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4.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Produktionstheorie in:

Norbert Hirschauer, Oliver Mußhoff

Modernes Agrarmanagement, page 194 - 197

Betriebswirtschaftliche Analyse- und Planungsverfahren

3. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8006-4743-9, ISBN online: 978-3-8006-4457-5, https://doi.org/10.15358/9783800644575_194

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182 4 Produktionstheorie Ein in Abb. 4-18 nicht explizit dargestellter, aber denkbarer Zusammenhang in Form einer Kapazitätsliniemit abnehmender Grenzrate der Transformation ergibt sich, wenn die Ausdehnung von Produkt 1 beieiner Einschränkung des Produkts 2 in immer kleinerem Umfang möglich ist. Grafisch würde die Kapa-zitätslinie dann spiegelbildlich zu der Kapazitätslinie mit zunehmender GRT verlaufen. In diesem Fallergäben sich als mögliche Lösungen für die optimale Produktionsrichtung die beiden Schnittpunkte derKapazitätslinie mit den Achsen: Es wird entweder nur Produkt 1 oder nur Produkt 2 erzeugt. Der Falleiner abnehmenden GRT ist von geringer praktischer Relevanz.Neben konkurrierenden Beziehungen ist in manchen Fällen die Erzeugung eines (Haupt)Produkts fest andie Erzeugung eines weniger bedeutsamen (Neben)Produkts gekoppelt. Man spricht in diesem Fall voneiner Kuppelproduktion oder Verbundproduktion (Abb. 4-18b). Ein Beispiel ist die Milchproduktion, beider neben dem Hauptprodukt „Milch“ auch das Nebenprodukt „Kalb“ anfällt. Ein weiteres Beispiel ist dieErzeugung von Getreidekorn und Getreidestroh. Nur wenn die Erzeugung des Haupt- und des Neben-produkts im gleichen Verhältnis variiert werden, wird ein unproduktiver Rest vermieden, der die Rentabi-lität der Kuppelproduktion insgesamt verringert.Bei der in Abb. 4-18 nicht eigens dargestellten parallelen Produktion wird die Herstellung einesProdukts nicht von der Erzeugung eines anderen Produkts beeinflusst. Dieser Fall liegt vor, wenn eskeinen Produktionsfaktor gibt, der absolut knapp ist und um dessen Verwendung die Produkte konkur-rieren. Ein Beispiel aus der Landwirtschaft, bei dem dies annäherungsweise zutrifft, ist die flächenge-bundene Marktfruchtproduktion einerseits und die Veredlungsproduktion (z.B. Mastschweine) auf derBasis von Spezialarbeitskräften und zugekauften Futtermitteln andererseits. Bei der parallelen Produkti-on kann die Herstellung der Produkte losgelöst voneinander optimiert werden. Oftmals stellt dies aller-dings eine Vereinfachung dar, deren Adäquatheit kritisch überprüft werden muss. In aller Regel stellenzumindest das erforderliche Kapital oder auch die unternehmerische Leitungstätigkeit absolut knappeFaktoren dar. 4.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung der ProduktionstheorieWir haben uns in Kapitel 4 mit der optimalen speziellen Intensität, der Minimalkostenkombination undder optimalen Produktionsrichtung beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass die Produktionstheorie auf das allgemeine ökonomische Marginalprinzip zurückgreift (vgl. Punkt 2.4.1b). In Abb. 4-19 befindetsich eine Übersicht der drei zentralen produktionstheoretischen Fragestellungen, deren Grundaussagensich wie folgt zusammenfassen lassen: • Die Grundlage der Bestimmung der erfolgsmaximalen Faktoreinsatzhöhe bilden der Produktpreis undder Faktorpreis sowie die physische Beziehung zwischen der Faktoreinsatzmenge und dem Ertrag(Faktor-Produkt-Beziehung). Die optimale spezielle Intensität ist erreicht, wenn die mit einer Er-höhung des Faktoreinsatzes erzielten Zusatzerlöse gerade die damit verbundenen Zusatzkostenkompensieren. • Die Grundlage der Bestimmung des kostengünstigsten Faktoreinsatzverhältnisses bei gegebener Pro-duktionsmenge bilden die Faktorpreise sowie die physische Beziehung zwischen den Einsatzmengender variablen Produktionsfaktoren (Faktor-Faktor-Beziehung). Die Minimalkostenkombination isterreicht, wenn die mit einer Reduzierung des Einsatzes eines Faktors einzusparenden Kosten geradedie zusätzlichen Kosten kompensieren, die für die Ausdehnung des anderen Faktors entstehen. • Die Grundlage der Bestimmung der erfolgsmaximalen Produktkombination bei gegebener Faktor-ausstattung bilden die Produktpreise sowie die physische Beziehung zwischen den Produktions-mengen (Produkt-Produkt-Beziehung). Die optimale Produktionsrichtung ist erreicht, wenn die mitder Ausdehnung der Produktionsmenge eines Produkts erzielbaren zusätzlichen Erlöse gerade dieMindererlöse kompensieren, die