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3.1.6 Das Betriebsergebnis in:

Hartmut Bieg

Bankbilanzierung nach HGB und IFRS, page 412 - 413

2. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8006-3566-5, ISBN online: 978-3-8006-4456-8, https://doi.org/10.15358/9783800644568_412

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
V;T 3(, D,$(226 +2. !,#*+0%#,1-2+2/ 2'1- 9DG 377 • G()+E:*"+(" =E) P%:+&%(1() 1(> F*=>%-.:>)!:(> >7?%( (%"(> (%)!:(>r • F*=?("1*"+(" =E) 67" =)(;1(" F)$(%:+($()" !"+(;%(:(:( F)$(%:>L #)A=:(r • F*=?("1*"+(" =E) G()>%-.()*"+>U)A;%(" u. a. auch für eine Rückdeckungsversicherung im Zusammenhang mit un4 mittelbaren Versorgungszusagen an Betriebsangehörige; • +(>(&&>-.!=:>)(-.:&%-. $(1%"+:( F*=?("1*"+(" wie z. B. Aufwendungen für Haupt4, General4 und Vertreterversammlun4 gen, Aufwendungen für die Publizierung des Jahresabschlusses, Aufwen4 dungen für Aktionärsmitteilungen; • G7)>:(*() !*= 5!-.!*=?("1*"+(" allerdings nur, soweit sie "%-.: nach § 15 UStG !$'%(.$!) sind. I9[9b 8!> (:)%($>()+($"%> Zum Vergleich der Erfolgssituation verschiedener Institute wird oft das soge4 nannte (:)%($>()+($"%> verwendet, das externen Jahresabschlussadressaten einen Einblick in das Ergebnis aus den Kerngeschäftsbereichen des Instituts vermitteln soll (vgl. 7#+52"$ 1993, S. 64; 7#+52"$ ,% '*; 2004, S. 938, S. 1406). Es wird nach dem in :)(-."*"+ "!-. 2345 Die IFRS fordern den Ausweis einer 0(>!;:U()%71("()=7&+>)(-."*"+ (0%'6 %,5,2% "& 1"54#,-,20(), (21"5,), die >A;:&%-.( "%-.: (%+(":E;()$('7+("(" R%+("#!U%:!&6()A"1()*"+(" erfassen soll. Damit werden erfolgswirksame Komponenten mit erfolgsneutralen Bestandteilen zusammengeführt. IAS 1.81 eröffnet hierzu zwei Darstellungsalternativen: Der 0.=&$ 2"2$3$.2 "@@#%"1! stellt $(%1( R)=7&+>$(>:!"1:(%&( %" (%"(; 4(-.("?()# dar, wobei allerdings das Periodenergebnis als Zwischensumme auszuweisen ist. Beim 26% 2"2$< 3$.2 "@@#%"1! erfolgt die Darstellung mittels '?(%() +(:)("":() 4(-.("L ?()#(. Eine traditionelle Gewinn4 und Verlustrechnung bildet die erfolgs4 wirksamen Bestandteile ab, während eine zweite Aufstellung, ausgehend vom Periodenergebnis, die direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwen4 dungen ("%-,# 1"54#,-,20(), (21"5,) abbildet. Die IFRS sehen allerdings kein verbindliches Modell einer Gesamtperiodener4 folgsrechnung vor, was die zwischenbetriebliche Vergleichbarkeit erschwert, soweit sich die nach IFRS Rechnung legenden Institute nicht auf informellem Weg auf vergleichbare GuV4Rechnungen einigen. In IAS 1.81 bis IAS 1.105 finden sich lediglich Mindestangaben, die in der Gewinn4 und Verlustrech4 nung aufzuführen sind. Wie schon für die Bilanz konstatiert, sind diese Anga4 ben aber eher auf Industrieunternehmungen ausgerichtet. Nach IAS 1.82 sind zumindest die folgenden Positionen darzustellen: • Umsatzerlöse, • Finanzierungsaufwendungen, • Gewinn4 und Verlustanteile an assoziierten Unternehmen und l"(2% ),26 %+#,0, die nach der Equity4Methode bilanziert werden, • Steueraufwendungen, • Betrag, der enthält: (1) das Nachsteuerergebnis aus eingestellten betriebli4 chen Tätigkeiten und (2) das Nachsteuerergebnis aus der Bewertung zum &'(# )'*+, abzüglich der bei der Veräußerung anfallenden Kosten oder aus der Veräußerung der Vermögenswerte oder der Gruppe(n) von Vermö4 genswerten, die die eingestellte Tätigkeit ausmachen, • das Ergebnis sowie • sämtliche Erträge und Aufwendungen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, gesondert nach ihrer Art (HO 2'%+#,), • der Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen, der auf assoziierte Unternehmen und l"(2% ),2%+#,0 entfällt, die nach der Equity4Methode bilanziert werden und schließlich

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Zusammenfassung

Kreditinstitute haben ihrer besonderen Geschäftstätigkeit und ihrer Sonderstellung in der Volkswirtschaft wegen Vorschriften für die handelsrechtliche Rechnungslegung anzuwenden, die sich von denen anderer Unternehmungen unterscheiden. Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz und der Finanzkrise wird diese Sonderstellung noch einmal verstärkt, insbesondere hinsichtlich der Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte.

Dieses einzigartige Werk hat eine umfassende Erläuterung dieser von Kreditinstituten zu beachtenden Normen auf Einzel- und Konzernabschlussebene zum Ziel. Dabei werden die Einzelnormen vor dem Hintergrund bilanztheoretischer Erwägungen betrachtet und in diese eingebettet.

Das Buch ist einerseits für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen etc. geeignet, andererseits aber auch für im externen Rechnungswesen tätige Praktiker bzw. für deren Ausbildung, weil über neu auftretende Bilanzierungsprobleme immer nur unter bilanztheoretischen Überlegungen entschieden werden kann. Für Theoretiker wie Praktiker gleichermaßen interessant sind die immer auch von bankaufsichtsrechtlichen Überlegungen geprägten jahresabschlusspolitischen Maßnahmen, die bei den verschiedenen Normen erläutert werden. Schließlich berücksichtigt das Werk auch die Internationalisierung der deutschen (Bank-) Rechnungslegung.

- das maßgebliche Werk in diesem Bereich

- verarbeitet die für Kreditinstitute relevanten Bereiche des BilMoG

- inkl. der wichtigen Thematik zur Bewertung von Finanzinstrumenten

- Die Grundlagen

- Die Bilanz der Kredit- und Finanzinstitute

- Die Gewinn- und Verlustrechnung

- Die Bewertung im Jahresabschluss

- Der Inhalt von Anhang und Lagebericht

- Die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses

- Die Besonderheiten der Konzernrechnungslegung

- Die Rechungslegung nach den International Accounting Standards

- Die Jahresabschlusspolitik

Für Studierende mit dem Schwerpunkt Bankbetriebslehre an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien sowie Kaufleute im Rechnungswesen der Kredit- und Finanzinstitute.