einheit der Märkte“ ....................................... 369 9.1.2 Das Grundprinzip „Gemeinschaftspräferenz für Agrarprodukte“.............................................................................. 370 9.1.3 Das Grundprinzip „Finanzielle Solidarität“ .................................. 372 9.2 Entwicklung der EU-Agrarmarktpolitik ................................................... 378 9.3 Perspektiven der EU-Agrarmarktpolitik................................................... 386 Literaturverzeichnis ..............................................................................................389 Stichwortverzeichnis .............................................................................................407

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References

Zusammenfassung

Die landwirtschaftliche Marktlehre.

Dieses Buch baut auf den Grundlagen der Volkswirtschaftslehre auf und vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Verständnis sektoraler Wirtschaftspolitik am Beispiel der Agrarmarktpolitik. Im Teil I legt es die theoretischen Grundlagen für das Verständnis der Preisbildung auf Produkt? und Faktormärkten. Besondere Bedeutung hat dabei neben der neoklassischen Theorie auch die Institutionenökonomie. Teil II stellt die Agrarmarktpolitik mit besonderem Bezug zur EU dar und bewertet diese, wobei der Bewertungsrahmen über die übliche wohlfahrtstheoretische Analyse hinausgeht. Das Buch ist insbesondere wegen seiner detaillierten Bewertung einzelner agrarmarktpolitischer Instrumente auch Studierenden des Fachs Wirtschaftspolitik eine wertvolle Hilfe. Es wendet sich an Studierende der Agrarwissenschaft, Agrarökonomie und der Wirtschaftswissenschaften an Universitäten und Fachhochschulen sowie Politiker, die an einer rationalen EU Agrarpolitik interessiert sind.

Der Autor

Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Koester forscht und lehrt am Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er war über 20 Jahre Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.