durch die Einschränkung des anderen Produkts verursacht werden. Abb. 4-19: Zusammenfassung der ProduktionstheorieOptimale spezielle Intensität Minimalkostenkombination Optimale ProduktionsrichtungVariablen Faktormenge ݔ, Produktmenge ݕ Faktormenge ݔଵ, Faktormenge ݔଶ Produktmenge ݕଵ, Produktmenge ݕଶZiel allgemein M a x i m i e r u n g d e s v o n d e r b e t r a c h t e t e n E n t s c h e i d u n g a b h ä n g i g e n B r u t t o e r f o l g sZiel speziell Maximierung der Differenz zwischen Erlösund Kosten Minimierung der Kosten für die Produktioneiner vorgegebenen Menge ݕത Maximierung der Erlöse bei einer vorgegebenenProduktionskapazität ̅ݔGrundlage Erlösfunktion ܧ(ݔ) = ݌ ∙ ݕ(ݔ)Kostengerade ܭ(ݔ) = ݍ ∙ ݔ Isoquante ݔଶ = ݔଶ(ݔଵ, ݕത)Isokostenlinie ݔଶ(ݔଵ) = ܭഥ/ݍଶ − ݍଵ/ݍଶ ∙ ݔଵ Kapazitätslinie ݕଶ = ݕଶ(ݕଵ, ̅ݔ)Isoerlöslinie ݕଶ(ݕଵ) = ܧത/݌ଶ − ݌ଵ/݌ଶ ∙ ݕଵFragestellung Mit welchem Faktoreinsatz ݔ welche Pro-duktionsmenge ݕ bei bekannter Faktor-Produkt-Beziehung erzeugen? Mit welchem Faktoreinsatz ݔଵ und ݔଶ bei be-kannter Faktor-Faktor-Beziehung eine gegebeneMenge ݕത erzeugen? Welche Produktmengen ݕଵ und ݕଶ bei bekannterProdukt-Produkt-Beziehung und gegebener Kapa-zität ̅ݔ erzeugen?Beispiel Wie viel Stickstoff in der Weizenproduktioneinsetzen? Wie viel Saatgut und Stickstoff bei einem gege-benenWeizenertragsniveau einsetzen? Wie viel Weizen und Kartoffeln bei einer gegebe-nen Faktorausstattung produzieren?Optimalitäts-bedingung ݌ ∙ ݀ݕ݀ݔ = ݍ Grenzerlös gleich Faktorpreis −݀ݔଶ݀ݔଵ = ݍଵݍଶ Grenzrate der Substitution gleichumgekehrtes Faktorpreisverhältnis −݀ݕଶ݀ݕଵ = ݌ଵ݌ଶ Grenzrate der Transformation gleichumgekehrtes ProduktpreisverhältnisTypischerVerlauf Abnehmender Ertragszuwachs Abnehmende Grenzrate der Substitution Zunehmende Grenzrate der Transformation ݕଵ Kapazitätslinie Isoerlöslinie für ܧത௠௔௫ GrafischeDarstellung ݔଵݔଵ∗ ݔଶ∗ Isoquante Isokostenlinie für ܭഥ௠௜௡ ݔ Erlöskurve Kostengerade ݕଶ∗ ݕଵ∗ݔ∗ ݕଶݔଶ€ 4.6 ZusammenfassungundkritischeWürdigungderProduktionstheorie 183 184 4 Produktionstheorie Insbesondere von Studierenden werden manchmal Einwände gegen die Produktionstheorie geäußert.Diese Einwände lassen sich - vereinfacht gesagt - in zwei Punkten zusammenfassen:1. Manche Studierende bemängeln - vor allem, wenn man die Produktionstheorie noch etwas ausführ-licher betreibt als im vorliegenden Lehrbuch -, dass die Modelle so anspruchsvoll und komplexseien, dass sie nur noch von einer kleinen Gruppe spezialisierter Theoretiker nachvollzogen werdenkönnen. Diese Kritik wird insbesondere dann geäußert, wenn man anstelle der vereinfachendenCeteris-Paribus-Annahmen und Partialbetrachtungen zu Simultanbetrachtungen übergeht, wie dieshier ansatzweise bei den Ausführungen zum Expansionspfad erfolgt ist.2. „Praktisch vorgebildete“ Studierende, also etwa solche, die von einem landwirtschaftlichen Betriebkommen, bemängeln häufig die fehlende Praxisrelevanz mit dem Argument, dass die getroffenen Annahmen unrealistisch seien und die Realität nicht richtig abbilden. Man habe es dort mit mehr alszwei Produkten und mehr als zwei Produktionsfaktoren zu tun. Außerdem gehe es für den Unter-nehmer immer um die Bestimmung der optimalen Betriebsorganisation insgesamt und nicht um diepartiellen Optima der Produktionstheorie, bei denen man jeweils nur zwei Größen als variabel be-trachtet.Fasst man beide Argumente zusammen, ergibt sich der Vorwurf, dass die Produktionstheorie zu komplex und gleichzeitig zu einfach sei. Was ist also zu tun? Wir haben im vorliegenden Kapitel versucht,die Grundlagen der Produktionstheorie so darzustellen, dass dem Leser ein möglichst einfacher Einstiegin die wichtigsten ökonomischen Fragestellungen und die Herangehensweise bei ihrer Lösung gelingt.Dabei sollte deutlich geworden sein, dass sich die verschiedenen ökonomischen Fragestellungen grund-sätzlich dadurch unterscheiden, dass jeweils unterschiedliche Größen beeinflusst werden können. Dieseals Entscheidungsvariablen bezeichneten Größen werden vom Unternehmer so gestaltet, dass der von derbetrachteten Entscheidung abhängige Erfolg maximiert wird.Aufgrund der Vielzahl und Vielfältigkeit realer Entscheidungssituationen sowie der sich ständig ändern-den Rahmenbedingungen kann ökonomische Kompetenz und damit die Fähigkeit zur Erfolgsmaximierungaber nicht dadurch erworben werden, dass man bestimmte Sachverhalte oder konkrete Handlungsemp-fehlungen für spezifische Situationen auswendig lernt. Vielmehr muss man lernen, Problemstrukturenanalytisch zu durchdringen und eigenständig