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Marcus O. Klosterberg, 11.4 Literatur in:

Jochen Drukarczyk, Dietmar Ernst (Ed.)

Branchenorientierte Unternehmensbewertung, page 289 - 290

3. Edition 2010, ISBN print: 978-3-8006-3654-9, ISBN online: 978-3-8006-4464-3, https://doi.org/10.15358/9783800644643_289

Bibliographic information
11 Die Bewertung von Software-Unternehmen 273 11.4 Literatur Arundale, K. (2005): Money for Growth – The European Technology Investment Report 2005, PwC- Studie, London Beike, R. (2000): Neuer Markt und Nasdaq, Stuttgart BITKOM (2008): Kennzahlen zur ITK-Branchenentwicklung, entnommen der BITKOM-Website „Markt & Statistik“, www.bitkom.de, des BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Berlin Blind, K. et al. (2001): Mikro- und makroökonomische Implikationen der Patentierbarkeit von Softwareinnovationen: Geistige Eigentumsrechte in der Informationstechnologie im Spannungsfeld von Wettbewerb und Innovation; Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- Wettbewerbsrecht und des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe Bretzke, W.-R. (1988): Risiken in der Unternehmensbewertung, in ZfbF 1988 Collmann, O. et al. (2002): SoftValue – ein strukturiertes Bewertungsverfahren für Software, Whitepaper Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik ISST, Berlin Department of Trade and Industry (DTI), Großbritannien (2004): Sector Competitevness Analysis of the Software and Computer Services Industry, London Drukarczyk, Jochen (2003): Unternehmensbewertung, 4. Aufl., München Eliason, N. (2005): Oracle Corporation – Financial Research Report, The Applied Finance Group Ltd., Fresno (CA) Ernst, D.; Schneider, S.; Thielen, B. (2003): Unternehmensbewertungen erstellen und verstehen, München EVCA (2009): EVCA 2008 Yearbook, European Private Equity & Venture Capital Association, Brüssel Froideveaux, P. (2004): Fundamental Equity Valuation, Dissertation an der Universität Fribourg (CH) Lefteroff, T.; Walden, K. (2005): MoneyTree Survey – 2004 results; PriceWaterhouseCoopers Morgan, A. (2005): Corporate Finance Insights 2005 – Technology Sector, PriceWaterhouseCoopers Wiehle, U. et al. (2005): Unternehmensbewertung – Methoden, Rechenbeispiele, Vor- und Nachteile, 2. Aufl., Wiesbaden 12 Bewertung von Telekommunikationsunternehmen Von Sonia Rabussier* 12.1 Einführung Die Telekommunikation stellt einen der Grundpfeiler unserer global vernetzten Wirtschaft dar. Sie trägt zu einem erheblichen Teil zur Innovationskraft, zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit und zum Wachstum der Volkswirtschaft bei. So erklärt es sich auch, dass in der Vergangenheit die Telekomunternehmen im staatlichen Besitz waren und von staatlicher Seite gelenkt und geführt wurden. Diese Unternehmen waren dann „Monopolisten“. 12.2 Der Markt für Telekommunikationsdienste Unter den Telekommunikationsdiensten werden sowohl die Sprach- und Mobiltelefonie als auch die Datenübertragung verstanden. Die Netzinfrastruktur und die Herstellung der Endgeräte werden unter dem allgemeineren Begriff der Telekommunikation, nicht aber unter dem der Telekomunikationsdienste, eingegliedert. 12.2.1 Bedeutung der Telekommunikationsdienste in der Volkswirtschaft Nach Schätzung des Instituts für Weltwirtschaft haben die Telekommunikationsdienste in den letzten zehn Jahren über 2 % zum globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) beigetragen. Die weltweiten Ausgaben für private Telekommunikationsdienstleistungen betrugen 3 % der gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte und lagen damit deutlich hinter den durchschnittlichen Ausgaben für Tabak und Alkohol. 12.1 Einführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 12.2 Der Markt für Telekommunikationsdienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 12.2.1 Bedeutung der Telekommunikationsdienste in der Volkswirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . 275 12.2.2 Liberalisierung der Telekombranche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277 12.2.3 Wettbewerbssituation in der Telekombranche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 12.2.3.1 Wettbewerb im Festnetzbereich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279 12.2.3.2 Wettbewerb im Breitband-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 12.2.3.3 Wettbewerb im Mobilfunkbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283 12.3 Bewertung in der Telekommunikationsbranche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 12.3.1 Bewertung der TK-Unternehmen: ein alltäglicher Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 12.3.2 Bewertung der TK-Unternehmen: Hauptverfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 12.3.2.1 Discounted Free Cash Flow – Bewertung (Entity-Verfahren) . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 12.3.2.2 Sum-of-the-Parts-Bewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 12.3.2.3 Relative Bewertung mittels der Multiplikatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290 * Sonia Rabussier, Sal. Oppenheim, Frankfurt am Main.

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Zusammenfassung

Beschäftigt man sich mit der Praxis der Unternehmensbewertung, so zeigt sich, dass hier zahlreiche Spezifika vorliegen, die vom Bewerter berücksichtigt werden müssen. Diese sind zum einen in Marktpotenzialen begründet, in Lebenszyklen, in potenziellen Synergieeffekten oder in Integrationsproblemen.

Eine detaillierte Branchenkenntnis und -analyse ist Basis einer fundierten Unternehmensplanung, die wiederum maßgeblich die Qualität der Unternehmensbewertung beeinflusst.

Es gehört also zum Selbstverständnis, dass sich der Bewerter intensiv mit entsprechenden Branchen sowie deren Besonderheiten beschäftigt.

Dieses Buch wird ihm dabei wertvolle Hilfe sein.

- zur Bewertung von Unternehmen sind Branchenkenntnisse notwendig

- neue Beiträge über die Bewertung von Brauereien und von Infrastrukturprojekten wie dem Eurotunnel

- das maßgebliche Werk zur branchenorientierten Bewertung von Unternehmen

"Die Beiträge sind sehr anschaulich … Das Werk und seine einzelnen Beiträge können jedem empfohlen werden, der sich mit Fragen der Unternehmensbewertung … beschäftigt."

Peter Bömelburg, Die Wirtschaftsprüfung 2/2009

Die einzelnen Beiträge folgen einem einheitlichen und praxisorientierten Grundgerüst:

- Charakterisierung der Branche

- Ermittlung der Plandaten der Unternehmensbewertung

- Branchenspezifische Ansätze der Unternehmensbewertung

- Praxisbeispiele.

Prof. Dr. Dr. h.c. Jochen Drukarczyk war Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung an der Universität Regensburg. Er hat darüber hinaus zahlreiche Gastprofessuren in England, Frankreich, Österreich und Deutschland wahrgenommen. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Bewertung, Sanierung und Analyse institutioneller Regelungen auf Kreditmärkten.

Dr. Dr. Dietmar Ernst ist Professor für Corporate Finance an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen. Ferner ist er Direktor des Deutschen Instituts für Corporate Finance (DICF).

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