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2.6 Literaturhinweise in:

Norbert Hirschauer, Oliver Mußhoff

Modernes Agrarmanagement, page 75 - 76

Betriebswirtschaftliche Analyse- und Planungsverfahren

3. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4743-9, ISBN online: 978-3-8006-4457-5, https://doi.org/10.15358/9783800644575_75

Bibliographic information
62 2 Grundlagen und Ziele unternehmerischen Entscheidens 2.6 LiteraturhinweiseBMELV (2012): Ausgewählte Daten und Fakten der Agrarwirtschaft 2012. Bundesministerium für Ernäh-rung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin.BMELV (2011): Agrarpolitischer Bericht der Bundesregierung 2011. Bundesministerium für Ernährung,Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin.BRANDES, W., WOERMANN, E. (1982): Landwirtschaftliche Betriebslehre. Band I: Allgemeiner Teil. Parey,Hamburg und Berlin.DABBERT, S., BRAUN, J. (2009): Landwirtschaftliche Betriebslehre - Grundwissen Bachelor. Ulmer, Stuttgart.KUHLMANN, F. (2007): Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft. DLG Verlag, Frankfurt amMain.ODENING, M., BOKELMANN,W. (Hrsg.) (2001): Agrarmanagement. Ulmer, Stuttgart.OLSON, K.D. (2011): Economics of Farm Management in a Global Setting. JohnWiley & Sons, New York.REISCH, E., KNECHT, G. (Hrsg.) (1995): Betriebslehre. Ulmer, Stuttgart. 3 Kontrolle und Analyse 3.1 Vorbemerkungen Zweck des Rechnungswesens Zentrales Anliegen des Rechnungswesens bzw. der Buchführung besteht in der systematischen Erfas-sung und Auswertung aller zählbaren Vorgänge in einem Unternehmen zum Zweck der Informationunterschiedlicher Interessenten und Zielgruppen. In diesem Zusammenhang unterscheidet man die Finanz-buchführung und die Betriebsbuchführung (Abb. 3-1). Abb. 3-1: Teilbereiche des Rechnungswesens Die Finanzbuchführung basiert auf der zeitlich und sachlich geordneten und lückenlosen Aufzeichnungaller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Abrechnungszeitraums. DieGrundlage bilden Belege. Die Finanzbuchführung ist immer unternehmens- und periodenbezogen (z.B. aufein Geschäftsjahr) und liefert als Ergebnis den Jahresabschluss, d.h. die Bilanz sowie die Gewinn- und Ver-lustrechnung (GuV). Die Adressaten der Finanzbuchführung sind (aktuelle und potenzielle) Anteilseigner,Behörden (Fiskus), Geschäftspartner (Lieferanten und Kunden) sowie Kreditgeber und die Mitarbeiter.Veröffentlichte Buchführungsergebnisse können von Anteilseignern und Investoren genutzt werden, umsachlich begründete Anlageentscheidungen zu treffen. Kreditgeber können das Kreditausfallrisiko prüfenund dementsprechend sachlich begründete Kreditvergabeentscheidungen fällen. Außerdem dienen dieBuchführungsergebnisse der Bemessung von Zahlungen an den Fiskus (z.B. Einkommensteuer) und anAnteilseigner (z.B. Dividenden). Für die Mitarbeiter eines Unternehmens kann es darum gehen, dieSicherheit des eigenen Arbeitsplatzes zu beurteilen oder die Fähigkeit des Unternehmens einzuschätzen,branchenübliche Löhne zu bezahlen. Da die Finanzbuchführung zunächst an externe Adressaten außer-halb der Unternehmensführung gerichtet ist, wird sie auch als externes Rechnungswesen (financialaccounting) bezeichnet. Beim externen Rechnungswesen sind zum einen gesetzliche Vorgaben hinsicht-lich der Durchführungs- und Veröffentlichungspflicht zu beachten. Zum anderen gibt es Vorschriften hin- Rechnungswesen Finanzbuchführung(= Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung) Betriebsbuchführung(= Leistungs-Kostenrechnung) Adressaten: Æ Anteilseigner Æ Behörden Æ Geschäftspartner Æ Kreditgeber Æ Mitarbeiter Æ Unternehmensführunginkl. Berater Adressaten: Æ Unternehmensführunginkl. Berater

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References

Zusammenfassung

Gemäß dem Motto „Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“ geht es im vorliegenden Lehrbuch darum, Studierenden und Praktikern beim Erwerb analytischer Fähigkeiten und einer problemlösungsorientierten Methodenkompetenz zu helfen.

Für die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stark verändert. Insbesondere der Wettbewerbsdruck und das unternehmerische Risiko sind infolge der Liberalisierung der Agrarmärkte und des Klimawandels angestiegen. Hinzu kommen ein laufender Anpassungsdruck an veränderte Verbraucherwünsche, neue gesellschaftliche Anforderungen sowie eine zunehmende Verflechtung zwischen den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette. Das vorliegende Lehrbuch trägt diesen Entwicklungen durch die Fokussierung auf die praktische unternehmerische Entscheidungsunterstützung unter Risiko Rechnung.

Dieses Buch schafft zum einen das theoretisch-konzeptionelle Verständnis für die grundlegenden ökonomischen Strukturen der wichtigsten unternehmerischen Entscheidungsanlässe. Zum anderen vermittelt es das handwerkliche Können im Umgang mit betriebswirtschaftlichen Analyse- und Planungsinstrumenten, über das Manager in einer unsicheren Unternehmensumwelt verfügen müssen, um erfolgreiche Entscheidungen fällen zu können.

Aus dem Inhalt:

• Grundlagen und Ziele unternehmerischen Entscheidens

• Kontrolle und Analyse

• Produktionstheorie

• Produktionsprogrammplanung

• Investitionsplanung und Finanzierung

• Querschnittsaufgabe Risikomanagement

• Bewertung und Taxation

• Corporate Social Responsibility

Über die Autoren:

Prof. Dr. Oliver Mußhoff leitet den Arbeitsbereich für Landwirtschaftliche Betriebslehre am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen.

Prof. Dr. Norbert Hirschauer ist Inhaber der Professur für Unternehmensführung im Agribusiness am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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Für Dozenten steht auf der Website ein auf das Buch abgestimmter Foliensatz mit den Abbildungen und Tabellen des Buches zur Verfügung. Für Studierende sind Übungsaufgaben formuliert.