Lösungen zu finden, die eine optimale Anpassung an dieRahmenbedingungen darstellen. Hierfür ist es erforderlich, grundsätzliche Zusammenhänge zu begreifen.Man muss verstehen, wie die durch den Stand der technischen Entwicklung und durch die natürlicheUmwelt bedingten Produktionsfunktionen sowie die Faktor- und Produktpreise das unternehmerischeEntscheidungsverhalten beeinflussen. In diesem Sinne stellen die behandelten drei zentralen Fragestellungen der Produktionstheorie typische Entscheidungsprobleme und Musterlösungsansätzedar, die letztlich auf alle praktischen Fragen angepasst und übertragen werden können. Damit ist dieProduktionstheorie die Grundlage für die Lösung realer Planungsprobleme.Mit Blick auf den ersten Einwand ist also zu sagen, dass die vorgenommenen Betrachtungen bereits soeinfach wie möglich sind. Bei weitergehenden Vereinfachungen wäre der grundsätzliche Zusammenhangnicht mehr systematisch darstellbar. Mit Blick auf den zweiten Einwand ist zu konzedieren, dass diegetroffenen Annahmen ohne Zweifel unrealistische Vereinfachungen darstellen. Diese Vereinfachungensind allerdings beabsichtigt. Wie bereits am Anfang des Kapitels betont wurde, soll so das grundsätzlicheVerständnis und damit die Aneignung von Kompetenz im Sinne von Problemlösungsfähigkeit erleichtertwerden. Dies ist die Voraussetzung dafür, reale Entscheidungsprobleme mit ihren von Fall zu Fall unter-schiedlichen Spezifika zielentsprechend lösen zu können. Zudem soll durch diese Vereinfachungen, diegegenüber der Realität durchaus als restriktiv zu bezeichnen sind, das Verständnis dafür geschärft wer-den, dass modellbasierte Aussagen immer nur im Lichte der getroffenen Annahmen sinnvoll interpretiertwerden können. Eine derartig selbstkritische Herangehensweise ist wiederum die Voraussetzung, um für 4.7 Literaturhinweise 185 konkrete betriebliche Entscheidungssituationen geeignete partielle Planungsverfahren (vgl. Punkt 2.5.3)entwickeln und sachgerecht anwenden zu können.Kurz zusammengefasst lässt sich der Beitrag, den diese Einführung in die Produktionstheorie leistet,wie folgt zusammenfassen: • Die Produktionstheorie stellt Entscheidungshilfen für einfache unternehmerische Fragestellungen bereit. Ein Beispiel ist die optimale Ausgestaltung von Produktionsverfahren mit Blick aufden Einsatz von Produktionsfaktoren, wie z.B. Stickstoff, die beliebig teilbar und in jeder beliebigenMenge beschaffbar sind. Hier reicht eine partielle Betrachtung aus, da die Bestimmung der optimalenStickstoffmenge weitgehend losgelöst vom Restbetrieb erfolgen kann. Allerdings setzt dies voraus,dass die Produktionsfunktion bekannt ist. • Die Behandlung einfacher produktionstheoretischer Fragen führt in die grundlegende ökonomischeDenkweise ein und ist die didaktische Voraussetzung für das Verständnis schwierigerer Entscheidungssituationen und der Abhängigkeit unternehmerischer Entscheidungen von denRahmenbedingungen. Dies bezieht sich insbesondere auf das Grenzwertdenken: Welche Leistungs-und Kostenveränderungen sind mit einer Veränderung der Betriebsorganisation verbunden? Über-steigen die Leistungen die Kosten, so dass der betrachtete Veränderungsschritt sinnvoll ist? • Die Produktionstheorie erlaubt im Rahmen komparativer Analysen - auch bei Abstraktion von vielenrealwirtschaftlichen Details - die Ableitung von Aussagen zu den grundsätzlichen Wirkungsrichtungen, die von Veränderungen der unternehmerischen Rahmenbedingungen ausgehen. Dies istmit Blick auf die Veränderung natürlicher Produktionsbedingungen, mit Blick auf die Veränderungenvon Preisrelationen durch wirtschafts- und agrarpolitische Maßnahmen oder auch mit Blick auf dieFolgen technischen Fortschritts von Interesse. So sind bspw. Aussagen möglich, wie sich gewinnmaxi-mierende Landwirte mit ihrer Produktion an veränderte Preisrelationen anpassen, die bspw. durcheine Stickstoffsteuer entstehen würden. 4.7 LiteraturhinweiseBERGEN, V., LÖWENSTEIN, W., OLSCHEWSKI, R. (2002): Forstökonomie. Volkswirtschaftliche Grundlagen.Vahlen, München.DABBERT, S., BRAUN, J. (2012): Landwirtschaftliche Betriebslehre - Grundwissen Bachelor. Ulmer, Stuttgart.DEBERTIN, D.L. (1986): Agricultural Production Economics. Macmillan, New York.SCHNEEWEIß, C. (2008): Einführung in die Produktionswirtschaft. Springer, Berlin.STEINHAUSER, H., LANGBEHN, C., PETERS, U. (1992): Einführung in die landwirtschaftliche Betriebslehre.Band I: Allgemeiner Teil. Ulmer, Stuttgart.VARIAN, H.R. (1992): Microeconomic Analysis. Norton & Company, New York.

