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Vera-Carina Elter, 17.4 Literatur in:

Jochen Drukarczyk, Dietmar Ernst (Ed.)

Branchenorientierte Unternehmensbewertung, page 411 - 412

3. Edition 2010, ISBN print: 978-3-8006-3654-9, ISBN online: 978-3-8006-4464-3, https://doi.org/10.15358/9783800644643_411

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Vera-Carina Elter400 1. Bedeutung der Marke bei der Gewinnung von Kunden oder Fans sowie der Erzeugung von Loyalität 2. Markenstärke im Vergleich zu anderen Marken von Fußballunternehmen (Titel, Größe und Reichweite der Fanbasis, Zahl der Stars) 3. Finanzstärke der Marke (Anteil der Marke an den Umsatzerlösen) Eine detaillierte Beschreibung zur Ableitung der veröffentlichten Markenwerte ist öffentlich nicht bekannt. Daher kann an dieser Stelle keine Aussage getroffen werden, inwieweit die zugrunde liegende Bewertungsmethodik für Rechnungslegungs- oder Finanzierungszwecke in Deutschland anerkannt bzw. anwendbar ist. Die bisher veröffentlichten Markenwerte von europäischen Fußballunternehmen der Firma Future- Brand aus den Studien der Jahre 2004 und 2006 zeigen das Manchester United und Real Madrid die werthaltigsten Marken unter den europäischen Fußballunternehmen sind. Der FC Bayern München ist nach dieser Studie das Fußballunternehmen mit dem höchsten Markenwert in Deutschland. 17.4 Literatur DFL, Bundesliga Report 2006, 2007, 2008, 2009 DFL, Die wirtschaftliche Situation im Lizenzfussball 2005 und 2004 Elter, Vera-Carina: Vorbild Schwacke-Liste, in Horizont Sport Business Oktober 2003 Elter, Vera-Carina: Wie viel ist ein Fußballer in der Bilanz wert?, Börsen-Zeitung vom 28.11.2003 Elter, Vera-Carina: Brands am Ball, Horizont Sport Business, 3/2004 Galli, Albert: Individuelle finanzielle Spielerbewertung im Teamsport, Finanzbetrieb 2003 Horizont Sportbusiness Online: BBDO Studie ermittelt die wertvollsten Fußballclubs, 20. September 2007 IDW, IDW Standard: Grundsätze zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte (IDW S 5), Stand 12. Juli 2007 KPMG, Corporate Finance, München: Valuation Snapshot; Der Fußball-Transfermarkt in Deutschland, Januar 2006 KPMG, Corporate Finance/WGZ-Bank; FC €uro AG – Fußball und Finanzen, September 2004 FutureBrand: The most valuable football brands in Europe – The 2004, 2006 report 18 Bewertung von Energieversorgungsunternehmen Von Sven Beyer und Günther Keller* 18.1 Einführung Unter Energieversorgung wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Wertschöpfungskette von der Erschließung von Energiequellen, deren Wandlung in vielseitig verwendbare Energieträger sowie der anschließende Transport zu den Endverbrauchern verstanden. Nach der Definition des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) versteht man unter Energieversorgungsunternehmen (EVU) „natürliche oder juristische Personen, die Energie an andere liefern, ein Energieversorgungsnetz betreiben oder an einem Energieversorgungsnetz als Eigentümer Verfügungsbefugnis besitzen“1. Energie ist nach § 3 EnWG, Nr. 14 als „Elektrizität und Gas, soweit sie zur leitungsgebundenen Energieversorgung verwendet werden“ definiert. EVU umfassen in der Praxis aber häufig auch die Geschäftsfelder Versorgung mit Fernwärme, Wasser, die (Abfall-)Entsorgung sowie die Bereitstellung von verwandten Dienstleistungen. Die Bezeichnung Energieversorger bzw. Energieversorgungsunternehmen ist dann deckungsgleich mit der des Multi-Utility-Unternehmens. * Dr. Sven Beyer ist Partner im Bereich Corporate Finance und Dr. Günther Keller ist als Director im Bereich Corporate Finance der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. 1 Vgl. EnWG vom 7. Juli2005, BGBl. I S. 1970, ber. S. 3621, zuletzt geändert am 25. Oktober 2008, BGBl. I S. 2101, § 3, Nr. 18. 18.1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 401 18.2 Bewertungsverfahren und Bewertungsanlässe in der Energieversorgerbranche . . . . . . . . . . 406 18.2.1 Bewertungsobjekte und -verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 406 18.2.2 Gesellschaftsrechtliche und vertragliche Bewertungsanlässe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 411 18.2.3 Rechnungslegungsbezogene Bewertungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 412 18.3 Gesamtbewertung von Energieversorgungsunternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 414 18.4 Bewertung von Netzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419 18.4.1 Strom- und Gasnetze als Bewertungsobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419 18.4.2 Grundstruktur eines DCF-Kalküls für eine Netzbewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 421 18.4.3 Ableitung der Cash Flows eines Netzbetreibers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 424 18.4.4 Bewertung auf Basis des Sachzeitwertverfahrens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 429 18.5 Bewertung von Kraftwerken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 431 18.5.1 Kraftwerke als Bewertungsobjekte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 431 18.5.2 Grundstruktur eines DCF-Kalküls für eine Kraftwerksbewertung. . . . . . . . . . . . . . . . 434 18.5.3 Ableitung der Cash Flows eines Kraftwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 435 18.6 Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 442 18.7 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 443

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Zusammenfassung

Beschäftigt man sich mit der Praxis der Unternehmensbewertung, so zeigt sich, dass hier zahlreiche Spezifika vorliegen, die vom Bewerter berücksichtigt werden müssen. Diese sind zum einen in Marktpotenzialen begründet, in Lebenszyklen, in potenziellen Synergieeffekten oder in Integrationsproblemen.

Eine detaillierte Branchenkenntnis und -analyse ist Basis einer fundierten Unternehmensplanung, die wiederum maßgeblich die Qualität der Unternehmensbewertung beeinflusst.

Es gehört also zum Selbstverständnis, dass sich der Bewerter intensiv mit entsprechenden Branchen sowie deren Besonderheiten beschäftigt.

Dieses Buch wird ihm dabei wertvolle Hilfe sein.

- zur Bewertung von Unternehmen sind Branchenkenntnisse notwendig

- neue Beiträge über die Bewertung von Brauereien und von Infrastrukturprojekten wie dem Eurotunnel

- das maßgebliche Werk zur branchenorientierten Bewertung von Unternehmen

"Die Beiträge sind sehr anschaulich … Das Werk und seine einzelnen Beiträge können jedem empfohlen werden, der sich mit Fragen der Unternehmensbewertung … beschäftigt."

Peter Bömelburg, Die Wirtschaftsprüfung 2/2009

Die einzelnen Beiträge folgen einem einheitlichen und praxisorientierten Grundgerüst:

- Charakterisierung der Branche

- Ermittlung der Plandaten der Unternehmensbewertung

- Branchenspezifische Ansätze der Unternehmensbewertung

- Praxisbeispiele.

Prof. Dr. Dr. h.c. Jochen Drukarczyk war Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung an der Universität Regensburg. Er hat darüber hinaus zahlreiche Gastprofessuren in England, Frankreich, Österreich und Deutschland wahrgenommen. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Bewertung, Sanierung und Analyse institutioneller Regelungen auf Kreditmärkten.

Dr. Dr. Dietmar Ernst ist Professor für Corporate Finance an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen. Ferner ist er Direktor des Deutschen Instituts für Corporate Finance (DICF).

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