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III. Sortimentsmanagement in:

Thomas Foscht, Bernhard Swoboda, Joachim Zentes

Handelsmanagement, page 622 - 622

3. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4265-6, ISBN online: 978-3-8006-4425-4, https://doi.org/10.15358/9783800644254_622

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
I. Fallstudie: bauMax 579 Im Rahmen der Expansionspolitik des Unternehmens werden folgende drei Schwerpunkte gesetzt: Standortoptimierung und Ausbau des Marktanteils in Österreich Weiterführung der Expansion in den bestehenden Auslandsmärkten Ausweitung des Geschäftes auf neue Märkte. III. Sortimentsmanagement Wie eingangs erwähnt, wurde das reichhaltige Sortiment auf der Basis von Kundenbefragungen in die vier Sortimentsbereiche „Garten“, „Bauen“, „Wohnen“ und „Werkzeug“ eingeteilt. Abbildung 4.115 gibt einen Überblick über die den Sortimentsbereichen zugeordneten Artikelgruppen. Abbildung 4.115: Artikelgruppen in den vier Sortimentsbereichen Garten Bauen Wohnen Werkzeug - Pflanzen - Gartenmöbel - Gartengeräte - Tiernahrung - Boutique - Baustoffe - Holz - Sanitär - Fliesen - Elektro - Farben - Tapeten - Beleuchtung - Bodenbeläge - Werkzeug und -zubehör - Kleineisen - Beschläge In Abhängigkeit des Sortimentsbereichs variieren auch die Erwartungen des Kunden. Die – laut einer empirischen Studie – vier bedeutendsten Kundenerwartungen je Sortimentsbereich veranschaulicht Abbildung 4.116. Abbildung 4.116: Kundenerwartungen in den vier Sortimentsbereichen Garten Bauen Wohnen Werkzeug große Auswahl Warenverfügbarkeit Produktqualität kompetente Beratung Qualität/Frische rasche Abwicklung umfangreiches Sor-timent große Auswahl/unterschiedliche Hersteller stressfreier Einkauf in angenehmer Atmosphäre Preisvorteile bei Mengenabnahme ausgefallene Produkte/Raritäten bei Materialien und Farben Warenverfügbarkeit Beratungsqualität kompetente Beratung ausgefallenes Design Produktqualität Quelle: in Anlehnung an Essl/Penninger/Wiedenhofer 2003. Die Breite und Tiefe der in den bauMax-Märkten angebotenen Sortimente wird in Abhängigkeit des Markttyps festgelegt, wobei in jeder Filiale sämtliche Produkte für die Realisierung eines Projektes, wie bspw. dem Einbau einer Badewanne, zur Verfügung stehen. Grundsätzlich gilt die Regel: Je größer die Verkaufsfläche, desto tiefer ist das Angebot. Bei Mega-bauMax, einem Großflächenkonzept, sind durchschnittlich 40.000 Artikel auf Lager. Der modulare Sortimentsaufbau erfolgt EDV-gestützt, wobei Verkaufsdaten die wesentlichen Variablen darstellen. IV. Markenmanagement Schon seit mehreren Jahren versucht bauMax, sich mit qualitativ hochwertigen Eigenmarken gegenüber seinen Wettbewerbern zu profilieren. Dabei wurde die Anzahl der Eigenmarken in den letzten Jahren sukzessive erhöht. Geplant ist es, die Eigenmarkenstrategie auch weiterhin massiv zu forcieren. bauMax hat sich für eine Markenfamilienstra-

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References

Zusammenfassung

Modernes Handelsmanagement.

Zentes/Swoboda/Foscht, Handelsmanagement

3. Auflage. 2012.

ISBN 978-3-8006-4265-6

Handelsmanagement komplett

Handelsunternehmen bauen ihre Wertschöpfungstiefe sowohl »up-stream« als auch »down-stream« aus. Auch Industrieunternehmen gestalten ihre Wertschöpfungsarchitekturen zunehmend um: Durch absatzmarktorientierte Vertikalisierung werden auch sie zu »Händlern«. Das Buch führt in die neuen Ansätze und Methoden des modernen Handelsmanagements ein und erklärt die Zusammenhänge in der Handelspraxis.

Handelsmanagement in der Praxis

Diese Ansätze und Methoden des Handelsmanagements werden vorgestellt:

* Strategien, Betriebs- und Vertriebstypen des Handels

* Optionen des Absatzmarketing

* Gestaltung der Supply-Chain

* Konzepte der Führung in Handelsunternehmen.