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References

Zusammenfassung

Gemäß dem Motto „Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“ geht es im vorliegenden Lehrbuch darum, Studierenden und Praktikern beim Erwerb analytischer Fähigkeiten und einer problemlösungsorientierten Methodenkompetenz zu helfen.

Für die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stark verändert. Insbesondere der Wettbewerbsdruck und das unternehmerische Risiko sind infolge der Liberalisierung der Agrarmärkte und des Klimawandels angestiegen. Hinzu kommen ein laufender Anpassungsdruck an veränderte Verbraucherwünsche, neue gesellschaftliche Anforderungen sowie eine zunehmende Verflechtung zwischen den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette. Das vorliegende Lehrbuch trägt diesen Entwicklungen durch die Fokussierung auf die praktische unternehmerische Entscheidungsunterstützung unter Risiko Rechnung.

Dieses Buch schafft zum einen das theoretisch-konzeptionelle Verständnis für die grundlegenden ökonomischen Strukturen der wichtigsten unternehmerischen Entscheidungsanlässe. Zum anderen vermittelt es das handwerkliche Können im Umgang mit betriebswirtschaftlichen Analyse- und Planungsinstrumenten, über das Manager in einer unsicheren Unternehmensumwelt verfügen müssen, um erfolgreiche Entscheidungen fällen zu können.

Aus dem Inhalt:

• Grundlagen und Ziele unternehmerischen Entscheidens

• Kontrolle und Analyse

• Produktionstheorie

• Produktionsprogrammplanung

• Investitionsplanung und Finanzierung

• Querschnittsaufgabe Risikomanagement

• Bewertung und Taxation

• Corporate Social Responsibility

Über die Autoren:

Prof. Dr. Oliver Mußhoff leitet den Arbeitsbereich für Landwirtschaftliche Betriebslehre am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen.

Prof. Dr. Norbert Hirschauer ist Inhaber der Professur für Unternehmensführung im Agribusiness am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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Für Dozenten steht auf der Website ein auf das Buch abgestimmter Foliensatz mit den Abbildungen und Tabellen des Buches zur Verfügung. Für Studierende sind Übungsaufgaben formuliert.